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Christine Wagener Initiativbewerbung - Direct Search (Direktansprache) aus einer anderen Perspektive
Es mag im ersten Moment unsinnig erscheinen, bei der in Deutschland nahezu erreichten Vollbeschäftigung das Thema "Initiativbewerbung" auf den Tisch bringen zu wollen. Eine Bewerbungsform, die eigentlich nur dann Beachtung findet, wenn es so gut wie keine adäquaten Angebote gibt. Und auch dann tun sich die meisten Menschen schwer mit diesem Weg. Bei genauerem Betrachten, ist dieser Weg aber gerade jetzt ausgesprochen erfolgsversprechend.
Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist angespannt.
Unternehmen suchen händeringend nach qualifizierten Fach- und Führungskräften, gleichzeitig sind ca. 80 Prozent aller aus Unternehmenssicht interessanten Kandidaten nicht aktiv auf der Suche nach beruflichen Herausforderungen bzw. reagieren eher nicht auf Ansprachen über Businessplattformen oder auf klassische Stellenanzeigen.
„Direct Search“, die persönliche und gezielte Direktansprache entsprechend recherchierter, potentieller Kandidaten ist hier „das“ Mittel der Wahl in der Personalberatung. Insbesondere bei Suchaufträgen zur Besetzung von Management-, Fach- oder Spezialisten-Positionen.
Nun wird aber nicht jeder interessante und ggf. für einen Wechsel auch offene Kandidat von einer Personalberatung kontaktiert, ebenso wenig, wie jede interessante Position (z.B. unter Hierarchie- und/oder Budget-Gesichtspunkten) über den kostenintensiven Weg des Direct Search besetzt werden kann. Ansprachen über klassische Businessplattformen stoßen bei potentiellen Kandidaten aber oft auf wenig bis gar kein Interesse. Gründe hierfür sind nicht selten nachlässige Recherche bzw. Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Profil und in der Folge mangelnde individuelle Ansprache durch das suchende Unternehmen oder den Recruiter.
Klassische Stellenanzeigen werden oftmals „weichgespült“, in der Sorge, bei einem zu differenzierten Profil nur wenige oder keine Bewerbungen zu erhalten. Kandidaten, die dem differenzierten Profil entsprechen würden, erreichen solche Stellenausschreibungen dann allerdings tatsächlich nicht.
Als Personal- und Karriereberatung richten wir uns mit diesem Thema daher nicht nur an Unternehmen, sondern hier ganz konkret an Kandidaten, die über einen Wechsel nachdenken oder ihrer Karriere generell eine neue Richtung geben möchten.
Das Erfolgskonzept „Direct Search“ (Direktansprache) funktioniert – professionell geplant und durchgeführt – nämlich ebenso aus der Perspektive eines potentiellen Kandidaten und heißt dann „Initiativbewerbung!“
Nie war der Arbeitsmarkt so offen für diese Form der Bewerbung…
.. obwohl die meisten Menschen diesen Weg scheuen, weil ihnen anfangs der rote Faden fehlt und die Antworten auf wichtige Fragen:
- Wie kann ich konkret die Position beschreiben, die ich mir vorstelle?
- Bei welche Firma könnte/sollte ich mich für eine solche Position bewerben?
- Was soll ich schreiben? Ich kann doch auf keine konkrete Position Bezug nehmen.
- Welche Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten soll ich anführen, wenn ich gar nicht weiß, welche denn gefragt wären?
- Welche Argumente habe ich ohne konkrete Stellenausschreibung eigentlich in der Hand, um auf mich entsprechend zu verkaufen?
etc.
Das alles sind berechtige und wichtige Fragen.
Als Personalberatung stehen wir am Anfang mit unseren Kunden übrigens vor ähnlichen Fragen:
- In welchen Unternehmen finden wir den gesuchten Kandidaten?
- Welche Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sind für die ausgeschriebene Position erforderlich?
- Was für einen Menschen suchen wir, der in das Unternehmen, zu den Kollegen und Kunden passt?
- Welche (Verkaufs-) Argumente haben/brauchen wir, um einen potentiellen Kandidaten für diese Position zu interessieren?
- etc.
In beiden Fällen hängt der Erfolg entscheidend von guter Recherche, planvollem Vorgehen und den richtigen Argumenten ab. Das ist erstmal harte Arbeit. Bei einer Initiativbewerbung müssen Sie ebenso gezielt und strategisch vorgehen, wie es auch eine Personalberatung tut bei der Suche nach einem geeigneten Kandidaten. Die von Ihnen favorisierten Unternehmen brauchen eine konkrete und gut durchdachte Entscheidungsvorlage, so wie es auch der von einer Personalberatung angesprochene Kandidat braucht.
Ihre Initiativbewerbung ist aus Ihrer Perspektive betrachtet im Grunde also nichts anderes, als das, was das Direct Search (die Direktsuche) für eine Personalberatung ist.
Aufgrund des aktuell sehr angespannten Arbeitsmarktes ist das „Direct Search“ bei der Gewinnung neuer Mitarbeiter (die Direktsuche) sehr erfolgreich, weil das direkte Gespräch Fragen beantwortet und gute Argumente verbal vorgebracht überzeugender sind. Wenn Sie aktuell oder mittelfristig eine berufliche Veränderung planen, aber nicht darauf warten möchten (oder können), dass eine Personalberatung mit dem passenden Angebot auf Sie zukommt, dann aktivieren Sie Ihr eigene Direktsuchte mit einer professionellen Initiativbewerbung.
Brauchen Sie mehr Informationen? Dann freuen wir uns auf eine Nachricht von Ihnen an:
info@christinewagener.de
Schauen Sie sich auch unter Xing Events unsere Veranstaltung "Die perfekte Initiativbewerbung" an!
Hannes Marohn
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Letzter Kommentar:
Christine Wagener
Sehr geehrter Herr Marohn,
zunächst vielen Dank für Ihr Interesse an meinem Beitrag.
Kurz an dieser Stelle:
Was ist der Zweck meines Beitrages? Ich möchte bei potentiellen Kandidaten die Bedenken ausräumen, die sich mit dieser Form der Bewerbung üblicherweise verbinden. Und vor allem die Gegenüberstellung zum Direct Search, soll deutlich machen, das eine Initiativbewerbung keinesfalls die „letzte Möglichkeit“ ist, sondern ganz im Gegenteil ein - vor allem auf dem heutigen Arbeitsmarkt - hervorragendes Instrument, um auf den Verlauf der eigenen beruflichen Karriere gezielt Einfluß zu nehmen. (So, wie das Direct Search eben auch gezielt nach den besten Kandidaten sucht).
Nun zu Ihrer Frage:
„Welches sind die größten Probleme bzw. Herausforderungen, mit denen sich Top-Führungskräfte, die eine berufliche Veränderung herbeiführen wollen oder müssen konfrontiert sehen?“
Im Grunde müßte ich hier zunächst die Gegenfrage stellen, nämlich, wen genau meinen Sie mit Top-Führungskräften?
Bei der Beantwortung Ihrer Frage, bin ich jetzt vom mittleren bis oberen Management ausgegangen - also bis zur Ebene Geschäftsführung, da Vorstände und Aufsichtsräte keine „Führungskräfte“ in diesem Sinne sind und hier auch andere „Spielregeln“ gelten.
Ihre Frage ausführlich zu beantworten, würde hier vermutlich „den Rahmen sprengen“, weil die möglichen Probleme und Herausforderungen immer auch in engem Zusammenhang mit der jeweiligen Ausgangssituation stehen und derer gibt es viele.
Ich beschränke mich daher hier auf die „Hürden“, die nach meiner Erfahrung „situationsunabhängig“ und am häufigsten sind.
1.
Ganz schlicht lässt sich sicher feststellen, das die „Selbstvermarktung“ gerade auch für Top-Führungskräfte eine wirkliche Hürde ist. Insbesondere dann, wenn die letzte „aktive Bewerbung“ schon ein oder zwei Jahrzehnte zurückliegt.
Wir beraten u.a. Top-Führungskräfte aus dem Vertrieb. Verkauf/Vermarktung - vor allem auch der eigenen Person im B-to-B-Kontakt wird hier in der Regel aus dem FF beherrscht. Bei der Selbstvermarktung im Rahmen eines Unternehmenswechsel werden die Erfahrenen plötzlich zu „blutigen Anfängern“. Denn vor dieser Hürde stehen die Meisten: „Wie anfangen?“
2.
Anders als bei der Ebene „Fachkräfte“ gilt für Top-Führungskräfte n i c h t die Regel, dass ein Wechsel aus einer ungekündigten Position heraus immer günstiger ist. Ganz im Gegenteil, ein ungekündigtes Arbeitsverhältnis kann einen Wechsel sogar erschweren. Nämlich dann, wenn man branchenbedingt nur sehr verdeckt agieren kann (z.B. weil die Branche überschaubar ist).
3.
Die Wahl des richtigen Personalberaters oder Headhunters - der diese Aufgabe des „Agierens“ übernehmen soll- stellt ebenfalls eine Herausforderung dar. Fundierte Branchenerfahrung, bzw. Kenntnisse des Marktes auf Beraterseite und absolute Diskretion sind eine ebenso unbedingte Voraussetzung wie Offenheit und Vertrauen auf Seiten des Auftraggebers.
Ohne Erfahrung über den Beratermarkt oder entsprechende Kontakte ist die richtige Wahl nicht ganz einfach. Abgesehen davon, dass es sich auch nicht in jedem Fall anbietet, mit einem Berater zusammen zuarbeiten, den man aus der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen kennt.
4.
Mehr als 50 % aller Unternehmen besetzen Positionen im mittleren und oberen Management mit Hilfe einer Personalberatung oder eines Headhunters.
In der Regel werden Top-Manager, die gekündigt haben oder gekündigt wurden, umgehend freigestellt. Für Personalberater oder Headhunter sind sie dann u.U. nicht mehr „identifizierbar“.
5.
Auch der Wechsel in eine andere Branche (auf eine vergleichbare Position ) ist oft eine Hürde, denn gerade auf Management-Positionen ist „Branchenerfahrung“ eines der wichtigsten Anforderungskriterien.
6.
Viele Top-Führungskräfte überschätzen auch die Möglichkeiten, die sich aus ihrem Netzwerk ergeben, weil sie ihren „persönlichen Draht“ über die Loyalität der Kontakte zu dem Unternehmen stellen und dabei vergessen, dass geschäftliche Kontakte sehr häufig eng an die Funktion der jeweiligen Führungskraft im Unternehmen gebunden sind und nicht an die Person selbst.
7.
Häufig haben Top-Führungskräfte ihre berufliche Karriere in einem Unternehmen gemacht. Die lange Zugehörigkeit zu einem Unternehmen kann für die Karriere in selbigem sehr förderlich gewesen sein.
Bei einer beruflichen Veränderung kann diese sich aber auch nachteilig auswirken. Nämlich dann, wenn daraus ein Mangel an Erfahrung bzw. ein „begrenzten Gesichtsfeld“ abgeleitet wird.
Sie verstehen sicher, dass ich mich hier auf dieser Plattform nicht erschöpfend zum Komplex Ihrer Fragestellung äußern kann. Ein ausführlicher Gedankenaustausch hierzu könnte ggf. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs stattfinden.


Freundliche Grüße aus Hamburg


Christine Wagener
Gabriele Frings Wie peinlich ist das denn? Die Ich-plappere-gerne-nach-Adjektive
Mit Sprache zeigen Sie, wer Sie sind. Da heißt es: Aufpassen! Auch auf kleine unscheinbare Wörter. Erst recht auf Adjektive, die Hinz und Kunz benutzen – oft auch noch falsch. Nehmen Sie sich also am besten vor Mode-Adjektiven in Acht, die einem pausenlos in den Ohren klingeln! Denn Sie wollen ja, dass sich Ihr Text von fader Massenware abhebt. Oder etwa nicht?
Auf welche Wörter Sie besonders achten sollten? Das zeige ich Ihnen hier: http://schreibenundleben.com/den-schreibstil-verbessern-meiden-sie-mode-adjektive/
Viele Grüße, das eine oder andere Aha-Erlebnis wünscht Ihnen
Dr. Gabriele Frings
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Gabriele Frings
Ja, "eigentlich" kann immer die Löschtaste vertragen. Dieses und viele andere überflüssige Füllwörter, die meistens aus der Umgangssprache kommen, finden Sie auch in meinem Blogbeitrag https://schreibenundleben.com/das-geheimnis-des-guten-schreibstils-keine-umgangssprache/
Viele Grüße
Dr. Gabriele Frings
Sandra Berger Buchhalter (m/w/n) MÜNCHEN
JOB ID: 1857
Wir benötigen zum weiteren Ausbau Unterstützung und suchen ab sofort einen engagierten
Buchhalter (m/w/n)
Aufgaben

>Belege prüfen, erfassen, kontieren und buchen
>Die internen Buchhaltung kontrollieren und überwachen 
>Monatsabschlüsse mit allen Monatsabschlussbuchungen durchführen
>Die Anlagenbuchhaltung übernehmen
>Monatlich die Umsatzsteuer voranmelden
>Bei der Erstellung des Jahresabschlusses mitarbeiten
>Den Zahlungsverkehr und das Mahnwesen bearbeiten
>Bei der Steuerung und Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe und Prozesse unterstützen
>Individuellen Auswertungen erstellen
>Ansprechpartner für Steuerberater sein
Profil

>abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung oder eine vergleichbare > Qualifikation
>mehrere Jahre Berufserfahrung als Buchhalter/in oder Steuerfachangestellte/r
>geübt im Umgang mit MS Office, insbesondere Excel
>ein gutes Zahlenverständnis sowie eine analytische Denkweise
>Team-, kunden- und serviceorientierte Arbeitsweise
>selbständig und sorgfältige Aufgabenerfüllung
>Organisationsgeschick, Selbständigkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität machen Sie aus

- Extrapunkte:
Kenntnisse in Navision
Den Blick über den Tellerrand
Angebot
Ein wettbewerbsfähiges Gehalt
Flexible Arbeitszeiten & Home-Office Regelung
„Du statt Sie“
Einen Job mit Zukunft in einer schnell wachsenden und innovativen Branche
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Zusammenarbeit mit einem kompetenten und motivierten Team
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Eine ausgewogene Work-Life-Balance
Unser Mandant bietet professionelle, umfassende und innovative Digital-Lösungen für Smartphones, Tablets, Desktop und Web. Unterstützt werden TOP Player in diversen Branchen bei der Ideenfindung, Kreation und Umsetzung dieser „business-critical“ Applikationen und Anwendungen.
Kontaktaufnahme:
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Berger & Drab
Personal- und Unternehmensberatung
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Fon +49 8669 7897 – 150
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Simone Cardoso de Oliveira Es geht auch ohne Bewerbung!
Mein neuer Beitrag in der Job Hack Kolumne von UNICUM Beruf zeigt Euch Möglichkeiten, wie Ihr jenseits des klassischen Arbeitsmarkts zum Traumjob kommt. Ehrlich!
Wenn ich so zurückdenke, habe ich im Laufe meiner Karriere wohl nur einen oder zwei Jobs über eine klassische Bewerbung an eine mir vorher unbekannte Institution oder Firma bekommen - alles andere lief über andere Mechanismen. Auch wenn ich manchmal der Form halber noch ein Bewerbungsschreiben "zum Abheften" nachgereicht habe ;-) .
Den ganzen Artikel findet Ihr auf S. 6 der aktuellen Ausgabe:
https://karriere.unicum.de/karriere-aktuell/unicum-beruf-magazin/unicum-beruf-062018-it

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