Probleme beim Einloggen
Ulrich Pietrek Das verflixte 7te Jahr
So alt ist die Gruppe bereits und so viel hat sich auf dem Erdenrund getan, dass es Zeit wird aktiver zu werden.
Viele reden von Abspaltung und Loslösung, von Freiheit und eigenem Weg. Der Brexit ist eine Reaktion, und die lauten Rufe der Katalanen ebenso. Jetzt fehlen noch Südtirol und Sardinien, die Westschweiz und Bayern, dann haben wir den Salat in Europa angemischt...
Im Prinzip geht es um das 3te unilogische Prinzip, das von Gemeinschaft und Liebe spricht. Wie soll Europa eine Gemeinschaft bilden können, wenn so viele Narzisten auf die Gleise gelangen?
Die Regierungen reden von "Amerika first!, Israel first!, Hungaria first!, Austria first!, UK first! Wohin soll die Reise gehen? Zur weltweiten Egomanie? ["This will be a big week for Infrastructure. After so stupidly spending $7 trillion in the Middle East, it is now time to start investing in OUR Country!" O-Ton Donald J. Trump vor 30 Minuten]
Über Europa rollt eine Welle der Rechtsrenaissance - in Amerika übrigens auch. Sie trauen sich wieder aus den dunklen Löchern und rufen ihr unseliges "Heil!" Völlig unverständlich ist, dass selbst in "Opfer-Staaten" wie Polen, Tschechien und Ungarn die alten rechtspopulistischen Parolen Anklang finden.
In Afrika regieren die alten Schergen, in Nordkorea spielt ein unreifes Bübchen mit dem Feuer und im Nahen Osten möchte man par tous nicht einsehen, dass Gewalt nur zu Gegengewalt führt.
Wir brauchen dringend eine WELTWEIT akzeptable Ethik, die z.B. den Kinderschändern das Handwerk legt [heute ist Welttag gegen den Einsatz von Kindersoldaten #RedHandday], die dafür sorgt, dass die vorhandenen Güter gleicher verteilt werden und die verhindert, dass einige wenige gegen den Willen einer unbedarften Mehrheit den Planeten ruinieren.
In diesem Sinne fordere ich freundlich zu erneuter Aktivität auf. Es gibt neue Ideen und neue Initiativen...
Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.
Ulrich Pietrek Hermetische Prinzipien (Kybalion, Trismegistos)
Da es schon oft nachgefragt wurde, erlaube ich mir im Folgenden einen kurzen Mailingauszug zwischen Frau Stefanie Kreuter und meiner Wenigkeit wiederzugeben. Das bringt vielleicht die Diskussion um dieses wichtige Thema in Gang: Wo liegt der Unterschied zwischen den Unilogischen und den Hermetischen Prinzipien?
Sehr geehrter Herr Pietrek,
ich habe Ihre Website und die sieben Prinzipien mit Interesse
gelesen. Ich persönlich finde die sieben Gesetze des Kybalion noch
zutreffender. Insebsondere die Frage nach "gut und böse" oder
"schwarz und weiß" läßt sich sicher nicht so einfach klären. Der
Grundsatz der polarität wirft immer wieder Fragen auf und wird durch
andere geistige Gesetze gekreuzt. Ich denke, wir dürfen uns nun einem
mehrdimensionalen Denken öffnen - und da ist es sicher nicht einfach,
Gesetze zu formulieren, wenn man sie erkennt oder erfühlt oder
erahnt. Dennoch gefällt mir die Arbeit Ihrer Gruppe gut und ich bin
gern bereit, einzutreten. Da ich eine der wenigen spirituell tätigen
Anwälte in Deutschland bin, ist eine solche Gruppe - und hier
insbesondere der Grundsatz tätiger Liebe - für mich eine
Bereicherung. Vielen Dank für Ihre Einladung, der ich gern folge.
Beste Grüße und Wünsche für ein lichtvolles Jahr 2012
Stefanie Kreuter
Sehr geehrte Frau Kreuter,
natürlich freue ich mich sehr, wenn Sie die Gruppe mit Ihrem Wissen
bereichern. Auf die Sieben Hermetischen Regeln wurde ich erst durch
ein Gruppenmitglied aufmerksam gemacht. Sie boten kein Vorbild für
die (aus hermetischer Sicht "nicht zufälligen") Sieben Unilogischen
Prinzipien. So habe ich mich denn in den letzten Wochen auch mit den
Regeln des Kybalion beschäftigt und sehe darin eine Bereicherung,
aber auch eine Wiederholung:
1. Alles Materielle ist vom Geiste geschaffen.
Das All ist reiner Geist und das Universum ist geistig.
Das entspricht in etwa dem ersten unilogischen Prinzip. Auch wenn die
Aussage "geistig" mindestens ebenso verschwommen bleibt wie die
"unilogische".
2. Das Gesetz der Entsprechung.
Wie oben, so unten.
3. Das Gesetz der Polarität.
Jedes Teil hat ein Gegenteil.
4. Das Gesetz der Schwingung.
Alles ist in Bewegung. Stillstand ist unmöglich.
5. Das Prinzip des Rhythmus.
Alles schwingt.
Die oben stehenden Regeln sind nichts als quantenphysikalische
Tatbestände auf die ich mich beim Prinzip von Gutund Böse berufe.
Elektronen entsprechen quantenphysikalischen Wahrscheinlichkeiten,
die im Rhythmus schwingen mögen und dabei ein Anti-Teilchen
postulieren lassen. Diese vier Regeln geben eine Auswahl
quantenphysikalischen Wissens wieder. Es ist schön, dass das schon
vor über 100 Jahren vorhanden war.
6. Das Gesetz von Ursache und Wirkung.
Jede Wirkung hat ihre Ursache.
Dieses Gesetz ist mittlerweile quantenphsikalisch in Frage zu
stellen. Auch wenn unser Alltag oberflächlich so zu funktionieren
scheint. Es gibt Hinweise, dass dem einfach nicht so ist. Es mag
Wirklungen geben ohne erkennbare Ursache...aber das wäre dann wieder
iene Frage der Definition und man könnte sich das
zurechtrutschen...;-)))
7. Das Prinzip des Geschlechts.
Zu jedem Ding gibt es eine Ergänzungshälfte, die aus beiden ein
Ganzes macht.
Ying und Yang sind älter, und außerdem ist es eine Widerholung des
polaren Prinzips.
Im Unterschied zu den hermeneutischen Gesetzen beschreiben die Sieben
Unilogischen Prinzipien nicht nur , wie etwas ist, sondern geben eine
Handhabe, was zu tun sein könnte.
Sie antworten also primär auf die Frage: Was soll ich tun?
Hier haben sie ihre Stärke und hier möchten sie sich verbessern und
weiterentwickeln. Eine Weiterentwicklung implizieren die
hermeneutischen Prinzipien nicht.
Ich sehe daher nur eine indirekte Vergleichsmöglichkeit, die beiden
Systemen hoffentlich erlaubt ihre beste Wirksamkeit entfalten zu
können.
In diesem Sinne würde ich mich freuen, wenn Sie mir gestatten, diesen
Ausschnitt unseres Diskurses in die Gruppe übernehmen zu dürfen,
damit alle daran teilhaben können, zumal ich glaube, dass es ein
gewissen Interesse für diese interessante Fragestellung gibt.
Herzliche Grüße
Ulrich Pietrek
Ulrich Pietrek Annegret Becker-Baumann
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Vielen Dank Frau Schumacher,
ich gehe davon aus, dass eine moderne Welt entsprechend angepassten ethischen Prinzipien folgen sollte. Die einfach Unterteilung des Yin & Yang hat die Chinesen noch nicht sehr weit entwickelt (jedenfalls sozialpolitisch und philosophisch), und ich gehe davon aus, dass ganz Asien (inklusive Japan - die können noch nicht einmal einen Atomunfall managen) kein Vorbild für eine aus unseren Hämisphären kommende Ethik sein kann.
Es gibt zu viel Ungerechtigkeit und Hunger, zuviel Elend und Ungleichheit in Yin & Yang - geprägten Regionen. Die unilogischen Prinzipien führen bei genauerer Betrachtung zu Handlungsanweisungen: BIOPHILIE ist kein hermetisches Prinzip! Wir benötigen aber die BIOPHILIE für das Überleben. Wenn dem so ist, dann ergeben sich Konsequenzen für unser Wirtschaften und für eine dringend notwendige Umverteilung auf diesem Erdball. Die sieben unilogischen Prinzipien sind ein ethischer Grundkanon für HEUTE und JETZT. Auch sie haben ihre Wurzeln in der Vergangenheit. Wir benötigen jedoch Prinzipien für eine tragfähige Zukunft: Da ist der Fokus auf gleiche Würde, Gemeinschaft in Liebe und Selbstzweifel mit dem Erkennen eines biophilen Zentrums wirkungsvoller als die hermetische Anerkenntnis physikalischer Wirklichkeit - die allemal so ist wie sie eben ist.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Leben mit Sieben Prinzipien"

  • Gegründet: 26.08.2011
  • Mitglieder: 70
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 38
  • Kommentare: 18