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Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft

Wo Überzeugung, Kompetenz und Freude am Werk sind, stellt sich der Erfolg wie von selbst ein.

Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Der Ironie-Effekt – wie wir uns ungewollt mental sabotieren
Liebe Community,
Perfektionisten haben es schon schwer. Vorausschauend bemühen sie sich nach Leibeskräften, Fehler zu vermeiden. Sie denken an alle Risiken und Schwierigkeiten. Nur um festzustellen, dass genau die Missgeschicke und unglückseligen Ereignisse eingetreten sind, die sie unbedingt zu verhindern trachten.
Da hilft nur eins: Entspannen! Vertrauen und mit viel Mut das Beste hoffen – und plötzlich werden aus Pedanten liebenswerte Menschen. Ich wünsche mir Fehlertoleranz und Freude am Scheitern. Aus Fehlern werden wir klug. Und das wäre ein Segen für zahlreiche Unternehmen. Ich wünschte, wir ließen uns mehr Zeit, Dinge entstehen und wachsen zu lassen. Auch das vermeidet Fehlentwicklungen.
Zu den psychologischen Ursachen und wie wir besser damit umgehen: Der Ironie-Effekt – wie wir uns ungewollt mental sabotieren:
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/fachbeitraege/unsere-firma-als-system/beziehungen/der-ironie-effekt-wie-wir-uns-ungewollt-mental-sabotieren
Wie denkt Ihr darüber? Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Ironie-Effekt, mit Überkompensation und der selbsterfüllten Prophezeiung schon gemacht?
Bleibt neugierig,
Franziska
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: EnjoyWork LeseLust: Chef sein? Lieber was bewegen!
Liebe Community,
seit heute gibt es ein neues Buch in unserer EnjoyWork LeseLust, das ich Euch sehr ans Herz lege. Es ist auf seine ehrliche und offene Art Motivator und schonungslose Offenbarung. Es zeigt, was im Transformationsprozess der Firma HEILER zu Lebens- u Arbeitswelten mit Zukunft geschah:
Sie haben es wirklich geschafft: Das mittelständische Traditionsunternehmen Alois Heiler GmbH geht ins 21. Jahrhundert. Dazu gehört mehr, als nur Theorie in die Praxis umzusetzen. Im Generationenwechsel und durch so manche unternehmerische Sturmzeit entwickelten die Beteiligten auf ihre ganz eigene Art und Weise und vor allem gemeinsam mit den Menschen des Betriebs neue Arbeitsweisen und Denkmodelle.
Unzensiert, mit allen Höhen und Tiefen, Zweifeln und Widerständen, Erkenntnissen und ergriffenen Chancen berichten der Unternehmer Stephan Heiler und der Katalysator Gebhard Borck von ihrer Reise. Neben ihnen kommen ebendiese Mitarbeiter immer wieder zu Wort, die nun ohne formale Führung erfolgreich sind. Erfrischend ehrlich berichten alle Beteiligten von dem herausfordernden Weg.
Sehr spannend zu lesen und - obschon ich die Geschichte live mitverfolgen konnte - auch für mich gespickt mit neuen Erkenntnissen und Einblicken. Ich lege es vor allem allen Führungskräften und Mitarbeitern ans Herz, die sich ebenso aufmachen und Lebens- und Arbeitswelten mit Zukunft gestalten.
Bleibt neugierig,
Franziska
Linda M. Theurer Chef sein- abgeben statt selber machen
Du warst mutig…
hast es gewagt und dein Unternehmen gegründet. Du hast klein begonnen, bist schnell gewachsen und hast Leute eingestellt. Und plötzlich, musst du dich um Dinge kümmern, von denen du eigentlich keine Ahnung hast: Organisations-Strukturen
Du verbringst deine Tage damit, dich mit Struktur- und Organisationsmodellen auseinander zu setzen: Personelle-Strukturen, Hierarchie-Strukturen, Verantwortlichkeiten und Weisungsbefugnisse, Berichtswesen, Informationsfluss, Arbeitsprozesse, Kommunikationskaskaden, Räumliche-Strukturen, IT-Sicherheit, Zugriffsrechte, Unternehmensausrichtung. All das und noch viel mehr, lässt dich täglich bis nachts am Schreibtisch brüten.
Wo doch alles so schön leicht angefangen hat….
Euer Vorteil war ja gerade, dass jegliche formelle Strukturen gefehlt hatten. Das gesamte Unternehmen wurde von dir und deinen Kollegen geführt, alle Entscheidungen von euch zwischen Tür und Angel getroffen. Ihr ward unglaublich flexibel und dynamisch, schneller als alle anderen. Bis ihr gewachsen seit. Ab dann wurde es zäh, anstrengend, träge. Das Managementteam ist mit der Koordination und Entscheidung über sämtliche Aktivitäten völlig überlastet.
Wo viele Menschen zusammen arbeiten, braucht es Struktur und Ordnung.
Jeder muss wissen was er zu tun hat, wofür er verantwortlich ist und wer, wann, wie zu informieren ist. Prozesse müssen her. Transparenz muss geschaffen werden, Abteilungen gebildet, Aufgaben definiert und zugeordnet, deren Umsetzung gemessen, ein Informationsfluss erarbeitet. Ein gemeinsames Ziel muss her, eine Corporate Identity sowie Werte und Regeln.
Gleichzeitig soll aber die Reaktionsfähigkeit des Unternehmens nicht verzögert werden, ein Silo- oder Konkurrenzdenken in den Abteilungen vermieden. Hierarchien sollen möglichst flach bleiben und die Eigenmotivation der Mitarbeiter aktiviert werden. Unnötige Bürokratie soll vermieden und Abstimmungen und Freigabeprozesse so effizient wie möglich gestaltet werden.
Kein Zuckerschlecken….
Unternehmer sind nicht die geborenen Organisatoren. Sie müssen aber zu solchen werden, denn mit einer stabilen, fundierten Organisationstruktur steht und fällt der Unternehmenserfolg.
Noch bist du der Meinung, alles alleine stämmen zu müssen. Du denkst, Organisationsstrukturen atmen zu müssen, um weiterhin erfolgreich wachsen zu können.
Dem ist nicht so.
Es genügen lediglich deine Visionen und Zielvorgaben und die gesamte Ausarbeitung und Umsetzung erledigen deine eigene Leute – mit etwas Unterstützung.
Sie übernehmen deine Arbeit und identifizieren sich dadurch, wie noch nie zuvor, mit deinem Unternehmen. Sie werden Teil deines Unternehmens, wo sie bisher nur Statisten waren.
Was bedeutet Dynamik und Agilität wenn du deinen Mitarbeitern durch starre Strukturen vorgibst, wie sie zu arbeiten haben? Sind nicht sie es, die am besten wissen, wie effizientes Miteinander funktioniert? Sind sie nicht täglich im direkten Austausch mit Kunden und wissen, was diese am besten brauchen? Mitarbeiter wissen erstaunlich viel, – wenn man sie fragt.
Die wichtigsten Fragen müssen aber von dir als Chef beantwortet werden:
- Kann ich Verantwortung abgeben?
- Kann ich meine Mitarbeiter die Organisation mitbestimmen lassen?
- Kann ich meine Mitarbeiter die Zukunft unseres Unternehmens mitgestalten lassen?
- Kann ich meinen Mitarbeitern blind vertrauen?
Stell dir vor… du kommst jeden Abend pünktlich nach Hause, verbringst deine Wochenenden mit Freunden, deiner Familie und hast Hobbys. Stell dir vor du gehst in den Urlaub – ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Du kannst dein Handy ausschalten und dich total entspannen. Dein Unternehmen läuft einfach weiter, auch ohne dich. Ein Traum?
Viele Führungskräfte können das bereits. Sie haben sich vom Alleinmacher zum Coach und Visionär entwickelt. Sie haben ihre Mitarbeiter gefragt, aktiviert, engagiert und dadurch gebunden. Sie vertrauen ihren Mitarbeitern. Sie haben sich weiterentwickelt und sich beraten lassen.
Endlich haben sie wieder Zeit für das, was sie wirklich gut können und was sie glücklich macht.
Du möchtest mehr darüber erfahren? Dann ruf mich einfach an +49 17655560590
oder schreibe mir deine Terminvorschläge kontakt@einfach-optimieren.com
Linda M. Theurer Der moderne Chef: Macht es sich einfacher
Du hattest eine brillante Idee…
und hast dein Unternehmen gegründet, warst erfolgreich, hast Leute eingestellt, bist gewachsen. Und plötzlich, machst du Dinge von denen du eigentlich keine Ahnung hast: Personal-Management.
Du bist plötzlich Coach, Familienpsychologe, Motivator, Schlichter, Richter…, du machst viel zu viel von dem, was du eigentlich gar nicht machen möchtest: Du wurdest zum Softie: Dem Personaler!
Franziska Köppe
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Linda M. Theurer
Vielen Dank Frau Köppe,
ich bin viel mit Herrn Heiler in Kontakt und ebenfalls schwer beeindruckt, wie mutig und konsequent er vorgegangen ist. Das ist die Zukunft und meiner Meinung nach, der richtige Weg. Die meisten Unternehmer sind aber noch lange nicht so weit wie Herr Heiler. Darum meine, etwas schonendere Variante, die aber durchaus in die gleiche Richtung geht.
Liebe Grüße
Linda Theurer
Enjoywork 035f66 1000x1000px Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft organisiert das folgende Event: Selbstgesteuerte Organisationen: Wohin geht die Reise?
Liebe Community,
Selbstorganisiert – ja klar. Da haben wir eine grobe Vorstellung, was das sein könnte. So was mit Arbeit im Dreieck Zeit, Budget und Qualität hinbekommen, und so. Doch was’n “selbstgesteuert” nun wieder Neues? Wer steuert da wen? Und überhaupt.
Für die EnjoyWork Blogperlen, opus 5 wählte ich 7 Beiträge aus der EnjoyWork Blogosphäre, um am pragmatischen Beispiel aufzuzeigen, wohin die Reise gehen könnte. Mit welchen Fragen wir uns auseinandersetzen und was dabei alles Feines rauskommen kann. So man*frau den Mut, also genau genommen den Wandelmut, und das unternehmerische Umfeld dafür findet und sich gestaltet.
Wohlan! Mögen diese Lebens- und Arbeitswelten heute und Morgen für mehr Menschen Realität sein / werden:
https://arbeitswelten-lebenswelten.com/informieren-inspirieren/blog/2018/selbstgesteuerte-organisationen-blogperlen-opus-5/
Wo steht Ihr in Sachen Selbststeuerung? Welche Praxiserfahrungen habt Ihr? Kennt Ihr weitere interessante Blogbeiträge zum Thema? Ich freue mich auf und über Ergänzungen, Fragen, Anregungen, Wünsche.
Bleibt neugierig,
Franziska
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Franziska Köppe
Hallo Alexander,
in meinem Verständnis ist Selbststeuerung = Selbstbestimmung und Eigenverantwortung gepaart mit Mitbestimmung und Gemeinwohl-Orientierung.
Im Tagesgeschäft bedeutet sie, dass Mitarbeiter volle Verantwortung für ihren Aufgabenbereich übernehmen und unterscheiden lernen, wie und wann sie andere in ihre Entscheidungen und die Realisierung mit einbeziehen. Betreffen die Entscheidungen Aufbau- und Ablauf-Organisation sollten die Beteiligten aktiv in Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse einbezogen werden. In strategischen Entscheidungen sollten alle partizipieren und aktiv beteiligt sein. Damit meine ich jetzt nicht Basis-Demokratie, sondern ein kluges, ausgetüfteltes Entscheidungs- und Kommunikationsdesign der Firma.
Selbstorganisation wiederum ist auch in einer stark hierarchisch oder paternalisch-autokratischen Organisation - also auch in einem Umfeld, das wenig Autonomie oder Beteiligung an den großen unternehmerischen Fragen der Firma erlaubt - möglich. Es ist der Gestaltungsspielraum, der mir erlaubt zu entscheiden, wie ich meine fremdgesteuerten (!) Ziele erreiche.
Ich bin neugierig, was Ihr dazu sagt und freue mich auf die weitere Diskussion der Begrifflichkeiten und der Umsetzung in der Praxis.
Bleib neugierig,
Franziska

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Über die Gruppe "Lebens- & Arbeitswelten mit Zukunft"

  • Gegründet: 30.08.2011
  • Mitglieder: 477
  • Sichtbarkeit: offen
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