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Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

Wo Überzeugung, Kompetenz und Freude am Werk sind, stellt sich der Erfolg wie von selbst ein.

Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft is organising the following event: GlobalClimateStrike am 20.09.2019
Nächsten Freitag heißt es nicht "business as usual"!
Wir sind Teil des digitalen wie auch lokalen #GlobalClimateStrike: https://Arbeitswelten-Lebenswelten.com
Du auch?
#ClimateAction #AllignedPurpose #SinnvollWirtschaften
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft is organising the following event: Wert und Wirkung gesellschaftlicher Innovationen: Grundlagen & Nutzen
"Mit Blick auf Digitalisierung und Automatisierung, liegt die Zukunft menschlicher Arbeit darin, Dinge zu tun, die einem selbst und anderen helfen, sich zu entfalten. Das können Maschinen nicht.
Wenn klar ist, wo es hingehen soll und was man beitragen will, muss das artikuliert werden. Sonst findet Wandel nicht statt. Dabei ist es wichtig, Grenzen im Denken zwischen Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Staat und Familie zu überwinden.
Wirkung liegt im Zusammenführen dieser Bereiche, nicht in der Trennung."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Die Klimakrise ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Auch politische Polarisierung und ein Brüchigerwerden unseres sozialen Zusammenhalts stellen Probleme dar, die es zu lösen gilt. Bevor wir also über Digitalisierung der Wertschöpfung nachdenken, sollten wir über Wertschöpfung an sich nachdenken. Was ist darin Wert? Wie wollen wir leben und arbeiten?
Die große Herausforderung ist dabei, dass es unendlich viele Stellschrauben gibt. Die Zahl der Menschen, die ihren Beitrag leisten wollen, steigt. Doch ist das, was wir tun, das Richtige? Ist es genug? Wie können wir das wissen?
Sprich: Wie können wir die Wirkung gesellschaftlicher Innovationen valide, aber praktikabel messen? Ist die Welt nicht zu komplex, zu unvorhersehbar und ungewiss, um eine Wirkungsmessung insbesondere in sozialen Fragen sinnvoll umzusetzen?
Oder gibt es vielleicht auch ganz andere Gründe, weswegen wir den Wert dessen, was wir tagtäglich (nicht) tun, bemessen sollten?
Gorgi vom Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI) treibt um, wie wir gesellschaftliche Probleme adressieren können:
"Zum Beispiel wie wir Menschen mit Behinderungen, die sich unter Umständen als besondere Begabung herausstellen, für alle Seiten gewinnbringender ins Leben und die Arbeitswelt mitaufnehmen können. [...] Das gilt genauso für ökologische Herausforderungen und die Bekämpfung von Armut.
Die 'Ziele für Nachhaltige Entwicklung' haben hierfür einen guten Rahmen gesetzt. Diesen müssen wir mit Leben, sprich mit konkreten Taten füllen. Ob das jetzt Kaffeekapseln aus Holzspänen sind, um Plastikmüll zu vermeiden, oder Ansätze, die in der Behandlung von psychischen Krankheiten auf die 'Expertise' von denjenigen setzen, die die Erkrankung erfolgreich überwunden haben – die Anwendungsfälle innovativen Denkens sind schier endlos.
Wir nennen das soziale Innovation, also Innovation, die den Menschen dient. Wir sehen in der Forschung täglich und an vielen Stellen Beispiele. Das fasziniert mich – vor allem die Frage: Wie machen wir das zum Standard? Denn daran mangelt es.
Zu viele hervorragende Projekte und Organisationen haben einen nur sehr begrenzten Wirkungskreis, nicht zuletzt, weil oft der Wissenstransfer oder Mittel zu Verbreitung fehlen. Das gilt es zu ändern.
Wir müssen darauf hinarbeiten, dass jede Organisation Nachhaltigkeit, gutes Arbeiten und einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zum Kern ihrer Strategie macht."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Ich unterhielt mich mit Gorgi darüber, wie uns dies gelingen kann. Dabei erkunden wir folgende Fragen und geben erste Antworten:
* Nachhaltige Entwicklung: Die Dringlichkeit, aktiv zu werden, steigt - was heißt das genau?
* Welche Folgen hat eine mangelnde Fundierung der praktischen Arbeit? (Spoiler: Es führt zu Green / White / Social Impact Washing und damit einer schlechten Reputation)
* Wenn wir Social Impact (= Wirkung auf die Gesellschaft) wirtschaftlich bemessen wollen - was braucht es dafür?
* Inwiefern bestimmt die Antwort auf die Frage “Wie wollen wir leben und arbeiten?” die gesellschaftliche Wirkung unseres Tuns?
* Warum sollten wir uns diese Frage im unternehmerischen Kontext überhaupt stellen?
"Der Paradigmenwechsel betrifft nicht nur die Arbeit nach außen, sondern auch die Frage wie Unternehmen es schaffen, für ihre Mitarbeiter*innen attraktiv zu sein, Sinn zu schaffen und Erwerbstätigkeit und Privatleben ein besseres Zusammenspiel zu ermöglichen.
Die Herangehensweise, um festzustellen, ob etwas passiert, was passiert und wieso das eine funktioniert und das andere nicht, sind hier dieselben wie bei der Wirkung von Unternehmen in die Gesellschaft hinein. Wichtig ist die Bereitschaft, sich damit auseinanderzusetzen. Und auch die gewohnten Wege zu verlassen, sich auf Neues einzulassen."
Dr. Gorgi Krlev
Centrum für soziale Investitionen & Innovationen (CSI)
Hier geht es zum ersten Teil meines Gesprächs mit Gorgi, wo wir uns mit den Grundlagen, dem Nutzen und ersten Fallbeispielen aus Deutschland beschäftigen:
Gorgi und ich freuen uns auf den Diskurs, den Wissens- und Erfahrungsaustausch. Meldet Euch gern auch für Anregungen, Fragen, Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
Michael Schenkel Der Einfluss von "Du" und "Sie"?
Nachdem mich Franziska Köppe so nett gefragt hat, stelle ich gerne meine Frage hier: Ist „Siezen“ überholt? Steht „Duzen“ für Augenhöhe, mehr Verständnis und Verbindlichkeit? Haben Siezen und Duzen Einfluss auf unsere Zusammenarbeit und unseren Geschäftserfolg? Ein Beitrag mit persönlicher Anekdote und einem kleinen Knigge-Test finden Sie hier: https://t2informatik.de/blog/projektmanagement/der-einfluss-von-du-und-sie-auf-den-projekterfolg/
Über Feedback würde ich mich sehr freuen.
Sonnige Grüße
Michael
Franziska Köppe Rückblende Code+Design Camp Stuttgart 2019
Liebe Community,
besser spät als nie: Hier mein Rückblick auf das Code+Design Camp Stuttgart 2019, der sich aufgrund einer recht hartnäckigen Grippe doch glatt um 3 Wochen nach hinten verschoben hat. Umso mehr freut mich, meine Eindrücke nun mit Euch teilen zu können.
Denn es war für mich eine ganz besondere Sommerwoche im August. Ich war Teil einer knapp 50-köpfigen Gruppe, die zusammen Projekte umsetzte – von der Ideenfindung bis zur Präsentation der Ergebnisse. Du fragst Dich vielleicht: Was kann 1 Woche schon bewirken? Für mich hat das Code+Design Camp in das kreative “Bankkonto” der Erfahrungen eingezahlt, was alles möglich ist, lässt man Menschen den Raum, eigene Ideen selbstorganisiert und eigenverantwortlich umzusetzen.
Die Code+Design Initiative e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt von Programmierung, Design und Hardware-Entwicklung zu geben. Es ist ihr Beitrag zur digitalen Transformation, den sie vor allem unter humanistisch-aufgeklärtem Welt- und Menschenbild und einer daraus abgeleiteten Hacker-Ethik voranbringen wollen. Unter der Anleitung von erfahrenen und professionellen Coaches können die Teenager neue Technologien kennen lernen und ihre Fähigkeiten weiter entwickeln, können basteln und Dinge ausprobieren. Das Wichtigste jedoch ist: Die Jugendlichen bleiben dabei eigenverantwortlich und selbstorganisierend. Die Initiative gestaltet dafür den Rahmen. Und genau das war der Grund, dass ich mein Engagement zusagte.
In der Rolle eines Coaches begleitete ich Jugendliche zwischen 11 und 22 Jahren, die eigenverantwortlich und selbstorganisiert arbeiteten. Ich war ihnen Ansprechpartnerin für Fragen zu Social Impact, Projekt-Management, Arbeitsorganisation, Führen, Vertragsverhandlung, Unternehmensgründung, Präsentation sowie Webdesign, UX-Design, künstliche Intelligenz und github. Ich ging ein auf Anliegen zu Persönlichkeits- und Teamentwicklung, gab Tipps zum Job Crafting und was sie sonst zu Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft bewegte.
Die Initiative ist eine sehr gelungene Sache und ich würde mich freuen, wenn sich weitere Unterstützer insbesondere aus den Reihen von Social Innovation finden. Das Team ist gut aufgestellt im Bereich IT, was es noch braucht ist mehr Unterstützung im Bereich Social Impact und Nachhaltigkeit als auch in Fragen der Selbststeuerung und Eigenverantwortung (z. B. Soziokratie oder auch Existenzanalyse). Es wäre schön, wenn mein Artikel dazu beitragen kann, hier Aufmerksamkeit zu schaffen und Gleichgesinnte als Unterstützung zu gewinnen. Gleichwohl können wir sehr viel von diesen jungen Menschen lernen.
Insofern freue ich mich, wenn Du diesen Beitrag (und das Original natürlich) in Deinen Kreisen teilst. Ebenso willkommen sind Anregungen, Fragen, Wünsche. Vielen Dank.
Bleibt neugierig,
Franziska
Bleibt neugierig,
Franziska
Only visible to XING members DIE Expertin für Workspaces und digitale Transformation mit Keynote in Leipzig
Sabine Sauber ist Unternehmenssprecherin und Head of Marketing der Design Offices GmbH und spricht beim MUT Daily Business Kongress am 9. Oktober in Leipzig über das ÖKOSYSTEM MODERNES ARBEITEN sowie die POTENTIALE INSPIRIERENDER ARBEITSPLÄTZE.
http://www.xing-events.com/mutdeutschland.html?page=1713548
Sie ist für die kommunikative Begleitung und Positionierung des deutschen Corporate Coworking-Marktführers als feste Größe im New Work-Umfeld verantwortlich. Seit 2012 treibt sie gemeinsam mit ihrem Bruder Michael O. Schmutzer, CEO und Unternehmensgründer von Design Offices, die Veränderungen in der Arbeitswelt mit dem Angebot innovativer Office- und Tagungsräume in deutschen Metropolen voran.
Ihr Vortrag beim MUT steht exemplarisch für Aktive Vernetzung und Wissenstransfer auf Augenhöhe – das bietet der MUT Deutschland am 9. Oktober 2019 in Leipzig.
Erfahren Sie mehr über das Konzept und das komplette Programm im gesamten Lebendigen Haus Leipzig:
Franziska Köppe Das Unmögliche erreichen / zitatinte Franz von Assisi
Liebe Community,
über Dr. Gorgi Krlev aus unserer Community wurde ich auf ein wunderbares Zitat von Franz von Assisi aufmerksam, das ich sehr gern mit Euch teile. Es inspiriert mich auf eine ganz besondere Art, meine Arbeit und mein Leben zu gestalten. Ich hoffe, Euch wird es genauso gehen:
„Tue erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche.“
Franz von Assisi
zitatinte Franz von Assisi vom 31.08.2019
http://madiko.ink/zitatinte/2019/franz-von-assisi/
Bleib neugierig,
Franziska
Mehr davon? Bitte hier entlang: http://zitatinte.com

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