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Thorben Stillahn Design Engineer (m/w) Drucksensoren
Danfoss ist ein Weltmarktführer mit Fokus auf energieeffiziente Lösungen. Zu unserem umfangreichen Produktportfolio zählen Klimaanlagen, Kühl- und Heizungssysteme, Steuerungen für Elektromotoren sowie Produkte in den Bereichen erneuerbaren Energien wie Solar- und Windkraft oder auch mobile Arbeitsmaschinen.
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Daniela Lozano Costa Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer! Warum TQM zwar überall präsent ist, aber trotzdem nicht funktioniert
„Qualität steht bei uns stets an erster Stelle. Schließlich haben wir eine ISO 9001-Zertifizierung!“ Mit dieser Aussage klopfen sich Unternehmen gerne selbst auf die Schulter. Dabei werden verschiedenste Zertifizierungen öffentlichkeitswirksam präsentiert. Kunden sollen besonders schnell erkennen, dass gerade in diesem Betrieb ein hohes Qualitätsbewusstsein existiert. Soviel zur Theorie. In der Praxis entwickeln sich oftmals schon nach kurzer Zeit erhebliche Probleme und Defizite. Aufgestellte Qualitätsnormen werden nicht umgesetzt. Die Kommunikation gerät ins Stocken und wirkt sich negativ auf den kompletten Qualitätsprozess aus. Darüber hinaus können oder wollen die Mitarbeiter die geforderten Ziele nicht umsetzen. Letztendlich können am Eingang eines Betriebes noch so viele ISO Zertifizierungen hängen: Wenn das Qualitätsmanagement nicht in allen Bereichen gelebt wird, sind diese Bescheinigungen nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurden. In unserem neuen Blog Beitrag wollen wir deshalb einen genauen Blick auf diejenigen Probleme werfen, die aus einem fehlerhaften Qualitätsmanagement resultieren.
Total Quality Management: Was ist das eigentlich?
Total Quality Management gehört sicherlich zu denjenigen Begriffen, die oft und gerne genannt werden, wenn es um die Verbesserung von Produktions- und Betriebsabläufen geht. Bevor wir uns mit den klassischen TQM-Problemen befassen, wollen wir daher noch kurz erläutern, welches Prinzip sich hinter diesem besonderen Qualitätsmanagement verbirgt. Nur so ist es nämlich möglich, die Fehler bei der Umsetzung exakt zu benennen.
Qualität ist nach wie vor ein unbezahlbarer Erfolgsfaktor. Dies gilt für industriell gefertigte Produkte ebenso, wie für hochspezialisierte Dienstleistungen. Mit Total Quality Management entwickelte die japanische Automobilindustrie in der Mitte des 20. Jahrhunderts ein Konzept, welches die Qualität in allen Unternehmensbereichen zum obersten Ziel erklärte. Die Besonderheit liegt bis heute sicherlich darin, dass dieses Prinzip die vertikalen und horizontalen Ebenen eines Unternehmens gleichermaßen miteinbezieht. Jede Abteilung und jeder einzelne Mitarbeiter ist dazu aufgefordert, seine Arbeit nach den aufgestellten TQM-Regeln auszurichten. Hierzu zählt vor allem, dass die Qualität
• in einem fortlaufenden Prozess stetig weiter optimiert wird. Zielvereinbarungen helfen dabei.
• von jedem Mitarbeiter abteilungs- und hierarchieübergreifend zu erzielen ist.
• ein besonders wichtiger Identifikationsfaktor ist, der allumfassend gelebt wird.
• nicht nur auf einen bestimmten Arbeitsschritt oder ein bestimmtes Produkt beschränkt ist, sondern umfassend im Betrieb umgesetzt werden sollte.
• auf dem Fundament der Elemente Kommunikation, Vertrauen, Kooperation und Identifikation ruht.
• stets auf den Kunden ausgerichtet werden muss.
• immerwährend aktiv und niemals passiv erreicht werden kann.
• durch verschiedene Programme, die Ziele, Handlungen und Maßnahmen setzen, verbessert werden kann.
Einheitliche Qualitätsnormen: Der Zertifizierungsmarathon beginnt und bringt oftmals doch nichts!
Normen helfen dabei, bestimmte Ziele nach einem vorgegebenen Schema zu erreichen. Im Qualitätsmanagement stellt die Normenreihe ISO 9000 ff eine wichtige Hilfestellung dar. Allerdings handelt es sich hierbei eher um nachweisbare Mindestanforderungen für das Qualitätsmanagement. Nach außen hin mögen diese Zertifizierungen eindrucksvoll erscheinen, intern bringen sie aber rein gar nichts, solange daraus nicht konkrete Ziele, Handlungen und Maßnahmen abgeleitet bzw. umgesetzt werden. Wir erleben in der Praxis immer wieder Unternehmen, die meinen, dass die ISO 9001 Zertifizierung ausreichen würde, um erfolgreich Qualitätsmanagement zu betreiben. Das dies nicht so ist, zeigen diverse Beispiele, auf die wir an dieser Stelle aber nicht eingehen wollen.
Warum doch so viele Unternehmen trotz Zertifizierung scheitern
So schön sich TQM in der Theorie auch anhört: Viele Unternehmen scheitern in der Praxis an den selbst gesteckten Zielen, sodass der Qualitätsprozess zum Erliegen kommt. Aus unserer Sicht können folgende fünf Fehler benannt werden.
1. Das Konzept ist nicht stimmig und es fehlen Ziele. Dies liegt vor allem daran, dass kein umfassendes Konzept entwickelt wurde, welches zu 100% zum jeweiligen Betrieb passt. Vielmehr wird hier und da ein wenig „rumgedoktert“.
2. Die Kommunikation funktioniert nicht oder nur von oben nach unten. Darüber hinaus setzt TQM Kommunikationswege voraus, die in beide Richtungen funktionieren. In der Praxis sehen wir sehr oft, dass das Management ausschließlich Vorgaben macht und auf mögliche Feedbacks verzichtet. Diese eindimensionale Kommunikationsstruktur hemmt nachhaltig den Qualitätsprozess.
3. Der Zeitplan ist zu eng gefasst. Qualität von heute auf morgen gibt es nicht. Schließlich handelt es sich hierbei um einen Prozess. Unrealistische Zeitpläne münden häufig im Chaos und in Frustration beim Management und den Mitarbeitern.
4. Überforderung hemmt alle Bereiche. Man will alles alleine machen. Unternehmen verzichten oftmals darauf, sich beim Qualitätsmanagement extern helfen zu lassen. Doch dies mündet sehr oft in einer Überforderung der einzelnen Bereiche bzw. der Mitarbeiter. Deshalb ist es unserer Meinung nach sehr ratsam, sich Hilfe von waschechten TQM-Profis zu holen. Gerade der externe Blick deckt oftmals Fehler und Hemmnisse auf, die intern gar nicht (mehr) gesehen werden.
5. Einmal eingeführt, muss man nichts mehr machen. Sobald das ISO-9001-Zertifikat öffentlichkeitswirksam platziert wurde, läuft alles von alleine. Dieser Gedanke ist unserer Meinung nach der Anfang vom Ende jeglicher Qualitätsprozesse im Betrieb. Eine nachhaltige Qualitätsverbesserung kann nur dann eintreten, wenn das komplette Unternehmen dauerhaft daran arbeitet. Dies bedeutet auch, dass eine Erfolgskontrolle regelmäßig durchgeführt werden muss.
Zu guter Letzt: TQM muss man leben - dies ist es Pudels Kern!
Ein optimales und auf das jeweilige Unternehmen angepasstes Qualitätsmanagement ist und bleibt der Erfolgsgarant für jeden Betrieb. So ausführlich und einprägsam die ISO 9000ff Normen auch sind: Ein umfassendes Qualitätsmanagement kann unserer Meinung nach nur funktionieren, wenn es auch bis in die kleinste Pore des Unternehmens gelebt wird. Allerdings zeigt es sich in der Praxis immer wieder, dass es verschiedenste Hemmnisse und Fehler im Qualitätsprozess gibt, die den Erfolg schmälern oder schlichtweg eliminieren. Darauf sind wir konkret eingegangen. Wer TQM bei sich einführen und erfolgreich umsetzen will, muss diverse Dinge beachten und das ganze Konzept als einen fortlaufenden Prozess betrachten.
An dieser Stelle interessieren uns natürlich Ihre Erfahrungen im Bereich Qualitätsmanagement. Stecken Sie bzw. Ihr Unternehmen gerade mitten in einem Optimierungsprozess oder hat sich für Sie das Thema TQM bereits erledigt?
Schulungen, Webinare und Termine finden Sie auf:
http://www.seminar-plenum.de
Kennen Sie schon unser Fachbuch zum Thema Qualität und Industrie 4.0?
Qualität 4.0 Autor René Kiem, Inhaber KONTOR GRUPPE by René Kiem.
Erhältlich beim Hanser Verlag:
http://www.hanser-fachbuch.de/buch/Qualitaet+40/9783446447363
Und natürlich gerne persönlich: d.lozanocosta@kontor-gruppe.de
Herzlichen Gruß
Daniela Lozano Costa
Eckhart Böhme Mit dem Jobs to Be Done-Ansatz Innovationen vom Kunden aus denken
Viele Werkzeuge helfen uns, Produkte zu bauen, doch nur wenige helfen genau zu verstehen, was Kunden wollen. Mit dem Jobs to Be Done (JTBD)-Ansatz finden wir heraus, welchen Fortschritt Menschen machen wollten und warum Sie Produkte in ihr Leben holen.
Investieren Sie einen Tag, um sich „Fortschritt mit Methode“ verfügbar zu machen. Lernen Sie mit JTBD ein Vorgehen für planbaren Erfolg von Innovationen kennen.
Angelika Dreher Neuproduktentwicklungen effizienter führen - Training am 22.10. in Wien
Das rasche (Re-)Agieren am Markt durch kurze Entwicklungszyklen ist heute definitiv ein Wettbewerbsvorteil. Geschwindigkeit alleine ist jedoch nicht alles. Einige Unternehmen mussten die schmerzliche Erfahrung machen, dass mit zu viel Lean und Six Sigma die Kreativität eingeschränkt wird und die Fähigkeit leidet, wirklich neue Produkte zu entwickeln und erfolgreich am Markt einzuführen.:
• Welche Hebel haben wir, um Innovationsprojekte zu beschleunigen?
• Wie sind agile Prinzipien in der Neuproduktentwicklung effizient einsetzbar?
• Wie vermeide ich zahnlose Gates und sorge für Projekte “mit Biss”?
• Was steigert unsere Produktivität von der Idee bis zum Markterfolg?
Teilweise brandneue Methoden kombinieren rasches, unbürokratisches Vorgehen mit kreativem „Massieren“ von Ideen und fundierter Suche nach echtem Kunden-/Anwendernutzen. Ansätze aus der agilen Software-Entwicklung finden ebenso Einzug in die Neuproduktentwicklung wie Methoden aus der Welt der Business Model Innovation.
So wirkt unser Training „Innovationsprojekte beschleunigen“:
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• Messbar bessere Ergebnisse bei gleichem Ressourceneinsatz
• Mehr Energie und Freude in den Innovationsteams
Besonders zu empfehlen ist unser Training allen Verantwortlichen für Innovationsergebnisse und den reibungslosen Ablauf des Innovationssystems, die auf der Suche nach Impulsen zur Beschleunigung ihrer Innovationsprojekte sind. Sind Sie bereits Experte für die Beschleunigung von Innovationen bzw. eines der vorgestellten Themenfelder und stark am Austausch mit anderen Unternehmen bzw. Branchen interessiert, sprechen Sie uns bitte wegen Sonderkonditionen an.
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Über die Gruppe "Management der Produktentwicklung"

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