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Kunststoff Schweiz

Kunststoff Schweiz ist die Gruppe für die Schweizer Kunststoffindustrie. Vernetzen Sie sich hier mit interessanten Personen.

Christof Mengis Fakuma 2018: Über 1.900 Aussteller aus 39 Nationen
Von morgen bis Samstag präsentieren auf der Fakuma in Friedrichshafen mehr als 1.900 Aussteller aus 39 Nationen ihr internationales Angebot. Die Fakuma bietet einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien: Ob Spritzgießen - hier nimmt die Fakuma weltweit eine Spitzenposition ein - Extrusionstechnik, Thermoformen oder 3D-Printing: Der Anwender kann sich auf der Fakuma über alle für die Kunststoffbe- und -verarbeitung relevanten Verfahren, Technologien und Tools gezielt informieren.
Der private Messeveranstalter P.E. Schall GmbH & Co. KG kann also mit über 1.900 Ausstellern eine Voll-Belegung des gesamten Hallenareals sowie der Foyers in der Messe Friedrichshafen präsentieren und mit 85.000 m² Brutto-Ausstellungsfläche ist in der heutigen Hallen-Konstellation das Maximum erreicht.
Messe-Infos
Messetermin:
16.10. - 20.10.2018
Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 09:00 - 17:00 Uhr
Samstag 09:00 - 15:00 Uhr
Eintrittspreise:
- Tageskarte Erwachsene 28,00 €
- Tageskarte ermäßigte (Schüler, Studenten und sonstige Berechtigte mit Ausweis) 20,00 €
- Zweitageskarte 47,00 €
Christof Mengis Alpla: Kauf von Argo S.A. abgeschlossen
Nach Genehmigung durch die Wettbewerbsbehörden erfolgte am 1. Oktober das Closing: Sämtliche Anteile der Argo S.A. sind nun im Eigentum von ALPLA. Damit dehnt der Verpackungsspezialist seine Aktivitäten in Südosteuropa weiter aus.
Im Juli dieses Jahres informierte ALPLA über das Vorhaben, sämtliche Anteile der griechischen Argo S.A. zu kaufen. Nach Prüfung und Genehmigung der Transaktion durch die Wettbewerbsbehörden konnte der Kauf am 1. Oktober abgeschlossen werden. Damit gehören nun die beiden Standorte in Griechenland und Rumänien zu 100 Prozent ALPLA, sie sind Teil der Region Zentral- und Osteuropa (CEE). Ende 2015 hatte ALPLA bereits den ägyptischen Produktionsstandort der Argo S.A. übernommen.
Der Standort Koropi in der Nähe von Athen ist der erste Produktionsbetrieb für ALPLA in Griechenland. Mit dem Werk Berceni bei Bukarest besitzt der Verpackungsspezialist nun insgesamt vier Werke in Rumänien.
AUF BESTEHENDES KNOW-HOW AUFBAUEN
Am griechischen Standort soll ein Kompetenzzentrum für den Pharmamarkt aufgebaut werden. "Argo war auf Verpackungslösungen für die Märkte Pharmazie und Körperpflege spezialisiert. Dieses Know-how wollen wir natürlich nutzen. Besonders im Pharmaziebereich sehen wir Wachstumschancen und eine gute Ergänzung zu unserem bestehenden Produktportfolio", so ALPLA CEO Günther Lehner.
Über den Kaufpreis sowie sämtliche Details haben die Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Übernahme wurde am 5. Juli unterzeichnet, das Closing erfolgte am 1. Oktober.
Über ALPLA:
ALPLA gehört zu den führenden Unternehmen für Kunststoffverpackungen. Rund 19.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter produzieren weltweit an 176 Standorten in 45 Ländern maßgeschneiderte Verpackungssysteme, Flaschen, Verschlüsse und Spritzgussteile. ALPLA betreibt eigene Recyclingwerke: PET Recycling Team mit zwei Standorten in Österreich und Polen, und im Rahmen eines Joint Ventures in Mexiko und einer Kooperation Deutschland. Die Anwendungsbereiche der Qualitätsverpackungen sind vielfältig: Nahrungsmittel und Getränke, Kosmetik und Pflegeprodukte, Haushaltsreiniger, Wasch- und Putzmittel, Arzneimittel, Motoröl und Schmiermittel. 2015 feierte ALPLA das 60-jährige Firmenjubiläum.
Christof Mengis WITTMANN: Vereint Standorte in Deutschland
Die WITTMANN Gruppe hat mit 1.Oktober dieses Jahres ihre Unternehmen WITTMANN BATTENFELD GmbH & Co. KG in Meinerzhagen und WITTMANN Robot Systeme GmbH in Nürnberg zu einem gemeinsamen Unternehmen verschmolzen.
Das neue Unternehmen firmiert unter WITTMANN BATTENFELD Deutschland GmbH, mit Hauptsitz in Nürnberg. Mit der Geschäftsleitung von WITTMANN BATTENFELD Deutschland wurde Herr Klaus Ehlig, bisher Geschäftsführer des Standortes für Spritzgießmaschinen in Meinerzhagen, betraut.
Der Zusammenschluss der beiden Standorte unter einem Unternehmen dient dem gemeinsamen und koordinierten Auftritt der WITTMANN Gruppe am deutschen Markt und soll eine noch effizientere Betreuung der Kunden sicherstellen. Die AnsprechpartnerInnen im Vertrieb, Kundendienst, Einkauf, Finanz & Rechnungswesen, sowie allen anderen Funktionen an den Standorten Nürnberg und Meinerzhagen sind weiterhin unter den bekannten Telefonnummern und Mailadressen erreichbar.
Die WITTMANN Gruppe
Die WITTMANN Gruppe ist ein weltweit führender Hersteller von Spritzgießmaschinen, Robotern und Peripheriegeräten für die Kunststoff verarbeitende Industrie mit Hauptsitz in Wien, Österreich, bestehend aus zwei Haupt-Geschäftsbereichen: WITTMANN BATTENFELD und WITTMANN. Gemeinsam betreiben die Unternehmen der Gruppe acht Produktionswerke in fünf Ländern, und mit ihren 34 Standorten sind die zusätzlichen Vertriebsgesellschaften auf allen wichtigen Kunststoffmärkten der Welt vertreten.
WITTMANN BATTENFELD verfolgt den weiteren Ausbau seiner Marktposition als Spritzgießmaschinen-Hersteller und Spezialist für fortschrittliche Prozesstechnologien. Als Anbieter moderner umfassender Maschinentechnik in modularer Bauweise erfüllt das Unternehmen die aktuell und künftig auf dem Markt für Kunststoff-Spritzguss herrschenden Anforderungen.
Das Produktprogramm von WITTMANN umfasst Roboter und Automatisierungsanlagen, Systeme zur Materialversorgung, Trockner, gravimetrische und volumetrische Dosiergeräte, Mühlen, Temperier- und Kühlgeräte. Mit dieser umfassenden Peripheriegeräte-Baureihe bietet WITTMANN den Kunststoffverarbeitern Gesamtlösungen an, die alle Bedürfnisse abdecken - von einzelnen Arbeitszellen bis hin zu komplett integrierten, die gesamte Produktion umfassenden Systemen.
Der Zusammenschluss der einzelnen Bereiche unter dem gemeinsamen Dach der WITTMANN Gruppe führte zur nahtlosen Ergänzung der jeweiligen Produktlinien. - Zum Vorteil der Kunststoffverarbeiter, die in verstärktem Maß ein reibungsloses Ineinandergreifen von Verarbeitungsmaschine, Automatisierung und Peripherie nachfragen.
Christof Mengis GÜNTHER Heisskanaltechnik: Technologietage 2018 - zwei intensive Tage im Zeichen effizienter Heißkanaltechnik
Vom 26. bis 27. September 2018 fanden die 10. Technologietage bei GÜNTHER Heisskanaltechnik in Frankenberg (Eder) statt. An jedem der beiden Tage informierten sich jeweils über 300 Besucher beim Technologieführer im Bereich Heißkanaltechnik über die Möglichkeiten einer Effizienzsteigerung im Spritzgießbereich. Obendrein standen das Networking und der Informationsaustausch im Mittelpunkt.
Erfreuliches Wachstum sorgt für Investitionen
GÜNTHER Heisskanaltechnik hat weltweit Kunden aus den Bereichen Elektronikindustrie, Verpackungstechnik, Medizintechnik, Konsumgüter und Automobilbau. "Wir bauen schon seit Jahren kontinuierlich unser Vertriebsnetz aus, was sich auch erfreulicherweise positiv auf unsere Auftragslage auswirkt", erklärte Geschäftsführerin Siegrid Sommer im Rahmen der Eröffnung der Technologietage. Die Fülle an Patenten und neuen Entwicklungen belegt die Innovativität des Frankenberger Unternehmens. "Unsere Produkte und Lösungen eröffnen Spritzgießern sowie Werkzeug- und Formenbauern neue Möglichkeiten, toleranzärmer, mit höherer Qualität und Prozesssicherheit sowie schneller und kostengünstiger zu produzieren. Und um die hohe Qualität unserer Heißkanaldüsen und -systeme verlässlich zu gewährleisten und weiter zu erhöhen, sind für uns kontinuierliche Investitionen in den Maschinenpark und die Infrastruktur selbstverständlich." Investiert wurden knapp 3 Millionen Euro in eine neue Rundschleifmaschine, zwei CNC-Drehmaschinen (Index und Benzinger) sowie in einen weiteren Siebdrucker für die Dickschichtfertigung. "Damit wir im Sinne von kürzeren Lieferzeiten zielgenauer planen und Prozessabläufe verbessern sowie unseren Qualitätsstandard noch erhöhen können, legen wir Wert darauf, dass alle Maschinen automatisiert und miteinander vernetzt sind", so Horst-Werner Bremmer, Vertriebsleiter bei GÜNTHER Heisskanaltechnik. Davon konnten sich die zahlreichen Besucher der Technologietage in geführten Betriebsrundgängen überzeugen.
Fachwissen erweitern und vertiefen
Im neu gestalteten und erweiterten Verwaltungsgebäude fanden die 24 innovativen Fachvorträge von externen und internen Referenten statt. In der angenehmen Atmosphäre der großzügig gestalteten Seminarräume, die mit einem Materialmix aus Holz und Glas eine helle und freundliche Lichtstimmung verbreiten, fiel es den Teilnehmern der Fachvorträge leicht, den Ausführungen der Referenten zu folgen.
So ging Albrecht Weipert von HB-Therm in seinem Vortrag auf die Energieeffizienz bei der Temperierung von Spritzgusswerkzeugen ein. Die Hauptaufgabe eines Temperiersystems ist es, die von der Schmelze eingebrachte Wärme abzuführen, damit das Bauteil formstabil bleibt, und hierbei sind wenig Einsparpotenziale vorhanden. Albrecht Weipert zeigte auf, wo und mit welchen Maßnahmen Einsparpotenziale identifiziert werden können und die Energieeffizienz gesteigert werden kann. Auf die Digitalisierung in der Spritzgießumgebung ging Markus Raffelsieper von Kistler ein. So lassen sich mit auf Basis des Forminnendrucks in einem Werkzeug arbeitenden Assistenzsystemen bereits etablierte Prozesse problemlos von einer Maschine auf eine andere übertragen. Oder es lässt sich der optimale Umschaltpunkt von Spritz- auf Nachdruckphase nutzen, trotz Material- und Maschinenschwankungen. Auch komplexe Geometrien und Qualitätsmerkmale und deren Korrelation zum Forminnendruck lassen sich mit Assistenzsystemen vorhersagen und überwachen. Mathias Lupberger, Projektmanager bei Braunform, skizzierte Anwendungen mit kleinen Teilegewichten, die in der Mehrkomponententechnik verarbeitet wurden. Sein Motiv für Mehrkomponententechnik war unter anderem die Aufwertung des Endprodukts oder die Generierung einer Funktion. Dabei ging es um den individuellen Zuschnitt erprobter Mehrkomponenten-Werkzeugtechnologien. Torsten Schnell von GÜNTHER Heisskanaltechnik beschrieb anhand von Anwendungsbeispielen Lösungsmöglichkeiten für das Mikrospritzgießen mit Heißkanal unter Berücksichtigung von Verweilzeiten und Temperaturführung. Er zeigte auf, welche Anforderungen an das Heißkanalsystem gestellt werden und welche Voraussetzungen das Heißkanalsystem in Verbindung mit der Spritzgießmaschine und dem Werkzeug erfüllen muss.
Zahlreiche weitere Vorträge von AHP Merkle, Arburg, ALLOD Werkstoff, Contura MTC, K.D. Feddersen, Kunststoff Institut Lüdenscheid, Konstruktionsbüro Hein, MMS Modular Molding Systems, Netstal, OECHSLER, SIGMASOFT, Polymer Training and Innovation Center, Stemke Cooling Systems, toolcraft oder Uddeholm und Wacker rundeten die auf Deutsch und Englisch gehaltenen Vortragsreihen ab.
Während der kompletten zwei Tage war immer wieder die Fachausstellung mit zahlreichen Unternehmen ein Anziehungspunkt und bot die Gelegenheit zum Networking, zum Fachsimpeln und zum Austausch von Wissenswertem rund um die Themen Werkzeug- und Heißkanaltechnik sowie den eigentlichen Spritzgussprozess. Zum Small Talk und Networking traf man sich aber auch vor der augenfälligen neuen großen Pflanzenwand im Wartebereich des 3. Obergeschosses des Verwaltungsgebäudes.
Geschäftsführerin Siegrid Sommer zeigte sich mit der Veranstaltung äußerst zufrieden: "Man hat wieder gesehen, dass die Technologieentwicklung in der Kunststoffindustrie ungebremst vorangeht. Täglich eröffnen neue Innovationen ungeahnte Möglichkeiten der Produktherstellung, die wir mit unserer 35-jährigen Erfahrung rund um die Heißkanaltechnik begleiten werden. Die hohe Anzahl an Teilnehmern zeigt auch unseren Stellenwert als Innovationsführer und Problemlöser. Ich freue mich schon auf die nächsten Technologietage."
Über GÜNTHER Heisskanaltechnik
GÜNTHER produziert als Technologieführer im Bereich Heißkanaltechnik mit mehr als 220 Mitarbeitern innovative und anwenderfreundliche Heißkanaldüsen und -systeme für die kunststoffverarbeitende Industrie. Zu seinen internationalen Kunden zählen führende Unternehmen der Branchen Automotive, Elektro/Elektronik, Medizintechnik, Verpackung und Konsumgüter.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Kunststoff Schweiz"

  • Gegründet: 28.09.2010
  • Mitglieder: 1.224
  • Sichtbarkeit: offen
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