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ITS mobility nord

ITS mobility ist das Netzwerk für Intelligente Mobilität in Norddeutschland.

Sonja Eickmann TechTalk mit Start-Ups im Rahmen der IZB 2018
Für die Realisierung des autonomen Fahrens ist der Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) unabdingbar. Wie die KI zur Vision vom autonomen Fahren beitragen, die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen, die Verkehrseffizienz mit innovativen Mobilitätsdienstleistungen optimieren und dem Fahrer mehr Komfort und Unterhaltung bieten kann, steht im Zentrum des TECHTALK MIT START-UPS, der am 17. Oktober 2018 im Rahmen der Internationalen Zuliefererbörse (IZB) 2018 stattfindet.
Auf dem von Wolfsburg AG und T-Systems veranstalteten TECHTALK MIT START-UPS diskutieren Experten die Potenziale und Herausforderungen der KI im Themenfeld Automotive. Ausgewählte Start-ups der Deutschen Telekom stellen anhand von Live-Demos und ausgewählten Exponaten passende Lösungen für die „sichere auto-mobile Welt von morgen“ vor.
Der TECHTALK findet ab 14 Uhr in der Digital- und InnovationsArena in Halle 1 statt.
Sonja Eickmann Nächstes Ziel: eCall für LKW, Busse und Motorräder
- Größte internationale eCall-Konferenz startet heute im Hamburger Haus des Sports
- 100 Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und Verwaltung beschäftigen sich mit der Zukunft des automatischen Notrufsystems in Fahrzeugen
- Nach den PKW sollen weitere Fahrzeugklassen mit dem eCall ausgestattet werden
Hamburg, 11. September 2018 – Ein Fahrzeug, das bei einem Unfall selbstständig einen Notruf absetzt, ist keine Zukunftsvision mehr. Seit April 2018 müssen EU-weit neu zugelassene PKW-Typen mit dem sogenannten eCall ausgerüstet sein. Bei der größten internationalen Konferenz zum Thema eCall, die heute im Haus des Sports begonnen hat und vom Mobilitätsnetzwerk ITS mobility ausgerichtet wird, tauschen sich rund 100 Vertreter aus Industrie, Forschung, Politik und Verwaltung aus der ganzen Welt zur Weiterentwicklung des automatischen Notrufsystems aus. Ein Schwerpunkt ist die Einrüstung des eCalls in weitere Fahrzeugklassen wie LKW, Schwertransporter, Busse oder auch Motorräder.
Da der eCall es Rettungskräften ermöglicht, schneller am Unfallort einzutreffen und gezielter Rettungsmaßnamen einzuleiten, ist er verkehrspolitisch von hoher Bedeutung. „Das automatische Notrufsystem leistet einen wichtigen Beitrag zu unserem Ziel, die Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren,“ erläuterte Dr. Philipp Gilka vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) heute Morgen zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz. Die nun verpflichtende Ausstattung neu zugelassener PKW-Typen geht auf eine delegierte Verordnung der Europäischen Kommission zurück. „Wir müssen über die Zukunft von eCall nachdenken und beispielsweise Fragen wie Nachrüstlösungen und die Ausweitung von eCall auf andere Fahrzeugkategorien vorbereiten und unterstützen“, stellte Pedro Barradas, Generaldirektion Mobilität und Verkehr der EU-Kommission, zum Einstieg in die eCall Days in Aussicht. Zuletzt hat das Europäische Projekt I_HeERO die technische Aufrüstung der Rettungsleitstellen unterstützt. Diese sind nun EU-weit in der Lage, den eCall zu empfangen und zu verarbeiten.
Neben Fachvorträgen zeigt auch eine Ausstellung von Herstellern, Entwicklern und Diensteanbietern aus dem In- und Ausland den aktuellen Stand der Technik des eCall-Systems, und Lösungsansätze für Zukunftsfragen. „Das nächste Ziel ist, den eCall in weitere Fahrzeugklassen zu integrieren, zum Beispiel in LKW, Schwertransporter, Busse oder auch Motorräder“, erklärt Steve Schneider, Geschäftsführer von ITS mobility. Das Netzwerk für intelligente Mobilität in Norddeutschland mit Hauptsitz in Braunschweig ist Veranstalter der eCall Days, und hat die Forschung und Entwicklung zum Thema eCall in Europa von Beginn an federführend begleitet.
Im PKW erkennt der eCall einen Unfall mithilfe von Sensoren, zum Beispiel beim Auslösen des Airbags. Über Mobilfunk wählt das System automatisch die europaweit einheitliche Notrufnummer 112 und stellt eine Sprachverbindung von der Rettungsleitstelle ins verunfallte Fahrzeug her. Vorab wird ein Datensatz an die Leitstelle übermittelt, der wichtige Informationen zum Unfallgeschehen und den erforderlichen Rettungsmaßnahmen erhält. Hierzu zählen die mittels Satellitennavigation ermittelte Fahrzeugposition, der Unfallzeitpunkt, der Fahrzeugtyp, die Antriebsart und die Anzahl der angelegten Sicherheitsgurte. Rettungskräfte können so schnell und gezielt zum Einsatzort geschickt werden – auch in dem Fall, in dem die verunglückte Person bewusstlos ist und keine Angaben zum Unfall machen kann. Eine manuelle Auslösung des eCalls ist ebenso möglich, etwa, wenn der Fahrer einen Unfall beobachtet oder bei ihm selbst plötzlich schwerwiegende gesundheitliche Probleme eintreten.
Bei anderen Fahrzeugklassen muss der eCall einige Besonderheiten berücksichtigen. „Zum Beispiel ist es sehr hilfreich, der Rettungsleitstelle Informationen zur Beladung eines verunglückten LKWs zu übermitteln, etwa, dass dieser Gefahrgut oder lebende Tiere geladen hat. Beim Motorrad muss beachtet werden, dass sich der Fahrer nach einem Unfall unter Umständen nicht mehr in Hör- und Sprachweite seiner Maschine befindet“, zeigt Schneider aktuelle Herausforderungen in der Weiterentwicklung des eCalls auf.
Es gibt also noch einiges zu tun, um weitere Einsatzgebiete für das automatische Notrufsystem zu erschließen und den Betrieb zu optimieren. Thema der eCall Days ist zum Beispiel auch das Testen und Zertifizieren, für das die ersten vier Monate im praktischen Einsatz hilfreiche Erkenntnisse gebracht haben. „Statistiken über die Anzahl der Notrufe liegen bislang noch nicht vor, dafür ist die Zahl der eCall-fähigen Fahrzeuge auf den Straßen noch zu gering“, erläutert Schneider. Im Sinne des Erfahrungs- und Wissensaustauschs wird auch das Zusammenspiel vom in den EU-Mitgliedsstaaten eingesetzten eCall und dem russischen Notrufsystem ERA-GLONASS betrachtet. „Zielstellung ist es, dass der eCall in Russland funktioniert und andersherum ERA-GLONASS auch in der EU. Hierzu findet eine enge Kooperation statt.“ Auch die Zukunft des von einigen Fahrzeugherstellern angebotenen privaten Notrufdienstes parallel zum öffentlich betriebenen eCall ist Gegenstand der Diskussionen.
Die eCall Days finden seit 2011 jährlich statt, in Hamburg gastieren sie bereits zum dritten Mal. „Die diesjährige Konferenz ist die erste, bei der der eCall im praktischen Betrieb ist. Für alle Beteiligten, die wie wir seit vielen Jahren mit dem Thema eCall beschäftigt sind, ist das ein wichtiger Meilenstein und ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis,“ stellt Schneider fest. ITS mobility beschäftigt sich darüber hinaus in Projekten und Veranstaltungen mit weiteren intelligenten Verkehrssystemen, die den Verkehr sicherer, effizienter und umweltverträglicher machen. Neben dem eCall sind dies zum Beispiel die Elektromobilität, Fahrerassistenzsysteme, autonomes Fahren, Car2X Kommunikation, Satellitennavigation und neue Werkstoffe im Fahrzeugbau. ITS mobility hat unter anderem die erfolgreiche Bewerbung Hamburgs um die Ausrichtung des ITS Weltkongresses im Jahr 2021 federführend unterstützt.
Sonja Eickmann Sino-German Event am 18. September in Oldenburg
Der Dachverband Automotive Nord e. V., das Cluster Automotive Nordwest e. V. und die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer laden am 18. September 2018, 15 Ihr, zum Austausch mit chinesischen und deutschen Marktbegleitern und Experten zum Thema „Automobilmarkt China“ ein.
Fragen wie
Wie sind Ihre Erfahrungen auf dem chinesischen Markt?
Wie sind Ihre Erfahrungen mit chinesischen Kunden auf dem deutschen Markt?
Welche Chancen haben Sie, Ihr Unternehmen auf dem chinesischen Markt zu platzieren oder auch chinesische Unternehmen von Deutschland aus zu beliefern?
Was müssen Sie bedenken, wenn Sie nach China expandieren möchten?
Was bedeutet es für Chinesische Unternehmen, sich in Deutschland niederzulassen?
werden mit Experten aus China und Deutschland erörtert und im offenen Dialog diskutiert. Vertreter der CIPA (China Investment Promotion Agency) werden Rede und Antwort sowie beratend zur Seite stehen. Es werden zudem Erfahrungsberichte von Unternehmen dazu beitragen, besser zu verstehen, wie das Geschäft in China und auch in Deutschland für chinesische Unternehmen läuft.
Die Veranstaltung findet in der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer statt.
Programm und Anmeldeformular auf der Website von Automotive Nordwest:
http://www.automotive-nordwest.de
Sonja Eickmann eCall Days 2018 – Anmeldefrist verlängert
In der kommenden Woche richtet ITS mobility wieder die eCall Days, die größte Konferenz zum pan-europäischen eCall, in Hamburg aus.
Nachdem das automatische Notrufsystem seit einigen Monaten in allen neu zugelassenen Pkw-Modellen und leichten Nutzfahrzeug-Typen in der Europäischen Union verpflichtend vorgeschrieben ist, widmet sich die zweitägige Konferenz am 11. und 12. September den künftigen Herausforderungen für eCall-Dienste.
Das englischsprachige Vortragsprogramm und die begleitende Fachausstellung behandeln die folgenden Schlüsselthemen:
• pan-European eCall – die nächsten Schritte
• Interoperabilität und Testen
• After Market
• Erweiterungen
• TPS-eCall
• neue Anwendungsfelder
Um allen Interessenten die Möglichkeit zu geben, sich für die eCall Days anzumelden, wurde die Anmeldefirst verlängert!
Sichern Sie sich jetzt noch bis zum 6. September 2018 Ihre Teilnahme!
http://www.its-mobility.de/eCallDays
Sonja Eickmann Mitgliederversammlung von ITS mobility e.V. – Vorstand neu gewählt
Am 21. August hat der ITS mobility e. V. seine Mitgliederversammlung 2018 beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig durchgeführt. Nach der Begrüßung durch den Standortleiter Prof. Dr. Joachim Block stellten ITS mobility Vorstand und Geschäftsführung im Rück- und Ausblick die aktuellen Vereinsaktivitäten für die Realisierung und Weiterentwicklung intelligenter Mobilitätskonzepte vor. Die rund 50 anwesenden Mitglieder zeigten sich beeindruckt von der Leistungsfähigkeit des Netzwerkes, die insbesondere in der Durchführung zahlreicher Fachveranstaltungen und Projektaktivitäten deutlich wird.
Außerdem wurde der Vorstand für drei Jahre neu gewählt. Neu in den Vorstand wurden Birgit Blaich-Niehaus (ADAC Niedersachsen Sachsen-Anhalt e. V.), Frank Fickel (IAV GmbH), Heinrich Klingenberg (hySOLUTIONS GmbH), Prof. Dr. Wolfgang Nebel (OFFIS e.V.) und Prof. Dr. Katharina Seifert (Institut für Verkehrssystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt) gewählt.
Der Vorstand besteht ab sofort aus den folgenden Personen:
Thomas Krause (Wolfsburg AG, Wolfsburg)
Günther Kasties (OECON Holding GmbH, Braunschweig)
Birgit Blaich-Niehaus (ADAC Niedersachsen/Sachsen-Anhalt e. V., Hannover)
Frank Fickel (IAV GmbH, Gifhorn)
Heinrich Klingenberg (hySOLUTIONS GmbH, Hamburg)
Andreas Müller (Otto-von-Guericke Universität Magdeburg)
Dr. Volker Müller (Unternehmerverbände Niedersachsen e.V., Hannover)
Prof. Dr. Wolfgang Nebel (OFFIS e.V., Oldenburg)
Prof. Dr. Katharina Seifert (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig)
Prof. Dr. David M. Woisetschläger (TU Braunschweig)
Prof. Dr. Karsten Lemmer, der aufgrund seiner Berufung in den Vorstand des DLR nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausgeschieden ist, wurde zum Ehrenmitglied von ITS mobility ernannt.
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung trafen sich die Mitglieder beim Sommerfest auf dem Gelände von ITS mobility am Forschungsflughafen und nutzen die Gelegenheit zum weiteren Austausch und Netzwerken.