Probleme beim Einloggen

Marketing, Werbung, Communities, Dingdong

Internet Marketing, Video Marketing, Affiliate Marketing, Guerilla Marketing, Internetmarketing, Virales Marketing, Online, Digitalisierung

Frank Wolff #dingdongthese Nr. 7: Crowdsourcing im Marketing: Der erste macht das Licht an!
In voller Länge heisst die These: "Wer glaubt Crowdsourcing konkurrenziere die Arbeit einer Marketing- oder Werbeagentur, hat den Lichtschalter noch nicht gefunden."
Im Grunde genommen ist es einfach: Die Aufgabe einer Agentur ist, dem Kunden den grössten (Marketing-)Mehrwert zu bringen. Je grösser dieser Mehrwert, desto nutzbringender die Agentur für Kundin und Kunde. Und für diesen Mehrwert wird die Agentur bezahlt.
Dass sie in diesem Streben nach maximalem Kundennutzen auf alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel zurückgreift, ist nicht nur zu erwarten, sondern eigentlich ihre Pflicht. Zu glauben, die besten Ideen der Welt wären alle schon im eigenen Kopf, wäre töricht und auch ein bisschen überheblich. Jeder kreative Kopf weiss, dass Neues durch Befruchtung mit Impulsen von aussen, durch neuartige Kombination von Sichtweisen, durch unerwartetes Zusammenführen von bisher Getrenntem entsteht. Das gibt neue Zündfunken. Die meisten von denen verglühen - und aus ein paar ganz wenigen davon entsteht ein Feuer.
Crowdsourcing ist ein Mittel zur Erzeugung genau solcher Zündfunken. Ein ausgesprochen Effektives noch dazu, das - richtig angewendet - unglaublich viel kann, weil da Funken in Formen und Farben sprühen, die man so noch nicht gesehen hat (wie man es richtig anwendet und was es kann gibt's beispielsweise hier zu erfahren: https://bit.ly/2EkWHza). Crowdsourcing ist kein Mittel zur Ausarbeitung von Konzepten, zur Realisierungsplanung oder zur eigentlichen kreativen Umsetzung. Crowdsourcing ist ein Mittel zur Erzeugung von ganz vielen, ganz unerwarteten, ganz verschiedenartigen Zündfunken in der allerersten Phase eines Kreativprojekts. Dort gehört es hin.
Und was passiert anschliessend?
Genau das gleiche wie ohne Crowdsourcing. Dann beginnt die Arbeit der Agentur, der Werbetreibenden, der Fachleute - nur eben ein bisschen anders, weil man mit all den bunten Ideenfunken nicht im Dunkeln sitzt. Die ersten haben das Licht schon angemacht.
Und das macht Freude - wer's schon gesehen hat, kann's bestätigen: In diesem Licht arbeitet sich's einfach viel besser!
Romana Schaile
Ein weiterer Kommentar
Letzter Kommentar:
Beatrice Schnelle
Wie war das noch, mit den vielen Köchen, die den Brei verderben?
Sarah Nieß Produkturteile: Teilnehmer für Doktorarbeit gesucht
Wie beeinflussen Werte unsere Produkturteile? Für meine Doktorarbeit suche ich Teilnehmer, welche mir ca. 8-12 Minuten ihrer Zeit schenken.
Es handelt sich dabei um die zweite Phase der Studie. Sie finden die Umfrage unter folgendem Link: https://qtrial2015az1.az1.qualtrics.com/jfe/form/SV_e4lmNnjyCfrGrlP
Herzlichen Dank und ein schönes Wochenende
Sarah Nieß
Rolf Albrecht Werbung für Elektrohaushaltgeräte ohne Angaben des Herstellers = Irreführung durch Unterlassen
So das Landgericht Dortmund in einer Entscheidung (Urteil vom 24. Oktober 2018, Az.: 10 O 15/18).
Ein Möbelhändler hatte Elektrohaushaltsgeräte unter Angabe von Preisen in einer Werbung beworben und dabei die Hersteller der Geräte nicht genannt.
Dies sieht das Landgericht Dortmund aber als Fehlen einer wesentlichen Information an, die der Verbraucher für eine Entscheidung über den Kauf oder Nicht-Kauf benötigt. Das Gericht begründet seine Ansicht, dass eine Irreführung durch Unterlassen nach § 5a UWG vorliegt, unter anderem wie folgt:
„…Soweit die Beklagte geltend macht, der Verbraucher erkenne, dass es sich um kein Markenprodukt (sondern um ein No-Name- Produkte) handele, kann dem bereits im Ansatz nicht gefolgt werden. Die Annahme, der durchschnittliche Verbraucher werde allein aus dem Umstand, dass die Marke des Elektrogeräts nicht genannt ist, darauf schließen, dass es sich nicht um eine bekannte Marke handeln wird, ist nicht gerechtfertigt; dies gilt erst recht dann, wenn – wie hier – genannte hohe Effizienzklassen der Geräte andere Erwartungen wecken (vgl. OLG Celle, a.a.O. mit zustimmender Anmerkung Schollmeyer).
Die Frage, von welchem Hersteller mit welchem Ruf Küchengeräte stammen, ist aber für den Verbraucher wesentlich (vgl. OLG Celle,a.a.O.; LG Dortmund, a.a.O.). Der Verbraucher wird erfahrungsgemäß Markengeräten den Vorzug vor No-Name- Produkte geben und letztere nur mit einem erheblichen Preisabschlag akzeptieren (OLG Bamberg a.a.O.).
Es kann dabei auch dahinstehen, ob die streitgegenständlichen Elektrogeräte auf dem deutschen Markt nur bei der Beklagten und nicht bei Konkurrenten erhältlich sind. Denn selbst wenn der Verbraucher aus diesem Grund keine direkten Preisvergleiche über das Internet anstellen könnte, so bliebe ihm doch die Möglichkeit, sich weiter über den Hersteller zu informieren, oder auch zu recherchieren, wie ähnliche Geräte des in Rede stehenden Herstellers bei Vergleichen abschneiden (vgl. OLG Celle, a.a.O.). Die Auffindbarkeit anderer Kühlschränke des Herstellers N im Internet hat der Kläger mit der Anlage K 11 zum Schriftsatz vom 22.06.2018 belegt.
Soweit die Beklagte unter Berufung auf einen Hinweisbeschluss des OLG Nürnberg vom 14.03.2014 (Az. 3 U 2352/13 = BeckRS 2014,11578) noch geltend macht, es seien hinreichend Eckdaten zu Produkteigenschaften in der Werbung mitgeteilt worden, so kann dem nicht gefolgt werden. Denn damit kann nicht überspielt werden, dass der Mitteilung des Herstellers/der Marke ein eigener Informationswert zukommt. Überdies lag dem Hin-weisbeschluss des OLG Nürnberg ein anderer Sachverhalt zu Grunde. Dort wurde „offensichtlich“ ein No-Name- Produkt beworben, während vorliegend der Hersteller nicht genannt wird und nach obigen Ausführungen der Schluss, dass es sich für den Verbraucher nicht um eine bekannte Marke handele, auch nicht gerechtfertigt ist…“
Praxistipp:
Werbende sollten grundsätzlich immer auf die Vollständigkeit der Angaben zu Waren oder Dienstleistungen in der Werbung achten, um nicht Gefahr zu laufen, dass eine wettbewerbsrechtliche Abmahnung ausgesprochen wird.
Thomas Seifried Angebote mit unverbindlichen Preisempfehlungen - Was ist erlaubt?
Angebote mit unverbindlichen Preisempfehlungen wirken. "Die Preisempfehlung stellt für den Verbraucher eine wesentliche Orientierungshilfe bei der Einschätzung der Vorteilhaftigkeit von Marktangeboten dar", sagt der BHG in seinen unnachahmlichen Stil.
Was ist bei Werbung und Angeboten mit UVP zu beachten? Und wer haftet eigentlich für falsche Angaben von UVP? http://bit.ly/2QKT7Fp
Raimund Conrad Warum müssen neue Webseiten immer gleich aussehen?
Startup Unternehmen, Tourismusverbände, Reiseveranstalter usw...
Sie setzen aktuell stark auf eine uniforme Darstellung ihrer Unternehmen. Gleiche Struktur nur unterschiedliche Bilder. Nur, dadurch sind sie kaum noch voneinander zu unterscheiden.
Warum nicht eine kreativere Lösung?
GALOMA ging seinen kreativen Weg. Am Beispiel unserer unserer neuen Webseite wollen wir für den Nutzer und Betrachter Balsam für die Augen und Ohren schaffen.
#kreativ
#kreativität
#marketing
#erfolg
#lieberandersalsdieanderensein
Rolf Albrecht Mythen der Abmahnung, heute: Ich bin abgemahnt worden und muss die Unterlassungserklärung abgegeben. Ein Gerichtsverfahren kann ich mir nicht leisten
Wir hören immer wieder, dass Anwälte Abgemahnten zur zwingenden Abgabe der Unterlassungserklärung raten.
Dies mag zwar im Einzelfall möglich sein; sollte aber nur dann erfolgen, wenn ein möglicher Verstoß zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann und der Abgemahnte die Handlung abgestellt hat.
Als zusätzliches Problem besteht dann noch die Gefahr, durch die Unterlassungserklärung nach erfolgter Annahme durch den Abmahner unter dessen „Kontrollmaßnahmen“ zu geraten und damit bei Fehlern eine Vertragsstrafe zahlen zu müssen.
Wird z.B. wegen unzureichender Werbung mit Testergebnissen eine Unterlassungserklärung abgegeben und bei zwei getrennten Verkaufsaccounts auf eBay und Amazon dagegen verstoßen, wären zwei Vertragsstrafen möglich.
Haben Sie sich dann noch zu einer bezifferten Vertragsstrafe von 2.500 EUR verpflichtet, so müssen Sie ggf. 5.000 EUR an den Abmahnern zahlen. Diese Zahlung erfreut den Abmahnenden sehr und die Chance, eine solche Zahlung in einem Rechtsstreit zu vermeiden, ist äußerst gering
Hätten Sie aber anstatt der Unterlassungserklärung ein Gerichtsverfahren in Kauf ge-nommen, so dürfte dies wohl nicht mehr als 5.000 EUR gekostet haben.
Und Sie haben einen Vorteil auf Ihrer Seite:
Der Abmahner muss dann ein Ordnungsgeld bei Gericht beantragen. Dies kann nur ein Rechtsanwalt tun (sofern ein Titel eines Landgericht vorliegt). Für ein solches Verfahren kann der Rechtsanwalt aber nur sehr niedrige Gebühren nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ansetzen.
WERBUNG:
Sie sind gefrustet von Abmahnungen oder sind sich nicht sicher, aktuell oder in der Vergangenheit nach einer Abmahnung richtig reagiert zu haben. Wir helfen Ihnen gerne weiter – http://www.abmahnfrust.de

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Marketing, Werbung, Communities, Dingdong"

  • Gegründet: 28.01.2004
  • Mitglieder: 21.151
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 8.215
  • Kommentare: 25.905
  • Marktplatz-Beiträge: 77