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Lean Startup Circle Rhein-Main

Ein offener Kreis von Lean Startup-Anwendern und auch -Anfängern für einen Erfahrungsaustausch zur Anwendung der Prinzipien und Methoden.

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René Kiem Lean Production: Verschwendung hoch sieben und wie Sie die vermeiden
Zeit ist knapp, Zeit ist Geld und fehlende Zeit ist der Feind von Effizienz. Deshalb muss alles immer so schnell wie möglich gehen. Einerseits. Andererseits kostet mit Abstand die meiste Zeit Verschwendung. Wer in der Hoffnung, dass es schon gut geht, Zeitersparnis über alles andere stellt, wird schnell feststellen, dass diese Rechnung nicht aufgeht. Sieben Formen der Verschwendung machen Ihnen das Leben besonders schwer. Oder eben leicht, wenn Sie sie vermeiden:
1. Überproduktion: Zur Überproduktion kommt es, wenn die Fertigung nicht gut geplant wird und der Kunde nicht das benötigt, was produziert wird bzw. wurde. Dadurch wachsen die Lagerbestände, was die Kosten erhöht. Doch noch gravierender ist die Tatsache, dass die überproduzierten Waren womöglich gar nicht mehr benötigt und dann zu Ausschuss werden. Überproduktion ist in der Lean-Lehre ein Problem, das unbedingt beseitigt werden muss.
2. Bestände: Ein Zuviel des Bestandes ist thematisch nah dran an der Überproduktion, denn hier stapeln sich Rohmaterialien, die zu Beginn der Wertschöpfungskette „Work in Progress“ (WIP) und an deren Ende die Fertigprodukte bilden. Zu hohe Bestände behindern die reibungslose Produktion und schaffen unnötige Kosten.
3. Transport: Ohne Transport geht es nicht, das ist klar. Material muss von A nach B gebracht werden, um den Produktionsprozess am Laufen zu halten. So werden Rohmaterialien transportiert, Werkstücke, Werkzeuge, Betriebsmittel und nicht zuletzt das fertige Produkt. Doch wenn der Transport zum Selbstzweck, plan- und organisationslos gestaltet wird, entsteht weitere Verschwendung, die leicht zu vermeiden wäre, wenn der Transport besser organisiert wird.
4. Bewegung: Bewegung ist gesund, keine Frage! Doch in der Produktion sollte sie auf ein Minimum reduziert werden. Es gilt das Prinzip der kurzen Wege, also Werkzeuge, die in direkter Reichweite liegen und möglichst wenige Gänge zur Werkzeugausgabe. Wer sich hier zu Beginn von Prozessen ein wenig mehr Zeit nimmt, wird diese später „mit links“ wieder einholen.
5. Warten: Wenn Zeit Geld ist, dann ist Warten Verschwendung pur. Denn während der Wartezeit wird nichts produziert. Natürlich gibt es Tätigkeiten, die mit Wartezeiten verbunden sind, beispielsweise wenn Zement trocknen muss, dann hat man darauf keinen Einfluss und muss naturgemäß warten, bis dieser Vorgang beendet ist. Doch statt dem Zement ehrfürchtig beim Trocknen zuzuschauen, kann man die Zeit auch anders, produktiver nutzen.
6. Ausschuss und Nacharbeit: Ausschuss kann als Synonym für Verschwendung gedeutet werden, Nacharbeit in leicht abgeschwächter Form ebenfalls. Je nachdem, wie weit die Produktion bereits fortgeschritten ist, kann Ausschuss oder Nacharbeit zu einer sehr intensiven Aufgabe werden, die sämtliche zuvor erarbeiteten Vorteile wie eine Seifenblase platzen lässt. Es ist ein bisschen so, als wolle man einen Raum streichen, verzichte aber darauf, Ränder und Fenster abzukleben oder Lichtschalter abzubauen. Man mag oberflächlich schneller fertig sein, doch die Nacharbeit relativiert diesen Vorteil schnell wieder. Mit anderen Worten: je genauer die Vorbereitung auf den Prozess, desto geringer wird die Ausschuss- und Nacharbeitsrate sein.
7. Falsche Prozesse und/oder falsche Technologie: Falsche Prozesse führen zu richtigen Problemen, denn sie sind überflüssig und kostenintensiv. Erhält ein Produkt zum Beispiel Eigenschaften, die überhaupt nicht notwendig sind, besteht „Verschwendungs-Alarm“. Gleiches gilt für aufwändige Kontroll- oder Messverfahren, die überflüssig sind. Und wenn die Genehmigungsverfahren sich über unnötig viele Ebenen erstrecken und womöglich sogar gegeneinander wirken, ist nichts gewonnen.
Verschwendung zu verhindern, ist gar nicht so schwer, man muss nur wissen, wo sie passiert und wo man ansetzen muss, sie zu verhindern. Wir helfen Ihnen dabei, dass Verschwendung verschwindet.
Just-in-time Produktion Die Just-in-time Produktion (kurz: JIT) wird auch bedarfssynchrone Produktion genannt. Und damit ist eigentlich schon das Wesentliche gesagt: Es geht darum, wirklich nur das herzustellen, was auch benötigt wird. Man spricht auch von einem logistikorientierten, dezentralen Organisations- und Steuerungskonzept. Kernstück dieses Prinzips ist die Stückzahl des Materials. Diese wird exakt auf den tatsächlichen Bedarf ausgerichtet, also darauf, was für die Erfüllung der Kundenaufträge benötigt wird.
Damit die Just-in-time Produktion realisiert werden kann, müssen unterschiedliche Liefer- und Produktionsmethoden einbezogen werden.
Der Produktions- und Materialfluss muss entlang einer Lieferkette aufeinander abgestimmt werden, dazu gehört unter anderem eine enge Zusammenarbeit zwischen Lieferanten und Abnehmern. Als Folge wird der Gesamtprozess schlanker. Das bedeutet, dass Lieferzeiten und Kapitalbindung reduziert werden und das Lagerrisiko faktisch ausgeschaltet wird, schließlich gibt es kaum noch Dinge, die gelagert werden müssen, wenn sie sofort und bedarfsgerecht verarbeitet werden.
Just-in-time Produktion setzt die ganzheitliche Betrachtungsweise voraus, wie sie auch in der Methode Kanban gelebt wird. Mittels Kanban wird ein auf Karten basierendes System verwendet, das zur Steuerung des Material- und Informationsflusses dient und die Just-in-time Produktion ermöglicht. Auch hier geht es immer darum zu ermitteln, welche Menge benötigt wird, um Liefertermine einhalten zu können.
Die Idee, die der Just-in-time Produktion zugrunde liegt, ist so einfach wie genial, ihre Umsetzung erfordert aber neben Gewissenhaftigkeit auch das Einarbeiten in die Thematik, damit auch wirklich an den richtigen Stellschrauben gedreht wird.
Wir kennen diese Stellschrauben und sagen Ihnen, wie Sie Ihre Just-in-time Produktion optimal gestalten können.
Weitere Infos und die entsprechenden Notrufnummern erhalten Sie unter:
Mehr Informationen finden Sie auf:
http://www.lean-kontor.de
http://www.tech-kontor.de
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Schulungen, Webinare und Termine zu den Themen Digitalisierung, Industrie 4.0, MES / CAQ, Qualität und Quality Management erhalten Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de +++ Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
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Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem
Daniela Lozano Costa Lean Management – Es ist an der Zeit abzuspecken!
Der Körper im Bikini-Modus: der Traum der Menschheit – doch statistisch erreicht gerademal die Hälfte der mitteleuropäischen Bevölkerung das Normalgewicht – ganz zu schweigen vom Idealgewicht. Warum?
Der Weg zu den Traummaßen scheint steinig und erfordert Willen und Durchhaltevermögen: Angefangen von dem selbstkritischen Blick auf die Waage (Istzustand), über eine realistische Zielsetzung im Wochenrhythmus (operative Planung) sowie der langfristigen Zielsetzung (strategische Planung), die Auswahl der Regeln und Vorgaben für die Diät, die Umsetzung durch Einhaltung des Ernährungsplans und schließlich die Überprüfung, Kontrolle und Anpassung der Zielvorgaben.
Das gängige Schönheitsideal steht für eine vitale, gesunde und disziplinierte Lebensweise und der Erfolg wird die Mühen wert sein und Disziplin wird sich früher oder später auf der Waage bemerkbar machen und jedes Erfolgserlebnis wird die Einhaltung möglicherweise unbequemer Regel rechtfertigen. Positiver Nebeneffekt: Die neuen Gewohnheiten motivieren und – hat man sich erstmal daran gewöhnt - werden sie schnell zum Alltag und man findet Freude am bewussten Umgang mit Ernährung und den Auswirkungen auf das soziale Leben sowie den Zugewinn an Lebenskomfort.
Schlank sein und schlank bleiben – nach der Lean Methode auch für Unternehmen ein Ansatz für mehr Qualität und weniger Komplexität!
Der Ansatz des Lean Managements ist kein anderer: Fett und damit Überschuss an Ballast wird – so oft aggressive Werbesolgans das auch versprechen - weder innerhalb weniger Wochen noch in zwei bis drei Monaten und erst recht nicht über Nacht verschwunden sein. Auch hier bedarf es einer langfristigen Umstellung – eines Wandels durch gezieltes Change Management, um die „Lean Philosophie“ in allen Bereiche zu implementieren und auf Dauer als fortlaufenden Prozess zu leben. Es werden Änderungen in möglicherweise eingefahrenen Verhaltens- und Ablaufmustern erfolgen, die anfangs ungewohnt, unbequem und anstrengend erscheinen, doch um den Erfolg zu sichern, muss eine fortwährende Umstellung gewährleistet werden.
Warum ist Lean Management – also eine schlanke Unternehmensführung – sinnvoll?
Genau wie ein schlanker Körper wird auch ein Unternehmen gesunder, flexibler und attraktiver: Durch Einsparungspotentiale, die - und das macht den Unterschied einer professionellen Umsetzung zu einer oft falsch verstandenen Rationalisierung – in allen Bereichen identifiziert und schließlich ausgeschöpft werden müssen, werden Prozesse in ihrer Umsetzung effektiver und damit zusammenhängende Kosten optimiert.
Im Fokus steht dabei die Kundenorientierung, denn das „Geiz ist geil-Zeitalter“ scheint überholt und nicht mehr der kleinste Preis, sondern der Service am Kunden werden zunehmend zum Entscheidungskriterium des Marktes. Eine genaue Identifizierung und Optimierung des Wertstroms von der Lieferung bis zum Abnehmer helfen Verschwendung, sowie Warte-, Liege – und Rüstzeiten zu minimieren. Um langfristig unsere „schlanke Silhouette“ halten zu können, werden die Prozesse laufend überprüft. In der Lean Production beschäftigt man sich vorwiegend mit dem Fluss-Prinzip, das verbesserte Abläufe mit möglichst wenig Zwischenlager und eine ideale Bereitstellung an Pufferbeständen sucht. Das in der Produktion zu integrierende Pull-Prinzip, vermindert Überproduktionen und übermäßige Lagerbestände, sowie die damit verbundenen Lagerkosten.
Ziel – und hier steht das dauerhafte Streben danach und nicht das Erreichen im Vordergrund – dieses Change Management nach Lean ist die Perfektion in Form des Null-Fehler-Prinzips, die bei jedem Mitarbeiter und der Unternehmensführung zum persönlichen Anliegen werden sollte.
Change Management nach Lean: Der Ernährungsplan zur Traumfigur
Wie bei der Diät, sind Einsicht und Wille etwas zu ändern schon die halbe Miete – aber eben nur die halbe:
Zunächst wird es von Nöten sein, die Notwendigkeit von Veränderungen auch unter allen Beteiligten bewusst zu machen, bevor die einzelnen Verbesserungsmöglichkeiten identifiziert werden und eine Umsetzung der Optimierung - am besten unter Einbezug der betroffenen Mitarbeiter gefunden wird. Dabei gilt es zu beachten - wie bei einer Diät: Es gibt nicht die Patentlösung! Jedes Unternehmen ist anders und hat andere Quellen, in denen Optimierungspotenziale bestehen. Wichtig sind Disziplin und Durchhalten von neuen Regel und Abläufen, denn auch mit einer Diät, an die man sich strikt fünf Tage hält, während man sich ab dem sechsten Tag wieder mit Schweinebraten und Sahnetorte „verwöhnt“ wird kein langfristiger Effekt zu erzielen sein.
Die gute Nachricht: Sobald die ersten Erfolge sichtbar werden und damit der Sinn des Wandels spürbar wird, werden der innere wie äußere Widerstand verfliegen und die Motivation, den Weg zur Perfektion weiter zu verfolgen, von allein gehoben.
Personaltrainer und Ernährungsberater – Unterstützung im Change Management
Veränderungen sind in aller Regel mit Widerständen verbunden: Widerstände aus Angst vor dem Unbekannten, Widerstände aus fehlender Einsicht, warum Veränderungen notwendig sind, vielleicht sogar Widerstände aus Angst vor dem Verlust des eigenen Arbeitsplatzes. Genau wie bei der Ernährungsumstellung wirkt man Widerständen am besten durch Motivation entgegen. Solange die Bereitschaft zur Umstellung nicht bewusst besteht – im Falle des Change Managements in den Köpfen aller Beteiligter – wird kein langfristiger Wandel stattfinden.
Die Umstellung ist genau zu planen und laufend zu kontrollieren und anzupassen. Fehler durch „Radikalkuren“ können nicht nur bei Diäten existenzbedrohende Folgen haben.
Daher ist es oft ratsam, sich zur Unterstützung einer Umstrukturierung Hilfe zu holen: Professionelle Change Manager unterstützen die Unternehmensführung und die Mitarbeiter, wie der Ernährungscoach oder Personaltrainer den Einstieg in eine langfristige Ernährungsumstellung und können in der Startphase zum neuen Lebensgefühl durch Motivation, Mitarbeiterbetreuung und Methodenschulung den Weg zur Idealfigur begleiten und unterstützen. Im Bereich Change Management geschultes Personal sorgt für eine Umsetzung in allen Bereichen, damit die Kalorieneinsparung beim Frühstück mit Knäckebrot nicht durch zwei Stück Sahnetorte am Nachmittag aufgehoben wird. Letztendlich sind dauerhafte Erfolge nur dann zu erzielen, wenn Change Management in Form von Lean Management verstanden und gelebt wird – bei der Unternehmensführung wie bei den Mitarbeitern.
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
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Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
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Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Lean Startup Circle Rhein-Main"

  • Gegründet: 13.04.2012
  • Mitglieder: 774
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