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Knowledge Management

Bei DACH KM wird das komplexe Thema Wissensmanagement (en. Knowledge Management) in all seinen Facetten diskutiert.

Eva-Maria Schloegel Befragung zu Wissenstransfer in der neuen Arbeitswelt: Einflussfaktor Selbstwert
Ich freue mich auf Ihre zahlreiche Teilnahme bei meiner Befragung zu "Wissenstransfer in der neuen Arbeitswelt: Einflussfaktor Selbstwert" im Rahmen meiner Bachelorarbeit an der FOM Hochschule im Bereich Wirtschaft & Psychologie. Sie haben bis Ende September die Möglichkeit sich zu beteiligen.
Herzlichen Dank für jede einzelne Unterstützung!
Bei Interesse teile ich gerne die gesammelten Umfrageergebnisse.
Als Dankeschön gibt es zudem einen traumhaften Kurzurlaub in Oberbayern zu gewinnen!
Beste Grüße
Eva-Maria Schlögel
Daniela Lozano Costa Qualitätsmanagement auf die schwäbische Art
Kann eine schwäbische Hausfrau als Vorbild für die Unternehmen unseres Landes dienen? Zu dieser Fragestellung möchte ich Ihnen heute Frau Hägele vorstellen. Sie wohnt in einem Mehrfamilienhaus, ist dort Hausmeisterin und lebt mit ihren vier Kindern in einer der Wohnungen. Die Art und Weise, wie Frau Hägele ihre vielschichtigen Aufgabengebiete managed, könnte nämlich in der Tat als Vorbild herhalten. Selbst unsere Kanzlerin hat den Wert der schwäbischen Hausfrau ja schon längst erkannt und ihn bereits in zahlreichen Zitaten hochgehalten. Wer Frau Hägele kennt, weiß warum. Lernen wir sie also ein wenig näher kennen.
Das Regiment der Frau Hägele
Im Hausflur bei Frau Hägele kann man lange nach Schmutz suchen. Man wird nicht fündig werden. Warum? Nun, das liegt natürlich an der schwäbischen Kehrwoche. Einerseits. Denn daran sind ja mehrere Parteien beteiligt und es liegt an der Gründlichkeit der einzelnen Protagonisten, wie sauber die regelmäßigen Arbeiten ausgeführt werden. Andererseits liegt es an Frau Hägele, die in diesem Haus das Regiment führt. Denn Schlampigkeit duldet sie keinesfalls. Aber wie erreicht die fleißige Hausmeisterin einen durchweg sauberen Flur? Nun, sie kennt ihre Pappenheimer und hat stets ein Auge auf deren Gründlichkeit. Frau Hägele kontrolliert nicht nur wöchentlich, dass die laut Kehrwochenverordnung erforderlichen Arbeiten ausgeführt wurden, sondern auch wie. Die gewitzte Schwäbin geht aber nicht nur bei den Nachbarn klingeln, wenn gemäß ihren strengen Maßgaben etwas nicht in Ordnung ist. Sie spricht diese durchaus auch an, wenn besonders gut geputzt wurde. Die pfiffige Frau Hägele spart nicht mit Lob und steht dann und wann auch mal mit einer Tafel Schokolade für die Kinder vor der Tür. Deshalb nimmt auch niemand im Haus ihre Kritik übel. Denn die Bewohner schätzen Frau Hägele und die dauerhafte Sauberkeit im ganzen Haus, die sie ihr zu verdanken haben.
Nicht anders geht es in Frau Hägeles eigenem Haushalt zu, den sie mit ihrem Mann und den vier Kindern bewohnt. Selbstverständlich werden die Kinder in die Pflege der Wohnung mit einbezogen, Faulheit wird im Hause Hägele nicht geduldet. Jedes Familienmitglied hat seine speziellen Aufgaben zu erledigen. Diese wurden nach Neigungen und Vorlieben unter Mitspracherecht der Beteiligten verteilt. Auch der Ehemann wurde da nicht verschont. Das Ergebnis überzeugt. Bis auf wenige Ausnahmen klappt Frau Hägeles Haushaltsplan. Die Kinder kommen ihren Aufgaben in der Regel unaufgefordert nach und bemühen sich dabei um Perfektion. Sie kennen die hohen Ansprüche ihrer Mutter und wissen, dass sie ohnehin nacharbeiten müssten, wenn sie schlampig vorgehen würden. Andererseits locken Lob und Belohnung, wenn sie ihre Sache gut machen.
Frau Hägele ist im ganzen Haus der unangefochtene Chef in Sachen Sauberkeit, sowohl vor als auch hinter ihrer Wohnungstür. Sie führt ein strenges Regiment und duldet weder Schmutz noch Staub. Trotzdem hat sie ein freundschaftliches Verhältnis zu Familie und Nachbarn, denn sie ist eine gütige Frau und hat immer ein offenes Ohr für ihre Mitmenschen. Wenn eine Nachbarin krank ist, übernimmt sie gerne deren Kehrwoche. Und wenn einer der Bewohner eine Anregung oder Kritik bezüglich der Reinhaltung des Hauses hat, nimmt Frau Hägele das stets ernst. So konnte die eine oder andere Vorgehensweise bereits optimiert werden. In den Häusern der Umgebung käme kein Nachbar auf die Idee, Verbesserungsvorschläge bezüglich der Kehrwoche zu machen. Bei Frau Hägele schon.
So geht Qualitätssicherung
Wenn man Frau Hägele fragen würde, wie Qualitätssicherung geht, dann würde sie wahrscheinlich große Augen machen. Sie hätte bestimmt keine passende Antwort parat. Obwohl Frau Hägele besser weiß, wie Qualitätssicherung geht, als so mancher Unternehmer. Sie fragt bloß nicht danach, sondern macht es einfach.
Frau Hägele ist ein leuchtendes Beispiel in Sachen KVP, auch wenn sie selbst noch nie etwas davon gehört hat. Ohne sich dessen bewusst zu sein, setzt sie die Grundprinzipien des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ganz selbstverständlich in die Praxis um. Frau Hägele nutzt das Human-Potenzial, das ihr zur Verwirklichung ihrer reinlichen Ziele zur Verfügung steht, optimal aus. Sie setzt Kinder und Ehemann genau dort ein, wo sie am besten funktionieren. Und motiviert die Nachbarn perfekt für eine gründlich ausgeführte Kehrwoche. Aber Frau Hägele geht noch weiter. Sie nimmt die Verbesserungsvorschläge aller Beteiligten ernst, macht sich Gedanken darüber und setzt diese, wenn sie es für sinnvoll erachtet, auch um. Gegen die Anschaffung einer Kehrmaschine hatte sie sich beispielsweise innerlich zunächst gesträubt, die Idee aber offen entgegen genommen. Dann diskutierte sie die Angelegenheit mit einem Hausmeister aus der Nachbarschaft und bat ihn, dessen Kehrmaschine einmal ausprobieren zu dürfen. Die schnellere und gründlichere Erledigung der Kehrarbeit vor dem Haus überzeugte sie sogleich.
Ein Naturtalent der Qualitätssicherung
Man könnte meinen, Frau Hägele habe erst kürzlich an einem KVP-Lehrgang teilgenommen. Weit gefehlt – die schwäbische Hausfrau ist ein Naturtalent in Sachen Qualitätssicherung. Intuitiv handelt sie nach den Vorgaben der ISO 9001:2015 und würde vermutlich mit links eine Zertifizierung hinbekommen, wenn es die für Kehrwoche & Co denn gäbe. Die Fehlervermeidung hat sie jedenfalls drauf. Im Haus von Frau Hägele kehren alle Nachbarn nach ihren Vorgaben und haben anfängliche Fehler längst ausgemerzt. Abweichungen vom Plan duldet die schwäbische Hausmeisterin nicht im kleinsten Detail, wenn nötig zeigt sie einzelnen Nachbarn selbst, wie richtig geputzt wird, und leitet diese freundlich aber bestimmt an. Mit anderen Worten: Frau Hägele übernimmt die volle Verantwortung für die Putzqualität im Hause, ganz so, wie es die Norm verlangen würde.
Das Qualitätsmanagement der Schwäbin ist auf permanente Optimierung der Putzprozesse ausgerichtet. Am Beispiel der Kehrmaschine sieht man, wie gut das im Zusammenspiel aller Hausbewohner funktioniert. Frau Hägele handelt nicht nur im Sinne von KVP, bei ihr kommt auch das Qualitätsmanagement-Prinzip PDCA erfolgreich zur Anwendung. Als sie hier einzog und die Hausmeistertätigkeit übernahm, hat sie gemäß P wie Plan eine komplette Ist-Analyse vorgenommen und dafür mit allen Hausbewohnern gesprochen. Jetzt wusste Frau Hägele über alles genauestens Bescheid und konnte zum Buchstaben D wie Do übergehen. Ihre sorgfältig ausgearbeitete Kehrwochenverordnung stellte sie allen Beteiligten persönlich vor und sorgte in der Folge mit Akribie für deren korrekte Umsetzung. Einen Check nach jedem Putzvorgang durchzuführen ist für Frau Hägele ohnehin selbstverständlich, sie hat immer alles im Blick und die Kehrwochenergebnisse stets unter Kontrolle. So war der letzte Act für die Hausmeisterin ein Kinderspiel. Denn die Standardisierung der im Haus durchgeführten Sauberkeitsoffensive gelang ihr durch freundlichen Nachdruck, ein bisschen Tadel und viele kleine Belohnungen. So ist Frau Hägele eben. Immer gründlich, nie nachlässig und äußerst bestimmt. Und bauernschlau.
Mach´s wie Frau Hägele
Warum fällt es den meisten Unternehmern eigentlich so schwer, ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement in die Tat umzusetzen? Warum können theoretisch bestens ausgebildete Qualitätsmanager nicht, was Frau Hägele kann? Genau diese Frage möchte ich hier in den Raum stellen: Warum schaffen Sie als Unternehmer nicht, was einer einfachen schwäbischen Hausfrau ganz von selbst zu gelingen scheint? Ihnen steht eine Vielzahl an Tools und Methoden zur Verfügung, Sie haben wahrscheinlich unzählige Seminare besucht. Warum also klappt in Ihrem Betrieb nicht, was im Haus von Frau Hägele so reibungslos vonstatten geht? Sicher, ein Unternehmen ist kein Haushalt, Sie haben es mit wesentlich zahlreicheren und viel komplizierteren Prozessen zu tun als eine schwäbische Hausmeisterin. Aber die Prinzipien sind exakt dieselben. Wenn Sie also die Vorgehensweise Frau Hägeles in jeder Abteilung, in jedem Prozessbereich und an jedem Arbeitsplatz anwenden würden, also in jeder Keimzelle Ihres Unternehmens, dann stünde Ihr Laden mit hoher Wahrscheinlichkeit besser da als jetzt. Probieren Sie es aus. Oder brauchen Sie Frau Hägele als Unternehmensberaterin?
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
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Als Dankeschön für Ihre gemeinsame Teilnahme erhalten Sie – in Abhängigkeit von Ihrer (gemeinsamen) Teilnahmehäufigkeit – eine Aufwandsentschädigung von bis zu 75 Euro pro Person.
Genaue Informationen und die Möglichkeit zur gemeinsamen Studien-Anmeldung finden Sie unter: https://www.soscisurvey.de/EM_OC/
Wir freuen uns sehr über Ihre Teilnahme!
Herzliche Grüße im Namen des gesamten Studien-Projektteams,
Fabienne Partsch

Moderatoren

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Über die Gruppe "Knowledge Management"

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