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Dies ist die erste und einzige offizielle Kölner XING Gruppe. Sie ist auch der Einladungsverteiler der offiziellen Kölner XING Events.

Jens Röhler Worum es in der Weitergabe von Traditionen gehen kann.
DIE POSITIONIERER – Das Unternehmer-Gespräch.
Ferdinand Kennt ist 67 Jahre und leitet ein Unternehmen mit 380 Mitarbeiter-in(n).
Er führt den Betrieb nun in 3ter Generation und hat ihn in seiner vergangenen Amtszeit in einen 3stelligen Millionenbereich gebracht.
Seine Maschinen werden in die ganze Welt geliefert und er hat einen großen Verdienst daran, dass das unternehmen so außerordentlich gut da steht und die Marke wächst und wächst.
Aber mit dem zunehmenden Wachstum und der ständigen Wertsteigerung der Firma kamen große Herausforderungen auf den Unternehmer zu. Seine 2 Geschäftsführer sind in der letzten Zeit immer häufiger unterschiedlicher Meinung, wenn die Frage aufkommt, auf welche Märkte sich die traditionsreiche Schmiede künftig stärker fokussieren sollte.
Zudem kommt ein weiteres Problem auf die Entscheider zu. Die Abteilungs-, Betriebs- und Produktionsleiter sind irgendwie seit einiger Zeit deutlich angespannter als das vor 6 Jahren noch der Fall war. Jeden Morgen, wenn Herr Kennt sein Büro betrat, begrüßte er über 30 Jahre lang seine Mitarbeiter persönlich. Doch seit einigen Monaten wirkt er zurückgezogen und nachdenklich. Die Erfolge des Unternehmens eröffnen dem Menschennahen Vollblutunternehmer zwar mehr und mehr finanzielle Spielräume, für den Ausbau seiner Produktionsstätten oder der Hinzunahme neuer Arbeitsmaschinen.
Aber seine Mitarbeiter merken, dass ihn irgendetwas beschäftigt. Das Glücksgefühl und die Leichtigkeit vergangener Tage scheint irgendwie wie weggeflogen.
Und so sitze ich neulich in seinem Büro und er erzählt mir..
„Herr Röhler…schön, dass es nun mal geklappt hat. Wie ich im Vorfeld ja schon geschrieben hatte, interessiert mich Ihr Thema „Positionierung“ und ich möchte gerne mehr darüber erfahren. Ich muss allerdings hinzufügen, es geht weniger um die Positionierung meines Unternehmens.“
`Aha, sondern?`
„Na ja. Es geht wohl eher um etwas anderes, als nur um uns als Marke. Wir haben in den vergangenen 90 Jahren ein Unternehmen der Spitzenklasse geschaffen und entsprechend immer mehr dafür gesorgt, dass unsere Maschinen einen äußerst hohen Stellenwert bei unseren Kunden einnehmen. Und hinsichtlich unserer Bekanntheit haben wir da Schritt für Schritt dafür gesorgt, dass bei Ausschreibungsverfahren unser Unternehmen als allererstes fällt. Wir sind eine absolute Qualitätsmarke in unserem Segment. Und das wissen unsere Kunden zu schätzen.“
`Herr Kennt. Aber, das hört sich doch nach einem Musterbeispiel für erfolgreiches Unternehmertum an, klasse`
„Ja, das tut es, das ist es eigentlich auch aber…“
`Aber?`
„Ja…..wissen Sie Herr Röhler…
Ich habe mein halbes Leben damit verbnracht, die Tradition meiner Familie erfolgreich weiterzuführen und die Firma in sichere Hände zu übergeben, wenn ich das Schiff einmal verlasse. Aber ich stelle fest, dass ein ganzes Lebenswerk auf einmal nichts mehr wert ist.“
`Wie, nicht`s mehr wert? Sie haben hier eine Geldmaschine aufgebaut. Damit haben Sie die nächsten 30 Jahre ausgesorgt. Mehr geht ja wohl wirklich nicht mehr Herr Kennt. Seien Sie stolz auf das, was Sie geschaffen haben.`
„Ja ja, danke.
Aber ich weiß, ehrlich gesagt, nicht mehr, wofür das Ganze.“
`Wie…wofür?`
„Na ja Herr Röhler. Ich habe gleich drei grundlegende Entscheidungen in den kommenden Monaten zu treffen wissen Sie..“
`Aha, und welche sind das?`
„Tja, wissen Sie….ich habe 2 Kinder, die beide Ihre Karriere in komplett anderen Branchen gesucht und gefunden haben. Sie sind außerordentlich erfolgreich in dem, was sie tun. Und daher ist das Thema `Übergabe des Unternehmens an Sie`für beide kein Thema.
Und dann habe ich zwei Geschäftsführer, die, seitdem ich sie eingestellt habe, darauf drängen, dass wir unseren Wachtumskurs in den kommenden Jahren auf neue Geschäftsbereiche ausweiten. Und allein bei dem Gedanken habe ich extreme Bauchschmerzen, weil ich weiß, woher wir kommen und was unsere Kernkompetenz ist wissen Sie. Ja…und dann habe ich meine vielen Mitarbeiter, die mir im Laufe der Jahre sehr an`s Herz gewachsen sind. Und die spüren natürlich auch diese Fragezeichen auf meiner Stirn. Was wird mit denen, wenn ich nicht mehr da bin? Und was nur, wenn jemand anderes hier neue Dinge und Vorstellungen einführt wissen Sie?“
`Ja, das verstehe ich. Das sind wichtige Gedanken,…..für Sie und für das Unternehmen.
Wie kann ich Ihnen denn dabei helfen?`
„Ja Herr Röhler. Genau das hab ich mich ja auch im Vorfeld gefragt und ich glaube, dass Sie zunächst einmal mit mir und meinen beiden Geschäftsführern anfangen zu arbeiten.“
`Ok, aber mit welchem Ziel genau Herr Kennt, das verstehe ich noch nicht so genau?`
„Na ja. Ganz einfach, ich möchte wissen, wie die beiden tatsächlich ausgerichtet sind, was sie ermutigen würde, ein Unternehmen mit einer solchen Tradition und unserer Geschichte in die nächsten Jahre zu führen? Ich muss doch wissen, was denen wichtig ist und…“
`Und?`
„Na….und ich möchte wissen, ob ich denen überhaupt so ohne weiteres die Verantwortung für meinen ganzen Stolz übergeben kann….
es geht ja schließlich nicht nur um Geld oder Vermögen wissen Sie….“
`Aha…..sondern?`
„Na…..um die Frage,ob die eigentlich verstehen, was mich 30 Jahre lang angetrieben hat…“
`Angetrieben?`
„Ja….., um dieses Unternehmen auf sichere Füße zu stellen…
das war ja nicht das Geld Herr Röhler….“
`Aha…..sondern?`
„Na ja….es war ein Versprechen….
Dass ich meinem Vater gegeben habe.., kurz bevor er starb.“
`?ok, was war das?`
„Na, dass ich dafür Sorge trage, dass ich den Mitarbeitern des Unternehmens einen sicheren Arbeitsplatz gebe…und…
…meine Mitarbeiter konnten sich immer auf mich verlassen wissen Sie…“
`Verstehe…Herr Kennt…
…verstehe…`
Allgemeine Information:
Zur Richtigstellung und aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes.
Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.
Foto by Marsha Glauch
PS: Ja ich bin DEUTSCHER = direkt!
Auf hoher See und vor Gericht.... Tradition = Mann/Frau/Kinder... ERBEN vertrauen = Gottvertrauen = Am Ende siegt die Gerechtigkeit/Natur.
Er sollte das Grundstück - seiner Firma - seinen Kindern vermachen. Und - die sollen ihm das GLEICHE VERSPRECHEN geben. (Erdpacht für die Firma...)
Das GNAZE (am Eingang) der Firma in Stein meißeln.
Danach können seine Geschäftsführer soviel " Luft-"Schlösser bauen wie sie wollen.
Gegenbeispiel: cettkar!!!
MfG
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Heute in der Vermarktungsloge mit vielen aktuellen und neuen Kooperationspartnern der Kölner Haie Möchten Sie auch mal vorbeischauen? Als Partner haben Sie viele Möglichkeiten vor, während und nach dem Spiel. Sprechen Sie mich an!
Peter Ahl 17. Dezember - 17. Geschichte
Liebe Kinder und Junggebliebene:
Nur weil wir den Adventskalender schon jetzt bestücken, heißt das ja noch lange nicht, dass ihr schon nachschauen dürft.
Nochmal: Nicht reinschauen!
König Akbar und die längere Schnur
Vergleichen und bewerten sind Chance, Risiko und das ewige Dilemma-
https://www.ahlundahl.de/adventskalender/
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Am 29. Januar 2019 IT-Unternehmertag in Frankfurt/Main - Engagierte IT-Unternehmer tauschen sich zu dem Thema aus, wie Sie kritische Unternehmensgrößen überwinden - schon 34 Teilnehmer haben sich angemeldet - Was erwartet Sie: Inspiration- Netzwerken- Erfahrungsaustausch - Motivation zum Jahresanfang

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Über die Gruppe "Köln - XING Ambassador Community"

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