Kunststoff Schweiz

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Christof Mengis
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Kunststoff Schweiz ist die Gruppe für die Schweizer Kunststoffindustrie. Vernetzen Sie sich hier mit interessanten Personen.

Kunststoff Schweiz-die Schweizer Kunststoffgruppe

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Die wirtschaftliche Situation ist in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen noch immer angespannt. Eine Kündigung trifft daher oft beide Parteien hart: Das Unternehmen, welches oft durch Personalabbau gute Mitarbeiter:innen und deren Know-How verliert und die Mitarbeiter:innen selbst, die vielleicht nach vielen Jahren Betriebszugehörigkeit gar nicht wissen, wie es nun weitergehen soll.

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Ihre Helga Jungnickl

Lidl Schweiz und die Empa forschen an einer Cellulose-Schutzschicht als Beschichtung für Früchte- und Gemüseprodukte. Das neuartige Coating wird aus sogenanntem Trester (Pressrückstände) hergestellt und soll künftig bei Produkten von Lidl Schweiz zum Einsatz kommen. Durch das innovative Projekt kann die Verpackung reduziert und Food Waste vermieden werden. Für die neuartige Schutzschicht sollen kein frisches Gemüse, sondern nur organische Reststoffe verwendet werden.

Die Thematik der Plastik- und Verpackungsreduktion beschäftigt Lidl Schweiz schon seit Jahren. Der Detailhändler setzt einen starken Fokus auf die Reduktion des Plastikeinsatzes bei Verpackungen. Wo möglich und ökologisch sinnvoll werden Verpackungen komplett weggelassen. So zum Beispiel bei Bio-Früchten, die mit Lasertechnologie beschriftet werden. Lidl Schweiz sucht ständig nach neuen Möglichkeiten, um Verpackungen zu reduzieren. Auch die Reduktion von Food Waste ist für Lidl Schweiz ein Kernanliegen. Um in diesem Bereich proaktiv nach neuen Lösungen zu suchen, ist Lidl Schweiz auf die Empa zugegangen. Gemeinsam wurde kurz darauf das Forschungsprojekt initiiert.

Plastikverpackungen im Lebensmittelhandel schützen Obst und Gemüse vor dem Verderb, sorgen aber auch für beträchtliche Mengen Müll. Gemeinsam mit der Empa hat Lidl Schweiz nun eine Schutzhülle für Obst und Gemüse entwickelt, die auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

Für ihr neuestes Projekt wählte Lidl Schweiz die Empa als Partner, weil hier eine jahrzehntelange Forschungserfahrung mit Cellulose-Produkten zur Verfügung stand.

Zu Hause und in der Filiale: deutlich höhere Haltbarkeit

Im Empa-Labor Cellulose & Wood Materials entwickelten die Forscherinnen und Forscher im Auftrag von Lidl Schweiz dann in mehr als einem Jahr Arbeit eine spezielle Cellulose-Schutzschicht, die auf Früchte und Gemüse aufgetragen werden kann. Ergebnis: Die beschichteten Früchte und Gemüse bleiben bedeutend länger frisch. So konnte in Tests die Haltbarkeit von Bananen um über eine Woche verlängert werden.

Damit wird Food Waste deutlich verringert. «Das grosse Ziel ist, dass solche natürlichen Coatings in der Zukunft viele erdölbasierte Verpackungen ersetzen können», sagt Gustav Nyström, Leiter der Forschungsabteilung.

Herstellung aus Pressrückständen und Reststoffen

Künftig soll vor allem sogenannter Trester zu fibrillierter Cellulose weiterverarbeitet werden. Trester – das sind die festen Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes von Obst, Gemüse oder Pflanzen übrig bleiben. Bisher wurden diese Pflanzenrückstände in Biogasanlagen oder direkt auf dem Feld entsorgt, künftig entsteht unter anderem aus diesen Rückständen die Schutzbeschichtung für frische Früchte. Die Beschichtung wird – je nach Studienergebnissen - entweder auf die Früchte gesprüht oder als Tauchbad auf die Produkte aufgetragen und ist einfach abwaschbar. Da sie für den Verbraucher unbedenklich ist, kann sie auch ohne Probleme mit verzehrt werden. Das Potential der Cellulose-Beschichtung ist dabei noch lange nicht ausgeschöpft: Es besteht die Möglichkeit, Zusätze wie Vitamine oder Antioxidanten etc. hinzuzufügen.

Einsatz in der ganzen Schweiz geplant

Diesen Sommer konnte die vielversprechende und seit 2019 laufende Vorstudie erfolgreich abgeschlossen und die Hauptstudie gestartet werden. Die an der Empa entwickelte Cellulose-Schicht wird in den nächsten zwei Jahren zusammen mit Lidl Schweiz und einem Obst- und Gemüselieferanten getestet und weiter verbessert. Das Projekt wird von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) finanziell gefördert. Ziel ist es, dass die neue Technologie nach der erfolgreichen Hauptstudie in allen über 150 Lidl Filialen in der Schweiz zum Einsatz kommen kann. Für Lidl Schweiz wird mit dem Forschungsprojekt ein Meilenstein im Bereich Nachhaltigkeit erreicht.

Zitate

Torsten Friedrich, CEO von Lidl Schweiz: «Unsere neue Coating-Technologie könnte einen Meilenstein in unserer Firmengeschichte darstellen. Wir reduzieren mit dem Schutzfilm nicht nur Food Waste und Verpackungsmaterial im grossen Stil, sondern verlängern auch das Haltbarkeitsdatum der Lebensmittel bei unseren Kunden zuhause. Nicht zuletzt beweisen wir mit dem Projekt erneut unsere Innovationskraft und einzigartige Dynamik.»

Gustav Nyström, Leiter der Forschungsabteilung Cellulose & Wood Materials an der Empa: «Unsere Forschung im Bereich nachhaltige Lebensmittelverpackungen hat es sich als Ziel gesetzt, sowohl die Verwendung von konventionellen Plastikverpackungen zu minimieren als auch Strategien zu entwickeln, die dazu beitragen, die Lebensmittelverschwendung zu verringern beziehungsweise zu eliminieren.»

Tanja Zimmermann, Mitglied der Direktion der Empa: «Wir verfolgen mit unserer Forschung den Kreislaufgedanken und bringen Abfallmaterialien eine neue Wertschöpfung unter dem Motto "Rüebli schützt Gurke". So verhindern wir Food Waste, benötigen weniger erdölbasierte Verpackungsmaterialien und tragen damit zur Dekarbonisierung bei.»

Die Wissenschaftliche Publikation kann hier gelesen werden: https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acssuschemeng.1c06345

www.lidl.ch

www.empa.ch

Thema des ersten K-Talk: "Climate protection and plastics - do they go together?”

Ausblicke, Orientierung, brisante Themen +++ spannende Live-Diskussionsrunden mit Branchenexperten, Anwendern sowie Vertretern aus Medien und Politik +++ K-Talk ermöglicht globalen Dialog schon vor der großen Leitmesse im Herbst +++ On-Demand-Service

Am 19. Oktober dieses Jahres ist es soweit, dann öffnet die K 2022, The World´s No. 1 Trade Fair for Plastics and Rubber, acht Tage lang ihre Pforten. Zum 22 Mal wird die K in Düsseldorf das Leistungsbarometer der gesamten Branche und ihr globaler Marktplatz für Innovationen sein.

Schon jetzt bietet die K 2022 ein echtes Highlight, das auf das große Branchenevent einstimmt: den neuen K-Talk. Erstmals am 20. Januar und dann einmal monatlich bis zur Messe im Herbst bietet der KTalk spannende Diskussionsrunden mit wechselnden internationalen Teilnehmern, wie z.B. Branchenexperten, Wissenschaftlern, Vertretern der Anwenderindustrien, der Politik, Medien oder von NGOs. Dabei gibt der K-Talk wertvolle Insights, fokussiert die Anwendungsbereiche von Kunststoff, zeigt technologische Innovationen auf und diskutiert aktuelle Herausforderungen der Branche wie Circular Economy, Klimaschutz und Digitalisierung. Ob konkrete Best Practice Beispiele oder langfristige Zukunftsstrategien – die Visionen und unterschiedlichen Sichtweisen der Diskussionsteilnehmer sollen inspirieren, Orientierung geben und zum internationalen Austausch anregen.

Der K-Talk wird live über k-online.com gesendet und dauert jeweils 45 bis maximal 60 Minuten. Das internationale Format findet auf Englisch statt. Aktiver Austausch ist gewünscht, so dass während des gesamten Talks über die Chatfunktion Fragen eingereicht werden können. Die letzte Viertelstunde des K-Talk widmet sich dann ausschließlich der Beantwortung der Fragen des Publikums.

K-Talk Premiere am 20. Januar 2022

Zu seiner Premiere am 20. Januar 2022 stellt der K-Talk um 15 Uhr (MEZ) die Frage: "Climate protection and plastics - do they go together?” Diskussionsteilnehmer werden Ulrich Reifenhäuser, CSO Reifenhäuser Group, Vorsitzender der Fachgruppe Kunststoff und Kautschuk im VDMA und Vorsitzender des K-Ausstellerbeirats, Don Loepp, Redaktionsleiter der Global Polymer Group bei Crain Communications und Redakteur der Plastics News (USA) sowie Dr. Feliks Bezati, Global Circular Packaging Director Mars, Incorporated (NL), sein. Moderiert wird der K-Talk von Guido Marschall.

Die Teilnahme am K-Talk ist kostenlos:

https://www.k-online.de/de/Home/K-Talk_Klimaschutz_und_Kunststoff

Die Themen und Daten der jeweils nächsten Session sind ebenfalls dort auffindbar. Wer einen K-Talk verpasst hat, dem bietet die K 2022 einen On-Demand-Service, d.h. der jeweilige K-Talk ist auch noch nach dem Livetermin abrufbar.

https://www.k-online.de

Zum 1. Februar 2022 übernimmt Frank Konrad zusätzlich zu seiner Funktion als CEO der HAHN Automation als CTO/COO die Verantwortung für die technische und prozessuale Steuerung der gesamten HAHN Group. Mit diesem Schritt wird die Gruppe die Integration ihrer Tochterunternehmen beschleunigen, um sich für das geplante Wachstum aufzustellen.

Frank Konrad wird als CTO/COO die Bereiche Innovation und Entwicklung, Engineering und Software, Prozesse und Projektmanagement sowie den Einkauf verantworten. Damit rüstet sich die HAHN Group für die großen Potentiale bei innovativen Projekten in den Bereichen Automotive, Diagnostics und Medical Devices sowie Electronics.

"Als globales Unternehmen haben wir die Größe und die Kraft unseren Kunden auch für sehr große und komplexe Automationsprojekte ein verlässlicher Entwicklungs-, und Umsetzungs-Partner zu sein. Dazu werden wir unsere Kompetenzen und Kapazitäten noch enger zusammenführen", sagt Philipp Unterhalt, CEO der HAHN Group. Und weiter: "Ich freue mich sehr, dass Frank für diese Herausforderungen bereitsteht und seine jahrzehntelange Erfahrung und Kompetenz in den Dienst der gesamten HAHN Group stellt."

Frank Konrad, der im Oktober 2021 auch den Vorsitz im Vorstand des VDMA für den Fachverband Robotik + Automation übernommen hat, ist Gesellschafter und CEO der HAHN Automation und hat die positive Entwicklung des Unternehmens maßgeblich geprägt. Der 49-jährige Automationsexperte ergänzt mit seiner Erfahrung die Geschäftsführung der HAHN Group bestehend aus Philipp Unterhalt (CEO) und Axel Greschitz (CFO).

"Ich sehe große Potentiale in der HAHN Group, die wir durch Harmonisierung und Integration der einzelnen Unternehmen noch schneller realisieren werden", erklärt Frank Konrad mit Freude für die neue Aufgabe. "Dabei berücksichtigen wir immer auch die Anforderungen der einzelnen Unternehmen, Industrien und Kunden. Das macht diese Rolle neben der Umsetzung einer gemeinsamen Innovationsstrategie so spannend."

Frank Konrad behält auch die Rolle des CEO der HAHN Automation. Der aktuell stattfindende massive Ausbau der Organisation stärkt das gesamte Team und trägt der positiven Marktentwicklung Rechnung.

Über die HAHN Group

Die HAHN Group vereint ein Netzwerk aus spezialisierten Unternehmen für industrielle Automatisierungs- und Roboterlösungen. Die Gruppe beschäftigt derzeit ca. 1.600 Mitarbeiter an 30 Standorten weltweit. Namhafte Kunden in den Industrien Automotive, Consumer Goods, Electronics und Healthcare profitieren von über 30 Jahren gewachsenen Kompetenzen und Automatisierungs-Know-how der HAHN Group.

www.hahn.group

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Kunststoff Schweiz-die Schweizer Kunststoffgruppe

Seit Ende September 2010 ist die Gruppe Kunststoff Schweiz auf XING dabei. Der Zweck der Gruppe Kunststoff Schweiz ist, den Migliedern die Möglichkeit zu geben Ihr Netzwerk zu pflegen und auszubauen.

Die Schweizer Kunststoffindustrie ist mit ca. 30'000 Angestellten eine kleine, aber feine Hightech-Branche mit einem jährlichen Umsatz von 14 bis 15 Milliarden Schweizer Franken (ca. 12 Milliarden Euro).

Wichtige Kunststoffadressen der Schweiz:

Kunststoff-Schweiz - das Internetportal der Schweiz
http://www.kunststoff-schweiz.ch/

Swiss Plastics - der Kunststoffverband der Schweiz
http://www.swiss-plastics.ch/de/

Messe Swiss Plastics - die Schweizer Kunststoffmesse (findet das nächste Mal im Januar 2017 statt)
http://www.swissplastics-expo.ch