MIMIK-PUZZLE

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Andrea Khom
Hosted by:Andrea Khom

Ich sehe was, was du (noch) nicht siehst. Ob Lüge oder Wahrheit, es ist uns ins Gesicht geschrieben.

Wahrheit oder Lüge? Wollen Sie es wissen?

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Ein herzliches Hallo,

als Körpersprache-Expertinnen haben wir den Sommer genutzt und intensiv die Begrüßungs-Rituale von Menschen beobachtet. Sehr spannend, was es da alles zu sehen gab und gibt.

Wie geht es Ihnen denn mit dem Begrüßen?

Schütteln Sie wieder Hände? Wie fühlt es sich für Sie an? Wie geht es Ihnen dabei?

Oder vermeiden Sie nach wie vor das Händeschütteln? Wie begrüßen Sie denn stattdessen?

Wie Sie Ihre Wirkung in Sekundenbruchteilen verändern

Seit eineinhalb Jahren halten wir Abstand, berühren einander nicht mehr und sehen nur einen Teil unserer Gesichter.

Was hat diese Ausnahme-Situation mit unseren Begrüßungs-Ritualen gemacht?

Uns ist aufgefallen, dass nach wie vor eine große Unsicherheit herrscht, wie wir einander nun begrüßen. Ein gemurmeltes “Hallo” ohne Blickkontakt ist dann oft schon alles.

Durch diese NICHT-Begrüßung haben wir …

.) KEINEN Blickkontakt

.) KEINE Zuwendung zur anderen Person

.) KEIN Näherkommen

.) KEIN Wahrnehmen der anderen Person

.) KEIN direktes Kontakt aufnehmen

.) KEINE Informationen, die wir unbewusst beim Händeschütteln erhalten (z.B. Handschlag-Qualität)

Das Ergebnis – alle fühlen sich unwohl. Gespräche kommen erst langsam in Gang. In uns entsteht das Gefühl, wir werden nicht wahrgenommen, wir fühlen uns nicht wertgeschätzt.

Wie Sie auf jeden Fall eine Begrüßung gestalten, mit der Sie sich und die anderen Personen wohl fühlen, lesen Sie hier: https://www.ankh.at/schuetteln-sie-wieder-oder/

Haben Sie schon einmal mit einem Baby geflirtet? Es zum Lachen gebracht? Haben Sie dabei tolle Fratzen gezogen? Und ... haben Sie sich gefreut, als das Baby sich gefreut hat? Was passierte in diesem Moment? Sie haben durch Ihre Mimik und Körpersprache eine Beziehung aufgebaut!

Aktuell vermissen viele von uns Beziehungen mit anderen Menschen und damit das Gefühl von Zugehörigkeit, von Miteinander. Auch gerade für Teams im Homeoffice und deren Führungskräfte ist dies ein herausforderndes Thema.

Mehr dazu finden Sie hier : https://www.xing.com/events/train-the-trainer-ausbildung-nonverbale-kommunikation-3103723

Verkaufsgespräch sind in Corona Zeiten nicht einfach: Durch die Masken fällt ein großer -Teil der Gesichtsmimik weg und es ist schwieriger denn je, Kunden-Reaktionen in den richtigen Kontext zu setzen. Wie die Augen dabei helfen, besser zu kommunizieren und auf welche Blicke man besonders achten sollte.

Wir wurden dazu vom Kurier interviewt. Sie finden den Artikel in unserem Pressecorner: https://www.ankh.at/wp-content/uploads/Kurier_14.11.2020_Augenblick-bitte-Gespraeche-mit-Maske.pdf

(Kurier, 14. November 2020)

Ihre ExpertInnen für Mimik und Körpersprache hier beim MIMIK-PUZZLE:

Andrea Khom - http://www.ankh.at

Michaela Kellner - http://www.ankh.at

Gerade in Zeiten, in denen wir auch noch Abstand halten sollen ein wichtiges Thema für uns alle. Denn subjektiv haben viele Menschen das Gefühl, weniger im Gesicht von anderen zu erkennen, und fühlen sich isoliert und nicht wahrgenommen. Wer weiß wo er hinschauen soll, tut sich leichter.
Aus dem Schmuckhandel wissen wir, dass je kleiner die Details sind, desto mehr sind die Verkaufspersonen gefordert, die Aufmerksamkeit darauf zu lenken. Wenn wir also unsere Aufmerksamkeit auf den Bereich von Stirn, Augenbrauen, Augen und Nase richten, werden wir dort viele mimische Signale erkennen. Allerdings wird die Wahrnehmung vieler Verkaufspersonen derzeit durch eigene Nöte eingeschränkt!

In unserem letzten Blog haben wir Sie eingeladen, an einer kurzen Umfrage zu den neuen Begrüßungsritualen nach und mit Corona teilzunehmen.

Wir freuen uns, dass so viele von Ihnen mitgemacht haben - dafür vielen Dank.

WIE BEGRÜSSEN WIR EINANDER IN DER ZEIT IN UND NACH CORONA?

Knapp 350 Personen haben ihre Erfahrungen mit uns geteilt.

Frage 1: Wollen Sie Ihr Gegenüber mit Handschlag begrüßen?

66% der Befragten wollen NICHT mit Handschlag begrüßen.

25% möchten gerne die Hand reichen.

Frage 2: Fühlen Sie sich zurückgewiesen, wenn Ihr Handschlag abgelehnt wird?

Für 75% der Befragten ist das vollkommen in Ordnung.

Nur jedeR Zehnte fühlt sich zurückgewiesen.

Frage 3: Wie geht es Ihnen, wenn Sie den Handschlag einer anderen Person ablehnen?

42% sagen: „Gut, dass ist ja meine Entscheidung.“

26% sagen: „Ich fühle mich unhöflich.“

31% sagen: „Fühle mich unsicher, wie das bei der anderen Person ankommt.“

Frage 4: Welche neuen Begrüßungs-Rituale haben Sie entwickelt?

Die beliebteste Alternative zum Handschütteln ist eindeutig Winken. Die Wortwolke zeigt anschaulich, wie wir Menschen uns aktuell begrüßen.

Frage 5: Hat sich Ihre persönliche Distanzzone / Ihr Abstand zu anderen Menschen verändert?

45% sagen: „Ja - ich halte mehr Abstand - nur zu mir fremden Menschen.“

49% sagen: „Ja - ich halte generell mehr Abstand - auch zu mir gut bekannten Menschen.“

6% der Befragten haben ihren Abstand nicht verändert.

Fazit: Wir Menschen sind sensibilisiert für das Thema und sehr kreativ in unseren Begrüßungsritualen. So richtig wohl fühlen wir uns mit den unterschiedlichen Varianten noch nicht—vor allem, da es so viele Möglichkeiten gibt. Die wichtigste Erkenntnis ist, die meisten Menschen fühlen sich nicht zurückgewiesen, wenn wir ihnen die Hand zum Handschlag nicht aktiv reichen.

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Ihre ExpertInnen für Mimik und Körpersprache hier beim MIMIK-PUZZLE sind:

Andrea Khom - http://www.ankh.at

Michaela Kellner - http://www.ankh.at

Marion Lercher - http://www.lerchertrain.at

Erwin Oppermann - http://www.shop-marketing.at

Das Interesse war sehr groß und die Umfrage-Ergebnisse sind sehr interessant. Die Begrüßung ist für viele Menschen ein sehr emotionaler Moment in der Begegnung mit anderen und da hat sich eindeutig viel verändert in den letzten Wochen und Monaten.

Danke Andrea und Michaela für eure spannende Studie zu den neuen Begrüßungsritualen. Der Handschlag ist auch im Verkauf ein wesentliches Element. Nicht zuletzt sprechen wir ja von "Handschlagqualität" eines Menschen. Wir leiten also Vertrauenswürdigkeit daraus ab, wenn sich die beiden Vertragspartner nach/zum Abschluss die Hand geben.

Wie ist es nun, wenn dies unterbleibt? Ich selbst kann mich an Autokäufe, Einrichtungskäufe, Grundstückskäufe erinnern, bei dem der Verkäufer nach Einigung zu mir sagte, "dann geben wir uns jetzt die Hand drauf". Und das, obwohl es selbstverständlich auch Verträge bzw. schriftliche Vereinbarungen gab.

Im Einzelhandel legen viele Branchen Wert darauf, dass den Kunden beim Verabschieden die Hand gegeben wird, um ein gewisses Maß an Verbindlichkeit herzustellen. Zumindest war dies vor Corona der Fall. Sollen VerkäuferInnen nun also darauf verzichten? Was meinen Sie? Und bedeutet eine Ablehnung dann auch gleich den Rückzug der Kaufentscheidung?

Wahrheit oder Lüge? Wollen Sie es wissen?

Lesen Sie die Gruppenbeiträge NICHT, wenn Sie über Mimik und Körpersprache Ihrer Mitmenschen NICHT Bescheid wissen wollen.
Ich sehe was, was du nicht siehst - ist nicht nur ein beliebtes Kinderspiel, sondern hilft uns auch im Beruf und Privatleben weiter.
Lernen Sie Emotionen erkennen, Lügen und Täuschungen leichter von der Wahrheit zu unterscheiden. Stärken Sie Ihre Wahrnehmung von Personen, Gesichtsausdrücken und Gestik und so auch Ihre soziale Kompetenz.
Ihre ExpertInnen des MIMIK-PUZZLES
V: Marion Lercher und Michaela Kellner, H: ERwin Oppermann und Andrea Khom