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Management Forum

Management Forum der Handelsblatt Media Group GmbH ist einer der führenden Anbieter von Veranstaltungen im Bereich Handel und Marketing.

Jens Röhler Kunden und Erfolg, die größten Wachstumsbremser.
DIE POSITIONIERER –
Das Geschäftsführer-Gespräch.
‚Sagen Sie Herr Kügler. Ihre Produkte,
die Sie da nach Übersee und in die ganze Welt ausliefern. Die müssen doch irgendwie auch immer wieder überarbeitet und ausgebreitet werden.‘
„Sie meinen‚ neue Produktvariationen und das Sortiment diversifizieren Herr Röhler.
Ja, das machen wir, ständig.
Das hat natürlich auch stark damit zu tun, dass unterschiedliche Länder unterschiedliche Produkte mögen. Der Asiate würde nicht das gleiche Produkt kauft wie es der Südamerikaner bevorzugt, und der Amerikaner findet unsere Produkte nur dann gut, wenn er es im landestypischen Style bekommt und solche Dinge…
Aber Herr Röhler, warum fragen Sie eigentlich, da steckt doch wieder mal etwas bestimmtes dahinter; ich kenne Sie doch.“
‚Hmm, ja ja, ich sehe ja, mit wie viel Leidenschaft und Passion Sie Ihre Produkte herstellen,
wie genau und genau auf den Kunden zugeschnitten Sie da vorgehen.‘
„Ja klar Herr Röhler. Von nichts kommt nichts, hat mein Vater mir früher schon immer gesagt.
Aber raus mit der Sprache, worauf wollen Sie hinaus?“
‚Tja, ich frage mich, warum ich dieses leuchten bei 3 Ihrer entscheidenden Leute irgendwie in Ihren Augen nicht so feststelle; obwohl die ja so viel Verantwortung hier im Unternehmen haben Herr Köhler.'
"Na Herr Röhler, Sie meinen Herrn Briemer,
Herrn Felder und Herrn Kappelmann oder?"
'Ja, unter anderem.'
"Na ja, möglich, dass das so ist. Die drei sind sicher aufgrund der höheren Produktionstaktung für 2019 nicht ganz so glücklich; aber Herr Röhler, ganz ehrlich, worum geht es eigentlich? Mehr Produktion bedeutet einen sicheren Arbeitsplatz, da ist das fehlende leuchten in deren Augen erst mal zweitrangig. Das kommt schon wieder, wenn sie sich erst mal an den neuen Rhythmus gewöhnt haben, da bin ich mir sicher."
'Aha…na, da bin ich mir nicht so sicher.'
"Warum meinen Sie Herr Röhler?"
'Na, ganz einfach. Ich glaube einfach nicht,
dass sie für das brennen, was sie da tun.'
"Aha. Na, und was schlagen Sie dann vor?,
soll ich mir neue Leute für Marketing, Produktion und Vertriebsführung holen?"
'Nein, im Gegenteil.'
"Sondern."
'Sie müssen wieder mehr Leuchttürme in Ihrem Unternehmen produzieren.'
"Wie jetzt?"
'Na, Menschen, die strahlen…'
"Strahlen?"
'Ja, strahlen Herr Kügler…..nicht arbeiten…
…..Ihr Job….Herr Köhler…
Ihr Job….'
Allgemeine Information:
Zur Richtigstellung und aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes.
Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.
Foto by Marsha Glauch
Jens Röhler Und plötzlich ist er wieder da, dieser Wunsch.
DIE POSITIONIERER – Wenn,s den Geschäftsführer bewegt.
Als Gerald Meininger 24 Jahre alt ist, macht er sich selbständig. Er war für 5 Jahre sehr erfolgreich in der Medienbranche tätig, bevor es ihn dann in die Konsumgüterbranche zog und er sich nach 12 Jahren Selbständigkeit bei einem mittelständischen Produktionsunternehmen als Geschäftsführer einstellen ließ. Seit 13 Jahren hat er hier die Verantwortung für 600 Mitarbeiter inne.
Das Unternehmen wächst und wächst und Gerald Meininger hat seinen Job bis zum heutigen Tag mit großer Leidenschaft gemacht.
Und dennoch fragt er sich seit geraumer Zeit,
ob er nicht doch nochmal schaut, welche neuen Möglichkeiten sich anderswo bieten.
Als ich mit Herrn Meininger beim Kaffee sitze,
sagt er mir:
‚Herr Röhler., ich kann meine Stärken und meine Kompetenzen schon gut selbst einschätzen, nach so vielen Jahren im Geschäftsführer-Dasein.
Als Führungskraft, da besuchen Sie mit der Zeit so einige Führungsprogramme und müssen sich natürlich auch im Laufe der Zeit mit einigen Managementtheorien vertraut machen.
Insofern habe ich da mein theoretisches und praktisches Rüstzeug schon gut im Griff.‘
„Herr Meininger, das glaub ich Ihnen gerne.
Sie haben da bestimmt schon viel an Erfahrungen gesammelt. Und ehrlich gesagt, verstehe ich noch nicht so wirklich, was der Grund dafür ist,
dass Sie mich nun Kontaktet haben.
Sie haben einen gut dotierten Job, sitzen fest im Sattel und Ihr Unternehmen zeichnet eine hervorragende Perspektive. Da gibt es doch genügend spannende Aufgaben für Sie in der Zukunft zu bewältigen?!“
‚Ja, ganz ohne Zweifel, da stehen viele tolle Dinge an, aber…‘
„Aber?“
‚Ja Herr Röhler, ich bin wohlmöglich etwas komisch, wenn ich Ihnen sage, dass ich trotzdem etwas für mich herausfinden möchte, wissen Sie, und deshalb hab ich mir gedacht, ich spreche mal mit Ihnen.‘
„Herausfinden, Herr Meininger?“
‚Ja, und zwar habe ich seit meiner Studienzeit schon den Wunsch, mich mit den Dingen zu beschäftigen, die mir wirklich gut liegen wissen Sie.‘
„Gut liegen Herr Meininger. Aber, Sie wollen mir nicht sagen, dass Sie sich in den letzten 30 Jahren nicht so erfolgreich den Dingen gewidmet haben, die Ihnen nicht liegen oder?“
‚Nein Nein, das sicher nicht. Ich weiß meine Erfolge sehr wohl einzuordnen und ich bin mir auch bewusst darüber, dass ich strategische, organisatorische und kommunikative Fähigkeiten habe, die bei uns sicher gut aufgehoben sind; und deshalb baue ich ja auch unser Unternehmen und den Einfluss in unserem Markt immer weiter aus aber…‘
„Aber?“
‚Tja, Herr Röhler. Ich wollte aber schon immer mal mit Menschen arbeiten wissen Sie.‘
„Ja, aber das tun Sie doch Herr Meininger,
jeden Tag sogar.“
‚Ja ja, stimmt schon aber.. wissen Sie, ich wollte schon immer so eine Art ‚Silicon Valley hier in unserer Region Gründen, seit dem ich denken kann, ist das mein Traum.
Mich treibt dieser Gedanke wissen Sie..., neue Möglichkeiten, Produkte, Innovationen, so in einer Art ‚Regionalem Innovations Gebiet für Startups aufzubauen.‘
„Aber, irgendwie fehlt mir dafür schlicht die genaue Herangehensweise…“
‚Was meinen Sie mit ‚genauer Herangehensweise?‘
„Na Herr Röhler, das braucht exakten einen Plan, von a-z. Da geht es nicht nur um nem plumpen Willen, innovative Unternehmen hier am Standort zu gründen, das braucht schon en bißchen mehr.“
‚Aha verstehe, aber was ist genau der Grund, warum Sie dann hier sitzen und nicht schon längst damit begonnen haben; die Zeit dafür war ja wohl noch nie so günstig wie jetzt?!‘
„Ja, das stimmt, aber es gibt da einen kleinen Haken wissen Sie „
‚Aha, uns welchen?‘
„Na ja, ich bin jetzt 50 Jahre und keine 20 mehr, und ich werde nicht jünger wissen Sie.“
‚Na ja, klar weiß ich das, aber Sie haben doch eine sichere Alternative Herr Meininger…‘
„Ja?“
‚Hmm, na ja, wie lange haben Sie gebraucht,
um in Ihren bisherigen Unternehmen und Positionionen erfolgreich Fuss zu fassen?‘
„Hmm, na ja, so 4-5 Jahre, im Durchschnitt,
bei manchen sogar schon nach 2-3 Jahren.“
‚Aha, und, sagen Sie, wie lange wollen Sie noch so circa arbeiten?‘
„Ja Herr Röhler, so 15 Jahre können das schon noch sein, mindestens…denn…,
arbeiten gibt mir ja nicht nur Bestätigung, Sinn und Geld wissen Sie…“
‚Aha, sondern?'
„Na ja, sondern auch eine meiner Haupteigenschaften, die ich ja auch nutze...
Ja die ich seit so vielen Jahre auslebe…“
‚Ah so, und welche ist das, Herr Meininger…?‘
„Na ja, …neue Dinge voranzubringen und aufzubauen…Das kenne ich nur so.., seitdem ich in der Arbeitswelt bin Herr Röhler…“
‚Aha, Herr Meininger?‘
„Ja?“
‚Na, gute Voraussetzungen.‘
„Wofür jetzt?“
‚Na ja…..Nur so ne Idee…
…Herr Meininger…nur ne Idee...'
Allgemeine Information:
Zur Richtigstellung und aus Gründen der Persönlichkeitsrechte und des Datenschutzes.
Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.
Sonja Dietz Bioprinting - neuer Karrierezweig, neue Aussichten, beste Perspektiven: Organe aus dem Drucker sind nur der Anfang
Liebe Gruppenmitglieder,
Weltweit fehlen Organe für Transplantationen. Gesundheitsminister Jens Spahn will die Organspende deswegen zur Pflicht erheben. Doch es könnte einfacher gehen. Mit Organen aus dem 3D-Drucker. Experten aus dem Bioprinting-Bereich stehen kurz vor dem Durchbruch. Wäre da nicht das eine Problem. Der Branche gehen die klugen Köpfe aus.
Jens Röhler Hätt ich gewusst, dass Sie spezielle Arbeit leisten, hätten wir uns auch E-Mails schreiben können.
DIE POSITIONIERER – Das Top-Führungskraft-Gespräch
‚Na ja Herr Röhler. Wir sind es gewohnt, unsere Führungskräfte in verschiedenen Disziplinen und schon seit langer Zeit immer weiter zu bringen, sie ständig zu verbessern. Wir arbeiten da seit Jahren mit absoluten Profis zusammen.
Da wäre eine Positionierung mal ein Versuch,
um zu schauen, ob Ihr Ansatz für 20 unserer Führungskräfte tragfähig sein könnte.
Wie würden Sie denn vorgehen?“
‚Herr Dempert. Zunächst einmal möchte ich einen Vorschlag machen.‘
„Aha. Und welchen?“
‚Na, dass ich mit Ihren 2 Geschäftsführern + den beiden Inhabern spreche.‘
„Na ja Herr Röhler. Das ist eine schöne Vorstellung, aber das geht nun beim besten Willen nicht.
Sie können sich vorstellen, dass die schwierig an einen Tisch zu bekommen sind. Warum wollen Sie mit denen als erstes sprechen? Ich übermittle ihnen doch ohnehin einen schriftlichen Report. Somit sind die darüber im Bilde, wie ich eine mögliche Zusammenarbeit mit Ihnen einschätze.
Also, was kommt bei den Positionierungen heraus?, was kann ich der Unternehmensleitung als ihren Outputgedanken weiter geben?“
‚Herr Dempert. Ich vermute, er ist wohl so zusammenzufassen.
Herr Röhler ist unkooperativ und möchte unsere, vom Unternehmen vorgegebenen Trainingsgewohnheiten nicht einhalten,
da er in einheitlichem Training keinen individuellen Mehrwert sieht.‘
Ach ja, und bitte diesen Satz auch gerne noch anfügen. Herr Röhler lobte ausdrücklich nochmal unsere Headline in unserem Trainingskatalog ‚Leadership am Menschen orientiert.‘
„….Aha…na, das ist aber schwierig zu übermitteln...
...Herr Röhler...
…."
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Die Namen der Gesprächspartner sind in den Geschichten stets abgeändert.
Sonja Dietz Life Sciences Branche - ein Beispiel für New Work?
Liebe Gruppenmitglieder,
Haben Sie’s schon gelesen? Seit ein paar Monaten ist das neue Werk von Frank Schätzing auf dem Markt. Als Schwerpunktthema hat sich der Bestseller-Autor dieses Mal KI, Künstliche Intelligenz, ausgesucht. Schätzing fährt große Geschütze auf. Er erschafft einen Supercomputer und lässt gefährliche KI-Insekten fliegen. Gebaut von Life Sciences-Experten, die ihr biologisches und technologisches Wissen effektiv zu bündeln wissen. Sind die Ideen, die in dem Roman „Die Tyrannei des Schmetterlings“ geäußert werden, bloß dem Reich des Sciences Fiction entsprungen? Oder eröffnen sie tatsächlich den Blick in die Arbeitswelt der Zukunft?
http://bit.ly/2JcRn17