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Lernort-Marketing

Die Gruppe möchte Mitarbeiter von außerschulischen Lernorten miteinander vernetzen und bei der Vermarktung Ihrer Einrichtung unterstützen.

Communities icon default size64 Lernort-Marketing Auf die Zukunft vorbereitet sein
• Wie Sie Folgen einer digitalisierten Arbeitswelt begegnen
• Wie Sie dem Fachkräftemangel entgegenwirken
• Wie Sie schulisches und außerschulisches Lernen miteinander verbinden können
Arbeit 4.0 und wie weiter?
Sowohl die Zukunft der Bildung als auch der Arbeitswelt sind eng miteinander verbunden. Vielleicht kennen Sie es aus Ihrem eigenen Umfeld: Viele Berufe und berufliche Tätigkeiten ändern sich durch digitale Techniken.
Eine zentrale Fragestellung ist in diesem Kontext, wie sich unser Bildungssystem an die Herausforderungen einer digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt anpassen kann. Um die geforderten fachlichen und sozialen Kompetenzen entwickeln zu können, sind entsprechend neue und praxisnahe Konzepte zu erarbeiten.
Um Beschäftigung und Wohlstand auch in Zukunft gewährleisten zu können, ist die zunehmende Vernetzung von Unternehmen mit Schulen, Berufsschulen und Hochschulen in Form von Bildungspartnerschaften ein erster Schritt. Außerschulische Angebote in Form von Schülerpraktika, Workshops oder Projekten ergänzen den theoretischen Unterricht um (berufs-)praktische Aspekte. Perspektivisch soll über die Verzahnung von schulischem und außerschulischem Lernen ein Kompetenzprofil beim Lernenden entstehen. Diese Qualifikation soll ihn auf die flexible und kreative Zukunftsgestaltung in einer vom permanenten Wandel gekennzeichneten Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten.
Zur Bedeutung des informellen Lernens
Neben institutionellen Einrichtungen kommt nichtschulisch organisierten Lernorten eine wachsende Bedeutung zu: von Vereinen über Museen, bis hin zu Bauernhöfen, Zoos oder eben Praktika in Dienstleistungs- oder gewerblichen Unternehmen. Dieses informelle Lernen findet mithilfe mobiler Geräte, dem Internet und Apps zwischenzeitlich überall statt. Eine Lernform mit Potenzial, denn nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wird informelles Lernen die Bildung und Berufskarrieren in den nächsten 20 Jahren nachhaltig beeinflussen.
Bildung wird zum Erlebnis
Bei der Vermittlung von Wissen geht es mittlerweile nicht so sehr um das „Was“ als vielmehr um das „Wie“: in einer Welt, die von Reizüberflutungen geprägt ist, muss Lernen zum Erlebnis werden. Die Lerninhalte sollen die Zuhörer und Zuschauer in ihren Bann ziehen, ja regelrecht begeistern. Digitale Formate, in Form von „Virtual oder Augmented Reality“, sollen hier Unterstützung leisten. Der Stoff an sich, aber auch das Selbst-Erfahren und Selbst-Lernen, sollen mit einem Event-Charakter versehen werden. In diesem Sinne können Museen beispielsweise ihr Publikum mit Inszenierungen begeistern, die mithilfe digitaler Technologien aus realen Objekten einen virtuellen Museumsrundgang entstehen lassen, wie dieses Beispiel eines digitalen Museums zeigt:
https://omnia360.de/blog/willkommen-im-digitalen-museum/.
Viele Schülerinnen und Schüler legen zudem Wert auf eine freie Entfaltung und eigenständige Umsetzung. Dabei erwarten sie, nicht bevormundet oder eingeschränkt zu werden. Sie müssen Inhalte spannend finden. Eine Möglichkeit des spielerischen Zugangs zu Lerninhalten sind zum Beispiel Wissensrallyes. Hier das Beispiel des Kölner Abenteuer-Museums Odysseum: https://www.odysseum.de/wissensrallyes/ anbietet.
Die Finanzierung einer solchen Erlebniswelt kann für öffentliche Einrichtungen über marketingrelevante Kooperationen mit Unternehmen und private Stiftungen gelingen.
Der Fachkräftemangel verschärft sich massiv.
„Wozu der ganze Aufwand?“ könnte Ihre Frage nun lauten. Die Antwort ist einfach und liegt auf der Hand: Der Fachkräftemangel verschärft sich bereits heute in einigen Branchen massiv. Da sind zum einen die fehlenden Arbeitnehmer in Gesundheits- und Sozialberufen. Zum anderen zeigen sich Lücken in Rechts-, Management und wirtschaftswissenschaftlichen Berufen. Nicht zuletzt in MINT-Berufen - also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - sind die Engpässe besonders prekär.
Wie sind Ihre Erfahrungen, schulisches und außerschulisches Lernen miteinander zu verbinden? Schreiben Sie uns - wir danken Ihnen für Ihr Feedback.
Liebe Leserinnen und Leser, wir legen eine Osterpause ein und melden uns Anfang Mai wieder. Dann dürfen Sie sich alle vierzehn Tage auf neue Artikel freuen. Welche Themen interessieren Sie noch? Ihre Vorschläge nehmen wir gerne entgegen.
Nun wünschen wir Ihnen schöne Frühlingstage und frohe Ostern!
Herzliche Grüße von Ihren Moderatorinnen
C. Schlegl und B. Bölsing
Communities icon default size64 Lernort-Marketing Spaß am Lernen statt zwanghafter „Paukerei“
• Erlebnispädagogische Angebote schaffen
• Handlungsorientierte Erfahrungen bieten
• Emotionen und Kognitionen miteinander verbinden
Mit erlebnispädagogischen Konzepten können Sie den theoretischen Input des schulischen Unterrichts durch praktische Erfahrungen im realen Kontext ergänzen. Damit werden Sie für Schulen zum attraktiven Partner, denn Sie unterstützen den Lernprozess der Schülerinnen und Schüler nachhaltig durch eigenes Erleben. Solche Erfahrungen prägen sich tief ein und wirken lange nach. Vielleicht stellen Sie sich bereits die folgende Frage: Was kann man bei uns eigentlich erleben – und wie?
Grundsätzlich sind erlebnispädagogische Angebote überall möglich und bedürfen keiner besonderen „Action“. Der methodische Ansatz fokussiert sich auf das eigentliche Tun und lebt von der Erkenntnis, dass Lernen Spaß macht. Bieten Sie also Erlebniswerte an: Neugier und Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen lassen sich als natürliche Triebfedern nutzen. Das Erleben der eigenen Selbstwirksamkeit ist nur eines der möglichen positiven Ergebnisse dieser Lernmethode. Darüber hinaus bieten sich erlebnispädagogische Elemente nicht nur bei außerschulischen Aktivitäten im Freien an; auch künstlerische, kulturelle und technische Bereiche können handlungsorientiert vermittelt werden.
Mit Hand, Herz und Hirn
Berücksichtigen Sie dabei, dass sowohl Emotionen als auch Kognitionen Bereiche des menschlichen Erlebens sind. Bauch und Kopf sind also gleichermaßen daran beteiligt und sollten sich somit in Ihren Vermittlungskonzepten widerspiegeln.
Bereits in unserem letzten Beitrag („Schulter an Schulter mit der Schule") haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass eine Orientierung des Vermittlungskonzepts am schulischen Lernplan für alle Seiten sinnvoll ist. Mit der Erlebnispädagogik kommt nun eine handlungsorientierte Methode ins Spiel, über die jeder Teilnehmer seine eigenen Beobachtungen machen und seine individuellen Schlüsse und Erfahrungen aus dem Erlebten ziehen kann. Das können zum Beispiel Experimente oder Diskussionen sein. Nach Möglichkeit sollte die Angebotsgestaltung dabei alle Lernebenen berücksichtigen: die individuelle ebenso wie die soziale, die sachliche und die ökologische.
Lernziele konkretisieren
Hier ein paar mögliche Lernziele und Anregungen, die alle vier Lernebenen berücksichtigen:
• Techniken, die zur Ausübung einer Tätigkeit befähigen (sachlich-fachlich)
• eigene Stärken und Schwächen kennenlernen (individuell)
• Verantwortung für sich und andere übernehmen (sozial)
• Ein Bewusstsein für nachhaltiges Handeln entwickeln (ökologisch)
Auch wenn die Reflexionsphase des Erlebten eine pädagogische Aufgabe ist, können Sie Lehrkräfte dadurch unterstützen, dass Sie entweder die Rolle des Moderators am Ende des Lerngangs übernehmen oder zumindest Anregungen dafür geben.
Wie sehen Ihre erlebnispädagogischen Angebote aus? Schreiben Sie uns gern, wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.
In der nächsten Woche lesen Sie, wie Sie sich mit digitalen Formaten auf die Zukunft vorbereiten können.
Herzliche Grüße von Ihren Moderatorinnen
C. Schlegl und B. Bölsing
Communities icon default size64 Lernort-Marketing Schulter an Schulter mit der Schule
• Außerschulische Lernangebote ergänzen den Unterricht und entlasten die Schulen.
• Ziele und Erwartungen der Partner in Einklang bringen.
• Mit Bildungspartnerschaften die Fachkräfte von morgen gewinnen.
• Angebote auch direkt in der Schule platzieren.
Wenn Sie mehr Schulklassen als Besucher für sich gewinnen wollen, sind neben den gängigen werblichen Aktivitäten in klassischen und sozialen Medien insbesondere Schulpartnerschaften ein wirksames Mittel. Welche Schritte aber können Ihnen dabei helfen, wenn Sie noch keine Kontakte zu Schulen haben, noch nicht so gut vernetzt sind oder weitere Partnerschaften initiieren möchten?
Die Zusammenarbeit zwischen Schule und außerschulischen Bildungspartnern ist für beide Seiten von Vorteil: Für die Schulen sind außerschulische Lernorte als Bestandteil der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung wichtig. Diese bilden die Schnittstelle zur Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen. Hinzu kommt, dass vor allem Ganztagsschulen die verlängerte Schulzeit kaum aus eigener Kraft bestreiten können und daher auf eine gute Vernetzung angewiesen sind – zum Beispiel mit Ihnen. Umgekehrt hilft eine Schulpartnerschaft Ihnen, Ihre Besucherzahlen zu erhöhen, Ihr pädagogisches Angebot zu erweitern und Schüler für Ihre Einrichtung oder Ihren Betrieb zu interessieren.
Wie sich eine Schulpartnerschaft gestalten lässt, hängt nicht zuletzt von den Erwartungen der Beteiligten ab, je nachdem, zu welcher Art von Kooperationspartner Ihre Einrichtung zählt. Sind Sie öffentlicher Anbieter, arbeiten also z.B. in einem staatlichen Museum oder in Stadtbibliothek? Sind Sie ein gemeinnütziger Verein oder kommen Sie aus dem gewerblichen Bereich, sind Dienstleister, Händler, Handwerks- oder Industriebetrieb? Besonders im letzteren Fall könnte eine Bildungspartnerschaft für Sie interessant sein, um sich als Ausbildungsbetrieb und Arbeitgeber bekannt zu machen.
Wie können Sie sich als Lernort den Schulen gegenüber als geeigneter Bildungspartner positionieren? Und wie können Sie die Kooperation nutzbringend miteinander gestalten? Dazu sollten Sie sich vor Augen führen, welche Parameter für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ausschlagend sind:
• Welche Lerninhalte sollen vermittelt werden?
• Mit welchen (didaktischen) Methoden soll dies geschehen?
• Wie sieht die Aufgabenteilung der Partner vor Ort aus?
• Wie gestaltet sich der organisatorische Rahmen?
Dabei dürfen Sie nicht vergessen, dass in der Zusammenarbeit von Schule und außerschulischen Partnern sehr unterschiedliche Denk-, Sicht- und Arbeitsweisen aufeinandertreffen. Meist ist die gegenseitige Kenntnis dieser Zusammenhänge nicht sehr ausgeprägt oder gar nicht vorhanden. Förderliche Rahmenbedingungen, wie die inhaltliche Abstimmung von Unterricht und Angeboten, fehlen oft.
Konkret können Sie zum Beispiel wie folgt vorgehen:
• Klären Sie, für welche Lerngruppen Ihr Angebot geeignet ist.
• Orientieren Sie sich mit Ihrem Angebot an den Lehrplänen.
• Nehmen Sie nach Möglichkeit an Schulgremien oder bei Lehrerkonferenzen teil. Stellen Sie dort Ihr Angebot kurz vor.
• Erstellen Sie Materialien für die Schülerhand, wie Fragebögen, Quiz, Lernkarten, Rätsel oder Suchspiele.
Neben der (personell und zeitlich aufwändigen) direkten Ansprache von Lehrkräften und Schulen, lohnt es sich, über Netzwerkarbeit und Kooperationen nachzudenken. Informationsflyer zu Angeboten, die an Schulen geschickt werden, verfehlen meist ihre Wirkung. Denken Sie daran, dass Lehrerzimmer geradezu mit E-Mails, Informationen und Flyern überschüttet werden.
Ein Tipp aus der Redaktion: Besonders Grundschulen sind aufgrund der Aufsichtspflicht, des Zeitmangels angesichts der festen Strukturen und des Alters der Schüler darauf angewiesen, Angebote (auch) in ihren Räumlichkeiten stattfinden zu lassen. Denken Sie deshalb auch über „mobile“ Lernangebote nach. Überlegen Sie sich zudem fachliche oder organisatorische Unterstützungsmöglichkeiten für die Lehrkräfte.
Serviceportale, wie experito, versuchen, durch Bündelung und Reduzierung der Informationen auf das Wesentliche diesem Umstand zu begegnen und bieten darüber hinaus Vernetzungs- und Austauschmöglichkeiten zwischen verschiedenen außerschulischen Bildungspartnern.
Haben Sie schon Kontakt zu Schulen aufgenommen? Wie sind hier Ihre Erfahrungen? Wir freuen uns, von Ihnen zu hören.
Freuen Sie sich auf unseren nächsten Artikel, der sich mit Erlebnispädagogik beschäftigt.
Herzliche Grüße von Ihren Moderatorinnen
C. Schlegl und B. Bölsing
Communities icon default size64 Lernort-Marketing is organising the following event: Lernen voll im Trend
Lernen voll im Trend? Nanu, werden Sie jetzt sicher denken, ist Lernen denn jemals aus der Mode gekommen? Nein, natürlich nicht. Die Rede ist hier ausdrücklich vom sogenannten „neuen“ Lernen, und das ist laut der OECD-Studie „Trends Shaping Education 2019“ mittlerweile ein echter Megatrend der Bildung geworden.
Zwar hat sich der Lernprozess an sich im Kern nicht verändert, aber seine Inhalte und Formen dafür umso mehr. Der Arbeitsmarkt stellt heute andere Anforderungen als noch vor 20 Jahren. Zudem sorgt die umfassende Digitalisierung dafür, dass wir über viele Kanäle überall, jederzeit und individuell lernen könn(t)en. Das Angebot ist gigantisch und beschränkt sich längst nicht mehr auf die Schule. Das neue Lernen erfolgt informell und spielerisch. Immer öfter werden dabei außerschulische Lernorte in den Unterricht integriert, weil sich im Klassenraum nicht alles aus erster Hand und durch eigene Anschauung vermitteln lässt. Lehrkräfte nutzen bei der Auswahl entsprechender Angebote heute überwiegend das Internet, zum Beispiel übersichtliche Lernort-Plattformen wie experito.
Das neue Lernen ist auch Ausdruck des Wandels von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Wissen ist heute kostenlos und fast unbegrenzt im Internet verfügbar. Dadurch hat sich der Umgang damit verändert: Es geht nicht mehr um das Auswendiglernen von Wissen, sondern um die situative Problemlösungskompetenz, zum Beispiel durch Kreativität, Empathie, Adaptivität oder die Kenntnis, in welchem Kontext Informationen zu einander stehen.
Zum ausschlaggebenden Erfolgskriterium für Bildungsangebote aller Art ist es geworden, den veränderten Anforderungen der Wissensgesellschaft zu entsprechen und neues Lernen zu ermöglichen.
Was bedeutet das nun für Sie als Lernort?
• Gestalten Sie Ihr Angebot unterhaltsam, um das Lernen-Wollen der Kinder und Jugendlichen zu fördern.
• Ermöglichen Sie die kreative Auseinandersetzung mit dem Wissen, das Sie vermitteln können. Statt Exponaten mit erklärenden Texttafeln kann das zum Beispiel bedeuten, Möglichkeiten zum Ausprobieren oder zur Diskussion anzubieten.
• Zeigen Sie nicht nur Exponate, sondern machen Sie auch die Zusammenhänge deutlich, in denen diese stehen. Sie können sich dazu mit anderen Lernorten vernetzen und sich im Internet auf Lernortportalen im Kontext ergänzender Angebote präsentieren.
• Regen Sie die Übertragungsleistung der bei Ihnen zu machenden Erfahrungen auf andere Situationen an. Das ist zum Beispiel in Diskussionen oder im Rahmen begleitenden Informationsmaterials möglich.
Liebe Leserinnen und Leser, wir freuen uns über Ihr Feedback. Schreiben Sie uns, wie man bei Ihnen unterhaltsam lernen kann.
Unser Artikel in der nächsten Woche beschäftigt sich mit Schulpartnerschaften und wie sich diese gestalten lassen.
Viele Grüße von Ihren Moderatorinnen
C. Schlegl und B. Bölsing
Communities icon default size64 Lernort-Marketing Ins rechte Licht gerückt
Was tun Sie, um Ihren Lernort bekannter zu machen und mehr Besucher zu gewinnen? Kürzlich haben wir versprochen, hier in der Gruppe näher darauf einzugehen, wie sich eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit gestalten lässt. Einige mögliche Ansätze stellen wir Ihnen heute vor.
Ein guter erster Schritt ist immer, wenn Sie Ihr Angebot so gestalten, dass es für Ihre Zielgruppe attraktiv ist. Dabei stellt sich nur die Frage, was man bei Ihnen lernen kann, sondern mindestens ebenso die nach dem Wie. Überraschen Sie Ihre Besucher durch ein abwechslungsreiches Programm, das Lust auf Wiederkommen macht. Vermitteln Sie den Schülerinnen und Schülern Ihre Inhalte auf unterhaltsame und pädagogisch wertvolle Weise. Bieten Sie ihnen die Möglichkeit, nicht nur zu sehen und zu hören, sondern selbst aktiv zu werden. Und knüpfen Sie dabei an der Lebenswelt und den Vorerfahrungen der Kinder und Jugendlichen an.
Für die Lehrkräfte wird Ihr Angebot darüber hinaus attraktiver, wenn es klare Bezüge zum Lehrplan hat. Sie zeigen damit, dass Sie auf die Anforderungen reagieren, die der schulische Unterricht stellt. Um die in Erfahrung zu bringen, ist eine enge Vernetzung mit Lehrkräften und anderen Lernorten sinnvoll. Holen Sie sich die Impulse für Ihr Angebot aus erster Hand!
Besuchergruppen werden es zu schätzen wissen, wenn Sie ihnen ein Rundumsorglos‐Paket bieten. Insbesondere den Lehrkräften nehmen Sie damit einen erheblichen organisatorischen Aufwand ab.
Wenn Ihr Programm diesen Kriterien entspricht, dann stellen Sie es auch entsprechend in der Öffentlichkeit dar. Geben Sie Ihren Angeboten Namen, die gut und vielversprechend klingen. Ihre Kommunikation sollte ebenso unterhaltsam und überraschend sein. Machen Sie also Ihre Zielgruppen schon durch den Titel oder ein Motto neugierig auf das, was Sie ihnen bieten können.
Für Ihre Kommunikation brauchen Sie Medien, die Ihre Zielgruppen erreichen. Dazu eignen sich klassische regionale Medien, wie Veranstaltungs- oder Stadtmagazine, ebenso wie neue digitale Medien. Zu letzteren zählen neben Ihrer eigenen Website auch Plattformen im Internet. Zum Beispiel experito, das Serviceportal für außerschulische Lernorte. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr Angebot ausführlich darzustellen und damit gezielt Lehrkräfte anzusprechen.
Welche Medien sich in Ihrem Fall am besten eignen, hängt von Ihrem Programm, Ihrer Zielgruppe und der verfügbaren Medienlandschaft ab. Grundsätzlich kommen folgende Möglichkeiten in Betracht, die Sie je nach Bedarf und Budget kombinieren können:
• Flyer und andere Besucherinformationen
• Unterrichtsbegleitende Materialien
• Artikel und Anzeigen in Print-Medien (Regionalmedien, Medien für Lehrkräfte etc.)
• Plakate
• Beteiligung an Messen und Ausstellungen (Tourismusmessen etc.)
• Events in den eigenen Räumen
• Bus- und Kinowerbung
• Website
• Blog
• Präsenz in einschlägigen Portalen (z. B. experito) und sozialen Medien (z. B. XING)
Die Liste ließe sich fortsetzen. Diskutieren Sie mit, liebe Leserinnen und Leser. Mit welchen Aktivitäten haben Sie bisher die besten Erfahrungen gemacht?
Schreiben Sie uns gerne - wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen.
In unserem nächsten Artikel geht es um das "neue" Lernen und was das für Sie als Lernort bedeutet.
Wir wünschen Ihnen eine erfolgreiche Woche.
Viele Grüße von Ihren Moderatorinnen
C. Schlegl und B. Bölsing

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