Problems logging in
Alexander Fuchs Unerklärliche Performance auf einem Hyper-V System mit einem Infortrend AllFlash SAN
Moin Zusammen,
ich benötige dringend Unterstützung um ein Phänomen zu enträtseln.
Ein Hyper-V System, welches wir vor ein paar Wochen ausgeliefert haben läuft storagetechnisch ausserhalb jeglicher Spezifikation.
800GB FIX VHDX in ~30 Sekunden zu Clonen bedeutet einen Datendurchsatz von ~ 26 GByte/s, schreibend!!!
Wie zur Hölle ist das möglich?
Die Hyper-V Server und das SAN sind über 12G SAS angebunden.
Die maximale physikalische Transferleistung zwischen SAN und Server liegt bei 2 x 4 x 12G, macht in Summe 96Gbit = 12GByte/s.
Das System schaufelt die Daten aber mindestens doppelt so schnell rüber. ?!?!?
Ausserdem sind in dem System nur 10 SSDs verbaut die ebenfalls mit 12G an den Kontroller hängen. Auch hier passt die kumulative Bandbreite der SSDs nicht mit dem Durchsatz zusammen.
Ein flüchtiger Test mit IO-Meter über 250GByte mit 1MB Blöcken brachte eine Leseleistung von ~ 42.000 MB/s zutage, 100% random.
Auch die Kundenapplikationen die nun auf diesem System laufen, haben bei der Performance stellenweise um mehrere tausend Prozent zugelegt.
Ich bin für jeden Tip mehr als nur dankbar.
Die Anfrage bei Hersteller des SANs hat diesen selbst erstaunt, er hat absolut keine Ahnung, wie dies möglich sein kann.
Liebe Grüsse aus BaWü und besten Dank im Voraus
Alex
Alexander Fuchs Leon Gawinski
+3 more comments
Last comment:
Alexander Fuchs
Moin Rainer,
Only visible to XING members

>Hallo, solche Aktionen werden an das Storagesystem "abgeladen" und dort lokal verarbeitet. Die Daten müssen nicht über das Kabel an Deinen Host und wieder zurück geschickt werden. Dein Host bekommt nur die Info, wie weit der Storage schon ist. Daher kein "Voodoo", sondern "work like expected". Gruß, Rainer
diese Vermutung hatte ich am Anfang auch, hat sich aber nicht bestätigt.
Mittlerweile bin ich dank einem Hinweis hier aus dem Forum schon ein Stückchen weiter. Der grossteil der gravierenden Leistungssteigerung ist der Tatsache geschuldet, dass die letzten CSVs alle in REFS ausgeliefert wurden, davor haben wir immer NTFS genommen.
Diese Tatsache hat sich vor allem, die letzten Tage durch ein Speicherupgrade bei einem Kunden-SAN bestätigt. Das bisherige CSV wurde bei diesem vor ~2 Jahren auf NTFS aufgesetzt, nun wurde der Speicher erweitert und das neue CSV auf REFS aufgesetzt.
Wenn ich nun auf dem NTFS CSV eine neue VHDX erstelle oder klone so ist alles wie es vorher war, das Erstellen einer fixen VHDX mit 100GB dauert ~ 45 Sekunden und man sieht auch wie der Hyper-V mit ~ 2,5 GByte/s auf das SAN schreibt.
Derselbe Vorgang ist auf dem REFS CSV in < 1 Sekunde abgeschlossen.
Warum genau das REFS dem NTFS hierbei um Welten überlegen ist habe ich zu 100% auch noch nicht raus gefunden, bin aber dran.
Grüsse aus BaWü
Alex
Maxi Perten Tipps zur Vermeidung von Fehlern bei der Migration von VMs
Die Live-Migration von virtuellen Maschinen unter Hyper-V scheitert oft an typischen Fehlern. Wir beschreiben die Ursachen und geben Tipps für einen erfolgreichen Umzug von VMs.
http://bit.ly/2P0iHlG

Moderators

Moderator details

About the group: Microsoft Hyper-V

  • Founded: 28/04/2009
  • Members: 1.638
  • Visibility: open
  • Posts: 230
  • Comments: 97