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ITS mobility nord

ITS mobility ist das Netzwerk für Intelligente Mobilität in Norddeutschland.

Sonja Eickmann Experten für Intelligente Mobilität treffen sich in Hamburg
Hamburg, 28. November 2018: Hamburg versteht sich als Innovationszentrum für die Mobilität der Zukunft. Die zahlreichen Projekte, die sich in der Hansestadt mit der Digitalisierung von Mobilität und Logistik beschäftigen, stehen im Fokus des Cluster Meetings, das das Netzwerk ITS mobility gemeinsam mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) und der Logistik-Initiative im Haus des Sports ausrichtet. Rund 70 Experten für intelligente Mobilität aus ganz Norddeutschland tauschen sich hier zu gemeinsamen Arbeitsschwerpunkten aus.
In Vorträgen und im persönlichen Gespräch stellen die Unternehmens-, Behörden-, Verbands- und Wissenschaftsvertreter aktuelle Projekte vor, in denen sie Zukunftsthemen wie die e-Mobilität, Logistik 4.0 oder auch das vernetzte und automatisierte Fahren erforschen und weiterentwickeln. „Durch die enge Vernetzung von Mobilitätsexperten lassen sich technologische Entwicklungen effizient gestalten und voranbringen. ITS mobility sorgt für die Vernetzung, lokal, regional, national und international“, erläuterte Thomas Krause, Vorstandsvorsitzender des ITS mobility e.V., zur Eröffnung des Cluster Meetings. ITS mobility ist das größte Netzwerk für intelligente Mobilität in Norddeutschland mit mehr als 200 Mitgliedern, darunter kleine und mittelständische Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände, Industrieunternehmen, Netzwerke und Experten.
Martin Huber, Amtsleiter Verkehr und Straßenwesen der BWVI, zeigte auf, dass die Erforschung und Entwicklung von intelligenten Verkehrssystemen (im englischen Intelligent Transport Systems, ITS) für Hamburg und ganz Norddeutschland eine große Bedeutung tragen: „Ich freue mich sehr, dass Verwaltung, Wissenschaft und Unternehmen mit ITS mobility über ein leistungsfähiges Netzwerk in Norddeutschland verfügen. Es ist gut, dass wir über die Landesgrenzen hinausdenken. Die Hamburger Projekte zeigen, dass wir gemeinsam mit großen Schritten vorankommen, die urbane Mobilität mit Hilfe von ITS-Anwendungen sicherer, effizienter und umweltfreundlicher zu machen.“
Neben den Gastgebern präsentierten auch Vertreter der Hamburger Hochbahn AG, der Hamburg Verkehrsanlagen AG, der Traffic Data Systems GmbH, vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. und dem Niedersachsächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) der TU Braunschweig aktuelle ITS-Projekte. Um nur einige Beispiele zu nennen: ITS mobility ist als Koordinator von C-ROADS Germany tätig, einem Pilotprojekt für die Einführung, Erprobung und Harmonisierung von kooperativen ITS auf Europäischen Straßen. Unter dem Titel HEAT forscht und entwickelt die Hamburger Hochbahn AG zu elektrisch autonom fahrenden Kleinbussen in der HafenCity. Das NFF hat kürzlich gemeinsam mit Industriepartnern den Startschuss zum Projekt SynCoPark gegeben, das u.a. das neu erbaute Forschungsparkhaus am Flughafen Braunschweig als Testfeld für automatisierte Parkvorgänge nutzt. Und in der Hamburger City entsteht unter dem Titel TAVF-HH unter Federführung der BWVI eine Teststrecke für automatisiertes und vernetztes Fahren.
Hintergrund:
Mit der „Allianz für intelligente Mobilität“ betreiben die ITS mobility GmbH, die Allianz für die Region GmbH, die Wolfsburg AG und das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) seit Anfang 2017 ein Netzwerk zur Förderung des Dialogs zwischen Mobilitätsforschung und Automobilwirtschaft. Die Cluster Meetings finden in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Ausrichtungsorten statt. Sie bieten den Mitgliedern des Netzwerkes, Kooperationspartnern und interessierten Gästen eine Plattform für den Wissens- und Ideenaustausch zu intelligenten Verkehrskonzepten.
Kontakt für die Presse:
Allianz für intelligente Mobilität
c/o Wolfsburg AG
Thomas Ahlswede-Brech
MobilitätsWirtschaft
Major-Hirst-Straße 11
38442 Wolfsburg
Tel. +49 (0) 5361 897 13 55
Mail: info@intelligente-mobilität.de
Sonja Eickmann Der Fahrzeugbau von morgen: Der richtige Werkstoff am richtigen Platz
Salzgitter, 6. November 2018 – Die Weichen für eine nachhaltige Mobilität stellen Automobilhersteller zunehmend mit neuen Werkstoffen und darauf ausgerichtetem Bauteildesign. Hochfeste Stähle, Leichtmetalle oder auch (Carbonfaser-) Kunststoffe können weit mehr, als nur das Gewicht des Fahrzeugs oder einzelner Bauteile zu reduzieren. Wie mit einer gezielten Auswahl von Materialien neue Fahrzeugkonzepte entstehen, betrachtet das Symposium „Werkstoffe und Konzepte für Fahrzeuge von morgen“, das heute im Hotel am See begonnen hat. Rund 90 Werkstoffexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft tauschen sich bei der Premiere dieser Veranstaltung an zwei Tagen zu aktuellen Leichtbau-Technologien aus – insbesondere für Fahrzeuge mit neuen oder alternativen Antrieben.
Veranstalter des Symposiums sind die Volkswagen AG, die Salzgitter AG und das Mobilitätsnetzwerk ITS mobility. „Mit der neuen Veranstaltungsreihe möchten wir den Austausch zwischen Forschung, Industrie, Entscheidern, Werkstoff- und Entwicklungsingenieuren anregen. So können früh im Produktentstehungsprozess die Weichen für einen effizienten Leichtbau gestellt werden“, erläutert Dr. Andreas Gebauer-Teichmann, Konzern Technologiestrategie & -management der Volkswagen AG. „Gerade die Region Süd-Ost-Niedersachen ist ein Zentrum für Innovationen in der Mobilität. Die werkstofforientierte und anwendungsübergreifende Tagung soll den Entwicklern neue Aspekte aufzeigen“, ergänzt Dr. Joachim Kroos, Leiter der Technischen Kundenberatung der Salzgitter Flachstahl GmbH.
Zur Eröffnung gaben Ulrich Grethe, Konzerngeschäftsleitung der Salzgitter AG, und Dr. Ulrich Eichhorn, Leiter Konzern Forschung und Entwicklung der Volkswagen AG, einen Ausblick auf die zukunftsträchtigen Themen, die das Symposium in Fachvorträgen, Werksführungen, einer moderierten Diskussion und einer Ausstellung behandelt. In seiner Keynote skizzierte Wolfgang Müller-Pietralla, Leiter Konzern Zukunftsforschung der Volkswagen AG, den Leichtbau von morgen.
Diesen, so sind sich die Experten einig, wird nicht ein Material allein prägen. Für den Bau der Fahrzeugkarosserie, aber auch für die Fertigung einzelner Bauteile bieten sich grundsätzlich verschiedene Werkstoffe an, z. B. hochfeste und andere Stähle, Leichtmetalle, (faserverstärkte) Kunststoffe oder Carbonfaserkunststoffe. „Es stellt sich immer die Frage nach dem richtigen Material an der richtigen Stelle und in der richtigen Menge“, beschreibt Dr. Gebauer-Teichmann die Praxis der Werkstoff-Auswahl. Je nachdem, für welchem Ort und Zweck das Bauteil im Fahrzeug benötigt wird, entscheiden Eigenschaften wie Härte, Festigkeit, Temperaturbeständigkeit oder Formbarkeit, welcher Werkstoff das Rennen macht. Dr. Kroos erklärt, dass Stahl eine gute Ausgangsbasis für den Leichtbau in allen Bereichen der Mobilität ist: Hochfeste Stähle können, wie es der Name nahelegt, große Kräfte aufnehmen und somit zu einer schlankeren Konstruktion beitragen. So wird der Materialeinsatz im Sinne der Ressourcenschonung reduziert und im Fahrzeug werden geringere Massen bewegt. Darüber hinaus ist der Werkstoff Stahl generell unbegrenzt recyclebar. „Im Karosseriebau konzentriert man sich auf presshärtende Stähle, auch weitere Festigkeitsgrade werden nachgefragt und befinden sich in der Entwicklung.“ Ebenso seien Mehrphasenstähle mit erhöhtem Umformvermögen gefragter denn je, auch in bislang untypischen Dicken über 2 Millimeter für die Lastansprüche moderner Fahrzeuge.
Insbesondere für die Elektromobilität ist die Auswahl geeigneter Werkstoffe ein spannendes Thema. Unter dem Titel Energiespeicher und Nachhaltigkeit zeigen die ersten beiden Themenblöcke des Symposiums heute auf, welche Bedeutung neue Werkstoffe bei der Entwicklung von Elektromotoren, Batterien und deren Gehäuse tragen. Auch Fahrzeuge mit alternativen Antrieben sollen durch neue Werkstoffe nicht einfach nur leichter werden. Eine gezielte Auswahl von Materialien kann sich auch auf die Speicherkapazität, Ladefähigkeit und Lebensdauer von Fahrzeugbatterien auswirken. „Wir stellen fest, dass beim Thema Leichtbau und Elektrofahrzeuge inzwischen stärker die anfallenden Kosten diskutiert werden“, erläutert Dr. Kroos. Stahl biete auch hier vielversprechende und kostengünstige Lösungen.
Einen praktischen Einblick in die Werkstoffauswahl verschaffen den Teilnehmern heute Nachmittag die Werksführungen bei der Salzgitter AG und MAN Trucks & Bus. Der Abendempfang führt sie zurück ins Hotel am See, wo Dr. Peter Meyer, kommissarischer Leiter des MAN Werks Salzgitter, in einer Dinner Speech den Wandel des Werks vom Truck- zum Komponentenhersteller beleuchtet.
Der zweite Veranstaltungstag steht morgen nach einer einleitenden Keynote von Dr. Elmar Beeh, Forschungsfeldleiter am DLR-Institut für Fahrzeugkonzepte, unter der Überschrift Gesamtfahrzeugkonzepte, Antriebsstrang und Fertigungsverfahren. Machen sich Entwickler die Stärken verschiedener Werkstoffe bereits beim Entwurf des Fahrzeuges bewusst, können neue Fahrzeugkonzepte und auch Produktionsverfahren entstehen. „Für einen effizienten Leichtbau gilt es weniger, einen Werkstoff einfach nur durch einen anderen zu ersetzen“, gibt Dr. Gebauer-Teichmann zu bedenken. Es stelle sich immer die Frage nach „dem richtigen Werkstoff am richtigen Platz, jedoch nicht um jeden Preis“, ergänzt Dr. Kroos. ­Und: „Der effektivste und kostengünstigste Leichtbau besteht immer noch im Vermeiden von Bauteilen, bspw. durch integratives Engineering“ wirbt Dr. Gebauer-Teichmann für ein Umdenken bei der Fahrzeugkonzeption.
Das abschließende Programmhighlight ist morgen Nachmittag der Vortrag zu Entwicklungstreibern des Karosserie-Leichtbaus für die Elektromobilität von Prof. Christoph Wagener, Kirchhoff Automotive GmbH, und Prof. Dr.-Ing. Dr. Udo Müller, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg Schweinfurt, mit einer anschließenden moderierten Diskussion. „Unser Anliegen ist es immer, die aktuellen Trends der intelligenten Mobilität von allen Seiten zu betrachten und verschiedene Experten zu Wort kommen zu lassen – aktuelle Forschungserkenntnisse mit Praxisbeispielen zu verbinden, wirtschaftliche Aspekte ebenso zu berücksichtigen wie Fragen der Kundenakzeptanz“, so Florian Rehr, Geschäftsführer von ITS mobility.
Foto: Stefan J. Römer
Sonja Eickmann Cluster Meeting #8 in Hamburg: Fachlicher Austausch zu Trends und Perspektiven der digitalen Mobilität
Am 28. November 2018 treffen sich beim Cluster Meeting #8 von ITS mobility zahlreiche Experten für intelligente Mobilität in Hamburg, um sich zu aktuellen Mobilitätstrends, gemeinsamen Arbeitsschwerpunkten und Projektideen auszutauschen. Das Cluster Meeting findet in Zusammenarbeit mit der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg ab 14.30 Uhr im Haus des Sports statt.
Die Teilnehmer erwartet ein interessantes Programm mit spannenden Fachvorträgen zu aktuellen Trends und Perspektiven der Digitalisierung der Mobilität. Darüber hinaus bietet das Netzwerktreffen ausreichend Raum für den fachlichen Austausch und das persönliche Networking.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei!
Weitere Informationen und Anmeldung: https://www.its-mobility.de/event.php?vnr=49-108&mid=1
Sonja Eickmann Unternehmen und Netzwerke zeigen, was die Automobilwirtschaft im Norden zu bieten hat
Mit den 10. Internationalen Zuliefererbörse fand vom 16.-18.10.2018 das Branchentreffen der Automobilzulieferer im Wolfsburger Allerpark statt. Digitalisierung, vernetzte Fahrzeuge und alternative Antriebe sind zukunftsweisende Mobilitätslösungen, zu denen die Automobilwirtschaft in Norddeutschland maßgeblich beiträgt. Ein Bild von neuesten Produkten und Projekten norddeutscher Unternehmen machten sich Dr. Berend Lindner, Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, und Martin Günthner, Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen der Freien Hansestadt Bremen, beim Besuch des Gemeinschaftsstandes Automotive Nord e. V. Niedersachsen/Bremen. Im persönlichen Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden des Automotive Nord e.V. Ronald Brandes diskutierten sie Ansätze, wie das Profil Norddeutschlands als bedeutender Standort der Automobilindustrie weiter gestärkt werden kann.
„Im Norden entstehen wegweisende Lösungen in den Bereichen automatisiertes und vernetztes Fahren, Mobilitätsdienstleistungen und intelligente Verkehrsinfrastruktur. Wir müssen hier keinen Vergleich scheuen und zählen zu den maßgeblichen Regionen in Deutschland, Europa und weltweit“, erläuterte Ronald Brandes zur Begrüßung von Staatssekretär Lindner und Senator Günthner. Am rund 150 Quadratmeter großen Gemeinschaftsstand, der vom Automotive Nord e. V. sowie den Ländern Niedersachsen und Bremen in Halle 4 organisiert wird, zeigten 14 Unternehmen, was die norddeutsche Automobilindustrie in Sachen Automotive und IT, Hard- und Software, Automation, Kommunikation, Fahrzeug- und Werkzeugbau, alternative Antriebe, Digitalisierung, Datentransformierung, Werkstoffe und Oberflächen zu bieten hat.
Auch die vier regionalen Netzwerke ITS mobility, Automotive Nordwest, das AutOS Automotive-Netzwerk in der Region Osnabrück und das Kompetenzzentrum Automotive der Ems-Achse, die dem Automotive Nord e.V. angehören und insgesamt rund 350 Unternehmen und Verbände aus Norddeutschland vertreten, begleiteten die Gespräche in der Mobility Lounge am Gemeinschaftsstand. „Es ist eines unserer erklärten Ziele, in dieser Weise den Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zu unterstützen und gemeinsam mit den wesentlichen Akteuren weitere Ideen zu Stärkung des Automobilstandortes Norddeutschland zu entwickeln“, so Brandes weiter.
Der Dachverband Automotive Nord wurde im Jahr 2016 von den Ländern Niedersachsen, Hamburg und Bremen, den Arbeitgeberverbänden der Länder und den vier regionalen automotive Clustern Leben gerufen. Als länderübergreifendes Netzwerk möchte der Dachverband die Leistungsfähigkeit der Automobil- und Mobilitätswirtschaft im Norden national und international darstellen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollen dabei unterstützt werden, sich auf dem internationalen Markt zu behaupten.
Die Internationale Zuliefererbörse fand bereits zum 10. Mal statt und hat sich als Branchentreffen für Automobilzulieferer aus aller Welt etabliert. Rund 800 Aussteller präsentierten bei der Jubiläumsausgabe der Leitmesse im Allerpark ein breites Portfolio an zukunftweisenden Entwicklungen, unter anderem zum Schwerpunktthema „Think Digital“.