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Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

Wo Überzeugung, Kompetenz und Freude am Werk sind, stellt sich der Erfolg wie von selbst ein.

Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft is organising the following event: Wert und Wirkung gesellschaftlicher Innovationen: Grundlagen & Nutzen
"Mit Blick auf Digitalisierung und Automatisierung, liegt die Zukunft menschlicher Arbeit darin, Dinge zu tun, die einem selbst und anderen helfen, sich zu entfalten. Das können Maschinen nicht.
Wenn klar ist, wo es hingehen soll und was man beitragen will, muss das artikuliert werden. Sonst findet Wandel nicht statt. Dabei ist es wichtig, Grenzen im Denken zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Staat und Familie zu überwinden.
Wirkung liegt im Zusammenführen dieser Bereiche, nicht in der Trennung."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Auch politische Polarisierung und ein Brüchigerwerden unseres sozialen Zusammenhalts stellen Probleme dar, die es zu lösen gilt. Bevor wir also über Digitalisierung der Wertschöpfung nachdenken, sollten wir über Wertschöpfung an sich nachdenken. Was ist darin Wert? Wie wollen wir leben und arbeiten?
Die große Herausforderung ist dabei, dass es unendlich viele Stellschrauben gibt. Die Zahl der Menschen, die ihren Beitrag leisten wollen, steigt. Doch ist das, was wir tun, das Richtige? Ist es genug? Wie können wir das wissen?
Sprich: Wie können wir die Wirkung gesellschaftlicher Innovationen valide, aber praktikabel messen? Ist die Welt nicht zu komplex, zu unvorhersehbar und ungewiss, um eine Wirkungsmessung insbesondere in sozialen Fragen sinnvoll umzusetzen?
Oder gibt es vielleicht auch ganz andere Gründe, weswegen wir den Wert dessen, was wir tagtäglich (nicht) tun, bemessen sollten?
Gorgi vom Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI) treibt um, wie wir gesellschaftliche Probleme adressieren können:
"Zum Beispiel wie wir Menschen mit Behinderungen, die sich unter Umständen als besondere Begabung herausstellen, für alle Seiten gewinnbringender ins Leben und die Arbeitswelt mitaufnehmen können. [...] Das gilt genauso für ökologische Herausforderungen und die Bekämpfung von Armut.
Die 'Ziele für Nachhaltige Entwicklung' haben hierfür einen guten Rahmen gesetzt. Diesen müssen wir mit Leben, sprich mit konkreten Taten füllen. Ob das jetzt Kaffeekapseln aus Holzspänen sind, um Plastikmüll zu vermeiden, oder Ansätze, die in der Behandlung von psychischen Krankheiten auf die 'Expertise' von denjenigen setzen, die die Erkrankung erfolgreich überwunden haben – die Anwendungsfälle innovativen Denkens sind schier endlos.
Wir nennen das soziale Innovation, also Innovation, die den Menschen dient. Wir sehen in der Forschung täglich und an vielen Stellen Beispiele. Das fasziniert mich – vor allem die Frage: Wie machen wir das zum Standard? Denn daran mangelt es.
Zu viele hervorragende Projekte und Organisationen haben einen nur sehr begrenzten Wirkungskreis, nicht zuletzt, weil oft der Wissenstransfer oder Mittel zu Verbreitung fehlen. Das gilt es zu ändern.
Wir müssen darauf hinarbeiten, dass jede Organisation Nachhaltigkeit, gutes Arbeiten und einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zum Kern ihrer Strategie macht."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Ich unterhielt mich mit Gorgi darüber, wie uns dies gelingen kann. Dabei erkunden wir folgende Fragen und geben erste Antworten:
* Nachhaltige Entwicklung: Die Dringlichkeit, aktiv zu werden, steigt - was heißt das genau?
* Welche Folgen hat eine mangelnde Fundierung der praktischen Arbeit? (Spoiler: Es führt zu Green / White / Social Impact Washing und damit einer schlechten Reputation)
* Wenn wir Social Impact (= Wirkung auf die Gesellschaft) wirtschaftlich bemessen wollen - was braucht es dafür?
* Inwiefern bestimmt die Antwort auf die Frage “Wie wollen wir leben und arbeiten?” die gesellschaftliche Wirkung unseres Tuns?
* Warum sollten wir uns diese Frage im unternehmerischen Kontext überhaupt stellen?
"Der Paradigmenwechsel betrifft nicht nur die Arbeit nach außen, sondern auch die Frage wie Unternehmen es schaffen, für ihre Mitarbeiter*innen attraktiv zu sein, Sinn zu schaffen und Erwerbstätigkeit und Privatleben ein besseres Zusammenspiel zu ermöglichen.
Die Herangehensweise, um festzustellen, ob etwas passiert, was passiert und wieso das eine funktioniert und das andere nicht, sind hier dieselben wie bei der Wirkung von Unternehmen in die Gesellschaft hinein. Wichtig ist die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Und auch die gewohnten Wege zu verlassen, sich auf Neues einzulassen."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Hier geht es zum ersten Teil meines Gesprächs mit Gorgi, wo wir uns mit den Grundlagen, dem Nutzen und ersten Fallbeispielen aus Deutschland beschäftigen:
Gorgi und ich freuen uns auf den Diskurs, den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Meldet Euch gern auch für Anregungen, Fragen, Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft is organising the following event: Rosensteinpark in Stuttgart: Der ideale Ort für WalkToTalk
Liebe Community,
der Rosensteinpark verbindet den Botanischen Garten “Wilhelma” mit dem Schlosspark Stuttgart. Angelegt wurde der Park 1824 bis 1840 im Auftrag von König Wilhelm I. Das Besondere: Größtenteils sind die historischen Wegeverläufe und Baumstandorte aus dem 19. Jahrhundert erhalten. Heute ist es
Fauna-Flora-Habitat-Gebiet — Naturschutz und Denkmalschutz inmitten der Großstadt.
Die der Natur nachempfundenen Wege, Wiesen und alten Bäume laden zum Gehspräch im Grünen ein. Der Rosensteinpark ist nicht für ungefähr einer der beliebtesten und häufigsten Treffpunkte für WalkToTalk in Stuttgart.
Im Juli war ich wieder einmal dort und hatte meine Kamera dabei. Aufgrund der lang anhaltenden Dürre sahen die Futterwiesen leider eher gelb denn grün aus. Ich habe dennoch versucht, die Stimmung vor Ort an einem ganz gewöhnlichen Abend einzufangen:
https://walktotalk.com/blog/2019/abendspaziergang-rosensteinpark-stuttgart
Bleibt neugierig,
Franziska
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft EnjoyWork LeseLust: Management von Nichtwissen in Unternehmen
"Wenn Fragen und Zuhören dieselbe Wertschätzung erfahren wie Antworten und Statements, öffnet sich der Möglichkeitsraum, in dem wir Unsicherheit und Instabilität ohne Angst produktiv begegnen können."
Dr. Andreas Zeuch [S. 236]
Liebe Commuinity,
mit dem stetig wachsenden Wissen in der Welt nimmt auch der Umfang dessen zu, was wir nicht wissen. Wer in der “Wissensgesellschaft” schnell, sicher und innovativ Entscheidungen treffen will, muss deshalb neue Fähigkeiten entwickeln, um mit Lücken im Faktenwissen umgehen zu können, aber auch mit den zunehmenden Ungewissheiten, denen Unternehmen und Organisationen täglich ausgesetzt sind.
Dr. Andreas Zeuch versammelt in diesem Band die Stimmen von Wissenschaftlern, Unternehmensberatern und Managern aus Deutschland und den USA. Sie alle geben Auskunft, wie sie persönlich und Organisationen im Allgemeinen mit Nichtwissen umgehen:
Für mich eines der wertvollsten Bücher der letzten Jahre und auch heute noch schaue ich regelmäßig wieder nach, um das Wissen aufzufrischen und neu auf den Thesen draufrumzudenken.
Andreas und ich freuen uns wie immer über Hinweise auf Rezensionen, Blogbeiträge zum Thema usw. aus unserer EnjoyWork Community. Traut Euch!
Bleibt neugierig,
Franziska
Franziska Köppe Ignoranten sind die kompletteren Wissensmanager
Damals, als XING noch Diskussions-Plattform war... hach ;-)
Franziska Köppe Alle fürs Klima!
Impressionen einer weltweiten Bewegung zum Schutz der Natur und Bewahren der Lebensräume für die Menschheit
Liebe Community,
der 20. September 2019 wird mir in bittersüßer Erinnerung bleiben. Ich freue mich, dass es der Fridays For Future Bewegung gelungen ist, allein in Deutschland 1,4 Millionen Menschen für friedliche Demonstrationen zu gewinnen. Weltweit gingen mehr als 4 Millionen in 163 Ländern für den Systemwechsel auf die Straße. Ich bin bewegt und beeindruckt. Es sind vielfältige Elemente, die mir Hoffnung geben und weiter an Humanismus und Aufklärung glauben lassen. Um mir diese Freude zu bewahren, fasse ich die mich begeisternden Impulse des Tages und der letzten Wochen hier zusammen. Zur Erinnerung und als Zeitzeugnis:
https://madiko.com/zeitmaschine/rueckblende/2019/alle-fuers-klima-global-climate-strike-2019-09
Was hat Euch an den Streiks begeistert? Was ist Euch aufgefallen? Welchen Bezug stellt Ihr zu Euch, Eurem Leben und Arbeiten her? Freue mich über Austausch zu diesem Ereignis und was gerade um uns herum passiert.
Lasst Euch von dieser Bewegung inspirieren! Macht mit!
... und bleibt neugierig,
Franziska
Franziska Köppe zitatinte: Naturschutz
"Wir sind alle Teil der Natur. Zerstören wir die Natur, zerstören wir uns selbst.
Es ist eigennützig, die Umwelt zu schützen." Yvon Chouinard, Patagonia
Liebe Community,
auch wenn es sich für uns Weltverbesserer zunächst egoistisch anhört: Yvon Chouinard hat da meines Erachtens durchaus einen wichtiges Argument:
http://madiko.ink/zitatinte/2019/yvon-chouinard
Ich selbst bin 44 Jahre jung. Gemäß der durchschnittlichen Lebenserwartung für Deutschland und den Erfahrungen aus meiner Familie, habe ich gute Chancen, über 80 Jahre alt zu werden. 2060 noch zu erleben, scheint also durchaus realistisch.
Diese Jahre möchte ich gesund, friedlich und in einem schönen, lebenswerten Umfeld erleben. Ist das nicht erstrebenswert, dies allen Menschen zu ermöglichen? Dafür zu kämpfen? Den eigenen Beitrag einzubringen?
Bleibt neugierig,
Franziska
Mehr zitatinte? Bitteschön: http://zitatinte.com

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