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Kunstgeschichte online

Diese Xing-Gruppe will einen Erfahrungsaustausch zum Einsatz digitaler Technologien und Social Media in der Kunstgeschichte bieten.

Nur für XING Mitglieder sichtbar Bauhauslehrerin Gertrud Grunow (Beiträge für Webseite gesucht)
Für die neue Plattform http://www.gertrud-grunow.de werden Einträge und Hinweise zur Bauhauslehrerin Gertrud Grunow und zu ihrem Umfeld gesucht. Diese können aus unterschiedlichen Bereichen – Wissenschaft, Journalismus, Literatur, bildende Kunst, Musik, etc. – stammen.
Die Musikpädagogin Gertrud Grunow (1870-1944) lehrte zwischen 1919 und 1924 am Weimarer Bauhaus. Mit ihrer Harmonisierungslehre gestaltete sie maßgeblich die Vorlehre mit. Alle Schüler/-innen nahmen am Grunow-Unterricht teil: Dieser sollte sie durch einen neuen Zugang zu Körper und Seele auf die schöpferische Praxis am Bauhaus vorbereiten. Grunows Evaluationen trugen zur Entscheidung bei, welche Schüler/-innen an der Schule aufgenommen wurden und seit 1922 wurde Grunow in den offiziellen Dokumenten der Schule sogar als „Formmeister“ geführt. Nach ihrer Zeit am Bauhaus arbeitete sie bis 1933 unter anderem an der Hamburger Universität, wo sie experimentell mit dem Entwicklungspsychologen Heinz Werner zu Wahrnehmung und Synästhesie forschte.
Trotz ihrer außergewöhnlichen Vita ist Grunow bis heute wenig bekannt und erforscht. Aus diesem Grunde haben die Kunstpädagogin Gabriele Fecher und die Kunst- und Kulturwissenschaftlerin Linn Burchert eine Online-Plattform ins Leben gerufen. Die Webseite sowie ein frei verfügbares E-Book geben einen aktuellen Forschungsstand zu Grunow.
Die Webseite soll fortlaufend aktualisiert werden. Hinweise auf Publikationen, Projekte und Veranstaltungen zu Grunow und ihrem Umfeld können dort publik gemacht werden. Auch die Liste der Primär- und Sekundärliteratur wird regelmäßig ergänzt. Für Hinweise sind wir jederzeit sehr dankbar!
Übergeordnetes Ziel des Projekts ist es, die weitere Forschung zu Grunow anzuregen. Einige Desiderate seien hier kurz aufgeführt:
- Einbettung Grunows in die Geschichte der Musikpädagogik (Zusammenhang Körper und Musik, Stimmentwicklung): Berliner und Rheinländischer Kontext um 1900
- Bedeutung Grunows für ihre Bauhaus-Schüler*innen und die Werkstätten, z.B.: Weberei: Margarete Willers und Gunta Stölzl; Malerei: Eduard Gillhausen, Werner Gilles und Max Peiffer Watenphul; Tanz und frühe Bauhaus-Bühne: Sara Norden, Lothar Schreyer, Hans Haffenrichter, Friedl Dicker und Franz Singer; Keramik: Margarete Heymann-Loebenstein-Marks; Pädagogik: Alma Siedhoff-Buscher
- Spuren Grunows in der Hamburger Universitätsgeschichte (Philosophisches Institut, Psychologisches Seminar)
- Bezüge Grunows zum Warburg-Institut in Hamburg und London: Gertrud Bing, Alice Bachrach, …
- Einbettung Grunows in die Philosophie-Geschichte: Informationen zur Philosophin Dr. Anni Adler (Assistentin von Carl Gustav Jung) als Grunow-Schülerin; Bezüge Grunow und Ernst Cassirer
Die Kontaktaufnahme für wissenschaftliche und journalistische Beiträge erfolgt an Linn Burchert, linn.burchert@hu-berlin.de. Mit Ihren im weitesten Sinne künstlerischen Projekten wenden Sie sich gern an Gabriele Fecher, fecher@art-i.de.
Nur für XING Mitglieder sichtbar Open Access films: Open Arts Objects [engl.]
Since 2016 the department of Art History at the Open University has been working on Open Arts Objects (OAO), a project that provides free open access films and teaching materials to support the teaching of Art History at A-level as well as to teach the general public on how to look closely at a wide range of works of art. This project is part of the current strategy within the Open University to develop a series of public facing initiatives that can help inspire wider and diverse constituencies to enjoy and understand art works and visual culture.
In short videos on selected objects hosted on the Open Arts Archive, members of the department showcase their research to the public. OAO has also collaborated with museums across the UK, as a way to bring the museum into the classroom, with expert curators from institutions as wide ranging as the Wallace Collection and the Victoria and Albert Museum to Yorkshire Sculpture Park and the Ashmolean. The objects explored include paintings, sculpture, prints, ceramics, architecture and design, film and video, and installation and performance art. Working closely with A-level teachers and charity groups, Open Arts Objects films and teaching materials are widely used in schools and museum education, and are recommended resources by Pearson, the awarding body for A-level Art History. These are also appropriate for undergraduate students.
There are over 35 films, many with teaching support materials, and can all be found on the Open Arts Archive website: http://www.openartsarchive.org/open-arts-objects
Xing neu Kunstgeschichte online organisiert das folgende Event: Digitale Wege ins Museum
Xing neu Kunstgeschichte online organisiert das folgende Event: Digitale Forschung zu den Dingen
Wie können wir materielle Kunst- und Kultur­güter digital ab­bilden und speichern? Welche Instrumente, Tech­niken, Metadaten und For­mate benötigen wir? Welche Anfor­derungen stellen sich durch die Ding­haftigkeit unserer For­schungs­gegen­stände an deren Zugäng­lich­machung? Wie wollen wir in Zukunft digital publizieren? Mit wel­chen digitalen Methoden können wir neue Erkennt­nisse zu unseren Forschungs­fragen gewinnen? Wel­che neuen Fragen ergeben sich aus algo­rith­mischen Mas­sen­daten­analysen? Wie könnten die Inter­faces einer Such­maschine in Zu­kunft geschaf­fen sein? Wie visu­ali­sieren wir die Ergeb­nisse?
Die Fragen zur Veränderung der Kunst­ge­schich­te und Archäo­logie aufgrund der Digi­tali­sierung sind viel­fältig, und so bunt soll auch das#arthistoCamp werden. BarCamps sind soge­nannte „Un­konferenzen“. Nicht die Veran­stalter legen das Programm fest, sondern die kon­kreten Themen werden erst am Tag selbst von den Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmern bestimmt. Das Format der BarCamps eignet sich besonders gut, um ein Thema in seiner Breite anzugehen und vom Bedarf der Anwesen­den auszugehen. Die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer werden auf diesem Wege zu Veranstaltern ihrer eigenen Konferenz. Egal ob Ihr eine Session anbietet oder nur teilnehmen wollt, alle sind herzlich willkommen.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Kunstgeschichte online"

  • Gegründet: 01.06.2012
  • Mitglieder: 278
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 531
  • Kommentare: 90