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Logistik & Mobilität

Die Gruppe "Logistik & Mobilität" vernetzt Branchenexperten virtuell & organisiert Fach-Veranstaltungen. Details www.logistik-mobilitaet.de

Daniela Lozano Costa Qualitätsmanager ist, wer trotzdem macht
Nein, zu lachen hat man als Qualitätsmanager bisweilen wenig. Das liegt vor allem daran, dass sich manch einer aus dieser Branche wie Prometheus fühlt, der Titan der griechischen Mythologie. Kurz gefasst, brachte Prometheus den Menschen sowohl das Leben wie auch das Feuer - und das sogar zurück, nachdem es ihnen von Zeus wieder weggenommen wurde. Prometheu setzte also alles daran, den Menschen Aufklärung und Lebensqualität zu bringen. Am Ende zahlte er dafür mit Jahrhunderten in unlösbaren Ketten und nicht enden wollenden Qualen.
Zugegeben, der Vergleich des Jobs eines Qualitätsmanagers mit den Leiden des Prometheus ist nicht in jeder Hinsicht rechtens. Schließlich kann der Qualitätsmanager zumindest selbst darüber entscheiden, ob und wie lange er "angekettet" sein möchte. Andererseits sind die Parallelen bisweilen kaum zu übersehen:
Auch der Qualitätsmanager möchte das Feuer bringen - in Form von Innovationen, die sich beispielsweise in der Implementierung der Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 stecken. Und: Er möchte diese einem Handbuch entsprechende Norm zu Leben erwecken, weil sie sonst nur einem Rezept gleicht, das niemals gekocht wurde und deswegen niemand mag.
Isoliert im Olymp
Mit seiner Menschenliebe war Prometheus isoliert im Olymp, ähnlich dem Qualitätsmanager, der in der Geschäftsführung und vor allem bei inhabergeführten Betrieben, auf wenig Inklusionswillen stößt, also meist an isolierter Stelle sitzt. So aber kann er die Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 natürlich nicht implementieren. Vor allem, weil sie einen ganzheitlichen und prozessorientierten Anlass verfolgt, wird die Norm genau dann zur Makulatur, wenn sie nicht in jeder Phase des Wertschöpfungsprozesses mit eingebunden wird - und zwar ohne Kompromisse. Qualitätsmanagement bedeutet Prozessoptimierung durch das Finden von Schwachstellen - in der Planung und Entwicklung, in der Produktion und natürlich im Verhältnis zu den Kunden.
Und damit Kundenzufriedenheit sich sehen lassen kann, muss man sie messen und evaluieren können. Benchmark-Studien und Best-Practice-Standards können da nur bedingt helfen. Das ewig lodernde Feuer der Begeisterung, sowohl seitens der internen wie auch externen Kunden, lässt sich am Ende nur durch eine kontinuierliche und professionelle Implementierung der Qualitätsmanagementnorm DIN ISO 9001:2008 und der damit verbundenen Tools erreichen.
Durch Coaching Ketten lösen
In gewisser Weise stellt auch Prometheus eine Art Coach dar, lehrte er die Menschen doch, das Feuer einzusetzen, um die Umwelt um sich herum genauer erfassen zu können. Ein Coaching im Bereich Qualitätsmanagement hilft dabei, die vielseitigen Tools und Techniken des Qualitätsmanagements noch besser, schneller, effizienter und nachhaltiger zu implementieren. Das rechnet sich - für das Unternehmen wie auch für den Qualitätsmanager. Und es entlastet die Unternehmensführung, nimmt er die Ketten zeitraubender Verwaltungsaufgaben ab und ermöglicht eine Konzentration auf die Kernkompetenzen.
So können Zweck und die Ausrichtung des Unternehmens auf das gemeinsame Ziel - die Wertsteigerung durch Effizienz in jeder Phase der Entwicklung und Produktion - gemeinsam erreicht werden. Das Einschwören aller Beteiligten auf die grundlegenden Kriterien des Qualitätsmanagements ist dabei ebenso notwendig wie das konsequente Fortführen und Verbessern. Am Ende erbarmte sich übrigens der Heil- und Orakelgott Herakles und erlöste Prometheus von seinen Ketten.
Weitere Informationen (nicht unbedingt zu Prometheus, dafür aber zu einem leichten Einstieg ins Qualitätsmanagement) finden Sie unter:
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Kay Lied 3. Fuhrparkleiter- & Logistik-Stammtisch-Frankfurt in Dietzenbach am 20.08.2018
Liebe Xing-Gruppen-Mitglieder,
der 3. Fuhrparkleiter- & Logistik-Stammtisch-Frankfurt findet am Montag, 20. August 2018 um 12:00 Uhr, auf dem LKW-Übungsgelände der Verkehrsfachschule Rhein-Main in Dietzenbach statt.
Die LKW-Verkehrsfachschule von Herrn Lendjel ist sehr innovativ und hat in Dietzenbach ein 60.000-Quadratmeter-Grundstück, auf dem LKW-Fahrer-Trainings stattfinden.
Neben dem sicheren Führen eines LKWs ist in der Logistik die rechtssichere Transportlogistik entlang der Wertschöpfungskette wichtig. Inzwischen können Logistik-Dienstleister Werkzeuge in die Hand bekommen, um bei der Verladerhaftung, der Fuhrparkhaftung und der Abwicklung ihrer Geschäftsprozesse hohe Rechtssicherheit zu erlangen. Das Stichwort in diesem Zusammenhang ist Fuhrparkmonitoring.
Unser Impulsvortragsthema lautet:
Rechtssicherheit in der Transportlogistik und
wie man sich professionell absichern kann
Agenda:
12:00 Uhr Begrüßung
durch Kay Lied, BVMW-Frankfurt
und Herrn Zsolt Lendjel, Lendjel Verkehrsfachschule Rhein-Main
12:05 Uhr Vorstellungsrunde aller Teilnehmer beim gemeinsamen Mittagssnack
12:35 Uhr Themenvortrag & Geländeführung:
Rechtssicherheit in der Transportlogistik und
wie man sich professionell absichern kann
Referent: Herr Zsolt Lendjel, Geschäftsführer
Lendjel Verkehrsfachschule Rhein-Main
13:05 Uhr LKW-Fahrübung auf dem 60.000-Quadratmeter-Grundstück
der LKW-Verkehrsfachschule mit Toter-Winkel-Übung im Parcours
14:00 Uhr Ende der Veranstaltung
Veranstaltungsort:
Übungsgelände der Lendjel Verkehrsfachschule Rhein-Main
Assar-Gabrielsson-Straße 16
63128 Dietzenbach
Die Details finden Sie unter http://www.logistik.stammtisch-frankfurt.de.
Mit freundlichen Grüßen
Kay Lied
BVMW Frankfurt
Moderator der Xing-Gruppe Logistik & Mobililät
https://www.xing.com/communities/groups/logistik-und-mobilitaet-5271-1045081
Karla-Maria Maier Warten auf die Digitalisierung in der Logistikbranche? – Warten auf Godot?
Die Logistikbranche hat Aufholbedarf, wenn es um das Thema Digitalisierung und digitale Anwendungen geht. Business Analytics-Anwendungen beispielsweise misst die Branche beispielsweise wenig Relevanz bei. Warum es trotzdem sinnvoll ist, seine Geschäftsprozesse durch intelligente Anwendungen zu optimieren, erfahren Sie im neuen Beitrag auf businessHEUTE:
http://www.businessheute.de/business-analytics-logistik
René Kiem Lean/Changemanagement – inkrementeller Wandel mit Weitblick!
Ein wirtschaftlich arbeitendes, gewinnbringendes Unternehmen erlebt notwendige Wandel mit Hilfe von beherzter Kooperation zweier in sich greifender und zusammen übergreifender, Arbeitsweisen. Jene grenzen sich heutzutage recht stark von dem seit über 100 Jahre praktizierten Taylorismus ab, welcher sich beharrlich auf dem Prinzip einer Prozesssteuerung von Arbeitsabläufen ausruhte. Anhand von laufenden Arbeitsstudien wurde konsequent durch das arbeitsvorbereitende Management festgelegt, wonach zu handeln war. Umsetzung und Wirkung standen hierbei im Mittelpunkt.
Detaillierte Vorgaben, exakte Fixierung, höchst genaue, in verschiedene Abschnitte geteilte Arbeitsaufgaben, externe Kontrollen, teils übertriebene Zielvorgaben verbunden mit recht einseitiger Kommunikation stießen immer mehr auf taube Ohren, eher weniger auf fruchtbaren Boden. Dieses einengende „Scheuklappenkonzept“ ging langfristig nicht auf. Stagnation! Nun hieß es neue Ufer beschreiten und Wege finden, welche erheblich offener, zugänglicher und vertretbarer rüberkamen, als der plumpe, milchglasähnliche Taylorismus.
Zwischenschritte und eine Art Suchphase folgten, in denen allmählig die Signale der Zeit er- und nicht mehr verkannt wurden. Starre Strukturen fielen in sich zusammen. Ein neuer iterativer Aktionismus sorgte schon bald für frischen Wind.
Umdenken und Veränderung
Auf Engmaschigkeit, Vermutungen, Annahmen basierende agile Methoden sind heutzutage Schnee von gestern. Die dichte, alte Eisschicht zersprang. Sie schaffte Platz für ein Verfahren, welches schlank, souverän, fortschrittlich und problemorientiert, ohne langweiliges Erbsenlesen, „Butter bei die Fisch“ brachte: Lean/Changemanagement! Ein eifriges Gespann, welches rasant Einzug in die Wirtschaftswelt hielt und fortan überzeugte!
Wie funktioniert Lean/Changemanagement?
Das Unmittelbare lässt grüßen. Dies bedeutet, dass zunächst die reine Idee die Feder schwingt.
Dieser Idee folgend werden Kunden/Ersttester für ein schnelles Feedback herangezogen. Längere Vorbereitungszeiten entfallen gänzlich. Kein nervtötendes Getänzel um den heißen Brei. Sie lassen die Kunden vorab von der vorsichtig angerührten Rezeptur kosten. Sie beobachten die Wirkung, schauen noch einmal genauer hin und ergänzen die noch fehlenden Zutaten bis sie die absolute Geschmackssensation erzielt haben. Iteration ist hier besonders wichtig, denn sie schützt nachhaltig und wirksam vor enttäuschenden, langwierigen Rückschritten. Sie fährt Ihren Karren also keineswegs in den Dreck, sondern lotst ihn direkt auf die Pole-Position in Richtung Erfolg.
Dadurch werden viele zeitaufwendige Arbeitsschritte abgekürzt, gar übersprungen zum Wohle des gesamten Unternehmens. Die Miteinbeziehung der Mitarbeiter in diesen Wandlungsprozess, zahlt sich hierbei tausendfach aus.
Um es auf den Punkt zu bringen. Lean/Changemanagement bedeutet:
Durch Experimentieren und Wiederholungen positive Veränderung schaffen
- Verwandeln Sie Ihre Idee in ein Produkt
- Lassen Sie dieses so schnell wie möglich von Kunden testen
- Warten Sie auf das Feedback. Werten Sie die eingehenden Reaktionen aus.
- Reagieren Sie darauf. Das Konzept ist ausgereift und somit durchführbar. Ziel in Sicht!
Das Ergebnis:
- Verschlankung der Produktionsprozesse
- Straffung der Absatzkanäle
- Kosteneinsparung und Freisetzung von Kapital für neue Investitionen
Gesteckte Ziele werden gewinnbringend, weniger imperativ und vollkommen verbraucherfreundlich im Handumdrehen erreicht. Ihr Unternehmen floriert!
Kleiner, „großer“ Anhang:
Ein bereits bestehendes Lean/Changemanagement lässt sich mit wertvollen Zusatz-Methoden aufpeppen.
Herzlich willkommen, Lean Coffee und Culture Hacking. Diese beiden ernstzunehmenden Kandidaten schauen sich Ihr Werk genau an und sorgen durch das Miteinbringen von Abstufungen für eine griffige Veredlung Ihres Vorhabens.
Lean Coffee: Finden Sie in diesem Experiment heraus, wer sich für ein Change interessiert und sich dafür gegebenenfalls stark machen würde. Einladungen (Aushang, E-Mail, via Post, persönlich oder telefonisch) zum Lean Coffee werden gerne wahrgenommen, da diese ein wichtiges Gemeinschaftsgefühl symbolisieren und die Motivation innerhalb des Unternehmens erheblich steigern.
Die Methode Culture Hacking bezeichnet die Veränderung der Organisationskultur durch Aktionen - Provozieren des aktuellen, kulturellen Standards bis hin zum Durchbrechen von alten, festgelegten Regeln/Arbeitsweisen.
Lean/Changemanagement in dargestellter Form ist in jeder Hinsicht ein pfiffiger – starker Partner an der Seite Ihres Unternehmens!
Mehr Informationen finden Sie auf:
http://www.lean-kontor.de
http://www.sixsigma-kontor.de
http://www.kontor-gruppe.de
Schulungen, Webinare und Termine zu den Themen Qualitätsmanagement, Industrie 4.0 / Digitalisierung und Führungskräfteentwicklung finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat und Sie mehr davon lesen möchten, dann besuchen Sie unseren Blog:
http://evelynehett.blogspot.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: r.kiem@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
René Kiem
Vicky Christina Adler Der 2018 Gehaltsvergleich der Logistik & Transportbranche
Der 2018 Gehaltsreport der Logistikbranche ist da!
Verschaffen sie sich einen Überblick über durchschnittlich gezahlte Gehälter und aktuell angebotene Summen für Vakanzen innerhalb der Branche.

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Über die Gruppe "Logistik & Mobilität"

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