Probleme beim Einloggen

Kommunikation ist Chefsache

Die Gruppe rund um Kommunikation: In der Werbung, in der Führung, in der Verhandlung, unter Kollegen,... überall dort, wo wir kommunizieren.

Jörg Frehmann Positive Formulierungen am Telefon steigern die Kundenzufriedenheit
"Das geht nicht!", "Dafür bin ich nicht zuständig", "Kein Problem" oder "Sie müssen..." sind Reizformulierungen. Sie reizen Ihren Gesprächspartner so, dass er darauf mit Unverständnis, Ärger und Unzufriedenheit reagiert.
Wie Sie es besser ausdrücken können, darum geht es in diesem Podcast:
https://www.youtube.com/watch?v=P3L6nuo6gGA
Jutta Werbelow "Ausbilden tun uns die anderen, bilden müssen wir uns selbst" (Peter Bieri)
Dr. Franz Inderst, Leiter Sparkassenakademie Bayern spricht über systemische Lernkultur - - Keynote auf dem 9. Symposium der Systemischen Peergroup München
https://www.youtube.com/watch?v=xQCW5bDSpiI
Franz Inderst spricht darüber, „welchen Beitrag systemische Lernkultur zu unserer eigenen Potenzialentfaltung leisten kann.“ Im ersten, theoretischen Teil des Vortrages nimmt er Bezug auf den Philosophen Peter Bieri und spricht über Landkarten, Selbstlernwege, das Bilden von Relationen, die kritische Reflexion unserer Weltbilder und Haltungen und auch dem Erreichen einer Urteilsfähigkeit mit dem Ziel, „dass wir uns selbst in die Lage versetzen, hellwach und interessiert in der Welt zu sein mit einer kritisch reflektierten Haltung uns selbst gegenüber und uns so die Welt erschließen.“
„Und je mehr uns dessen bewusst wird, dass wir mit der Auswahl der Welt, in der wir arbeiten und leben, und mit der Art und Weise, wie wir an sie herangehen auch immer gleichzeitig uns selber formen, desto mehr haben wir die Basis verstanden, auf der unser eigener Prozess des Werdens stattfindet. Und Bildung ist dabei, sich darüber klar zu werden, wer man sein möchte. Man vergegenwärtigt sich, welches Handwerkszeug man erlernt hat, mit welchen Ansätzen man auf die Welt blickt, man lernt darüber nachzudenken und zu diskutieren, und man entschließt sich am Ende angesichts wahrgenommener, erfahrener und verarbeiteter Alternativen zu einer eigenen Stimme.“
„Überfall auf die Wirklichkeit oder: wie man einem Stier Baden-Baden erklärt“
Im zweiten Teil seines Vortrages veranschaulicht Franz Inderst die Theorie mit einem (ganz wunderbaren! Anm. die Red.) Beispiel aus der eigenen Praxis, „ganz im Sinne des Konstruktivismus: wie setzt man seine Story in die Welt, dass sie relevant wird für Menschen.“
„Überfall auf die Wirklichkeit oder: wie man einem Stier Baden-Baden erklärt“ – die Geschichte des vermeintlichen tibetischen Gastgeschenkes anlässlich des Gipfeltreffens von Helmut Kohl und Jaques Chirac in Baden-Baden, einem reinkarnierten bedeutenden Lama, der als solcher durch einfache Berührung Schicksale positiv wenden könne.
„Warum erzähle ich Ihnen diese Geschichte? Weil sie in meiner Perspektive das Wesentliche unserer Arbeit zum Ausdruck bringt, dort, wo es darum geht, dass wir uns in unterschiedlichen Konstruktionen bewegen und dass jeder von uns die Welt selbst konstruiert. Wenn wir das, was wir lernen über unsere Ausbildungsgänge, nicht in einer Art und Weise einsetzen, die in der Eigenzeit des Klienten passiert, die die Teilnehmer so mitnimmt, dass sie lernen, Ihre eigenen Konstruktionen zu entwickeln und dann letztendlich in dem Möglichkeitsraum, der ja immer ein Zukunftsraum ist, ihre eigene Welt darin abgebildet sehen, dass dann tatsächlich Überfälle auf die Wirklichkeit des einzelnen auf das, was wir als Wirklichkeit wahrnehmen, stattfinden.“
Der (ebenfalls großartige! Anm. d. Red.) Bericht über diesen Workshop wurde veröffentlicht in: Überfälle auf die Wirklichkeit, Hans Geißlinger (Hrsg.), Carl Auer Verlag, Heidelberg https://www.carl-auer.de/programm/artikel/titel/ueberfaelle-auf-die-wirklichkeit-ebook/
Franz Inderst ist Leiter der Sparkassenakademie Bayern und auch Stiftungsrat der Schmid Stiftung in Heidelberg.
Jutta Werbelow Über die zukünftigen Herausforderungen als Führungskraft eines großen Energieunternehmens.
Ein besonderes Highlight auf dem Symposium isb Nord am 22. September in Hamburg und ganz im Geist der dialogischen isb-Kultur: Marion Bönsch, die erste Frau in der Geschäftsführung von Shell Deutschland, gibt im Interview mit Thorsten Veith Antworten zu aktuellen Fragen von Führung und Entwicklung und zu zukünftigen Herausforderungen als Führungskraft eines großen Energieunternehmens.
Marion Bönsch hat 20 Jahre Erfahrung im HR Bereich. Als gelernte Bankkauffrau und diplomierte Psychologin mit Schwerpunkt auf Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung startete sie ihre Karriere in der Personalentwicklung. Nach Stationen als Ausbildungsleiterin, der Leitung einer PE Abteilung und im Change Management eines großen Mergers wechselte Marion in den Bereich der Personalbetreuung und hatte sowohl lokale als auch globale Positionen als HR Manager und Bereichsleiterin inne.
Seit September 2017 ist Marion Arbeitsdirektorin und Geschäftsführerin der Shell in Deutschland und VP HR für insgesamt 14 Ländern (DACH, Med and CEE). In all ihren Rollen hat sie insbesondere das Thema Change und Führung begleitet.
https://www.isb-w.eu/de/news/20180704_isbnord_keynote_boensch.php?r=1533975175
Jutta Werbelow Bedarfe einer Führungskraft in einer gemeinnützigen Organisation
Workshop „Besonderheiten im Führungshandeln einer NPO oder NGO“ mit Uta Mielisch und Regine Bruns
auf dem isbNord Symposium am 22. September 2018 in Hamburg:
Die Anforderungen an Führung zwischen Staat und Wirtschaft - also im dritten Sektor - sind vielfältig und herausfordernd. Wie erkennen wir die besonderen Bedarfe einer Führungskraft in einer gemeinnützigen Organisation? Es wird von Prinzipien geleiteter Führung gesprochen. Was verbirgt sich dahinter? Wie können NPOs die Digitalisierung für sich nutzbar machen? Diesen Fragen gehen wir anhand von Erfahrungsbeispielen nach und möchten den Teilnehmenden Sicherheit im Umgang mit und bei der Beratung von Nonprofit Organisationen geben. Als Modelle helfen "Reifegrade" und der Verantwortungsdialog, auf die wir im Workshop kontextbezogen näher eingehen werden.
mehr erfahren:
https://www.isb-w.eu/de/news/20180606_isbnord_workshop_ngo.php

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Kommunikation ist Chefsache"

  • Gegründet: 20.07.2011
  • Mitglieder: 921
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.271
  • Kommentare: 1.396