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Klassiker und Oldtimer

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Andre Gröbner Restom-Restaurierung
Nun endich online - seid wenigen Tagen ist unser Shop am Netz. Wir führen ausschließlich Produkte der Marke Restom®. Prinzipiell führen wir das komplette Sortiment wie das der Mutterfirma. Falls also Produkte benötigt werden die wir noch nicht online gestellt haben, bitte uns kurz informieren. - http://www.restom-restaurierung.de
Michael Scheibler Das rettende/gerettete Motocoupé - BMW Isetta 300
Die Nachkriegsjahre waren für die deutsche Automobilindustrie nicht einfach. Die Bayrischen Motorenwerke (BMW) hatten zuerst die Motorrad-Produktion wieder aufgenommen und dann 1951 ein Luxus-Automobil mit Sechszylindermotor präsentiert, der BMW 501. Ihm folgte schon kurz darauf der 502 mit V8-Motor.
Diese Autos waren teuer und der Markt entsprechend klein. Gleichzeitig verlangten die ehemaligen Motorradfahrer nun nach einem fahrbaren Dach über dem Kopf, etwas was Kleinschnittger, das Fuldamobil, der Messerschmitt und Lloyd, um einige Beispiele zu nennen, anbieten konnten.
Die Zeit wurde knapp, eine Eigenentwicklung hätte zulange gedauert, also sannen die BMW-Leute um Kurt Donath nach Alternativen … und fanden sie in Genf (und Turin).
Wer hat’s erfunden?
Am Genfer Autosalon stellte Renzo Rivolta im März 1954 zum zweiten Mal seine Isetta dem grossen Publikum vor. Bereits im November 1953 hatte die Einführung am Turiner Salon für viel Interesse gesorgt, schliesslich war der kleine Kabinenroller komplett anders als alle anderen Kleinstwagen jener Zeit. Für den Kühlschrank- und Roller-Fabrikanten Rivolta war die Isetta aber eine natürliche Weiterentwicklung, denn er suchte nach einem in Grossserie zu bauenden Produkt für die Massenmotorisierung.
Ermenegildo Preti und Pierluigi Raggi leisteten das Gros der Entwicklungsarbeit und sie kamen auf innovative Lösungen. So öffnete die (einzige) Türe nach vorne, die Lenksäule wurde dabei geknickt und das Lenkrad zum einfacheren Einstieg mit der Türe nach vorne geklappt. Der Motor sass unter der breiten Sitzbank, die 9,5 PS des 236 cm3 grossen einzylindrigen Doppelkolben-Zweitaktmotors wurde über ein Vierganggetriebe (mit Rückwärtsgang) über eine Kette auf die beiden ohne Differential verbundenen Hinterräder geführt (es gab auch eine Variante mit nur einem Hinterrad). Die Technik sass auf einem Rohrrahmen, die Karosserie bestand aus Stahlblech.
Der vorgeschlagene Preis für den kleinen Iso mit Faltdach betrug in der Schweiz CHF 3980, als Höchstgeschwindigkeit wurden 85 km/h genannt, als Verbrauch 3,75 Liter pro 100 km. Die Automobil Revue fuhr die Iso Isetta und zeigte sich positiv überrascht von den Fahrleistungen und die Bergsteigefähigkeit, die es erlauben würde, die wichtigsten Schweizer Alpenpässe durchwegs im zweiten Gang mit etwa 30 km/h zu bezwingen.
Der Lizenzvertrag
Die Mannen von BMW hatten natürlich die Isetta auch entdeckt, sie wohl in Turin und Genf genauer studiert und entschieden, dass man mit Renzo Rivolta kooperieren wollte. Man traf ihn dann auf halbem Weg in der Schweiz und unterschrieb eine Lizenzvereinbarung für die deutschsprachigen und skandinavischen Länder.
Der Vertrag deckte auch die Übernahme von Original-Karosseriepressen und Bänke/Lehren für die Herstellung des Rahmens ab.
BMW-Modifikationen
Einen Zweitaktmotor wollte BMW seinen Kunden allerdings nicht zumuten, also nahm man den Einzylinder aus dem Motorrad R25 und baute ihn auf Gebläsekühlung um.
Mit 245 cm3 liessen sich dem Motor bei einer Verdichtung von 6.8:1 12 PS entlocken, also 2,5 PS mehr als beim italienischen Pendant. Der Motor wurde mit einem Klauengetriebe mit vier Gängen und Rückwärtsgang gekoppelt. Ansonsten bliebt man der Vorlage von Iso ziemlich treu, ändert vorerst nur an Details.
Nur für XING Mitglieder sichtbar 500 SEC, Bj 4/88, in liebevolle Hände abzugeben
Schweren Herzens trenne ich mich aus chronischem Zeitmangel von meinem "Dicken".
Fahrzeughistorie:
Mein SEC wurde ursprünglich von einem Münchner Geschäftsmann gekauft und nach dessen Tod kurzzeitig von seinem Bruder übernommen. Ich habe den Wagen im Dezember 2001 mit 133.000 km gekauft und in 17 Jahren ca. 120.000 km bewegt. Bis 2012 war das Auto im Alltagseinsatz unterwegs, danach hat es dank Saisonkennzeichen nur noch Sommerwetter gesehen. 2014 habe ich das Auto neu in Originalfarbe lackieren lassen. Und dieses Jahr im Mai gab es die H-Zulassung.
Ausstattung:
Das Fahrzeug hat eine ungewöhnlich umfangreiche Ausstattung, die einige sehr seltene Extras wie Reiserechner, Lordosenstützen und Klimaautomatik beinhaltet. Laut Unterlagen von Mercedes Benz ist das Auto mit folgenden Ausstattungscodes ausgeliefert worden:
199U – Blauschwarz-Metallic
271A – Leder schwarz
240 – Außentemperaturanzeige
241 – Fahrersitz links elektrisch verstellbar mit Memory
242 – Fahrersitz rechts elektrisch verstellbar mit Memory
245 – Reiserechner
406 – 404+405
404 – Fahrerlehne orthopädisch links
405 – Fahrerlehne orthopädisch rechts
412 – Schiebe-Hebe-Dach elektrisch in Stahlausführung
430 – Kopfstützen im Fond
446 – 440+441+442
440 – Tempomat
441 – Lenksäule elektrisch einstellbar
442 – Fahrer-Airbag
471 – Antriebs-Schlupfregelung (ASR)
506 – Außenspiegel links und rechts beheizbar (rechts elektrisch einstellbar)
510 – Radio Becker Mexico Vollstereo Elektronik Kurier
531 – Antenne automatisch
544 – 540+543
540 – Rollo elektrisch für Heckfenster
543 – Sonnenblenden mit Make-Up-Spiegel links und rechts beleuchtet
581 – Klimatisierungsautomatik
600 – Scheinwerferreinigungsanlage
611 – Ausstiegsleuchten in den Türen
620 – Abgasreinigungsanlage
640 – Leichtmetallräder
682 – Feuerlöscher
873 – Sitzheizung Fahrersitz links und rechts
Der Feuerlöscher war bei Kauf des Fahrzeugs bereits nicht mehr vorhanden und das Becker Mexico hat ca. 2003 seinen Geist aufgegeben. Ich habe es wegen der besseren Alltagstauglichkeit gegen ein modernes Radio ausgetauscht.
Technischer Zustand:
Das Auto ist in meinem Besitz jederzeit gepflegt und gewartet worden und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Im Verlauf der Zeit habe ich neben der normalen Wartung folgende Teile erneuert bzw. folgende Arbeiten durchführen lassen:
- Nachrüstung Euro-2-Abgasreinigung von Paul Wurm
- Lenkungsdämpfer
- Traggelenke Vorderachse
- Ventilschaftdichtungen
- Ventildeckeldichtungen
- Kühler
- Kühlergrill
- Zündschaltgerät
- Einspritzventile
- 2x Lambdasonde
- Verteilerkappe + Läufer
- Zündkabel
- Vorder- und Heckscheibe (inkl. Sanierung Heckscheibenrahmen)
- Beide vordere Kotflügel
- 2x Getriebeölwechsel inkl. Filter und Andruckfedern
- Ölwechsel Hinterachse
- Ölwechsel Servolenkung inkl. Filter
- Alle Keilriemen
- Felgen gesandstrahlt und neu pulverbeschichtet
Karosserie:
Im Zuge der Lackierung 2014 habe ich etliche Anbauteile, Dichtungen und Zierleisten erneuert und bei der Montage reichlich Fluid Film/Perma Film verarbeitet (Schweller, Türen, Radläufe, die Chromleisten an den Stoßstangen sowie alle Sicken und Kanten unterhalb der Beplankung). Jede Schraube und jeder Befestigungsclip wurde erneuert und mit Permafilm eingesetzt. Am Auto gibt es drei Stellen, die im Verlauf der Zeit geschweißt werden mussten: Stoßstangenhalterung vorne links, Schwellerdeckel hinten rechts und Radlauf hinten links.
Als Verhandlungsmasse kann ich einen neuen Scheinwerfer (Beifahrerseite), zwei neue Nebelscheinwerfer, ein neues Heckrollo, einen neuen SEC-Dachgepäckträger, ein neues Rücklichtglas (Beifahrerseite) und eine rostfreie Beifahrertür in die Waagschale werfen.
Weitere Bilder kann ich gerne auf Anfrage zusenden.
Preisvorstellung 19.800 Euro
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