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An dieser Stelle möchten wir Sie an unseren Forschungsergebnissen, aktuellen Projekten und Studien teilhaben lassen.

Die Herausforderungen der Corona-Pandemie für die betrieblichen Arbeitsbeziehungen standen im Zentrum der Praxiswoche im Modul „Beschäftigtenpartizipation“, die in der Woche vom 6. bis zum 10.9. in Kooperation mit dem Unternehmen Doncasters Precision Castings durchgeführt wurde. Das Bochumer Unternehmen ist Spezialist im Segment „Feinguss“. Die Auswirkungen der Pandemie stell(t)en nicht nur das Unternehmen, sondern auch die Interessenvertretungen vor neue Bedingungen. Die Betriebsräte mussten sich intern neu aufstellen, mit der Geschäftsleitung Entscheidungen über betriebliche Corona-Strategien verhandeln – und durften dabei gleichzeitig die Probleme und Bedürfnisse der Belegschaft nicht aus den Augen verlieren. Durch Interviews mit Betriebsratsmitgliedern, der Jugendauszubildendenvertretung, Vertrauensleuten und der IG Metall gelang es den Studierenden, zentrale Erfolgs-Faktoren dieses Good-Practice-Beispiels anschaulich herauszuarbeiten und dabei auch die ein oder andere Handlungsempfehlung zu formulieren. Die Erkenntnisse können z. B. Interessenvertretungen anderer Betriebe nutzen, um die eigene Situation zu reflektieren und ggf. Praktiken zu übernehmen.

Dr. André Jethon, Lehrbeauftragter des IAW im Bereich Modernes Verwaltungsmanagement, hat gemeinsam mit Prof. em. Dr. Christoph Reichard (ehemals Uni Potsdam) im Rahmen einer empirischen Analyse der vergangenen zehn Jahre herausgefunden, dass Performance Informationen in deutschen Kommunalhaushalten nur sehr zurückhaltend durch die Kommunalpolitik genutzt werden. Der Forschungsbeitrag „Usability and actual use of performance information in German municipal budgets: the perspective of local politicians” wurde kürzlich für ein Schwerpunktheft von Public Money & Management (UK) vorab als Online-Version veröffentlicht (https://doi.org/10.1080/09540962.2021.1966193 Titel anhand dieser DOI in Citavi-Projekt übernehmen).

Im Rahmen des Kompetenzzentrums HUMAINE fand am 26.08.21 die Auftaktveranstaltung des KI-Entwickler:innen-Arbeitskreises statt.

Die 27 Teilnehmenden lernten das Kompetenzzentrum HUMAINE kennen und erhielten spannende Einblicke in das Thema Einsatz Maschineller Lernverfahren am Beispiel des Radial-Axial Ringwalzens. Im Anschluss hatten sie die Chance Ihre Wünsche und Anregungen für die zukünftige Gestaltung des Arbeitskreises zu teilen. Schließlich wurden in Breakout-Rooms die Diskussion zu ausgewählten Themen vertieft.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Prof. Dr. Laurenz Wiskott für die Vorstellung des Kompetenzzentrums HUMAINE, bei Simon Fahle für den interessanten Impulsvortrag und bei allen Mitwirkenden für die rege Diskussion!

Das Kompetenzzentrum HUMAINE wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Programm „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“ gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut (Förderkennzeichen: 02L19C200).

Prof. Dr. Uta Wilkens im Podcast der IHK Mittleres Ruhrgebiet im Gespräch mit Ralf Düster, Mitglied der Geschäftsführung der Setlog GmbH.

Der aktuelle Podcast der IHK kann hier abgerufen werden: https://netzn.de/s/ihk-mittleres-ruhrgebiet/profil/informationen

Der Podcast ist aber natürlich auch auf anderen bekannten Podcast-Plattformen abrufbar:

Apple Podcasts https://bit.ly/Fern-SeherApple

Spotify https://bit.ly/Fern-Seher

Deezer https://bit.ly/Fern-SeherDeezer

Google https://bit.ly/Fern-SeherGoogle

Shownotes zur Episode:

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Dieser Spruch fasst gut zusammen, was sich hinter dem Akronym VUCA verbirgt. In erster Linie steht VUCA für Volatilität (volatility), Unsicherheit (uncertainty), Komplexität (complexity) und Mehrdeutigkeit (ambiguity). Damit sind die Eigenschaften gemeint, welche unsere moderne, digitale Welt am meisten prägen.

Volatilität bedeutet, dass stabile Zustände nicht mehr der Normalfall sind, was eine langfristige Planung erschwert oder gar unmöglich macht.

Unsicherheit beschreibt den Umstand, dass Qualifikationen, die eine Zeit lang ein gutes Einkommen ermöglicht haben, morgen vielleicht schon gar nicht mehr gefragt sind.

Komplexität bedeutet, dass der Zusammenhang von Ursache und Wirkung nicht länger gegeben ist. Stattdessen hängt alles irgendwie zusammen und Ziele werden immer öfter durch Experimentieren erreicht, statt durch langes Planen.

Ambiguität beschreibt die Zwei- oder Vieldeutigkeit der Welt, das Ende der Gewissheit. Vermeintliche Fakten entpuppen sich als falsch, objektive Sachlagen lassen sich, je nach Standpunkt, anders interpretieren.

Prof. Dr. Christian Meske wurde am 19.08.2021 zur Professur „Sozio-technisches Systemdesign und Künstliche Intelligenz“ ernannt und er wird zum 1.9.2021 berufen.

Mit Prof. Dr. Christian Meske gewinnt das IAW eine sozio-technische Perspektive auf das Design und Management innovativer Informations- und Kommunikationssysteme (IuK) sowie deren Auswirkungen auf Individuen, Unternehmen (insbesondere aus dem Industrie- und Dienstleistungssektor) wie auch auf die Gesellschaft als Ganzes.

In der IAW-Lehre wird Prof. Dr. Christian Meske im Sommersemester 2022 vorerst das Pflichtmodul „Kommunikation und Wissensaustausch in Unternehmen“ und das Wahlmodul „Innovation durch Prozessmanagement“ übernehmen. Das IAW begrüßt ihn herzlich und freut sich auf seine neuen Impulse.

Hier geht’s zum Kurzinterview🔗: https://www.iaw.ruhr-uni-bochum.de/lehrstuehle/kurzinterview-mit-prof-dr-christian-meske-sozio-technisches-systemdesign-und-kuenstliche-intelligenz/

Institut für Arbeitswissenschaft

Wir hoffen Ihnen viele neue Eindrücke vom Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr- Universität Bochum und insbesondere zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Organizational Management (Master of Arts) geben zu können und freuen uns sehr, wenn Sie uns weiterempfehlen.

Das Institut für Arbeitswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum ist Spezialist für den Transfer von der Wissenschaft zur Praxis. In interdisziplinären Gruppen werden Lösungen für konkrete Fragestellungen der betrieblichen Praxis unter wissenschaftlicher Begleitung erarbeitet. Der hohe Anwendungsbezug des Studiums und die interaktiven Veranstaltungen tragen zur persönlichen Weiterentwicklung und Profilierung bei und vermitteln das Handwerkszeug, um aktiv und selbst initiiert den Wandel in Unternehmen mitzugestalten.

An dieser Stelle möchten wir Sie an unseren Forschungsergebnissen, aktuellen Projekten und Studien teilhaben lassen. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.iaw.ruhr-uni-bochum.de.
 
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