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Leichte Sprache

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Nur für XING Mitglieder sichtbar Heimwerker-Broschüren von Toom in Leichter Sprache
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Sabine Manning
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Sabine Manning
Danke vielmals, Krishna-Sara, für deine Überlegungen. Die Kriterien, nach denen du Texte in Leichter und Einfacher Sprache unterscheidest, finde ich einleuchtend:
- die Komplexität der Satzstruktur (LS: Satz ohne Komma) und
- die Satzlänge (LS: Satz als Sinneinheit endet mit der Zeile).
Diese Kriterien sind relevant für die Verständlichkeit von Texten; zugleich haben sie leicht prüfbare Merkmale (LS: kein Komma; Satz = Zeilenende).
Tatsächlich sind aber, wie du sagst, die Übergänge zwischen Leichter und Einfacher Sprache oft fließend. Dies beobachte ich besonders bei den 'leicht lesbaren' Texten für den Alltag, die ich gegenwärtig sammle (Einfach für alle - http://multisprech.org/einfache-sprache/einfach-fuer-alle/).
Vielleicht lassen sich die Übergänge mit diesen Textbeispielen etwas genauer erkunden... Nochmals vielen Dank für deine Anregungen!
Nur für XING Mitglieder sichtbar Publikation
Demnächst erscheint: Mit einfacher Sprache Wissenschaft kommunizieren, 40 Seiten bei Springer in der Reihe essentials.
Darin argumentiere ich unter anderem gegen vier Annahmen, die weit verbreitet sind. Meine Positionen:
1. Eine einfache Sprache ist nicht defizitär, sondern genau richtig.
2. Sie ist immer an der Zielgruppe ausgerichtet.
3. Deswegen gibt es so viele Erscheinungsformen wie Zielgruppen.
4. Sie ist fachexterne Kommunikation im Unterschied zur fachinternen. (Schubert)
Hoffe, dass die Herstellung es bald schafft. Der Text ist jedenfalls fertig. 40 Seiten können übrigens mehr Arbeit kosten als 100. Sie als Profis wissen das,
seufzt
Baumert
France Santi
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Inga Schiffler Übersetzungssoftware für Leichte Sprache?
Was bräuchte eine maschinengestützte Übersetzungssoftware für Leichte Sprache? Darüber habe ich mir in meinem Blog Gedanken gemacht: https://www.inga-schiffler.net/simsalabim-ein-uebersetzer-tool-fuer-leichte-sprache
Es ist der richtige Weg, das vom Arbeitsprozess der Übersetzer her zu denken. Werkzeuge sollen ja die Übersetzer unterstützen und müssen daher zunächst den Arbeitsprozess analysieren.
Wie wäre denn eine Terminologieprüfung, die für ein schweres Wort eine einfachere Alternative vorschlägt? So etwas entwickeln wir gerade mit Studierenden. Außerdem: LanguageTool hat ja schon Regeln, mit denen man komplexe Satzstrukturen, Floskeln u. ä. markieren kann, parallel zur Grammatik- und Rechtschreibprüfung. Damit könnte man die Texte, die man geschrieben hat, noch mal prüfen. Wenn mehr Vorschläge dabei sind, könnte man auch die Ausgangstexte prüfen und entscheiden, ob man den Formulierungsvorschlag übernimmt.

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Über die Gruppe "Leichte Sprache"

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