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Marcel Setzer „HALLO, HIER BIN ICH!!!“ – Seriöses Auftreten im Schriftverkehr
Bei einem Bewerbungsgespräch kommt es nicht einzig darauf an, welche Referenzen der Bewerber in seinen Unterlagen vorweisen kann. Mindestens genauso wichtig, wenn nicht (ausgehend vom Trend der letzten Jahre) noch essentieller sind Auftreten und Charakter des Interessenten. Dazu gehört auch ein gepflegtes, seriöses Äußeres. Also: Die Jogginghose bleibt zu Hause, Jackett und frisch gebügeltes Hemd schmeicheln dem Auge.
Was aber im Falle des digitalen Schriftverkehrs, wenn einem keine reale Person gegenübersitzt? Seriöses Auftreten ohne persönlichen Kontakt – ist das überhaupt möglich?
Natürlich: Allem voran mit der Wahl des richtigen Tonfalls. Es ist ein Unterschied, ob Sie Ihre Nachricht mit einem „Hallo“ oder mit „Sehr geehrte/r Frau /Herr“ eröffnen. Seien Sie sich darüber im Klaren, wer am anderen Ende der Leitung sitzt: Eine hippe Firma mit junger Belegschaft oder ein alteingesessenes Unternehmen mit Mitarbeitern der „alten Schule“? Wenn Sie sich nicht sicher sind, binden Sie sich vorsichtshalber doch die linguistische Krawatte um und wählen Sie höfliche, verbindliche Worte. Achten Sie darauf, wie der Adressat antwortet: Wenn Sie seinen Stil im weiteren Verlauf widerspiegeln, sind Sie auf der sicheren Seite.
Bleiben Sie in Ihren Mitteilungen stets sachlich und fassen Sie sich kurz. Wie klingt „sachlich“? – Verzichten Sie auf Füllwörter wie „ja“, „einfach“, „halt“ und Wörter, in denen eine persönliche Meinung mitschwingt – zumindest im ersten Kontakt. Sachlich bedeutet auch das Schreiben in Aussagesätzen: Ausrufezeichen vermeiden, lieber Punkte setzen. Überhaupt: Übermäßige Interpunktion wirkt unseriös, ebenso wie ALLES GROSS ZU SCHREIBEN (klingt wie Schreien) oder alles klein zu schreiben (wirkt nachlässig).
Haben Sie Schriftverkehr per e-Mail, überlegen Sie sich auch einen aussagekräftigen, knappen Betreff. Nichts wäre ärgerlicher, als wenn Ihre sorgfältig zurechtgelegte Nachricht mit Spam-Verdacht im Abfalleimer landen würde!
Einen Tipp haben wir noch: Nehmen Sie sich genügend Zeit. Schreiben Sie Ihren Text, lassen ihn „sich setzen“ und lesen zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal drüber. Auf diese Weise merzen Sie auch die letzten Tippfehler aus!
Die Liste mit Ratschlägen ließe sich mit Sicherheit noch fortsetzen – haben Sie weitere Hinweise? Oder wissen Sie eigene Erfahrungen mit geschriebenen oder erhaltenen Nachrichten beizutragen?
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Marcel Setzer Knigge im Internet
MfG, Kürzel, Emoticon.
Eine e-Mail bedeutet übersetzt „elektronische Post“ – ein digitaler Brief. Zu Hause vor dem Bildschirm fällt es noch leicht, sich diese Analogie ins Gedächtnis zu rufen. Ein amtlicher Brief besteht aus Absender, Empfänger, Betreffzeile, höflicher Anrede und freundlicher Verabschiedung. Diese Form ist üblich und normiert und landet dergestalt täglich zuhauf in den digitalen oder (ergänzt durch die handschriftliche Unterschrift) realen Postfächern.
Schwieriger wird es, wenn Nachrichten von unterwegs per Laptop, iPad oder fummelige Smart- oder iPhones versendet werden. Wer mobil ist, steht meistens unter Zeitdruck. Damit es schneller geht, werden Abstriche gemacht – allem voran bei der Etikette. Ist das eigentlich in Ordnung?
Als die SMS noch mit 150 Zeichen begrenzt war, beschränkte man die Aussagen auf das Allernötigste – oder es wurde gekürzt. Radikal. Hat sich dieses Verhalten auf die anderen Nachrichtendienste ausgeweitet? Wieso heißt es statt „Mit freundlichen Grüßen“ nur noch „MfG“?
Man könnte hier argumentieren: In der Kürze liegt die Würze. Aber es sollte sich auch nicht lesen lassen wie stenografiert.
Durch den Einfluss des englischsprachigen Raumes, aber auch aufgrund linguistischer Veränderungen in zahlreichen Sprachen hält die komplette Kleinschreibung unaufhaltsam Einzug in das Feld seriöser Schriftkonversation. Deutsch ist eine der letzten Sprachen in Europa, in der Substantive noch groß geschrieben werden. Gepaart mit der Bequemlichkeit, wie aus einem Guss zu tippen, wird alles klein geschrieben: Finden Sie, das hat seine Berechtigung? Gilt es als unhöflich, wenn man speziell bei der persönlichen Anrede den Kapitalbuchstaben weglässt?
Wer sich im Internet bewegt, tastet blind durch ein Netzwerk aus Anonymität. Schreibt man an ein Support-Center, klingt die Antwort nicht selten automatisiert und unpersönlich. Da man vielerorts nicht weiß, wo die eigene Nachricht landet, wird der Empfänger nicht mehr „geehrt“: Man belässt es bei einem neutralen „Hallo“. Ein Winken ins Leere hinein. Nur wird nun oft auch Kunden, Vorgesetzten oder Ansprechpartnern „gewunken“: „Hallo“ ersetzt die archaisch anmutende Anrede „Sehr geehrte/r Frau/Herr“.
Aber warum sich darüber den Kopf zerbrechen? Am Besten, man lässt die Formalitäten einfach weg. Wichtig ist doch nur das Wesentliche, nicht wahr? Man hat etwas mitzuteilen, man trifft eine Aussage, man erwartet Reaktion und Antwort. Ganz automatisch und wenn möglich so schnell es geht.
Oder?
Was ist mit Ihnen? „Schreiben“ Sie noch, oder „chatten“ Sie schon?
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