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Klaus-Dieter Thill Zukunft der Arztpraxis: Haus- und Fachärzte müssen ihr Medical Setting verändern
Worum es geht
„Für Patienten zählt allein die Qualität der medizinischen Versorgung!“ Diesem Leitmotiv folgend richten niedergelassene Ärzte und ihre Mitarbeiterinnen die Arbeitsweise ihrer Praxen aus. Doch sie entsprechen damit inzwischen nicht mehr den tatsächlichen Anforderungen der Praxisbesucher, die inzwischen auch digital orientiert sind.
Praxisteams und Patienten auf verschiedenen Wegen
Praxisinhaber folgen bei der Gestaltung des Medical Settings, d. h. des Arbeitsrahmens ihrer Betriebe, der Leitidee einer möglichst optimalen medizinischen Betreuung der Patienten. Aspekten wie Raumgestaltung, Organisationsqualität oder Serviceleistungen wird dabei – wie Gruppendiskussionen mit Ärzten zeigen – eher eine nachgeordnete Bedeutung zugemessen. Eine Zeitreihenanalyse der Ergebnisse von Patientenbefragungen, die im Rahmen der Valetudo Check-up©-Untersuchungen durchgeführt wurden, offenbart jedoch ganz gegensätzliche Patientenanforderungen.
Schieflage bei den Medical Settings
So hat sich die Struktur des Patient Quality Scores (PCQS), dem Verhältnis aus Zufriedenheit und Anforderungen der Praxisbesucher, deutlich dahin verschoben, dass die Erwartungen an die medizinische Kompetenz und Betreuung auf gleich hohem Niveau geblieben sind, gleichzeitig die Bedeutung von Praxis-Ausstattungsmerkmalen, der nichtmedizinischen Betreuung und Services zugenommen hat. Auch die in den Analysen erfragten Verbesserungsvorschläge der Patienten belegen diese inzwischen manifestierte und validierte Entwicklung: ein Getränkeangebot, die Möglichkeit zu Händedesinfektion, schnelle telefonische Erreichbarkeit, Termineinhaltung, WLAN oder Online-Terminvereinbarungen sind keine Randfaktoren mehr, sondern essenziell erwartete Leistungsaspekte, die bei Neupatienten zudem eine starke Indikator-Funktion für die medizinische Qualität besitzen.
Beispiel Organisation
Vor allem organisatorische Defizite werden zunehmend negativ bewertet. Für viele Patienten ist es eindeutig, dass diejenigen Teams, in deren Praxen sie hiermit konfrontiert werden, unfähig sind, ihre Abläufe adäquat zum Patientenaufkommen und zur Leistungserbringung zu gestalten. Und manche stellen sich in der Folge gleich die Frage, ob denn alles andere in diesen Betrieben sachgerecht funktioniert, vor allem dann, wenn der Arztkontakt von Dauer, Inhalt und Kommunikationsart auch nicht den Erwartungen entspricht.
Beispiel Digital-Services
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass Praxisinhaber und Medizinische Fachangestellte im Hinblick auf die Ausrichtung ihres Praxismanagements eine Grundhaltung einnehmen müssen, die die anforderungsgerechte Gestaltung des Medical Settings deutlich mehr berücksichtigt. Hierzu zählen übrigens auch – mit steigender Bedeutung – digitale Ansätze wie z. B. das Angebot von Online-Terminvereinbarungen, die Videosprechstunde oder die Nutzung von Praxis-Homepages als Kommunikationsplattformen.
Stephanie v. Haldenwang Die Petition gegen die Einführung der Impfpflicht ...
braucht Ihre Unterstützung. Der Link führt zur Unterschrift.
Stephanie v. Haldenwang Margarita Moerth
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Last comment:

>Und ob wirklich alle Impfschäden erfasst werden, wage ich zu bezweifeln. Wie soll mensch da also argumentieren können?

Das ist für mich nicht der springende Punkt, Frau von Haudenwang. Mit großer Sicherheit werden auch nicht wirklich alle Fälle von Masern statistisch erfasst. Diese sind zwar laut Infektionsschutzgesetz meldepflichtig, doch kann man dennoch von einer hohen Dunkelziffer ausgehen, weil viele heuteige Ärzte das Krankheitsbild u.U. gar nicht richtig deuten können. Auf solche Nebengleise sollte die Diskussion meines Erachtens gar nicht geraten. Das schadet dem Entscheidungsprozess mehr, als es nützt.
Ich halte Schutzimpfungen grundsätzlich für eine wunderbare Errungenschaft. Unsere Welt sähe heute anders aus, wäre man nie auf diese Möglichkeit gekommen, verheerende Epidemien von vornherein zu verhindern.
Ich will das hier jetzt nicht weiter vertiefen, plädiere aber auch für eine Freiwilligkeit der Impfung. Verantwprtungsbewusste Eltern werden sich sicher umfassend informieren, ehe sie ihre Entscheidungen treffen. Davon gehe ich aus.
Klaus-Dieter Thill Innovativ, unaufwendig, erfolgsbezogen: Personalisierte Fortbildung für Haus- und Fachärzte zum Thema „Best Practice-Praxismanagement“
Worum es geht
Fortbildungen für Haus- und Fachärzte zum Thema „Praxismanagement“ können stets nur grundsätzliche Informationen vermitteln, aber natürlich nicht auf die individuellen Bedingungen der einzelnen Teilnehmer und ihrer Betriebe eingehen. Das ermöglicht nun erstmals die Personalisierte Fortbildung „Best Practice-Praxismanagement“.
Die Ziele des Konzeptes
Lernziel 1: Welche Merkmale machen ein Best Practice-Praxismanagement aus?
Der Anwender beschreibt zunächst mit Hilfe eines Praxismanagement-Anamnesebogens seine Praxisführung. Die Beschreibung wird ergänzt durch die Sichtweise der Mitarbeiterinnen, die einen eigenen Bogen bearbeiten und durch eine Patientenbefragung.
Untersucht werden Art und Intensität der eingesetzten Maßnahmen, Regelungen und Verhaltensweisen in allen Bereichen des Praxismanagements, von der Planung über das Patientenmanagement, Organisation, Führung und Marketing bis zum Finanzmanagement.
Die Fragebogen-Inhalte bestehen aus den für das Praxismanagement relevanten Best Practice-Merkmalen, so dass der Anwender bei Durchführung der Analyse gleichzeitig umfassendes Detailwissen mit direktem Bezug zum Praxisalltag erwirbt. Aus den Angaben der Mitarbeiterinnen und Patienten werden die Wirkungen der Praxisführung gegengespielt.
Die ausgefüllten Fragebögen werden an unser Institut geschickt und hier ausgewertet. Das Ergebnis ist ein praxisindividuelles Fortbildungs-Set, bestehend aus dem Skript „Basis-Wissen Praxismanagement“ und einem Coaching-Auswertungsbericht, das der Anwender anschließend erhält.
Lernziel 2: Welche Bedeutungen und Effekte haben die Praxismanagement-Bausteine und wie kombiniert man sie synergistisch zu einem Gesamtkonzept?
Die Lektionen des Fortbildungs-Skripts (ca. 50 Seiten) sind auf den inhaltlichen Aufbau der Anamnesebögen abgestimmt und beinhalten das Basis-Wissen zu den Aktionsbereichen des Praxismanagements. In Abhängigkeit von dem in der Auswertung ermittelten individuellen Bedarf wird im Auswertungsbericht selektiv auf die relevanten Lektionen verwiesen. Dadurch entsteht ein direkter Bezug zwischen Know-how-Vermittlung und Praxisalltag. Integrierte Checklisten unterstützen die praktische Umsetzung.
Lernziel 3: Wie weit ist das persönliche Praxismanagement des Anwenders Best Practice-ausgerichtet und mit welchen Maßnahmen kann er es konkret entwickeln?
Der Coaching-Auswertungs-Bericht (ca. 40 Seiten) zeigt dem Anwender sein in den Anamnese-Bögen beschriebenes Praxismanagement im Best Practice- und Fachgruppen-Vergleich. Zu allen Resultaten erhält er
- umfassendeHinweise, die die Gründe und die Art möglicher Anpassungen erläutern, ergänzt um
- einen konkreten Aktionsplan mit den bislang in seinem Praxisbetrieb ungenutzten Optimierungsmöglichkeiten des Praxismanagements („Optimeter“).
Damit wird der Arzt in die Lage versetzt, die Inhalte des Fortbildungsprogramms direkt für seinen Praxisbetrieb umzusetzen. Gleichzeitig verfügt er nun über eine Struktur, mit deren Hilfe er die Entwicklung seiner Praxisarbeit im Zeitablauf überwachen und steuern kann.
Ebenfalls im Set enthalten ist ein Teilnahme-Zertifikat.
Zum Download der Fortbildungskurs-Unterlagen: https://bit.ly/2W5TVnI
Margarita Moerth Wann darf der Vertragsarzt einen Patienten ablehnen?
Gewalt gegen Ärztinnen und Ärzte kommt regelrecht in Mode. Gründe gibt es verschiedene – einer ist zweifelsohne die zunehmende Verweigerungshaltung der Kassen ihren Versicherten gegenüber. Den daraus resultierenden Frust verlagern die Patienten auf die Ärzteschaft.
https://www.medical-tribune.de/praxis-und-wirtschaft/praxismanagement/artikel/wann-darf-der-vertragsarzt-einen-patienten-ablehnen/
Margarita Moerth Kritik an geplanter Reform der Hebammenausbildung
Der Spitzenverband Fachärzte Deutschland (SpiFa), die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) warnen vor der geplanten Hebammenausbildungsreform. Auch das Deutsche Netzwerk Evidenz-basierte Medizin (EbM-Netzwerk) äußert Bedenken.
https://www.univadis.de/viewarticle/hebammenausbildung-verbaende-kritisieren-geplante-reform-666542?u=g7Nnk16ewgu4et7W2f%2FGhRCSGV0jKpFYd5GttKD829sP2WqHCC3l6cPqv%2Bhyzw9o&utm_source=automated&utm_medium=email&utm_campaign=medical%20updates%20-%20daily%202.5%20gps&utm_content=3287344&utm_term=

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