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Daniel Hetzer Selbststeuerung statt Fremdsteuerung
Die heutige Zeit stellt an Sie als Führungskraft besondere Anforderungen. Sie kennen vielleicht das Gefühl, die Dinge immer weniger im Griff zu haben. Die täglichen Anforderungen bringen Sie manchmal an Ihre Leistungsgrenze. Vielleicht haben Sie auch öfter das Gefühl, hart zu arbeiten aber wenig wirklich Wichtiges am Ende des Tages zu erreichen. Das kann ganz schön frustrierend sein!
Doch wie können Sie es schaffen, Ihren Arbeitstag wieder mehr unter Ihre Kontrolle zu bekommen?
Unser Kollege Gregor Heise liefert dazu in seinem neuen Blogbeitrag wertvolle Einsichten:
Daniela Lozano Costa Eskalation vermeiden – Dank integriertem Konfliktmanagementsystem alles im Griff!
Ein Leben ohne Konflikte wäre fast schon unnormal und somit undenkbar. Überall, wo es um Entscheidungsfindung geht, treten Konfliktsituationen (fast) automatisch in den Vordergrund. Mal ist es der Chef, welcher nörgelnd unsere an sich sehr gute Arbeit kritisiert, mal ist es die Kollegin, welche neidisch auf unsere Position ist oder der unzufriedene Nachbar, den die kleinste Mücke an der Wand stört.
Gerade im Berufsleben ist es von Vorteil mit aufkommenden Konflikten souverän, auch angemessen umzugehen. Denn, es bringt nachweislich nichts, wie der berühmte Mann im Kalkofen auszurasten oder gar Rachegelüste zu hegen, welche letztlich entarten und genau das krasse Gegenteil von dem bewirken, was wir eigentlich wollten: nämlich ein sozialverträgliches, humanes Miteinander.
Was du nicht willst, das man dir tut – Krisen professionell managen
Kommt es während der Arbeitszeit zu einer unangenehmen Krisensituation, ist guter Rat teuer. Teuer deswegen, weil diese Belastungssituation sich äußerst negativ auf das gesamte Unternehmen, als auch weiterführend auf die erhofften Umsätze auswirken kann. Ein gut eingeführtes, perfekt strukturiertes Konfliktmanagement wirkt hier wahre Wunder. Neben angemessener Konfliktberatung, Mediation und die Nutzung von Konfliktanlaufstellen, ist die gemeinschaftliche Konfliktbewältigung ein wichtiger Baustein. Fällt dieser weg, bricht der gesamte „Laden“ nach und nach in sich zusammen. Übrig bleiben Trümmer!
Soft Skills - Soziale Interaktion und Partizipation
„Zusammenhalt macht stark“! Gerade im Arbeitsumfeld können sich Unternehmen mitnichten ein „Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Gehabe“ leisten. Wissen und Umsetzung sind hier aber mal wieder zwei verschiedene Paar Schuhe. Denn leider zeigt die Realität, dass trotz der allseits gewünschten positiven Grundstimmung, (teilweise) immer noch ein beängstigend hohes Agressions-Potenzial besteht – welches letztlich erbärmlich nach Bewältigung schreit! Also, Schluss mit dem albernen „Blinde Kuh-Spiel“. Wir befinden uns nicht mehr im Kindergarten, in dem „Förmchenmopsen“ mit „Sand-in-die Augen-werfen“ gesühnt wird. Verantwortung übernehmen, bedeutet (inner)betrieblich (privat natürlich auch) vermehrt auf zielführende Soft Skills zu achten.
Soft Skills, die „weichen Faktoren“ beschäftigen sich mit den außerfachlichen Qualifikationen, welche neben den Hard Skills von hoher Wichtigkeit sind. Ohne jene wohltuenden „Weichmacher“ wäre alles nichts, denn berufliche, als auch private Erfolge verfolgen nämlich genau das konstruktiv wertvolle Prinzip der persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenz.
Vom Schaffen gemeinschaftlich, annehmbarer Rahmenbedingungen
Die Emotionale Intelligenz ist entscheidend für das Ausüben von Soft Skills. Selbstvertrauen, Selbstdisziplin (persönliche Kompetenz), Teamfähigkeit, Menschenkenntnis (soziale Kompetenz), strukturierte Problemlösung (methodische Kompetenz) bilden die Grundfeiler einer soliden, guten Arbeits-Athmosphäre. Richtig ausgeführt und umgesetzt heißt dies nichts anderes, als: „Sei achtsam“!
Dieser weise Leitsatz gilt für den Chef, als auch für die Mitarbeiter gleichermaßen, denn Probleme, Unzufriedenheit oder Ärger entstehen nur dort, wo kein sozialer Austausch möglich erscheint!
Gemeinsam an einem Strang ziehen, Strategien entwickeln, welche dem gesamten Unternehmen dienen und zudem lösungsorientiert auftreten. Das ist vorausschauendes Konfliktmanagement auf den entscheidenden Punkt gebracht.
Hat Ihr Unternehmen diese Lektion schon gelernt oder arbeiten Sie immer noch „zwischen den Stühlen“? Sicher ist das Aufstellen eines starken Konflikt-Managementsystem kein Zuckerschlecken. Es ist tatsächlich „harte Arbeit“, welche aber durchaus Spaß macht. Denn sie wirkt erfrischend prophylaktisch und ist somit, als besonders wert-, als auch äußerst sinnvoll anzusehen.
Fangen Sie noch heute an, betriebliche Konflikte vorab zu erkennen, ernst zu nehmen und natürlich auch zu verstehen. Schaffen Sie ein großes Gemeinschaftsvertrauen und sorgen Sie gemeinsam für mehr angebrachte Offenheit. Bessere Arbeitsleistungen, weniger Fehlzeiten oder auch Kündigungen sind der Lohn. Der wohl verdiente Lohn für gut funktionierende Sozialstrategien, mit welchen wir alle beruflich und privat reibungslos punkten !
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Cary Langer-Donohoe Working in autonomous, self-organised teams
I am thrilled that my article in emotion magazine has been published. My contribution in the column 3 quesitons on work topics is all about how to work in autonomous groups of experts. How would you go about that? I look forward to hearing from you. Enjoy the read!
Roswitha Ladner Change Management: Führungskultur
Insightful article by my sister Mechthild Schindler-Mock about Management Feedback @Deutsche Bundesbank for Personalmagazin 8/2018 available now
Management Summary: Mitarbeiterbefragungen. Alle reden von Mitarbeiterpartizipation und Feedbackkultur. Feedbacktools und Instrumente zur Mitarbeiterbefragung erleben einen neuen Boom. Das Personalmagazin zeigt anhand eines Praxisbeispiels, wie ein strategisches Führungskräfte-Feedback in einem großen Unternehmen zum Erfolg wird.
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Change Management: Wie die Deutsche Bundesbank ihre Führungskultur verändert
Zentralbanken wie die Deutsche Bundesbank haben ein besonderes Selbstverständnis. Stabilität ist einer der Grundwerte. Aber auch die Bundesbank ist Teil eines sich wandelnden Umfeldes, in dem Mitarbeiterpartizipation eine immer größere Rolle spielt. Eine Beschäftigtenumfrage wurde zur Initialzündung für eine Veränderung der Führungskultur innerhalb der Bank. Zentrales Element des Change Prozesses ist ein regelmäßiges, systematisches Führungskräfte Feedback.
Fazit: Das Feedback der Mitarbeiter und eine Umfrage in den höchsten Führungsebenen zeigen, dass das Führungskräfte Feedback inzwischen als ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der Führungskultur gesehen wird.

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