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Kinderheim Kleine Strolche

Wir helfen Kindern in Not! Unsere Inobhutnahme für Säuglinge und Kleinkinder hat Modellcharakter für den deutschsprachigen Raum.

Wolfgang Witt Fachkräftemangel – Wie Social Media Plattformen helfen können
Bundesfreiwillige aus Mexiko - Fachkräftemangel
Wie Social Media Plattformen helfen können
In welchem Bereich der Wirtschaft gibt es ihn nicht, den schon vielfach beschriebenen Fachkräftemangel. Seit Jahren wird in Studien und durch Interventionen seitens der deutschen Wirtschaft auf die immer dramatischere Entwicklung hingewiesen. Nicht nur im produzierenden Gewerbe, im Handwerk, in der Gastronomie, im Dienstleistungssektor, in der Alten-und Krankenpflege, der Bundeswehr, bei der Justiz und Polizei und im Bildungsbereich fehlt es dringend an Fachkräften. Die Ursachen für Fachkräftemangel sind vielfältig und schon lange bekannt. Medienwirksame Willensbekundungen seitens der Politik: z.B. „wir stellen 15.000 neue Polizisten, 12.000 neue Lehrer oder 8.000 Pflegekräfte ein“, trägt nicht wirklich zur Verbesserung der Lage bei, sondern inzwischen eher zur Erheiterung. Denn fast jeder Adressat dieser Meldungen weiß, dass all diese Kräfte (Menschen) erst gefunden und ausgebildet werden müssen. Bis zum Jahr 2030 fehlen in Deutschland allein im öffentlichen Sektor über 800.000 Fachkräfte (pwc-Studie).
Die Auswirkungen des Fachkräftemangels nehmen dramatisch zu und führen nicht „nur“ zu negativen wirtschaftlichen Konsequenzen mit all seinen Nachteilen für Unternehmen und den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern insbesondere zum Nachteil der Menschen und dem Zusammenhalt der Gesellschaft selbst. Seit Jahren ist im Bereich Bildung und Erziehung eine Entwicklung zu beobachten, die zunehmend dramatisch wird.
Durch die zunehmende gesellschaftliche Vernachlässigung in der Betreuung, Versorgung und Bildung von Kindern setzen wir unsere Zukunft aufs Spiel. Wöchentlich lesen wir in Zeitungen von völlig überlastenden und frustrierten Mitarbeitern auf Jugendämtern die das Kindeswohl sichern sollen, von viel zu wenig und demoralisierten Lehrern die im Rahmen der Inklusion noch mehr Wahnsinn zu bewältigen haben und von überarbeiteten und dem Burnout nahestehenden pädagogischen Fachkräften in Kinder- und Jugendhilfe Einrichtungen, weil diese mit zu vielen Kindern und Jugendlichen arbeiten müssen. Zu Zeitungsberichten kommen TV-Formate in denen die Arbeitsbedingungen der engagierten Menschen geschildert und der Zustand und Verfall der Einrichtungen eindrucksvoll visualisiert wird.
Trotz dieser unverantwortlichen Zustände bleibt es meist bei Lippenbekenntnissen der Verantwortlichen. Wie sollen die Lücken von pädagogischen Fachkräften geschlossen werden, wenn den Auszubildenden für z.B. der Erzieherausbildung noch nicht einmal eine Ausbildungsvergütung gewährt wird. Im Gegenteil, die vierjährige Ausbildung zur Erzieherin muss sogar noch selbst bezahlt werden. Schon längst müsste es flächendeckend eine duale Ausbildung mit Ausbildungsvergütung sein.
Neben den oft schlechten Arbeitsbedingungen kommen die Auswirkungen des demografischen Faktors.
In vielen Studien wurde schon vor Jahrzehnten beschrieben welch dramatische Auswirkungen es haben kann, wenn nicht entsprechend gehandelt wird. Leider haben es die regierenden politischen Akteure verpasst dieser Entwicklung mit einer Vision zu begegnen, die dem jetzigen Zustand Einhalt geboten hätte. Kleine kosmetische Korrekturen lösen das Problem längst nicht mehr.
Bis heute hat Deutschland kein Einwanderungsgesetz welches klare Regeln für den Zugang von qualifizierten Fachkräften oder Menschen die diese Fachkräfte werden wollen bietet.
In vielen sozialen Einrichtungen spüren die Träger die Auswirkungen des demografischen Faktors mit all seinen Folgen. Immer weniger junge Menschen stehen einer Vielzahl an sozialen Einrichtungen zur Verfügung. In den letzten Jahren konnte z.B. das Kinderheim Kleine Strolche aus einem größeren Bewerberpool für den Bundesfreiwilligendienst pro Jahr drei junge Menschen für die verschiedenen Leistungsbereiche der Einrichtung gewinnen.
In diesem Jahr haben sich zum ersten Mal insgesamt nur vier junge Menschen beworben. Zwei Frauen aus Armenien, eine aus Deutschland und eine junge Frau aus Mexiko. Nach einem Auswahlverfahren und einem telefonischen Vorstellungsgespräch, hat sich das Kinderheim Kleine Strolche für die junge Frau aus Mexiko entschieden. Die junge Frau aus Mexiko hat auf einer deutschen Schule ihr Abitur gemacht, spricht daher fließend Deutsch und möchte nach dem Bundesfreiwilligendienst in Deutschland Psychologie studieren. Die Hürden für ein Bundesfreiwilligenjahr für junge Menschen aus dem außereuropäischen Ausland sind hoch und bedürfen wesentlich mehr Vorarbeit. Zustande gekommen ist der Kontakt über die Social Media Plattform XING.
Autor:
Bernhard Schubert
CEO Kinderheim Kleine Strolche
Wolfgang Witt Get-together der Sponsoren, Spender und Unterstützer
Das Kinderheim „Kleine Strolche“ hat seine Sponsoren, Großspender und Unterstützer eingeladen, um über die Arbeit der vergangenen Monate zu berichten und in gemütlicher Rittergut-Atmosphäre einen entspannten Abend zu genießen (Children´s Home Evening). Der Heimleiter Bernhard Schubert berichtete ausführlich über die Kinder, die sich derzeitig in den beiden bestehenden Heimen befinden. Weiterhin erläuterte er detailliert die bisher durchgeführten Aktionen, um finanzielle Mittel für den Aus- und Umbau des Ritterguts einzuwerben.
Da den Banken für ein soziales Projekt dieser Größenordnung die Phantasie fehlt, haben sich die Verantwortlichen des Kinderheimes entschieden, die Finanzierung über Sponsoring und Spenden zu realisieren. Der erste Bauabschnitt wird von den Architekten mit ca. 1,7 Mio. € beziffert und der Heimleiter Bernhard Schubert erläuterte die Bauphase, die zur Verfügung stehenden Mittel und die aktuell noch vorhandene Finanzierungslücke von ca. 665.000,00 €. Bernhard Schubert sowie der Öffentlichkeitsbeauftrage Wolfgang Witt sind sich jedoch sicher, dass dieses Defizit mit dem Abschluss weiterer Sponsorenverträge und der Durchführung weiterer Aktionen (z.B. Rest Cent in den Unternehmen) deutlich minimiert werden kann.
Beim anschließenden Get-together blieb noch genügend Zeit zum lockeren Austausch und dem Einbringen neuer Ideen zur Unterstützung des Projektes.
Weitere Informationen über das geplante Kinderheim im Rittergut:
https://rittergut-kleine-strolche.de/
Wolfgang Witt Mexikanerin unterstützt Kinderheim „Kleine Strolche“
Über 9.000 Kilometer ist Tania Gonzáles zu ihrer neuen Einsatzstelle im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes gereist. Das Ziel: Unser Kinderheim „Kleine Strolche“!
Die 19-jährige ist durch das Onlineportal XING auf unsere Einrichtung gestoßen: Ihr Vater hat unseren Leiter für Öffentlichkeitsarbeit Wolfgang Witt angeschrieben und gefragt, ob er ein Kinderheim kenne, bei dem seine Tochter einen Freiwilligendienst absolvieren könne. Danach hat es nicht lange gedauert, bis unser Heimleiter Bernhard Schubert mit ihr ein telefonisches Vorstellungsgespräch geführt hat. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsprozess mussten noch ein „paar“ bürokratische Hürden überwunden werden, doch nun ist es endlich soweit: Tania ist in Deutschland angekommen und hilft bereits tatkräftig im Alltagsgeschehen des Kinderheims mit.
Da Tania ihr Abitur auf einer deutschen Schule absolviert hat, spricht sie fließend Deutsch. Nach dem Bundesfreiwilligendienst plant sie, in Deutschland Psychologie zu studieren.
Besonders im Zeitalter des massiven Fachkräftemangels im sozialen und pädagogischen Bereich zeigt das Kinderheim „Kleine Strolche“ durch den Bundesfreiwilligendienst einen effektiven Weg, um jungen Leuten einen wertvollen Einblick in das Berufsfeld Pädagogik zu ermöglichen. Und dieser Einblick trägt auch Früchte: Von den 18 Bundesfreiwilligen, welche die „Kleinen Strolche“ über die Jahre bereits eingestellt haben, haben 17 im Anschluss eine pädagogische Ausbildung angefangen, inklusive 5 Freiwilligen, die nach ihrem Dienst ein duales Studium bei den „Kleinen Strolchen“ angefangen haben.
Wohin Tanias Weg sie führt, wird sich noch zeigen. Wir sagen erst einmal: Hola und herzlich willkommen!
Wolfgang Witt Filmdreh mit den „Kleinen Strolchen“
Und Action! Anfang September hat das Filmteam der Hochschule Hannover rund um Kira, Isabel und Pia einen kleinen Film mit unseren „Strolchen“ gedreht.
In dem Kurzfilm spielen unsere „Strolche“ kleine Dorfbewohner, die von einer dunklen Gefahr bedroht werden. Nur ein wahrer Ritter kann die Kleinen beschützen…
Wir hatten beim Dreh am Heiligenberg ganz viel Spaß und freuen uns schon, den fertigen Film im Oktober sehen zu können!
Wolfgang Witt „Die Moinsens“ treten beim Tag der offenen Tür am 2. September im Rittergut auf
Am Sonntag, den 02.09. laden wir Sie herzlich auf unser Rittergut Ovelgönne zum Tag der offenen Tür ein! Dort wollen wir unsere Räumlichkeiten vorstellen und Sie über unsere Planungen informieren.
Es erwartet Sie ein buntes Programm für Jung und Alt mit großer Tombola, vielen Mitmach-Stationen für Kinder und tollen Auftritten. Für das leibliche Wohl ist auch gesorgt.
Wir freuen uns sehr auf den Auftritt der Kinderband „Die Moinsens“. Die sechs Kids gehen aufs Gymnasium und haben in der 5. Klasse angefangen, zusammen Musik zu machen und Songs zu lernen. Seitdem treten Anton (Gitarre), Ayanda (Percussion und Rap), Emil (Schlagzeug), Fiara (Bass und Rap), Noah (Keyboard) und Pauline (Gesang und Bass) regelmäßig in der Region auf. Unterstützt werden sie vom Vater einer der „Moinsens“, Thomas Müller, der selbst Musiklehrer ist.
Weitere Informationen zum Tag der offenen Tür unter:
https://rittergut-kleine-strolche.de/aktuelles/tag-der-offenen-tuer/

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Kinderheim Kleine Strolche"

  • Gegründet: 16.02.2018
  • Mitglieder: 56
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 13
  • Kommentare: 2