Kunststoff Schweiz

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Christof Mengis
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Kunststoff Schweiz ist die Gruppe für die Schweizer Kunststoffindustrie. Vernetzen Sie sich hier mit interessanten Personen.

Kunststoff Schweiz-die Schweizer Kunststoffgruppe

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Die Hamburger K.D. Feddersen Holding GmbH hat im Juni 2022 eine Minderheitsbeteiligung an dem Start-up Biofiber Tech Sweden AB erworben.

Bereits kurz nach Gründung von port F im Januar 2021 begannen erste Gespräche mit Biofiber Tech Sweden AB (kurz: BFT), um eine mögliche strategische Zusammenarbeit einschließlich Beteiligungsoptionen zu evaluieren. Bei BFT handelt es sich um ein erfolgreiches Greentech Start-up, das innovative Lösungen im Bereich bio-basierende Rohstoffe für zahlreiche Kunststoffanwendungen anbietet. Aufgrund gemeinsamer Visionen und zahlreicher Schnittmengen zwischen dem Start-up und den Geschäftsfeldern der Feddersen-Gruppe wurden die Gespräche schnell konkret. Im Juni 2022 konnten so die Investmentverträge beidseitig unterzeichnet werden.

"Bei der Zusammenarbeit mit BFT geht es uns nicht um eine reine Kapitalbeteiligung, sondern insbesondere um die strategischen Kooperationen zwischen BFT und den Tochtergesellschaften der K.D. Feddersen Holding GmbH", erklärt Silke Hamm, zuständig für Business Development bei port F, und erläutert weiter "Es ist für uns eine Win-Win-Situation. Die Feddersen-Gruppe unterstützt das Start-up operativ in den Bereichen Vertrieb, Produktion und R&D. Im Gegenzug erhalten wir Zugang zu einem hochwertigen bio-basierten Werkstoff für technische Anwendungen."

port F koordiniert die strategischen Kooperationen zwischen BFT und den Geschäftsfeldern der Feddersen-Gruppe. Konkret umfassen diese Vertrieb & Marketing für FibraQ® und die FibraQ®-Compounds, Lohncompoundierung und R&D-Projekte u. a. mit den K.D. Feddersen Distributionsgesellschaften, AKRO-PLASTIC und BIO-FED. FibraQ® sind chemisch modifizierte Holzfasern und Holzfasercompounds, die für eine optimale Kompatibilität mit Kunststoffen zur Erreichung bestmöglicher Eigenschaften in technischen Anwendungen im Spritzguss, der Extrusion, im Thermoforming und 3D-Druckbereich sorgen. "Die Feddersen-Gruppe eignet sich als strategischer Investor hervorragend, da die operativen Gesellschaften bei der Skalierung unseres Geschäfts auf verschiedenen Ebenen unterstützen können, sagt Sara Georgsson Business Development, Sales & Brand Management bei BFT und fügt hinzu "Sie ist für uns der perfekte Partner".

port F wurde im Januar 2021 gegründet, um als Corporate Innovation Lab der Feddersen-Gruppe Innovationen im Bereich der Kreislaufwirtschaft innerhalb der Unternehmensgruppe voranzutreiben. Dies geschieht durch Kollaboration mit Marktteilnehmern entlang der gesamten Kunststoff-Wertschöpfungskette und durch strategische Zusammenarbeit mit und Investments in Start-ups, die konkrete Anknüpfungspunkte zu den Geschäftsfeldern der Feddersen-Gruppe haben.

Mit der international tätigen Feddersen-Gruppe hat port F einen starken Rückhalt. Die Kernkompetenzen der Gruppe liegen in der Entwicklung, Produktion und Distribution von technischen Kunststoffen sowie im Maschinenbau und dem Handel mit Maschinen für die Kunststoffverarbeitung. Ingenieurdienstleistungen sowie der Groß- und Außenhandel mit Edelstahl, anderen Rohstoffen und technischen Erzeugnissen sind weitere wichtige Standbeine der Unternehmens-Gruppe.

port F und die Feddersen-Gruppe freuen sich darauf, Biofiber Tech bei der Weiterentwicklung von FibraQ® sowie bei der erfolgreichen Erschließung neuer Anwendungen und geographischer Märkte langfristig zu unterstützen.

https://holding.kdfeddersen.com/de/

Turnusgemäß alle drei Jahre und so auch wieder in diesem Herbst trifft sich die globale Kunststoffwelt zu ihrem wichtigsten Branchenevent: Vom 19. bis 26. Oktober 2022 präsentiert die Weltleitmesse K in Düsseldorf Neuheiten und Innovationen aus allen Branchenbereichen – von der Erzeugung, über die Verarbeitung bis hin zum Maschinenbau. Zentrale Anlaufstelle für den kritischen Informations-, Gedanken- und Meinungsaustausch ist dabei einmal mehr die offizielle Sonderschau "Plastics shape the future" in Halle 6. Im Mittelpunkt der Sonderschau unter Federführung des Kunststofferzeugerverbandes Plastics Europe Deutschland (PED) und der Messe Düsseldorf stehen die drei wegweisenden Leitthemen der K 2022: Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Digitalisierung.

Der Fortschritt beginnt in Düsseldorf

In kurzweiligen Formaten informieren und diskutieren hochkarätige Gäste aus Politik, Wissenschaft und Industrie sowie von NGOs über ökonomische, soziale und ökologische Herausforderungen und Lösungsansätze rund um die K-Leitthemen – und spannen so die Brücke zwischen den Messepräsentationen der Unternehmen und der gesellschaftlichen Agenda der K 2022. Ingemar Bühler, Hauptgeschäftsführer PED, bringt es so auf den Punkt: "Es sind wirklich spannende Zeiten: Auf der K-Sonderschau machen wir in diesem Jahr deutlich, wo unsere Branche in Sachen Treibhausgasneutralität und Zirkularität den Turbo einlegt. Wir hören aber auch genau hin, was uns von kritischen Experten und Expertinnen ins Heft geschrieben wird und welche Lösungsvorschläge an uns herangetragen werden." Bühler weiter: "Es ist unstrittig, dass es auf dem Pfad zur Defossilisierung noch Nachholbedarf bei unserer Industrie gibt, Stichwort Rohstoffbasis oder Recycling. Hier wollen wir besser werden – und die K 2022 ist der Ort, um frische Ideen und mit ihnen viele heute vermeintlich noch undenkbare, innovative Lösungen von morgen anzustoßen".

Kein Wegducken, hinhören!

Kernstück von "Plastics shape the future" sind sieben Thementage mit Vorträgen, Impulsreferaten und Podiumsdiskussionen zu den drei Leitthemen. Zum Start der Messe am Mittwoch, 19. Oktober 2022, werden auf dem K-Forum direkt zentrale Branchenthemen und -Herausforderungen adressiert. So geht es etwa um die Umsetzung der Ergebnisse des im April 2022 vorgestellten Reshaping Plastics-Reports der europäischen Denkfabrik SystemIQ. Dieser skizziert mehrere Szenarien, mit denen die Kreislauffähigkeit von Kunststoffen gesteigert und die Treibhausgasemissionen in Europa reduziert werden sollen. In den folgenden Thementagen geht es unter anderem um konkrete Pfade der Kunststoffindustrie in Richtung Treibhausgasneutralität oder um Kunststoffe als Möglichmacher für die Energiewende. Auf diese Weise bereichert die Sonderschau das umfangreiche und gesellschaftlich hochrelevante Ausstellungsangebot der K 2022.

K Basics:

Im Jahr 1952 wurde die K erstmals von der Messe Düsseldorf veranstaltet und findet im Drei-Jahres-Turnus statt. Die letzte K im Jahr 2019 verzeichnete 3.330 Aussteller aus 63 Ländern auf 177.000 m² netto Ausstellungsfläche und 224.116 Fachbesucher, davon 73 Prozent aus dem Ausland.

www.k-online.de

Mit zwei neuen Doppelschnecken Extrudern hat der österreichisch-schweizer Compoundeur SAX Polymers seinen Ausstoß an hochwertigen Compounds am Standort Wien fast verdoppelt.

Mit einem geplanten Invest von 7 Millionen Euro bis zum Jahr 2025 wird die Produktion um weitere 3 Anlagen erweitert. Energieeffizienter und in einer neuen, klimaoptimierten Halle mit geplanter Photovoltaik Anlage, können Compounds von Kleinst- bis Großmengen produziert werden.

Die zusätzliche Aufstockung der Lagerkapazität für Rohmaterial durch zwei Silos mit einem Gesamtfassungsvermögen von 130 Tonnen ergänzt die Anforderungen an eine moderne Produktion.

Firmenprofil

SAX Polymers ist auf die Herstellung, Aufbereitung und Einfärbung von technischen Kunststoffen spezialisiert. Das ISO 9001 zertifizierte Unternehmen mit Produktionsstätten in Wien (Österreich) und Oberriet (Schweiz) bietet neben dem Standardprogramm und Masterbatches kundenorientierte technische Kunststofflösungen.

SAX® Polymers ist Teil der Hromatka Group, einer auf dem europäischen Kunststoffmarkt gewichtigen Distributionsgruppe. Die Hromatka Group verfügt über ein umfangreiches Produktportfolio mit einer starken internationalen Ausrichtung und Expertise.

https://www.saxpolymers.com/

Immer mehr Menschen schätzen die Vorteile von Kunststoffverpackungen und Kunststoffen. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Meinungsforscher von Civey im Auftrag der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Die Gründe für die steigende Akzeptanz liegen vermutlich darin, dass die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher Kunststoffe in den Bereichen Medizin/Gesundheit (60,7 %), Computer/Elektronik (59,4 %) sowie Fahrzeugbau (53,6 %) für unverzichtbar hält – gefolgt von Haushalts- und Hygieneprodukten (41 %). Für 38,7% aller Teilnehmenden bleibt Hygiene in der Folgebefragung 2022 von Civey der wichtigste Aspekt bei Produktverpackungen (2021 lag der Wert bei 40,5 %).

"Die Corona-Pandemie hat nicht nur das Konsumverhalten beeinflusst, sondern auch die Wahrnehmung von Verpackungen verändert. Eine sichere Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten ist viel stärker ins Bewusstsein der Bevölkerung gerückt", erläutert IK-Geschäftsführerin Mara Hancker die zunehmende Akzeptanz gegenüber der ersten Civey-Befragung im Jahr 2021. "Diese Wertschätzung ist eine erfreuliche Entwicklung weg vom Plastikbashing, entlässt uns aber selbstverständlich nicht aus der Verantwortung, Kunststoffe aus der Umwelt zu halten und viel mehr zu recyceln."

Längere Frische und Schutz beim Transport

Deutlich mehr als die Hälfte aller Deutschen (55,9%) nutzen Kunststoffverpackungen, um Lebensmittel länger frisch zu halten. Auch der Schutz beim Transport und bei der Lagerung ist für 41,5% ein wichtiger Grund für die Nutzung von Kunststoffverpackungen.

Diese Studie belegt auch, dass der Anteil derjenigen, die in der Umfrage angeben, auf Kunststoffverpackungen komplett zu verzichten, gesunken ist. Von 20 Prozent im Jahr 2021 geht dieser Wert auf jetzt 15,1 Prozent zurück.

Wähler setzen je nach Partei auf unterschiedliche Werkzeuge

Nachhaltigkeit ist das große Schlagwort – das gilt auch für Kunststoffverpackungen. Die Anhänger der großen Volksparteien unterstützen derartige Konzepte für die Zukunft, wie die jüngste Umfrage belegt. Wähler der Grünen wollen zu 81 % künftig weniger Verpackungen einsetzen. SPD-Anhänger favorisieren bessere recycelbare Materialien (61,5 %). Das befürworten ebenso FDP-Wähler (69,1 %). 65,3 % der Unions-Wähler plädieren für Wiederverwendbarkeit. Ähnlich ist das Meinungsbild innerhalb der Bevölkerung, 62,3 % wünschen sich besser recyclebare Materialien (62,3%) wünschen, 59,5 % setzen auf die Möglichkeit, Kunststoff mehrfach verwenden zu können und 55,1% befürworten mehr Recycling.

Diese Nachhaltigkeit im Umgang unterstützt die Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., deren Geschäftsführerin Mara Hancker erklärt: "Wir arbeiten mit Hochdruck an einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Die Ergebnisse der Civey-Umfrage zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind. Kunststoffverpackungen sind nachhaltig und klimafreundlich. Pauschale Kritik ist falsch. Der Kunststoff ist nicht das Problem, sondern unser Umgang damit."

https://kunststoffverpackungen.de/

Der Sensorspezialist Micro-Epsilon Messtechnik hat kürzlich das neue Produktionszentrum für Mikromechatronik am Hauptsitz in Ortenburg im Landkreis Passau eröffnet. Dort werden miniaturisierte mechatronische Systeme für den Halbleitermaschinenbau und Aerospace-Anwendungen gefertigt. Dadurch kann die wachsende Nachfrage nach High-Tech-Produkten aus diesen Schlüsselbranchen weiter bedient werden.

Auf einer Fläche von 36x30 m ist am Micro-Epsilon Hauptsitz in Ortenburg/Dorfbach das Kompetenzzentrum für Mikromechatronik entstanden. Das neue Gebäude bietet optimale Bedingungen für die anspruchsvolle Produktion von miniaturisierten mechatronischen Systemen, die in der Halbleiter- und der Luft- und Raumfahrtindustrie eingesetzt werden.

Die Fertigung umfasst unter anderem Sensoren und Systeme für die neueste Generation der Halbleiterlitographiemaschinen sowie Sensoren für den Einsatz in Flugzeugen und im Weltall. So tragen Micro-Epsilon Sensoren zu höchster Genauigkeit bei der Herstellung künftiger Chipgenerationen bei. Um solche Hightech-Sensoren zu fertigen, ist ein Reinraum erforderlich, der optimale Umgebungsbedingungen bietet. Neben den hohen Anforderungen an Sauberkeit müssen auch Feuchte und Temperatur konstant gehalten werden. Des Weiteren werden im neuen Produktionszentrum Sensor-Aktor-Lösungen für die laserbasierte Satellitenkommunikation gefertigt. Die schnellen Kippspiegel ermöglichen die exakte Positionierung des Laserstrahls zum nächstgelegenen Satelliten in mehreren hundert Kilometern Entfernung und ermöglichen so ein weltumspannendes satellitenbasiertes Internet der Zukunft. Eine weitere Anwendung sind Hochpräzisionssensoren für das weltgrößte Spiegelteleskop. Das Großprojekt umfasst mehrere tausend induktive Wegmesssysteme. Im Teleskop werden diese Sensoren für die exakte Positionierung der 798 einzelnen Spiegelsegmente eingesetzt.

"Die neue Fertigungsfläche steigert die Produktionskapazität und ermöglicht es uns, anspruchsvolle Produkte mit höchster Qualität und Präzision herzustellen. Die Produkte kommen in High-Tech Applikationen zum Einsatz und leisten einen erheblichen Beitrag für mehr Innovation und technologischen Fortschritt für die Welt von Morgen. So kann durch präzise Messung in der laufenden Produktion Material eingespart, Ausschuss reduziert und Qualität und Leistung gesteigert werden. Mehr als 50 Jahre kontinuierliche Investition in Entwicklung, Produktion und Support innovativer Sensor- und Systemlösungen von Micro-Epsilon bieten unseren Kunden mehr Präzision für ihre Anwendungen", so Geschäftsführer Dr. Thomas Wisspeintner, der das Unternehmen gemeinsam mit den Geschäftsführern Dr. Alexander Wisspeintner und Prof. Dr. Martin Sellen leitet. Sie sehen das Kompetenzzentrum zudem als wichtigen Meilenstein zur nachhaltigen Sicherung und Ausweitung der Geschäftsentwicklung des Unternehmens und als klares Bekenntnis zum Standort Ortenburg. Das Unternehmen fokussiert sich dabei auf die vier Geschäftsbereiche Industrie-Sensorik, 3D-Sensorik, Mikromechatronik sowie Mess- und Inspektionssysteme.

Mit Abschluss der Bauarbeiten stehen dem Unternehmen nun 3.800 zusätzliche Quadratmeter in drei Ebenen zur Verfügung. Die Investition in Gebäude, Technik und Ausrüstung beträgt insgesamt 10 Mio. €. Die Unternehmensfläche am Standort Ortenburg wächst damit auf rund 15.000 m² an. Alleine das Kompetenzzentrum für Mikromechatronik bietet Platz für über 100 Mitarbeiter. In Ortenburg sind aktuell rund 450 Mitarbeiter bei Micro-Epsilon beschäftigt, weltweit mehr als 1400 Mitarbeiter an 24 Standorten innerhalb der Unternehmensgruppe. Für die zukunftsweisenden Projekte im Kompetenzzentrum für Mikromechatronik werden laufend Fertigungsmitarbeiter gesucht, die dort im Zweischicht-Betrieb arbeiten.

https://www.micro-epsilon.de

Kunststoff Schweiz-die Schweizer Kunststoffgruppe

Seit Ende September 2010 ist die Gruppe Kunststoff Schweiz auf XING dabei. Der Zweck der Gruppe Kunststoff Schweiz ist, den Migliedern die Möglichkeit zu geben Ihr Netzwerk zu pflegen und auszubauen.

Die Schweizer Kunststoffindustrie ist mit ca. 30'000 Angestellten eine kleine, aber feine Hightech-Branche mit einem jährlichen Umsatz von 14 bis 15 Milliarden Schweizer Franken (ca. 12 Milliarden Euro).

Wichtige Kunststoffadressen der Schweiz:

Kunststoff-Schweiz - das Internetportal der Schweiz
http://www.kunststoff-schweiz.ch/

Swiss Plastics - der Kunststoffverband der Schweiz
http://www.swiss-plastics.ch/de/

Messe Swiss Plastics - die Schweizer Kunststoffmesse (findet das nächste Mal im Januar 2017 statt)
http://www.swissplastics-expo.ch