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Kinderheim Kleine Strolche

Wir helfen Kindern in Not! Unsere Inobhutnahme für Säuglinge und Kleinkinder hat Modellcharakter für den deutschsprachigen Raum.

Wolfgang Witt Neujahrstreffen der Stiftung für innovative Zahnmedizin
Einmal im Jahr lädt die in Hamburg ansässige Stiftung für innovative Zahnmedizin zur Jahrestagung ein. Zum Auftakt trafen sich der Stifter (Dr. W. Mühlbauer) mit dem Vorstand (Arne Christes und Univ.-Prof. Dr. H. Meyer-Lückel) und dem mit Professoren besetzten Beirat und Kuratorium (Frau Susanne Stegen und Dr. Hans-Dieter Höhnk) zum Abendessen im Business Club Hamburg. Als Gäste waren die Geschäftsführer des Kinderheims Kleine Strolche Anja und Bernhard Schubert eingeladen, die sich mit ihrer gemeinnützigen Organisation seit vielen Jahren für Kinder in Not engagieren.
Das Kinderheim Kleine Strolche nimmt Kinder aus ganz Deutschland auf. Erst kürzlich wurde aus einer Hamburger Geburtsklinik ein Säugling in die Obhut des Kinderheims Kleine Strolche gegeben. Die leibliche Mutter verließ kurz nach der Entbindung die Klinik mit den Worten: „Den Kleinen gebe ich zur Adoption frei“. Bis die Verfahrensabläufe einer Adoption geklärt sind, dürfen solche Kinder in der Sicherheit und Geborgenheit des Kinderheims Kleine Strolche bleiben. Das Heim ist auf die Aufnahme und Versorgung von Kindern von 0 bis 6 Jahren spezialisiert.
Leider kommen die meisten Kinder aus einer akuten Krisensituation und sind von Vernachlässigung und schweren Misshandlungen stark gezeichnet. Vernachlässigung bedeutet zum Beispiel auch, dass den Kindern selten bis nie die Zähne geputzt wurden. Die Folgen sind dann extremer Kariesbefall einhergehend mit erheblichen Zahnschmerzen. In vielen Fällen hilft dann nur noch eine Operation, bei der die am Stärksten befallenen Zähne entfernt werden müssen.
Die Stiftung für innovative Zahnmedizin hat sich letztes Jahr schon finanziell an dem geplanten Projekt der „Kleinen Strolche“ (therapeutisches Zentrum) beteiligt und bietet darüber hinaus auch fachliche Hilfe im Bereich der Kinderzahnheilkunde an. Vier Beiratsmitglieder sind auf das Thema Kinderzahnheilkunde spezialisiert. Prof. Dr. Dr. Norbert Krämer der Justus-Liebig-Universität Gießen (Präsident der deutschen Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde) beklagt, dass es in Deutschland nur noch an drei Universitäten (Gießen, Marburg und Leipzig) eine reine Abteilung, bzw. Polyklinik für Kinderzahnheilkunde gibt. Dazu kommt Greifswald mit einer kombinierten Abteilung Prävention und Kinderzahnheilkunde.
Dagegen stehen immer mehr kleine Patienten, die herausfordernde zahnmedizinische Probleme mitbringen und in normalen Zahnarztpraxen nicht behandelt werden können. Auf Symposium der Stiftung innovative Zahnmedizin hat Frau Prof. Dr. Katrin Bekes der Unizahnklinik Wien einen Vortrag zum Thema „Quo vadis universitäre Kinderzahnheilkunde?“ gehalten. Frau Prof. Dr. Bekes ist mit Ärzte- und Prophylaxe-Team besonders auf die ist auf die schmerzlose und angstfreie Behandlung von Kindern und Jugendlichen bis 15 Jahren spezialisiert. Die Kooperation der Stiftung für innovative Zahnmedizin und dem Kinderheim Kleine Strolche soll ausgebaut werden.
Im laufenden Jahr besuchen Mitglieder der Stiftung das Kinderheim Kleine Strolche in Niedersachsen, um sich ein Bild vor Ort zu machen. http://www.Rittergut-Kleine-Strolche.de
Wolfgang Witt Herausforderungen und neue Möglichkeiten: Inklusion in der Heimerziehung
Nachdem das Thema "Inklusion" in Schulen und Kindergärten bereits seit mehreren Jahren versucht wird umzusetzen, steht es nun auch auf der Agenda für den ambulanten und stationären Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Das Ziel ist dabei, allen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen eine vollständige Teilhabe in allen Bereichen des Lebens zu ermöglichen.
Für Kinderheime und andere soziale Einrichtungen, die bisher kein inklusives Konzept hatten, stellt dies eine große Herausforderung dar. Häufig sind die räumlichen Gegebenheiten in sehr vielen Bereichen der stationären Kinder- und Jugendhilfe nicht barrierefrei ausgerichtet, z.B. mit Fahrstühlen oder Rampen für Rollstühle. Darüber hinaus sind bei weitem noch nicht alle Mitarbeiter für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen weitergebildet.
Der Begriff Inklusion
Die UN-Behindertenrechtskonvention hat 2008 „Inklusion“ als Menschenrecht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Inklusion (lateinisch „Enthaltensein“) bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Das heißt: Menschen mit Behinderungen müssen sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen, sondern diese ist im Vornherein so ausgestattet, dass alle Menschen gleichberechtigt leben können – egal, wie unterschiedlich sie sind. Das Ideal der Inklusion ist, dass die Unterscheidung „behindert / nicht behindert“ keine Relevanz mehr hat.
Auch das Kinderheim „Kleine Strolche“ beschäftigt sich intensiv mit dem Thema „Inklusion“ und hat zu diesem Zweck Ende Januar an einer Auftaktveranstaltung des Landesjugendamtes in Hannover teilgenommen. Auch wenn noch einige gesetzlichen und strukturelle Anpassungen zu dem Thema benötigt werden, streben auch wir danach, wirklich allen Kindern schnelle und nachhaltige Hilfe zu bieten. Dazu werden wir all unsere Neu- und Umbauten für Kinder so ausrichten, dass sie von allen Kindern genutzt werden können.
Wolfgang Witt Fachkräftemangel – Wie Social Media Plattformen helfen können
Bundesfreiwillige aus Mexiko - Fachkräftemangel
Wie Social Media Plattformen helfen können
In welchem Bereich der Wirtschaft gibt es ihn nicht, den schon vielfach beschriebenen Fachkräftemangel. Seit Jahren wird in Studien und durch Interventionen seitens der deutschen Wirtschaft auf die immer dramatischere Entwicklung hingewiesen. Nicht nur im produzierenden Gewerbe, im Handwerk, in der Gastronomie, im Dienstleistungssektor, in der Alten-und Krankenpflege, der Bundeswehr, bei der Justiz und Polizei und im Bildungsbereich fehlt es dringend an Fachkräften. Die Ursachen für Fachkräftemangel sind vielfältig und schon lange bekannt. Medienwirksame Willensbekundungen seitens der Politik: z.B. „wir stellen 15.000 neue Polizisten, 12.000 neue Lehrer oder 8.000 Pflegekräfte ein“, trägt nicht wirklich zur Verbesserung der Lage bei, sondern inzwischen eher zur Erheiterung. Denn fast jeder Adressat dieser Meldungen weiß, dass all diese Kräfte (Menschen) erst gefunden und ausgebildet werden müssen. Bis zum Jahr 2030 fehlen in Deutschland allein im öffentlichen Sektor über 800.000 Fachkräfte (pwc-Studie).
Die Auswirkungen des Fachkräftemangels nehmen dramatisch zu und führen nicht „nur“ zu negativen wirtschaftlichen Konsequenzen mit all seinen Nachteilen für Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern insbesondere zum Nachteil der Menschen und dem Zusammenhalt der Gesellschaft selbst. Seit Jahren ist im Bereich Bildung und Erziehung eine Entwicklung zu beobachten, die zunehmend dramatisch wird.
Durch die zunehmende gesellschaftliche Vernachlässigung in der Betreuung, Versorgung und Bildung von Kindern setzen wir unsere Zukunft aufs Spiel. Wöchentlich lesen wir in Zeitungen von völlig überlastenden und frustrierten Mitarbeitern auf Jugendämtern die das Kindeswohl sichern sollen, von viel zu wenig und demoralisierten Lehrern die im Rahmen der Inklusion noch mehr Wahnsinn zu bewältigen haben und von überarbeiteten und dem Burnout nahestehenden pädagogischen Fachkräften in Kinder- und Jugendhilfe Einrichtungen, weil diese mit zu vielen Kindern und Jugendlichen arbeiten müssen. Zu Zeitungsberichten kommen TV-Formate in denen die Arbeitsbedingungen der engagierten Menschen geschildert und der Zustand und Verfall der Einrichtungen eindrucksvoll visualisiert wird.
Trotz dieser unverantwortlichen Zustände bleibt es meist bei Lippenbekenntnissen der Verantwortlichen. Wie sollen die Lücken von pädagogischen Fachkräften geschlossen werden, wenn den Auszubildenden für z.B. der Erzieherausbildung noch nicht einmal eine Ausbildungsvergütung gewährt wird. Im Gegenteil, die vierjährige Ausbildung zur Erzieherin muss sogar noch selbst bezahlt werden. Schon längst müsste es flächendeckend eine duale Ausbildung mit Ausbildungsvergütung sein.
Neben den oft schlechten Arbeitsbedingungen kommen die Auswirkungen des demografischen Faktors.
In vielen Studien wurde schon vor Jahrzehnten beschrieben welch dramatische Auswirkungen es haben kann, wenn nicht entsprechend gehandelt wird. Leider haben es die regierenden politischen Akteure verpasst dieser Entwicklung mit einer Vision zu begegnen, die dem jetzigen Zustand Einhalt geboten hätte. Kleine kosmetische Korrekturen lösen das Problem längst nicht mehr.
Bis heute hat Deutschland kein Einwanderungsgesetz welches klare Regeln für den Zugang von qualifizierten Fachkräften oder Menschen die diese Fachkräfte werden wollen bietet.
In vielen sozialen Einrichtungen spüren die Träger die Auswirkungen des demografischen Faktors mit all seinen Folgen. Immer weniger junge Menschen stehen einer Vielzahl an sozialen Einrichtungen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnte z.B. das Kinderheim Kleine Strolche aus einem größeren Bewerberpool für den Bundesfreiwilligendienst pro Jahr drei junge Menschen für die verschiedenen Leistungsbereiche der Einrichtung gewinnen.
In diesem Jahr haben sich zum ersten Mal insgesamt nur vier junge Menschen beworben. Zwei Frauen aus Armenien, eine aus Deutschland und eine junge Frau aus Mexiko. Nach einem Auswahlverfahren und einem telefonischen Vorstellungsgespräch, hat sich das Kinderheim Kleine Strolche für die junge Frau aus Mexiko entschieden. Die junge Frau aus Mexiko hat auf einer deutschen Schule ihr Abitur gemacht, spricht daher fließend Deutsch und möchte nach dem Bundesfreiwilligendienst in Deutschland Psychologie studieren. Die Hürden für ein Bundesfreiwilligenjahr für junge Menschen aus dem außereuropäischen Ausland sind hoch und bedürfen wesentlich mehr Vorarbeit. Zustande gekommen ist der Kontakt über die Social Media Plattform XING.
Autor:
Bernhard Schubert
CEO Kinderheim Kleine Strolche
Wolfgang Witt Get-together der Sponsoren, Spender und Unterstützer
Das Kinderheim „Kleine Strolche“ hat seine Sponsoren, Großspender und Unterstützer eingeladen, um über die Arbeit der vergangenen Monate zu berichten und in gemütlicher Rittergut-Atmosphäre einen entspannten Abend zu genießen (Children´s Home Evening). Der Heimleiter Bernhard Schubert berichtete ausführlich über die Kinder, die sich derzeitig in den beiden bestehenden Heimen befinden. Weiterhin erläuterte er detailliert die bisher durchgeführten Aktionen, um finanzielle Mittel für den Aus- und Umbau des Ritterguts einzuwerben.
Da den Banken für ein soziales Projekt dieser Größenordnung die Phantasie fehlt, haben sich die Verantwortlichen des Kinderheimes entschieden, die Finanzierung über Sponsoring und Spenden zu realisieren. Der erste Bauabschnitt wird von den Architekten mit ca. 1,7 Mio. € beziffert und der Heimleiter Bernhard Schubert erläuterte die Bauphase, die zur Verfügung stehenden Mittel und die aktuell noch vorhandene Finanzierungslücke von ca. 665.000,00 €. Bernhard Schubert sowie der Öffentlichkeitsbeauftrage Wolfgang Witt sind sich jedoch sicher, dass dieses Defizit mit dem Abschluss weiterer Sponsorenverträge und der Durchführung weiterer Aktionen (z.B. Rest Cent in den Unternehmen) deutlich minimiert werden kann.
Beim anschließenden Get-together blieb noch genügend Zeit zum lockeren Austausch und dem Einbringen neuer Ideen zur Unterstützung des Projektes.
Weitere Informationen über das geplante Kinderheim im Rittergut:
https://rittergut-kleine-strolche.de/
Wolfgang Witt Mexikanerin unterstützt Kinderheim „Kleine Strolche“
Über 9.000 Kilometer ist Tania Gonzáles zu ihrer neuen Einsatzstelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gereist. Das Ziel: Unser Kinderheim „Kleine Strolche“!
Die 19-jährige ist durch das Onlineportal XING auf unsere Einrichtung gestoßen: Ihr Vater hat unseren Leiter für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Witt angeschrieben und gefragt, ob er ein Kinderheim kenne, bei dem seine Tochter einen Freiwilligendienst absolvieren könne. Danach hat es nicht lange gedauert, bis unser Heimleiter Bernhard Schubert mit ihr ein telefonisches Vorstellungsgespräch geführt hat. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess mussten noch ein „paar“ bürokratische Hürden überwunden werden, doch nun ist es endlich soweit: Tania ist in Deutschland angekommen und hilft bereits tatkräftig im Alltagsgeschehen des Kinderheims mit.
Da Tania ihr Abitur auf einer deutschen Schule absolviert hat, spricht sie fließend Deutsch. Nach dem Bundesfreiwilligendienst plant sie, in Deutschland Psychologie zu studieren.
Besonders im Zeitalter des massiven Fachkräftemangels im sozialen und pädagogischen Bereich zeigt das Kinderheim „Kleine Strolche“ durch den Bundesfreiwilligendienst einen effektiven Weg, um jungen Leuten einen wertvollen Einblick in das Berufsfeld Pädagogik zu ermöglichen. Und dieser Einblick trägt auch Früchte: Von den 18 Bundesfreiwilligen, welche die „Kleinen Strolche“ über die Jahre bereits eingestellt haben, haben 17 im Anschluss eine pädagogische Ausbildung angefangen, inklusive 5 Freiwilligen, die nach ihrem Dienst ein duales Studium bei den „Kleinen Strolchen“ angefangen haben.
Wohin Tanias Weg sie führt, wird sich noch zeigen. Wir sagen erst einmal: Hola und herzlich willkommen!

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Kinderheim Kleine Strolche"

  • Gegründet: 16.02.2018
  • Mitglieder: 55
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 15
  • Kommentare: 2