Probleme beim Einloggen

Marketing, Werbung, Communities, Dingdong

Internet Marketing, Video Marketing, Affiliate Marketing, Guerilla Marketing, Internetmarketing, Virales Marketing, Online, Digitalisierung

Bernd Späth Probleme mit den Ich-Grenzen im Job.
Immer wieder erstaunlich, wie erwachsene Menschen sich durch den Job deformieren lassen. Es lässt Rückschlüsse darauf zu, wie hoch der Anpassungsdruck im Arbeitsleben geworden ist, und mit welcher Kaltschnäuzigkeit oft über Individualität hinwegregiert wird. Dabei ist gerade sie es, deren Förderung Mitarbeiterloyalität erzeugt und sichert, und deren Verletzung zu Entwertung und Leidensdruck führt. Nicht selten auch zur Entfremdung von der eigenen Tätigkeit, zu einer Art innerer Emigration und durchaus auch zu Erkrankungen.
Aus meiner eigenen, inzwischen über 16jährigen, Coachingpraxis weiß ich, dass besonders die Verletzung des persönlichen und individuellen Kernbereichs eines Menschen mittelfristig zu verheerenden Folgen führen kann. Nämlich dann, wenn jemand das dauerhafte Gefühl entwickelt, dass sein Innerstes, das a priori erst einmal für niemanden zur Disposition steht, missachtet und fortdauernd verletzt wird. Eine Reihe meiner Klienten/innen hatten genau damit zu tun: Bloßstellung durch Vorgesetzte oder Kollegen, bzw. Kommentare, die über die berufliche Aufgabe hinaus die Persönlichkeit des/r Betroffenen entwerten sollen; oder auch ein Führungsstil, der so stark in Entscheidungen eingreift, dass der/die Betroffene das Gefühl bekommt, selber nichts mehr entscheiden zu können und nur noch Spielball persönlicher Eitelkeiten oder eines individuellen Kontrollzwangs zu sein.
All diese Verhaltensweisen sind nicht nur pathologisch, sondern auch pathogen: Sie Verletzen die sogenannten „Ich-Grenzen“ der Betroffenen. Was aber sind Ich-Grenzen? Nun, Viele tun sich schwer damit, etwas Immaterielles anzuerkennen, das dem Gefühlserleben entspringt und sich nicht in Tabellen darstellen lässt. Fakt allerdings ist, dass jeder Mensch eine spürbare und im Normalfall gespürte Grenze besitzt, die seine Persönlichkeit von der Außenwelt unterscheidet: Hier ich, dort das Draußen. Nur eine intakte Grenze ermöglicht ihm ein „personales Einheitserleben“, also eine stimmige Wahrnehmung seiner selbst. Aber sie reguliert auch noch zwei andere Grundzustände, nämlich die Abgrenzung zwischen „Agency“ und „Communion“, - also zwischen der Tendenz sich zu individualisieren und sich über Leistung zu definieren einerseits und dem nicht minder menschlichen Bestreben, „dazuzugehören“ und Teil eines Ganzen zu sein. Anders gesagt: Zwischen Verdichtung der Ich-Grenzen (Agency) und deren Öffnung (Communion). Ein dynamischer Zustand also, den Schoenbrodt so definiert: „Ein Regulationsmechanismus, der den Wechsel zwischen beiden Systemzuständen regelt.“
Nutzlose theoretische Ergüsse also, ohne jede Bedeutung für die HR-Praxis? Weit gefehlt! Denn die regelmäßige Verletzung der Ich-Grenzen bringt in aller Regel schwerwiegende Folgen mit sich. Ich erinnere mich eines Klassenkameraden, dessen hochgradig egozentrische Eltern ihm jede Individualität absprachen und ihn nur für die eigenen – hochgradig neurotischen – Bedürfnisse nutzten. Er wurde bis in kleinste Kleinigkeiten kontrolliert, musste noch als Sechzehnjähriger sonntags an der Hand der Mutter Schaufenster gucken und hatte nicht den leisesten Ansatz eigener Autonomie entwickeln können. – Mitte der Dreißiger verfiel er in eine schwere paranoide Schizophrenie und wurde frühpensioniert. Wer sich mit Schizophrenie beschäftigt hat, weiß, dass die permanente Verletzung der Ich-Grenzen zu ihren wesentlichen Auslösern gehört. Das Gefühl von Fremdsteuerung also, Gedankenentzug („Absaugen“ der eigenen Gedanken durch andere), zwanghafte Gedankeneingebung (also nicht mehr autonom denken zu können) oder die Vorstellung, andere könnten die eigenen Gedanken mithören oder mitlesen (Gedankenausbreitung). – Leicht zu erkennen, dass alle diese Symptome damit zu tun haben, dass die Ich-Grenzen nicht mehr intakt sind und die eigene Persönlichkeit vermeintlich fremdem Zwang unterliegt.
Aber auch im nicht-wahnhaften Bereich kann die dauernde Verletzung der Ich-Grenzen zu schweren Schäden führen. Mit dem Gefühl von Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein entstehen Resignation und (Erschöpfungs-)Depression. Aber auch Depersonalisationserscheinungen können auftreten: Das Gefühl, sich selbst nicht mehr zu spüren und emotional „taub“ zu sein. Ein Gefühl der Roboterhaftigkeit, verbunden mit dem Gefühl neben sich zu stehen und sich selbst von außen wahrzunehmen. Oft auch eine Veränderung des Körpererlebens: man fühlt sich kleiner, leblos, nicht zu sich selbst gehörig, etc.. Das eigene Spiegelbild, die eigene Stimme kommen einem fremd vor. Es kann so weit gehen, dass Derealisationssymptome auftreten: die eigene Umgebung wird verzerrt wahrgenommen, verfärbt, in seltsam mystischem Licht oder dergleichen.
Solche Zustände sind zweifellos Alarmsignale, die nach einer ärztlichen Behandlung schreien, doch haben sie wie fast jede Erkrankung ihre Vorgeschichte und weisen darauf hin, dass eine Problematik der Ich-Grenzen vorliegt: die Abgrenzung nach außen funktioniert nicht mehr. Das Gefühl dominiert: „Die können mit mir machen, was sie wollen. Ich kann nicht mehr.“
Leider gibt es Fälle, in denen Vorgesetzte oder Kollegen die Ich-Grenzen einer anderen Person vorsätzlich und gezielt verletzen und die bis zum permanenten Mobbing reichen können. Solches offensichtliche Führungsversagen dient natürlich nicht den Unternehmensinteressen, sondern ausschließlich eigenen neurotischen Bedürfnissen: klein machen, um sich nicht selbst klein fühlen zu müssen; sich überhöhen, um das jämmerliche eigene Ego nicht spüren zu müssen; aggressiv verletzen, um der eigenen Angst vor Entwertung zu entkommen.
Nur allzu oft folgt dann dem einen Führungsversagen das Nächste: der Grenzverletzer wird nicht zur Rechenschaft gezogen. „Er hat seinen Laden im Griff, der Rest interessiert mich nicht.“ In solchen Unternehmen ist der Krankenstand meist ziemlich hoch. Denn permanente Verletzung der Ich-Grenzen führt eben nicht „nur“ zu seelischen Beschwerden, sondern auch zu Somatisierung und Konversion: Über verschiedene hormonelle Achsen wird die fortlaufende seelische Anspannung in den Körper übertragen und richtet dort Schäden an: Von der Entwicklung psychogener körperlicher Beschwerden ohne organischen Befund bis zu ernsthaften organischen Erkrankungen. – Schon 1972 hat Alexander Mitscherlich in seinem Klassiker „Krankheit als Konflikt“ darauf hingewiesen. Bedauerlich, dass manche einfach nichts lernen wollen.
http://www.in-deep-consulting.de
Rolf Albrecht Geteilter Facebookbeitrag eines Herstellers – Kfz-Händler haftet wegen nicht vorhandener Angabe zu CO2-Emission aus Wettbewerbsrecht
So das Oberlandesgericht Celle in einem Hinweisbeschluss in einem Berufungsverfah-ren, mit dem auf die Unbegründetheit der Berufung hingewiesen wurde (Beschluss vom 08. Mai 2018, Az.: 13 U 12/18). Ob die Berufung zurückgenommen wurde, ist dem Schrei-ber des Beitrages nicht bekannt.
Ein Kfz-Händler hatte über seinen Facebook-Account einen Beitrag eines Kfz-Herstellers zu einem bestimmten Kfz-Modell, das positiv getestet worden war, geteilt.
Jedoch fehlt in dem Beitrag auf dem Facebook-Account des Kfz-Herstellers unstreitig die Angabe zur CO2-Emission.
Im Verfahren war streitig, ob das Teilen des Beitrages unter den Begriff der Werbung nach § 5 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 1 Pkw-EnVKV fällt. Dies bejahte das Gericht und damit auch den Unterlassungsanspruch.
Das Gericht begründet unter anderem wie folgt:
„…Nach § 2 Nr. 11 Pkw-EnVKV ist "Werbematerial" jede Form von Informationen, die für Vermarktung und Werbung für Verkauf und Leasing neuer Personenkraftwagen in der Öffentlichkeit verwendet werden; dies umfasst auch Texte und Bilder auf Internetseiten. Dabei gilt § 5 Abs. 1 Pkw-EnVKV gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 1 Pkw-EnVKV auch für die Verbreitung in elektronischer Form nach § 2 Nr. 10 Pkw-EnVKV. Der Begriff der Werbung umfasst nach dem allgemeinen Sprachgebrauch alle Maßnahmen eines Unternehmens, die auf die Förderung des Absatzes seiner Produkte oder Dienstleistungen gerichtet sind. Damit ist außer der unmittelbar produktbezogenen Werbung auch die mittelbare Absatzförderung - beispielsweise in Form der Imagewerbung oder des Sponsoring - erfasst. Werbung ist deshalb in Übereinstimmung mit Art. 2 Buchst. a) der Richtlinie 2006/114/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern (vgl. BGH, Urteil vom 15. Dezember 2015 - VI ZR 134/15, juris Rn. 16). Dies ist bei dem streitgegenständlichen Facebook-Eintrag der Fall…Etwas anderes ergibt sich entgegen der Auffassung des Beklagten nicht daraus, dass der Eintrag keine ausdrückliche Aufforderung zum Kauf enthält, sondern „nur“ einen Link zu einem Testbericht über das vorgenannte Fahrzeug. Der Senat hat bereits für einen Eintrag auf einer Facebook-Seite eines Autohauses, mit dem das Autohaus ein von einem Kunden eingesandtes Foto seines Pkw veröffentlicht und unter Angabe des konkreten Fahrzeugmodells als „tolles Bild“ kommentiert hat, entschieden, dass derartige Einträge auf der Facebook-Seite eines Autohändlers als Werbung anzusehen sind (vgl. Senatsurteil vom 1. Juni 2017 - 13 U 15/17, juris Rn. 19 ff.). Auch im vorliegenden Verfahren gilt, dass der Beklagte seinen Facebook-Auftritt nicht lediglich mit dem selbstlosen Zweck betreibt, Verbraucher über die Tests der von ihm verkauften Fahrzeugmodelle zu informieren. Sinn und Zweck der Postings des Beklagten - einschließlich des „Teilens“ des Testberichts - ist es vielmehr gerade, die auf sein Autohaus gerichtete Aufmerksamkeit über die sozialen Medien zu erhöhen und damit den Absatz von Produkten und Dienstleistungen zu fördern. Mit dem „Teilen“ des von Mitsubishi Motors DE geposteten Beitrags macht der Beklagte sich die Aussagen dieses Eintrags und des hierin verlinkten Artikels in der Form zu eigen, dass er damit für sich und seine Fahrzeuge werben, das Interesse an dem Mitsubishi ASX 2.2 DI-D 4 WD wecken und in der Folge die eigenen Verkaufsmöglichkeiten für das Fahrzeug positiv beeinflussen will….“
Pascal Schildknecht Keyword Analyse
Wie bereits in diversen Kanälen angekündigt, ist die Vorlage und dazugehörige Buch nun für 3 Tage bei Amazon kostenlos erhältlich unter: https://www.amazon.de/dp/B07G7BPLY3/
Ich bin erschrocken als ich bei den letzten Adwords und SEO Coachings bemerkt habe, dass keine der Unternehmen eine wirklich ausführliche Keyword Analyse durchgeführt haben.
Man investiert Zeit und Geld in Kampagnen, Social Media Marketing und Website SEO, jedoch zu wenig in den wichtigsten ersten Schritt (Keyword Analyse)
Die Nachteile einer nicht ausführlichen Keyword Analyse sind fatal!
• Jeden Tag verlorene Umsätze und Neukunden
• Teure Klickpreise bei Google Adwords
• Schlechte SEO Optimierung
• Nicht relevante Headlines
• Fehlende Relevanz bei Social Media Posts
5 Euro Werbebudget und 71 Verkäufe pro Monat
Bei unserem letzten Adwords Coaching hat der Kunde bereits Google Adwords geschaltet. Seit 6 Monaten wurden die Kampagnen optimiert. Total waren es 81 Keywords und die Statistik wie folgt:
Budget: 150.00 Euro davon genutzt 121.00
Klicks: 167
Durchschnittlicher Klickpreis: 0.72
Verkäufe: 8
Als ich die Keywords geprüft habe waren viele gute Keywords dabei. Die meisten jedoch bei einem Klickpreis von 0.76 Euro. Ich habe dann während einem Tag eine ausführliche Keyword Analyse gemacht. Total hatten wir nun 344 Keywords. Durch die höhere Anzahl an Keywords, gab es viele die bereits ab 9 Cent aktiv waren. Ansonsten haben wir kaum was geändert und alleine dadurch eine massive Steigerung an Umsatz erzielt. Die Statistik Ende Juni sah wie folgt aus:
Budget: 150.00 Euro davon genutzt 143.00
Klicks: 752
Durchschnittlicher Klickpreis: 0.19
Verkäufe: 21
Nur durch die Keyword Analyse, konnten wir die Verkäufe von 8 auf 21 steigern!
Das Buch zur Keyword Analyse Inklusive Excel Vorlage für 3 Tage kostenlos auf Amazon
Auch im Unterricht (Social Media und Online Marketing Manager) bei der Wirtschaftsinformatik Schule in Bern, habe ich bemerkt das die Schüler aus Mittel und Gross Unternehmen kein Wissen bezüglich Keyword Analyse besitzen. Ich habe mich kurzum entschlossen darüber ein Buch zu schreiben. Dieses Buch in digitaler Form ist seit einigen Tagen bei Amazon erhältlich als Kindlebook. Ein elektronisches Buch welches Sie auf jedem Endgerät lesen und nutzen können. Als Ergänzung habe ich unsere Excel Vorlage für die Keyword Analyse und Adwords Vorbereitung integriert.
Ziel dieses Buches:
Sie erhalten mit diesem Buch einen Leitfaden in einfacher und verständlicher Sprache, mit dessen Hilfe Sie eine qualitative Keyword-Analyse durchführen und den Erfolg jeglicher Marketingaktivitäten steigern können.
Außerdem soll mit diesem E-Book die Bedeutung einer Keyword-Analyse hervorgehoben werden, sodass deren Wichtigkeit für jedes Unternehmen deutlich wird.
Das Kindlebook können Sie unter dem folgenden Link für die nächsten 3 Tage kostenlos herunterladen.
Link: https://www.amazon.de/dp/B07G7BPLY3/
Ich würde mich sehr auf eine Bewertung bei Amazon freuen und wünsche allen viel Erfolg bei der Analyse.

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Marketing, Werbung, Communities, Dingdong"

  • Gegründet: 28.01.2004
  • Mitglieder: 20.776
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 7.979
  • Kommentare: 25.907
  • Marktplatz-Beiträge: 89