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Lean Startup Circle Rhein-Main

Ein offener Kreis von Lean Startup-Anwendern und auch -Anfängern für einen Erfahrungsaustausch zur Anwendung der Prinzipien und Methoden.

Daniela Lozano Costa Führungskraft - "Süßes oder Saures"?
Ach ja? Das fühlt sich doch gleich prima an. Die jahrelange Ochserei trägt verdiente Früchte. Man findet sich endlich (hoffentlich auch endgültig!) auf dem verdienten „Thrönchen“ —sorry gemeint ist natürlich auf dem auf Hochglanz polierten Chefsessel mit Popoheizung wieder, und bläst verträumte Federchen in eine vermeintliche frische Ruhe vor dem Sturm. Natürlich werden wir der beste aller Chefs sein, den sich Mutter Erde je aus ihren wagemutigen, holden Rippen geschnitzt hat. Daran gibt es nichts zu rütteln oder gar zu schütteln. Ab morgen sind wir am längeren Hebel und alles wird anders. Fragt sich nur, wie?
Denn sind die ersten inneren Beifallstürme verstummt, heißt es Farbe bekennen und sich seiner Führungsposition würdig zu erweisen. Wer bis dahin dachte: wer oben ist, hat schon alles richtig gemacht und wird es zweifellos auch weiterhin tun, der darf sich gerne beweisen in einem „Spiel“, das tatsächlich keine Gnade kennt!
Mit gutem Beispiel voran — es existieren viele schlechte Vorbilder und leider zu wenig gute
Teilt man Super-Führungskräfte in Kategorien ein, kommt man schnell zum Schluss: einen Selbstläufer gibt es hier nicht und darf es auch nicht geben, sonst würden wir bald in einem nichtsnutzigen Einheitsbrei absaufen, ersticken und unser Unternehmen versumpfen lassen! Eine Führungsposition inne zu haben bedeutet, vorzugsweise in einer gut durchdachten, wohlüberlegten Weise Verantwortung zu tragen, aber auch allen Mitarbeitern strikte, präzise Vorgaben zu unterbreiten, die definitiv von jedem Einzelnen einzuhalten sind. „Das Leben ist kein Ponyhof“— als Führungskraft muss man mit seinen Mitarbeitern, aber vor allem mit sich selbst „Zucht und Ordnung“ halten. Ist dem nicht so — lassen wir als Führungskraft zum Beispiel aus reiner Bequemlichkeit oder Selbstüberschätzung — immer mal wieder alle Fünfe gerade sein, müssen wir damit rechnen, dass es schon bald in unserem Unternehmen mehr störrische Esel als brauchbare Rennpferde gibt.
Ein „HüHott“-Gehabe verträgt sich selten und dann auch nur kläglich gut mit der Motivation, das Unternehmen nach ganz weit oben zu bringen.
Dazu sollten wir uns merken: wirklich gute Führungskräfte wissen immer genau, was sie wollen und was dem Unternehmen sowie den Mitarbeitern gutgut. Echte Kenner sind stets bestens informiert, legen selbst Hand an, lassen aber dennoch nicht den „Chef raushängen“, sondern versuchen mit gut umrissenen, aussagekräftigen Plänen und zielführenden, eindeutigen Wegweisern, den Mitarbeitern klare Linien aufzuzeigen. Die Richtung sollte immer klar definiert sein und keine Fragen offen lassen. Nur so ist der Arbeitstag der Freund eines gut eingespielten Teams, da der Teamführer sukzessive mitdenkt und seine „Spieler“ nach Stärken und besonderen Fähigkeiten (Soft Skills und Hard Skills) richtig zu managen, zu führen und letztlich zu fordern weiß.
Ein weiterer wichtiger Punkt: dass Fehler nur allzu menschlich sind, wissen gute Führungskräfte. Doch spielen Sie die Tragweite des „Fehlschusses“ vor dem verantwortlichen Mitarbeiter niemals runter, noch feuern oder demütigen sie ihn. Vielmehr geben sie jedem Mitarbeiter die Chance, etwas einzigartig Gutes für die Firmen-Gemeinschaft, somit auch für sich selbst und natürlich gerade auch für das Unternehmen auf die gestärkten Beine zu stellen. Aus Fehlern lernen in kleinen oder in großen Schritten. Prahlhanse, Möchtegerns und Stehschläfer haben in Führungspositionen nichts verloren. Ebenso dürfen keine Mitarbeiter geduldet werden, die bewusst eigene Wege gehen und somit das „Wir-Bewusstsein“ des Unternehmens schwächen oder gar zerstören. Das Unternehmen braucht Zugpferde. Zugpferde mit Perspektiven, Disziplin und eigenverantwortlichem Handeln, welche bereit sind, Teilen der Maschinerie Unternehmen zu dienen, aber auch gleichzeitig eigenes Gedankengut mit einbringen, welches zuverlässig das empathische Ansehen des Unternehmen und aller Beteiligten anzuheben weiß.
Mit anderen Worten: verstehen, prüfen, anpassen und gegebenenfalls neu einstufen. Eine gute Führungskraft ist weder im Himmel („Gott“) noch im Gerichtssaal zu Hause. Auch die Kirche hat mit einer guten Unternehmensführung recht wenig zu tun.
Sie möchten eine gute Führungskraft sein? Dann gibt es nur eins: Augen und Ohren aufhalten. Mitarbeiter „ganzheitlich“, vor allem ehrlich beurteilen. Wer nicht ins Unternehmensbild passt und die Chance bewusst verpasst, an seinen Defiziten zu arbeiten, zeigt, dass er seine Arbeit nicht ernst genug nimmt oder sogar verschmäht. Hier hilft nur eine gütliche Trennung, denn nichts ist frustrierender als ein „unwilliger Geist“, der eventuell zum Nachahmen animiert.
Bleiben Sie fest im Sattel, geben Sie die Zügel nicht leichtfertig aus der Hand. Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken, das Unternehmen wird florieren, denn alles im Leben braucht Halt, Festigung und Regeln. Schaffen Sie es selbst, diese Regeln einzuhalten, ist Ihnen von Seiten Ihrer Mitarbeiter Respekt und Achtung sicher. Denn gute Führung will erarbeitet bzw. erobert werden. Mit Herzblut und Engagement — Gemeinsam gewinnen, Hand in Hand arbeiten und alles geben, belebt den „Spielverlauf“, welcher — wenn Sie als „Spielführer“ alles richtig gemacht haben – zufriedene Mitarbeiter und eine gesunde, erstklassige Unternehmensmoral hervorbringt.
Der Weg ist das Ziel. Packen Sie’s an. Sie sind am Zug 
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Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
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Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Christiane Gerigk Startup Weekend Mittelhessen 19.-21.5. in Marburg
Hey Leute,
das Startup Weekend Mittelhessen geht in die zweite Runde. Wer Lust auf Startup Atmospähre, Austausch mit Startup-Unternehmern aus Frankfurt, Berlin und München hat, der sollte das Startup Weekend Mittelhessen (19.05. bis 21.05.2017, Marburg) nicht verpassen. Yassin Hankir hält die Keynote und Mario Hachemer wird der Facilitator sein, der die Bude anheizt.
Mit diesem Code reduziert ihr den aktuellen Ticket-Preis um satte 20 %: rhein_main@SWMH
Infos z.B. zu den Judges, Speakern und Mentoren gibt es hier:
http://www.startup-weekend-mittelhessen.de
Eindrücke vom Startup Weekend Mittelhessen 2016:
Christiane Gerigk
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Miriam Kehl Wanted: Entrepreneure, Gründer und Querdenker
Hallo Zusammen,
zum vierten Mal in Folge richten wir den Green Alley Award aus und sind auf der Suche nach Start-ups, die Themen wie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung leben. Mit eurer Geschäftsidee vermeidet ihr Abfall komplett oder sorgt dafür, dass verantwortungsbewusst mit knappen Ressourcen umgegangen wird?
Dann ran an die Bewerbung!
Alle wichtigen Infos findet ihr unter http://www.green-alley-award.com
Bewerbungsschluss ist der 25. Juli 2017.
Wir freuen uns auf eure Bewerbung :-)
Viele Grüße
Miriam