Moderne und förderliche Unternehmenskultur

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Wolfgang Horn
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Hier finden Sie Austausch zu allen Themen, die die Unternehmenskultur berühren.

Das Ziel dieser Gruppe

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Hi, Interessenten des Erfolgsfaktors "Unternehmenskultur",

"The Toyota Way" hat Furore gemacht und verzweifelte Versuche inspiriert, dieselben Erfolge zu erreichen wie durch das "Toyota Production System". Das ist wohl die Unternehmenskultur des Konzerns.

Im Bushido, im "Weg des Kriegers", des Samurai, sehen Viele die Lösung gegen die Wettbewerbsschwäche durch das "jeder für sich, jeder gegen jeden und unser verzweifelnder Boss gegen alle".

Die in diesem Chaos fehlenden menschlichen Werte verankert Bushido schon in Kindern, die eigentlich nur Karate lernen wollen oder andere japanische Kampfkünste. (Natürlich ist das Erlernen wirksamer Selbstverteidigung viel besser als gruppendynamische Traumabewältigung.)

Nach dem Fortschritt von "Was ist Bushido?" zu "wie funktioniert die Weitergabe menschlicher Werte?" zeigt sich:

1. Bushido ist gut für den Lehrling, der den Spuren seines Meisters folgen will - wenn beide und ihr Umfeld bereits Werte japanischer Kultur leben. Wer aber Bushido in einem Umfeld hemmungsloser Egomanen leben wollte, der würde von diesen ausgebeutet.

2. Abendländer, die Egomanie von Herzen ablehnen, wären besser dran, lebten sie christliche Werte wie dieser:

„Wenn die Leute nicht immer per wir in Geschäftsangelegenheiten sprechen, nicht Gelegenheit haben, sich bei Ehren und Sorgen des Geschäfts beteiligt zu fühlen, so kann man kein treues Festhalten, auch in trüberen Zeiten, verlangen und erwarten.“ (Werner von Siemens, 1816-1892)

Danach sah er "sein Erfolgsrezept" darin, dass er eben kein Diktator war, sondern Miteinander wollte.

Miteinander ist auch unverzichtbar, wo dies gilt:

"Die Kunst des Managements besteht darin, mit weniger Wissen, als es die Mitarbeiter haben, diese zu führen." (Bernd Pischetsrieder)

Denn dort brauchen wettbewerbsfähige Entscheidungen das Mitdenken Wertschaffender für die gemeinsame Sache – und dazu Lincoln’sche Zustimmung:

"Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren." (Abraham Lincoln)

Der Gewinn dieser aufrichtigen Zustimmung ist höchste Führungskunst. Ob in Japan oder in Bayern. Die ist eher im Miteinander mit der bayerischen Kultur zu gewinnen als gegen diese.

Deshalb, abendländische Erfolgssucher, sucht besser in heimatlichen Gefilden das Erfolgsträchtige früherer Vorbilder!

Ciao

Wolfgang Horn

Hi, Interessenten des Erfolgsfaktors "Unternehmenskultur",

Allein die Bezeichnung "Fehlerkultur" ist schon minderwertig wie der widersprüchliche Appell "wir sollten Fehler nicht stigmatisieren!"

Ein Vorbild war dieser, trotz seines Opportunismus gegenüber dem Diktator seiner Zeit:

„Haben sie als Mitarbeiter Fehler gemacht, so lassen sie es unverzüglich jeden Betroffenen wissen. Sie werden weder Kritik noch Strafe ausgesetzt sein, solange sie guten Willens sind.“ (Wernher von Braun)

Er schützte die reuigen Irrenden gegen jeden, der aus ihrem Irrtum Kapital schlagen wollte. Ferner unterband er die Fehlerfortpflanzung.

Der Fortschritt von "was ist ein Fehler?" zu "wie funktioniert er?" zeigt:

1. Von Fehler reden eher die Gehässigen. Diejenigen, die von Braun zähmte.

2. Schachspielern unterlaufen in ihrem Geiste unzählige Denkfehler, bis sie schließlich DEN Zug machen, der ihnen den Sieg beschert. Das Bedenken der Nicht-Besten Züge ist aber kein Fehler, sondern Voraussetzung zum Erkennen des "richtigen Zuges".

3. Im Denken verwerfen wir unzählige Lösungsansätze, weil sie "bloss" die zweit- ode drittbeste Wahl waren. Aber wir brauchen sie zum Erkennen, welche Alternative nun die beste sei.

Deshalb ist ein erster Schritt zur Senkung der Qualitätskosten hier die Umbenennung von "Fehler" in "zweitbeste Wahl" oder in "fast-richtig".

Als zweiten Schritt: Die erfolgreiche Methode Wernher von Brauns entnazifiziert anwenden. Aufklären, warum die zweitbeste Wahl für alle viel, viel besser ist als jedes Naserümpfen.

Ciao

Wolfgang Horn

Mancher, der sich behindert oder gebremst fühlt, sehnt sich nach den Träumen der Tyrannen.

Aber:

"Niemand ist gut genug, einen anderen ohne dessen Zustimmung zu regieren." (Abraham Lincoln)

Den unverzüglichen Tyrannenmord sollte diese Weisheit eigentlich jedem Tyrannen bereiten.

Aber das Verständnis ihres Wie braucht leider viel Zeit:

1. Niemand tut gern, was ihm befohlen werden musste. Niemand unterwirft sich gern einer Person, die ihn gegen Lincoln’s Weisheit regieren will. Es sei denn, sie besticht ihn reichlich.

2. Minderengagement und Bestechungsgelder mindern die Wettbewerbsfähigkeit der Planwirtschaft erheblich.

3. Je mehr vom Tyrannen Ausgebeutete die Rückständigkeit ihrer Regierungsform erkennen, desto eher wenden sie sich gegen diese.

4. Ob sie ihren Tyrannen abwählen oder ermorden, sein Ende ist nur eine Frage der Zeit.

Folgerungen:

a) Tyrannen halten sich höchstens solange, wie sie aus immer neuen Erobeberungen noch mehr Bestechungsgelder heraus pressen.

b) Vermittlungen können erst erfolgreich sein, wenn dem Tyrannen weitere Eroberungen teurer sind als die Gelder, die er durch die Vermittlung bekommt.

Dies gilt nicht nur für die Politik, sondern auch für Unternehmensführung.

Ciao

Wolfgang Horn

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Ja, Peter, Du hast Recht mit "Jedes Unternehmen hat Kultur!" - aber nur eine Kultur mit Qualität steigert Zusammenarbeit, Wettbewerbsfähigkeit, Gewinne, Kapital und macht die Arbetplätze sicherer. Leistungen zur Steigerung der Qualität dieser Kultur sind gut. Ciao Wolfgang Horn
Das Ziel dieser Gruppe

Das Xing-Motto "Hier finden Sie Austausch zu allen Themen, die die Unternehmenskultur berühren " taugt wohl für Kaffeekränzchen, denn Austausch allein ist für Berufstätige bestenfalls luxuriöse Zeitverschwendung. (Zudem dürfen Arbeitnehmer keine Arbeitszeit verschwenden.)

Wer dagegen Wettbewerbsfähigkeit steigern will, seine persönliche, die seines Teams oder auch die seiner Unternehmenseinheit oder seines Unternehmens, der wertet Angebote, Zeit zu investieren, nach ihren Aussichten auf Return.

"Eine intakte Unternehmenskultur ist fast ein Garant für hohe Gewinne.“ (Peter F. Drucker)
Was steigert die Wettbewerbsfähigkeit mehr als die "Reparatur von Defekten" an "Unternehmenskultur", "Kultur einer Unternehmenseinheit" oder an einem Teamgeist?

Werner von Siemens, Robert Bosch und andere haben schon in der Gründung ihrer Unternehmen solchen Defekten vorgebeugt und hatten deshalb einen besseren Start im Konkurrenzkampf.

Wer den Erfolgsfaktor "Kultur" nutzen will, ob im Großen, oder auch nur persönlich., der findet in dieser Gruppe Informationen dazu, Angebote und auch konstruktive Dispute.

Mit freundlichen und fortschrittlichen Grüßen
Wolfgang Horn