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KOMMUNAL 4.0 - Digitale Transformation in der kommunalen Wasserwirtschaft

Die Wasserwirtschaft als kritische Infrastruktur steht vor großen digitalen Aufgaben. Diese Gruppe bietet dazu einen Meinungsaustausch.

Günter Müller-Czygan Seminar für Berater, die KOMMUNAL 4.0 zum Mittelpunkt machen wollen
Der Verein KOMMUNAL 4.0 e.V. bietet internen und externen Beratern sowie Führungskräften ein spezielles 3-Tages-Seminar an, um die Besonderheiten kommunaler Strukturen und Kulturen im Zusammenhang mit der Digitalisierung kennen zu lernen. Ohne genaue Kenntnis der "kommunalen Mentalität" sind Digitalisierungsprojekte zum Scheitern verurteilt.
Selbst der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx hat in einem aktuellen Vortrag für die ausgezeichnete Digitalkommune Darmstadt darauf hingewiesen, das Digitalisierung ohne Beachtung des Menschen und seiner Mentalitäten zum Scheitern verurteilt ist (https://www.xing.com/communities/groups/technik-und-psychologie-notwendiges-tandem-der-digitalisierung-4ed2-1098130).
Günter Müller-Czygan Ergebnisse einer KOMMUNAL 4.0-Studie: Weiterbildung im Zuge der Digitalisierung erzeugt nur Umsetzungserfolg, wenn der Mensch im Mittelpunkt steht
Ein wesentliches Ziel von KOMMUNAL 4.0 e. V. ist die Entwicklung und Etablierung praxisgerechter Weiterbildung, die aktiv den Prozess der Digitalisierung unterstützt und die Mitarbeiter in den kommunalen Organisationen fit für die Zukunft macht. Technikschulungen gibt es ausreichend, aber Lernen unter Anwendung und Beachtung gehirngerechter bzw. personenbezogener Lehrmethoden sind Mangelware. Als Vereinsvorsitzender und Kooperationsleiter des gleichnamigen Projektes KOMMUNAL 4.0 liegt mir eine wirkungsvolle Weiterbildung im Zuge der Digitalisierung besonders am Herzen.
Die wichtigste Zielgruppe praxisgerechter Weiterbildung sind Fach- und Führungskräfte der mittleren Managementebene. Das zeigt eine aktuelle Kurzstudie von KOMMUNAL 4.0 e. V. zur Weiterbildung im Zuge der Digitalisierung. Mehr als 80 % der befragten Fachkräfte sehen einen hohen Weiterbildungsbedarf, aber nur rd. 50 % sehen die bestehenden Formate als ausreichend an. Wichtig ist eine umfangreiche Berücksichtigung der Praxis und passende Angebote für die Teilnehmer.
Gewünscht sind Trainer, die aus der jeweiligen Branche kommen und zusätzliche Expertise in Sachen Veränderungsmanagement mitbringen. Aspekte der Persönlichkeit, Fragen der Führung und Veränderung in Organisationen werden als wichtig angesehen, wenn es um die Erweiterung der eigenen Kenntnisse in Sachen Digitalisierung geht.
Ergänzend zur Befragung wurden zehn Experten der Wasserbranche und aus
dem kommunalen Umfeld zu den Prioritäten der Weiterbildung KOMMUNAL 4.0
interviewt. Sie sehen den Praxisbezug an erster Stelle und betonten die Rolle
des Vorgesetzten, wenn es um einen erfolgreichen Transfer der Weiterbildung
in die Praxis geht. Von Trainern und Weiterbildungsinstituten wünscht
man sich stärker eine Kommunikation mit den Teilnehmern und ein intensiv Eingehen auf deren persönliche Situation. Eine offene Fehlerkultur unterstützt den Wissenstransfer signifikant und Trainer benötigen mehr Soft Skills denn je.
Wesentliche Teile dieses Beitrages entstammen der Mitgliedszeitschrift KOMMUNAL 4.0 Info, Ausgabe 4/2018 (Teil der Zeitschrift Automation Blue, https://www.kommunal4null-ev.de/aktuelles/kommunal4-0-info/).
Die Ergebnisse der zugehörigen umfangreichen Literaturstudie mit ergänzender Expertenbefragung zu wirksamen Faktoren von Weiterbildung im Zuge der Digitalisierung, die die Aussagen der Kurzstudie bestätigen, werden aktuell aufgearbeitet und können beim Verein KOMMUNAl 4.0 e.V. oder bei mir angefordert werden.
Günter Müller-Czygan Digitale Services in Kommunen - Orientierungshilfe des BMWi unter Mithilfe von KOMMUNAL 4.0
Unter aktiver Mithilfe des Förderprojektes KOMMUNAL 4.0 wurde die Broschüre „Digitale Services in Kommunen“ erstellt, die seit ein paar Wochen zum Download beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verfügbar ist (https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Publikationen/Digitale-Welt/digitale-services-in-kommunen-orientierungshilfe.html).
Die Orientierungshilfe dient Kommunen dazu, eine erste Standortbestimmung der eigenen Digitalisierungsbemühungen vorzunehmen. Zahlreiche Beispiele aus verschiedenen kommunalen Anwendungsbereichen geben einen Einblick in mögliche Lösungswege. Für den Bereich der kommunalen Infrastrukturen können die Experten von KOMMUNAL 4.0 angesprochen werden.
Frank Tarnowski Softwarelösung für Wasserverlustmanagement mit virtuellen Zonen
Im Rahmen der 2. FLEXIM Wassertagung in Mülheim an der Ruhr – Schwerpunkt Wasserverlustmanagement am 27. November 2018, wird Dr. Gerald Gangl einen Vortrag zum Thema „Softwarelösung für Wasserverlustmanagement mit virtuellen Zonen“ halten.
Mehr Informationen finden Sie hier:
Frank Tarnowski 8. Praxistag Wasserversorgungsnetze
Vortrag im Rahmen des 8. Praxistages Wasserversorgungsnetze
Am 27. September 2018 wird Dr. Esad Osmancevic (RBS wave GmbH) im Rahmen des 8. Praxistages Wasserversorgungsnetze in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen einen Vortrag zum Thema „Ursache für die Erwärmung des Wassers im Wasserrohrnetz“ halten.
Der Praxistag Wasserversorgungsnetze, behandelt aktuelle Themen wie beispielsweise die Überwachung, Optimierung und Instandhaltung von Wasserversorgungsnetzen. Veranstaltet wird dieser Tag von den Fachzeitschriften „3R“ und „Automation Blue“ in Zusammenarbeit mit dem Institut Rohrleitungsbau der Fachhochschule Oldenburg e.V. sowie dem Verband Kommunal 4.0.
Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "KOMMUNAL 4.0 - Digitale Transformation in der kommunalen Wasserwirtschaft"

  • Gegründet: 13.01.2016
  • Mitglieder: 183
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 150
  • Kommentare: 21