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Herzlich willkommen auf den Seiten der XING Ambassador Group Medizintechnik. Diskutieren Sie mit, was die Branche bewegt. (Bild: BVMed)

Simon Woppert Der Fachverband Biomedizinische Technik e.V.
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Michael Schenkel Die schnellstmögliche Beseitigung von Softwarefehlern
Die schnellstmögliche Beseitigung von Softwarefehlern wird als Hotfix bzw. Hotfixing bezeichnet. Ähnlich wie ein Bugfix ist ein Hotfix das Ergebnis einer Fehlerbeseitigung. Obwohl Fehler im Zuge von Softwareentwicklungen nicht unüblich und Organisationen in der Beseitigung meist relativ geübt sind, variiert das Vorgehen bei einem Hotfix stark. Dies hängt mit der Schwere des Fehlers zusammen. Unter https://t2informatik.de/wissen-kompakt/hotfix/ finden Sie eine kompakte Zusammenfassung zum Thema.
Welche Erfahrungen haben Sie beim Thema Hotfix gemacht? Empfiehlt es sich u.U. einen Sprint zu stoppen? Welche Best Practices sind besonders sinnvoll?
Über Meinungen und Gedanken würde ich mich sehr freuen.
Sonnige Grüße aus Berlin
Michael Schenkel
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Michael Schenkel
Hallo Herr Baud,
danke für Ihre großartigen Hinweise. Teile davon habe ich in den Artikel aufgenommen ... :-)
Sonnige Grüße
Michael Schenkel
Reinhard Ulbrich Erinnerung: LEAN HOSPITAL Impulsabend
Verpassen sie nicht die einzigartige Gelegenheit, sich am 23. Januar in Dortmund über LEAN zu informieren und sich mit Betroffenen aus Ihrer Branche darüber auszutauschen. Im Stress des Alltags und angesichts des Drucks seitens des Gesetzgebers braucht es sinnvolle Ansätze zur Optimierung.
AHA ... Aufmerken - Hinschauen - Anfangen.
Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Der Link zur Anmeldung: https://leanhospital.eventbrite.de
Thorsten Prinz Radiologie und Notaufnahme: Wie gut kennen Sie die Anforderungen der Ärzte an die Medizintechnik?
Liebe Gruppenmitglieder,
die Anforderungen des Kunden vor und während der Produktentwicklung sorgfältig zu erheben ist eine wichtige Vorrausetzung, um am Markt erfolgreich zu sein. Dies gilt natürlich auch für Medizinprodukte, die in den unterschiedlichen Bereichen von Kliniken eingesetzt werden. Allerdings kann sich der Arbeitsalltag der Ärzte je nach ihrem Tätigkeitsfeld stark voneinander unterscheiden und damit ergeben sich auch verschiedene Anforderungen an die eingesetzten Medizinprodukte. Wir hatten die Gelegenheit, den Chefarzt der Notaufnahme Dr. med. Peter-Friedrich Petersen und den Oberarzt der Radiologie Dr. med. Alexander Flauaus vom Klinikum Frankfurt Höchst zu dem Thema zu befragen:
Herr Dr. Petersen, wenn schwer verletzte Patienten zu Ihnen in die Notaufnahme kommen, müssen alle Maßnahmen schnell und reibungslos ablaufen. Welche Beispiele können Sie uns nennen, bei denen die eingesetzte Medizintechnik in Bezug auf Robustheit und intuitive Bedienung verbesserungswürdig ist?
In den letzten Jahren gab es einen Trend, dass Geräte immer mehr können müssen. Zudem ist die Bedienungsführung in Richtung Monitor / Touch-Screen gegangen. Das führt dazu, dass auch die Bedienung immer komplizierter wird und mit Untermenüs arbeiten muss. Das ist im Notfall nicht immer intuitiv und zeitraubend.
Zudem kann ein, auf einem Monitor befindlicher Schalter nicht blind gedrückt werden. Es fehlt die taktile Rückmeldung.
Zudem kommt, dass Ärzte und Pflegekräfte im Notfall unter Stress stehen. Hier werden dann die eingesetzten Medizingeräte nicht immer mit der wünschenswerten Sorgfalt, sondern durchaus einmal etwas ruppiger behandelt. Hier wünsche ich mir dann oft etwas wertigere und haltbarere Materialien
Herr Dr. Flauaus, die Radiologie liefert wichtige Bilddaten von den Patienten zur Befundung und weiteren Behandlung. Dabei arbeiten Sie eng mit den Kollegen aus der Notaufnahme zusammen. Wenn Sie einen Wunsch an die Medizintechnikhersteller frei hätten, welches neue Produkt oder welche Änderung existierender Medizintechnik hätten Sie gerne in Ihrem Fachgebiet?
In den vergangenen Jahren hat sich die Radiologiewelt rasant weiterentwickelt. Innerhalb weniger Jahre wurden die analoge Filmbelichtung und -entwicklung durch zunehmend digitalisierte Verfahren abgelöst. Diese Digitalisierung kommt mit massiven Vorteilen für die Radiologie einher, sie ermöglicht RIS/PACS Systeme mit verlustfreier Archivierung, Vervielfältigung und Versand der Datensätze. Die Bilddaten lassen sich vielfältig digital nachverarbeiten und neu rekonstruieren. Hierdurch ist es zu einer erheblichen Effektivitätssteigerung bei der Erstellung und Befundung der radiologischen Untersuchungen gekommen, gemeinsam mit einer Verringerung der Patientendosis bei gleichzeitiger Steigerung der Qualität.
Gleichzeitig sind wir nun aber auch in hohem Maß abhängig von der Technik geworden, insbesondere der IT. Bei Ausfall wichtiger Komponenten sind wir nur noch sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Eine weitere Herausforderung ist die Komplexität der Software. Wir haben verschiedenste Programme aus unterschiedlichen Bereichen und von diversen Herstellern, die alle ihren eigenen Weg gehen. Die Systeme sind viel leistungsfähiger und vielfältiger als noch die analoge Generation und benötigen daher für die Mitarbeiter eine intensive Einarbeitung und Routine.
Wenn ich einen Wunsch frei hätte, wäre es die Bedienung der Software intuitiver zu gestalten und einen herstellerübergreifenden Standard zu entwickeln, so dass Probleme mit der Bedienung der Software der Vergangenheit angehören.
Wenn Sie Herrn Dr. Petersen und Herrn Dr. Flauaus gerne persönlich treffen möchten, kommen Sie zum Praxis-Workshop „Notfallmedizin für Ingenieure“ am 29. Januar 2019 im Klinikum Frankfurt Höchst: http://www.vde.com/Praxis-Workshop-Notfallmedizin-5.
Viele Grüße
Thorsten Prinz
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