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Meta-UX

Eine interdisziplinäre Gruppe von Menschen, die sich zu agiler Produktentwicklung, Prototyping Tools und Workflows austauschen möchten.

Christian Graf Aufruf zur Kommentierung: Lifecycle of Components - Die weite und beschwerliche Reise von Interface Komponenten
LIFECYCLE of COMPONENTS
Bei der Entwicklung von digitalen Produkten durchlaufen die Bestandteile der Interfaces viele Hände in unterschiedlichen Arbeitsphasen. Von der ersten Idee über Skizzen und Wireframes hin zum high-fidelity Design und Prototypes und schließlich zur funktionierenden Umsetzung im Production Code. Um komplexe Systeme skalierbar und wartbar zu machen hört die Reise hier noch nicht auf: Die einzelnen Komponenten müssen für weitere Entwicklungsschritte katalogisiert und dokumentiert werden, damit sie konsistent im gesamten Produkt oder der Produktfamilie eingesetzt werden können.
Leider existiert für diesen langen komplizierten Prozess kein allgemeingültiger “bester” Workflow. Die Arbeitsweisen und Werkzeuge der unterschiedlichen Teammitglieder in den unterschiedlichen Arbeitsphasen sind oftmals nicht darauf abgestimmt, was vorher oder nachher mit dem Arbeitsergebnis passiert. Daraus folgen oft redundante Arbeitsschritte, holprige Übergaben und Missverständnisse. Gerade bei lang fortlaufenden Projekten und parallel arbeitenden Entwicklungsteams kann Unklarheit darüber entstehen, wo der aktuellste Stand spezifischer Features dokumentiert ist: “Letzter Stand in Omnigraffle oder Photoshop?”, “Letzte aktuelle Version: _final, _final2, …?”
Oft wird eine Pattern Library als Werkzeug vorgeschlagen, die Abhilfe schaffen soll. Doch unserer Meinung nach verschiebt sie das Problem nur und die Risiken werden nicht kleiner. So ist es auch durch die reine Einführung einer Pattern Library schwer zu gewährleisten, dass
- die Pattern Library immer synchron mit dem Design bzw. Code der Produktionslösung ist und damit ihren Dokumentationszweck erfüllt,
- alle Teammitglieder den Inhalt der Pattern Library umfassend kennen, verstanden haben und anwenden.
Unserer Überzeugung nach müssen Veränderungen auf der organisatorischen, prozessualen und technischen Ebene stattfinden. Dann könne Arbeitsweisen etabliert werden, bei denen die Zwischenergebnisse jeder Arbeitsphase die Weiternutzung in den späteren Arbeitsphasen unterstützen. Unsere These: Um in der Produktentwicklung langfristig erfolgreich zu sein, sollten Teams genau so arbeiten.
AUFRUF ZUR KOMMENTIERUNG
Wir wollen einen überorganisatorischen, überfachlichen Erfahrungsaustausch anregen und in eine Diskussion miteinander treten. Hier einige initiale Fragen dazu:
- Welche Herausforderungen hattet ihr bei der Vereinheitlichung, der Übertragung auf eines neues Projekt oder bei der Skalierung eurer Arbeitsweise? Wie seid ihr die angegangen? Was war erfolgreich, was nicht? Warum?
- Welcher Workflow von mündliche / textliche Beschreibung (Idee) über Wireframe (Grobkonzept), Prototype / Screens (High Fidelity Design), Code (Implementierung in Produktion) und ggf. Pattern Library (Dokumentation) hat bei euch funktioniert? Welcher nicht (yeah, auch Fuck-Up Stories sind lehrreich!)? Warum?
- Wie habt ihr euer Team, die Vorgesetzten oder auch externe Dienstleister für Veränderungen sensibilisiert, um besser oder nachhaltiger gemeinsame digitale Produkte entwickeln zu können?
Stellt gerne eigene Fragen zu diesem Themenkomplex! Aber bitte tragt auch mit Antworten bei. :)
Joachim & Christian
Joachim Tillessen
+2 weitere Kommentare
Letzter Kommentar:
Nur für XING Mitglieder sichtbar
Hallo Joachim,
danke für deinen Blog-Artikel! Du hast recht, Einhörner sind super wenn man sie hat, aber darauf kann man sich tatsächlich nicht generell verlassen, weil sie zu selten sind. Ich glaube auch nicht, dass jede Designer_in coden lernen muss. Ich glaube aber schon, dass man Tandems aus Entwickler_innen und Designer_innen schnüren kann, die Ideen schnell in Code tragen. Aus dieser Situation ergibt sich dann nach einer Weile auch Empathie für die jeweils andere Disziplin und das ist worauf es wirklich ankommt.
Ein ganzes Unternehmen in diese Richtung umzubauen ist schwer das stimmt. Da würde ich erstmal mit einem motivierten Team anfangen, um zu zeigen was der Prozess leisten kann und dann andere Teams nachziehen.
Bei den (prototyping) Tools ist sicher noch Luft nach oben, aber die Kluft in Richtung Produktivcode wird bleiben, wenn die Tools nicht sehr stark ans Unternehmen angepasst sind, denn die Ansprüche an bzw. Möglichkeiten von Produktivcode sind sehr unterschiedlich und ändern sich momentan rasant.
Bestes,
Björn
Dustin Hesse Nicht "mobile first" sondern "mobile different"
Ist "mobile first" wirklich der richtige Ansatz oder sollte mit "mobile different "besser für jedes Device der Nutzungssituation entsprechend designed werden? Was meint ihr?
Nur für XING Mitglieder sichtbar Kostenloses Online Conversion-Training
Hallo liebe UX-Freunde,
zusammen mit dem Head of Growth von atfront, organisieren wir nächste Woche ein live Online-Training zum Thema Conversion Optimierung.
Jetzt letzte Plätze für kostenloses Conversion-Training sichern:
https://www.testingtime.com/online-trainings/3-schritte-conversion/
Elam zeigt dir auf, wie du in 3 einfachen Schritten ein Conversion Optimierungs-System aufbauen und betreiben kannst.
Das Online-Training dauert rund 30 Minuten plus Q&A. Ausserdem gibts für alle Teilnehmer ein kleines Goodie zum Schluss, mit dem du das System sofort anwenden kannst.
Liebe Grüsse,
Sandro

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Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Meta-UX"

  • Gegründet: 03.08.2016
  • Mitglieder: 116
  • Sichtbarkeit: offen
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