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Ludwig von Mises Institut Deutschland

Nachrichten und Meldungen rund um die „Österreichische Schule der Nationalökonomie“.

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Martin Dilg Eine umfassende Bestandsaufnahme der aktuellen Geldpolitik...(bis zum Schluss anhören)
Horst W. Löhl Jeder fünfte Riester-Sparer zahlt nicht mehr ein
Lt. F.A.Z. gibt es 16,5 Mio. Riester-Sparer. Aber rund 20 % zahlen keine Beiträge mehr.
Hinweis: Der Beitrag war über die vorgenannte Adresse gestern öffentlich, während der von uns registrierte Artikel nur den Abonnenten zugänglich ist.
Im Zusammenhang mit der Einführung der Riester-Rente, übrigens mit viel Brimborium und bürokratischem Aufwand ins Leben gerufen, wurde die gesetzliche Rentenversicherung (GRV) tendenziell abgesenkt. Nun überbieten sich unsere sozialistischen "Heilsbringer" damit, die damals angeblich verursachten "Fehler" (?) in der GRV - abermals zu Lasten der nachwachsenden Generationen - zu korrigieren.
In unserer Kunden-Info 06.2001 haben wir unsere Ablehnung der Riester-Rente nach damaligem Stand wie folgt begründet:
1. Keine freie Wahl der Anlage (eingeschränktes Produktangebot)
2. Keine Kapitalauszahlung ohne Rückforderung der staatlichen Zulagen
3. Keine Vererbung auf nichteheliche Partner und/oder Kinder ohne Rückforderung der staatlichen Zulagen
4. Keine Nutznießung der Riester-Rente im Ausland ohne Rückforderung der staatlichen Zulagen (wg. nach-gelagerter Besteuerung)
Eine freie, mit eigenem Geld aufgebaute, resp. frei verfügbare Anlage, sieht nach unserer Überzeugung anders aus.
In der Bundespressekonferenz antwortete die ehemal. Bundesministerin Ulla Schmidt auf die Frage von Journalisten, warum eine Kapitalauszahlung bei Riester im Alter ausgeschlossen sei, sinngemäß wie folgt:
"Das könnte Ihnen so passen, Ihre Ersparnisse auf den Bermudas lassen und dann der deutschen Sozialhil-fe zur Last fallen."
Es war Willy Brandt, der den historischen Satz geprägt hat:
"Wir wollen mehr Demokratie wagen!"
Mit dem angeblich mündigen Bürger ist aber offensichtlich noch lange nicht der möglicherweise mündige Anleger aus der Umklammerung des Nanny-Staates entlassen.
Aber vielleicht haben die Sparer die Zahlungen mangels ausreichender Rendite-Aussichten eingestellt. In einem System, wo Sozialkassen Teile der Zwangsbeiträge als Negativzinsen an die EZB abliefern, steht wohl einiges auf Stützen.
Gegen Anlagebetrug gibt es Gesetze. Gegen zweifelhafte Entscheidungen der Polit-Zampanos gibt es dagegen kein Mittel.
Beispiele gefällig?
* SPD-Beschluß zum lückenlosen Nachweis einer Vermögensherkunft ("SPD beschließt Beweislastumkehr", FAZ v. 31.05.2016)
* eingeschränkte Bargeld-Nutzung in vielen EU-Staaten bis hin zum möglichen Bargeldverbot
Bei uns gilt immer noch das gesetzliche Zahlungsmittel Euro, womit Euro-Scheine in Deutschland unbegrenzt und Münzen bis 200 EUR annahmepflichtig sind, während Bankguthaben lediglich einen Anspruch auf gesetzliche Zahlungsmittel darstellen.
Es ist schon ein Stück aus dem Tollhaus, wenn man den ganzen Monat arbeitet und dann mit "bedruckten Baumwoll-Lappen" (Bundesbank-Präsident Weidmann) = Euro, abgespeist wird, und obendrein noch damit rechnen muss, dass staatliche Stellen bis hin zur EZB über ein Bargeld-Verbot die Kontrolle über die Konten der Bürger erhalten.

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