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Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz

Offizielle Gruppe für alle Interessierten geöffnet. https://betrieb-machen.de Themen: KMU, Industrie 4.0, Digitalisierung, IT-Sicherheit

Logo md40 kompetenzzentrum chemnitz 2 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz organisiert das folgende Event: Werden Sie zum eBusiness-Scout! Zweitägiger Qualifizierungsworkshop für Multiplikatoren des Mittelstandes rund um Wirtschaft 4.0
Termin: Donnerstag 13.10.2016 von 10.00-18.00 Uhr
(Einlass ab 9.30 Uhr) und Freitag 14.10.2016 von 9.00-15.00 Uhr
Ort: BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft Potsdamer Straße 7, Potsdamer Platz, 10785 Berlin
Die Digitalisierung und der Umgang mit Daten beschäftigen Unternehmen aller Branchen und Größen. Dies gilt auch für den Mittelstand, selbst wenn für viele Mittelständler die Themen Digitalisierung und Industrie 4.0 noch nicht richtig greifbar sind. Eine Schlüsselfunktion bei der Vermittlung des nötigen Wissens haben Multiplikatoren, z. B. aus Kammern, Verbänden und Innungen.
Im Rahmen des zweitägigen Qualifizierungsworkshops eBusiness-Scout erhalten Multiplikatoren eine kompakte Übersicht über die wesentlichen Themen der Digitalisierung. Gleichzeitig erhalten die Teilnehmer auch methodisches Wissen darüber, wie diese Inhalte an Unternehmen vermittelt werden können.
Der Workshop eBusiness-Scout ist interaktiv und dialogorientiert aufgebaut. Alle Teilnehmer des Workshops erhalten ein aussagekräftiges Teilnahmedokument mit der Bezeichnung eBusiness-Scout. Voraussetzung ist eine im Team erarbeitete Abschlusspräsentation am Ende des Workshops.
Der Workshop ist kostenfrei und findet im Rahmen der Initiative Mittelstand-Digital des Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) statt. Veranstalter sind die vier vom BMWi eingesetzten sogenannten Mittelstand 4.0-Agenturen in Kooperation mit Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Berlin und BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft, Unternehmerverband Deutschlands e. V.
Anmeldung und Rückfragen bitte an:
sina.hoffmann@businessschool-berlin.de
Tel. 0331 98 22 25 08
Logo md40 kompetenzzentrum chemnitz 2 Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Chemnitz Condition Monitoring: Überwachung via Ultraschall
Neben der Schwingungs- und Infrarotdiagnose besteht seit geraumer Zeit auch die Möglichkeit, Ultraschallmessung für Zustandsüberwachung und eine vorausschauende Instandhaltung einzusetzen. Speziell für sich bewegende mechanische Komponenten ist diese Technik sehr gut geeignet, z.B. bei Lagern, Getrieben, Motoren oder Kompressoren.
Durch die Bewegungen dieser Komponenten reiben Materialteilchen aneinander, wodurch ein Rauschen im Ultraschallbereich entsteht, z.B. bei austretender Druckluft an die Umgebungsluft, an den Sitzstellen des Lagers auf einer Welle, im Gehäuse oder wenn elektrische Energie an einen Isolator weitergeleitet wird. Diese Geräusche, die durch Reibung, Stöße, Verwirbelungen und elektrische Entladungen entsteht, lassen sich mittels Ultraschall erfassen und anschließend auf auffällige Muster analysieren, um so Probleme frühzeitig ermitteln zu können. Die Klangqualität der Geräusche offenbaren jeweils, ob und welche Unregelmäßigkeiten vorherrschen.
Die Ultraschallgeräte sind in der Lage, die aufgenommenen Geräusche mittels eines speziell entwickelten Ultraschallmikrofons in Töne umzuwandeln, die für das menschliche Ohr wahrnehmbar sind. Die Sonden sind mit einer hohen Sensibilität versehen, sodass sie Leckagen im Umkreis von 30 Metern registrieren können. Je mehr sich der Prüfer dem Leck nähert, desto mehr schlägt der Zeiger aus und die Lautstärke nimmt zu. Größe und Art des Lecks lassen sich anhand der Tonlage und -höhe bestimmen. Diese Geräte können Fehlfunktionen kostengünstig bereits sehr früh feststellen. Ganz gleich, ob elektronische oder mechanische Bauteile betroffen sind, ob es sich um Leckagen von Gas, Pressluft oder im hydraulischen System handelt – die Überwachung mithilfe von Ultraschall hilft, Störungen frühzeitig und im Vergleich mit der Infrarot- oder Schwingungsanalyse schneller und einfacher zu erkennen.
Das Potenzial der Lösung kann mittels einer mobilen App und der Speicherung im Internet gesteigert werden. So wurde z.B. von CTRL Systems, Inc. eine entsprechende Lösung für Android-Geräte entwickelt (http://www.ctrlsys.com/news-inctrl-mobile/). Die neueste Version der “InCTRL” Mobile App nimmt Ultraschall direkt vom Handgerät auf und lädt ihn in ein cloudbasiertes Programm, die „InCTRL-Cloud“, für Verlaufsvergleich und -analyse hoch. Somit können sofort Reparaturen veranlasst werden, ohne die Daten erst über Umwege auswerten zu müssen. Diese Form der Archivierung macht vor allem Sinn, wenn ein Unternehmen mehrere Standorte besitzt, diverse Maschinen zu prüfen und verschiedene Mitarbeiter für deren Überwachung verantwortlich sind.
Optional lässt sich mittels Bluetooth als Systemergänzung die Verbindung zum Messgerät zum Kopfhörer auch kabellos herstellen. Der maximale Abstand beträgt dabei 10 Meter. Schulungssituationen oder die Überprüfung von Maschinen im Team sind somit besser durchzuführen. In Verbindungen mit den neusten Kopfhörermodellen (sog. Noise-Cancelling-Kopfhörern) wird Lärm in der Umgebung nicht nur wie die bisherigen Modelle um ca. 25 dB gedämpft, sondern mit dem „White Sound“ fast vollständig absorbiert. Dadurch sind die leisesten Töne und feinsten Nuancen wahrnehmbar, um auch sehr kleine Leckagen entdecken zu können.
Eine Marktübersicht zu Ultraschallsensoren kann unter http://www.technik-einkauf.de/anbieter-haendler-hersteller-lieferant/ultraschallsensoren/ abgerufen werden.
Mehr Information finden Sie unter folgendem Link:
http://www.computer-automation.de/feldebene/sensoren/artikel/132781/
Haben Sie Anregungen oder Fragen? Über Ihr Feedback würden wir uns freuen!
Ihre Mittelstand 4.0-Agentur Prozesse