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“…wer heute nicht die Digital-Interessen seiner Patienten ermittelt, verschenkt eine große Chance zur Erhöhung der Patientenzufriedenheit…“: Die Ergebnisse von Patienten-Befragungen im Rahmen von Praxismanagement-Betriebsvergleichen zeigen, dass digitale Angebote zunehmen Einfluss auf die Zufriedenheit haben. Mehr Informationen: https://bit.ly/3srlZSa

Beim „Genius“-Kalibrator reichen zwei Messpunkte

Das vom Hersteller Cardinal Health angegebene Kalibrierverfahren der Infrarot-Ohrthermometer vom Typ Genius 2 und 3 ist für die nach der Betreiberverordnung vorgeschriebenen messtechnischen Kontrollen geeignet. Der dabei eingesetzte Genius-Kalibrator verwendet zwei Temperatur-Messpunkte, während der für eine ordnungsgemäße Durchführung zu beachtende „Leitfaden zu messtechnischen Kontrollen von Medizinprodukten mit Messfunktion“ (LMKM) der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) eigentlich drei gleichmäßig über den Temperaturanzeigebereich verteilte Messpunkte vorsieht (LMKM, Teil 1, Ausgabe 3.0, Stand: 2016-12-04, 2.2.3.2 Fehlergrenzen, Seite 21 von 43).

Wegen diesbezüglicher Anfragen hat sich die entsprechende Fachexpertengruppe der Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei Arzneimitteln und Medizinprodukten (ZLG) – FEK 04: Betreiben und Anwenden – in ihrer Sitzung im Januar 2021 mit der Thematik beschäftigt und ist nach einem Schreiben des Landesamtes für Mess- und Eichwesen Berlin-Brandenburg zu folgendem Ergebnis gekommen: Im vorliegenden Fall ist das spezialisierte Kalibriergerät vom Medizinprodukte-Hersteller selbst entwickelt und auf den Markt gebracht worden. Der Hersteller des Testgerätes verfügt somit über umfassende Kenntnisse über die Eigenschaften des zu überprüfenden Ohrthermometers. Aus Sicht der Betreiberüberwachung sind deshalb die Angaben des Herstellers ausschlaggebend.

In diesem Fall wird daher als Ausnahme die Beschränkung auf zwei Messpunkte akzeptiert. Durch diese spezielle Regelung können Krankenhäuser und Arztpraxen nun die MTK’s wieder durch einen angezeigten Dienstleister wie z.B. TÜV Rheinland Industrie Service GmbH rechtskonform durchführen.

https://medizintechnikportal.de/index.php/startseite.htm

Auszug aus dem Newsletter: Hippokratech News und Trends.

https://hippokratech.substack.com/p/hippokratech-news-und-trends-007?token=eyJ1c2VyX2lkIjoyMTMyMDUwOCwicG9zdF9pZCI6MzMwMzA4MTAsIl8iOiIrS05UTCIsImlhdCI6MTYxNDQyNDcxNSwiZXhwIjoxNjE0NDI4MzE1LCJpc3MiOiJwdWItMTkyNjIwIiwic3ViIjoicG9zdC1yZWFjdGlvbiJ9.FOKc7f5fyDUDmdCjNQ2R3vQlQXAM0mY4HtRgfS41O8U

Materialien als Hintergrundinformation

1. Leitfaden zu messtechnischen Kontrollen von Medizinprodukten (LMKM)

2.2.3.2 Fehlergrenzen

Der Messkopf des Thermometers muss in einen Referenz-Hohlraumstrahler eingeführt werden. Die vom Prüfling angezeigte Temperatur im Kalibriermodus muss mit der Strahlungstemperatur des Referenz-Hohlraumstrahlers verglichen werden. Die Differenz zwischen den angezeigten und den Referenztemperaturen muss den Anforderungen an die Fehlergrenzen nach DIN EN ISO 80601-2-56 oder der Herstellerangabe genügen.

Ist das Infrarot-Ohrthermometer in einem anderen als dem Kalibriermodus kalibriert worden, muss vor Bestimmung der Differenz zur Strahlungstemperatur des Referenz-Hohlraumstrahlers eine Umrechnung des erhaltenen Messwertes gemäß den vom Hersteller angegebenen Korrekturverfahren erfolgen.

Unterschiede im Emissionsgrad zwischen dem bei der Kalibration und dem bei der messtechnischen Prüfung verwendeten Hohlraumstrahler sind zu berücksichtigen!

Die Überprüfung ist bei drei, etwa gleichmäßig über den Temperaturanzeigebereich verteilten, Hohlraumstrahlertemperaturen durchzuführen.

https://www.ptb.de/cms/fileadmin/internet/publikationen/ptb_berichte/PTB_Bericht_MM11.pdf

2. Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV)

§ 14 Messtechnische Kontrollen (Abs. 1, 2 und 3)

(1) Der Betreiber hat für die in der Anlage 2 aufgeführten Medizinprodukte nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik messtechnische Kontrollen nach Absatz 4 durchzuführen oder durchführen zu lassen. Eine ordnungsgemäße Durchführung der messtechnischen Kontrollen nach Satz 1 wird vermutet, wenn der Leitfaden zu messtechnischen Kontrollen von Medizinprodukten mit Messfunktion der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt beachtet wird. Der Leitfaden wird in seiner jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt bekannt gemacht und von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt archiviert.

(2) Durch die messtechnischen Kontrollen wird festgestellt, ob das Medizinprodukt die zulässigen maximalen Messabweichungen (Fehlergrenzen) einhält, die in dem Leitfaden nach Absatz 1 Satz 2 angegeben sind.

(3) Für die messtechnischen Kontrollen dürfen, sofern in der Anlage 2 nicht anders angegeben, nur messtechnische Normale benutzt werden, die auf ein nationales oder internationales Normal rückgeführt sind und hinreichend kleine Fehlergrenzen und Messunsicherheiten einhalten. Die Fehlergrenzen und Messunsicherheiten gelten als hinreichend klein, wenn sie den Anforderungen des in Absatz 1 Satz 2 genannten Leitfadens entsprechen oder wenn sie ein Drittel der Fehlergrenzen und Messunsicherheiten des zu prüfenden Medizinproduktes nicht überschreiten.

http://www.gesetze-im-internet.de/mpbetreibv/__14.html

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Spätestens seit der Corona-Krise arbeiten viele Berufstätige von zuhause aus. Im Gegensatz zur klassischen Büroarbeit fällt es dabei vielen oft schwer, die Arbeit hinter sich zu lassen. Wie Berufstätige Grenzen setzen bei der beruflichen Verwendung von mobilen Technologien in ihrer Freizeit untersuchen wir daher in unserer Studie „Arbeitsbezogene Technologienutzung in der arbeitsfreien Zeit" am Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim.

Wie läuft die Studie ab?

Nachdem Sie einen kurzen Online-Fragebogen (ca. 20 Minuten) ausgefüllt haben, sprechen Sie in einem persönlichen Interview über Zoom über Ihre berufliche Nutzung von Technologien in Ihrer Freizeit (ca. 45-60 Minuten).

Wer darf teilnehmen?

- Berufstätige, die mind. 30 Stunden an mind. 4 Tagen die Woche arbeiten

- Sie können teilnehmen, wenn Sie Technologien für berufliche Zwecke in Ihrer Freizeit verwenden.

Wer führt diese Studie durch?

Die Interviewstudie wird im Rahmen des Forschungsprojekts digilog@bw (www.digilog-bw.de) vom Lehrstuhl für Arbeits- und Organisationspsychologie der Universität Mannheim durchgeführt.

Interesse?

Die Anmeldung und weitere Informationen zur Studie erhalten Sie unter dem folgenden Link: https://www.soscisurvey.de/digilog_studie1/?q=anmeldung

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Wir freuen uns, Sie in unserer „Medizintechnik – XING Ambassador Community“ willkommen zu heißen. Wir sind die offizielle XING Gruppe für Medizintechnik.

Hier treffen Anwender wie Ärzte und andere Mitarbeiter der Gesundheitswirtschaft auf Vertreter von Medizintechnikherstellern und -händlern sowie auf deren Dienstleister und Zulieferer. In der „Medizintechnik – XING Ambassador Community“ kommen darüber hinaus Gesundheitsdienstleister, Verantwortliche aus Kliniken und Praxen, Entscheider von Krankenkassen, spezialisierte Berater und Rechtsanwälte sowie Vertreter von Benannten Stellen zusammen. Was sie eint, ist das Interesse an aktuellen Themen einer der innovativsten und solidesten Branchen Deutschlands – der Medizintechnik.

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- die Möglichkeit, online und offline neue Kontakte zu knüpfen

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Wir veranstalten regelmäßig (offizielle) Events für unsere Community. Hier bringen wir die unterschiedlichsten Akteure der Branche zum lockeren Netzwerken zusammen – vorzugsweise auf den nationalen Branchenmesse wie Medica/Compamed, T4M und Medtec LIVE aber auch auf der Swiss Medtech Expo in der Schweiz
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