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Axel Dürr Smart TVs brauchen eine Regulierung
Medienanstalten fordern Endgeräteregulierung.
Das ist ein Thema beim TV Komm. Gipfeltalk. Mit dabei neben den Europabeauftragten der Medienanstalten, Thomas Langheinrich: Claus Grewenig (VPRT), Peter Boudgoust (SWR), Lutz Schüler (Unitymedia KabelBW), Holger Enßlin (SKY).
Die Landesmedienanstalten wollen verhindern, dass sich in den TV-Senderlisten der Fernseher und Set-Top-Boxen die zahlungskräftigsten Programmveranstalter die vordersten Plätze sichern, während kleinere und lokale Anbieter das Nachsehen haben, meldet TV Digital.
Grund: Nur wenige Zuschauer machen von der Möglichkeit Gebrauch, die Senderlisten umzuprogrammieren. Entsprechend groß ist der Einfluss der von den Geräteherstellern vorgegebenen Anordnung.
Lediglich ein Drittel der Digital-TV-Haushalte nutzt überhaupt den elektronischen Programmführer (EPG), wie die Landesanstalt für Kommunikation (LFK) in Stuttgart mitteilte. Wer ihn verwendet, informiert sich auf diesem Weg hauptsächlich über das laufende Programm. Nur die Hälfte der ohnehin wenigen Nutzer sortiert mit Hilfe des EPGs die vorgegebene Senderreihenfolge um.
"Damit sind automatisch die Sender auf den vorderen Programmplätzen in der Pole-Position. Anbieter im hinteren Listen-Bereich haben geringe Chancen, gefunden zu werden", sagte LFK-Präsident Thomas Langheinrich und warnt: "Nach wie vor dürfen Hersteller von TV-Geräten in Deutschland die Reihenfolge der Sender bestimmen. Die Gefahr ist groß, dass Kanalplätze nach Scheckbuch vergeben werden. Neue Sender oder regionale Informationsangebote drohen im digitalen Nirwana unterzugehen. Das kann nicht im Sinne der Medienpolitik sein."
Langheinrich fordert deshalb, die Regulierung auf die Endgeräte auszuweiten, um gleiche Zugangsbedingungen für alle Sender zu schaffen.
Thomas Langheinrich ist Teilnehmer des Gipfeltalks bei der TV Komm. 2015.
Hier geht es zum ganzen Interview:
Axel Dürr TV Komm. 2014 - Neue Plattformen und Geräte als Herausforderung für Medienpolitik
Liebe Mitglieder des Forums Medienpolitik,
im Jahr 2010 waren in den deutschen Haushalten 4,1 Millionen Geräte mit dem Internet verbunden, 2013 waren es bereits 14 Millionen. First- und Second Screen, neue Plattformen, Kanäle, Devices und vernetzte Angebote lassen nicht nur das Wohnzimmer immer mehr zum medialen Freizeitpark werden. Mit Herausforderungen für die Medienpolitik. "Broad und Spiele - Triumphieren in der Medienarena" ist darum auch das Leitthema des siebten Bewegtbildkongresses TV Komm., der am 25.02. in der TechnologieRegion Karlsruhe wieder Best Practice Workshops und Innovation zum Anfassen kombiniert.
Der aktuelle Newsletter bietet wieder viele Informationen rund um das Thema Entertainment auf allen Kanälen. Unter anderem das:
• Im Interview präsentiert Michael Schidlack, Bereichsleiter Consumer Electronics des Branchenverbandes BITKOM aktuelle Zahlen zur Medienentwicklung. Darüber hinaus skizziert er die zukünftige Entwicklung des Fernsehens aus der Sicht der BITKOM-Mitglieder. Michael Schidlack hält die Keynote der diesjährigen TV Komm.
• Die Fitnessgerätehersteller setzen auf neue interaktive Plattformen und Screens, die beim Workout neue Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern bieten und damit auch neue Chancen für innovative Marken und konfektionierte Angebote und Inhalte. Die internationalen Hersteller präsentieren auf der TV Komm. ihre Geräte und stehen für Kooperationsgespräche bereit.
• Die Medienexperten Jörn Krieger und Eckhard Eckstein kommentieren die Herausforderungen für die Medien im Jahr 2014.
Erfahren Sie außerdem mehr über die hochkarätigen Teilnehmer des Gipfeltalks und die Workshops rund um das Thema Entertainment auf allen Kanälen und Geräten.
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Viele Grüße
Axel Dürr
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