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Thomas Kerfin Jake Bugg kommt auch nach Deutschland...
Hi,
sicher haben einige von Euch den Jungen (*28.02.1994!!!) schon "auf dem Zettel", die Kritiken überschlagen sich ja fast schon. In GB ist er schon eine Größe, nachdem ihn die Gallagher-Brüder schon gelobt haben, seine Musik wirklich anspricht.
Momentan ist er auf Tournee, kommt auch zu einigen Gigs nach Deutschland. Bitte aber die Termine seiner webside nicht unbedingt so nehmen, die Tickets lauten auf andere Daten (FFM 02.03., HH am 06.04.).
Also: Vielleicht ja ein neuer Stern am Himmel?
Viele Grüße
Thomas
Thomas Kerfin Pete Townshend - Who I am
Who I am
Da bekam ich doch ein Weihnachtsgeschenk, welches ich so noch gar nicht „auf dem Zettel“ hatte. Zwar wusste ich, dass Pete nun endlich eine eigene Story schreiben wollte, doch ich hatte die Veröffentlichung gar nicht mitbekommen.
Im November erschienen, ein wirklicher Wälzer. In englischer Sprache nur dann wirklich zu empfehlen, wenn man(n) wirklich „native speaker“ ist. Lieber die deutsche Ausgabe kaufen, ansonsten werden die vielen Gedankengänge, Ideen, Ängste, etc. nicht richtig verstanden.
In gut einem Monat habe ich das Buch durchgehabt, ab und an mit Pete brechen wollen, denn manchmal war ich wirklich sauer. Er schreibt wirklich schonungslos offen über seine Kindheit, seine Ängste, seiner Affären, seine Drogengeschichten. So hat man eben schnell den Eindruck, hier einen ganz normalen Rockstar vor sich zu haben, er erfüllt alle gängigen Klischees. Und gerade das hatte ich so nicht vermutet, vielleicht naiv von mir. Doch zum Schluss war ich froh, immer wieder weiter gelesen zu haben – nun verstehe ich den Gesamtzusammenhang, sehe vieles erklärbar, kann viele Entscheidungen nachvollziehen.
Natürlich wird einem die Mod-Szene vor Augen geführt, die Entstehung der Band wird noch einmal verdeutlicht, die ganzen inneren Konflikte der Band, die dann noch verschärft worden sind, als Keith zu den verbliebenen drei stieß. Wie dann der eigene Stil entstand, wie dann Pete erste eigene Schritte in der Komposition unternahm, wie sich die Band dann deutlich von den Kinks, Beatles und den Stones abgesetzt hatte, auch weil man ja alle sehr gut kannte. (dass Pete Mick Jagger so verehrt, kann ich aber immer noch nicht nachvollziehen.)
Die ersten Erfolge stellten sich ein, das Management kam auf, wenn auch anfangs völlig Ahnungslos organisiert. Die ersten europäischen Touren, die erste Reise in die Staaten. Alles das ist ebenso erzählt worden, wie die Entstehung der Alben, die tragischern Verluste von Keith und John, etc.
Was wirklich neu ist, sind die Gedanken, die hinter all dem stehen. Wie sehr sich Pete immer wieder eingebracht hat, wie viele Aufgaben er gleichzeitig übernommen hat, wie er gleichzeitig eine Familie gegründet hat. Heute würde man sagen, hier treibt sich einer freiwillig und mit Ansage zu einem Burn Out… Aber er hat der Erfolg genossen, seine Gesundheit aber immer wieder aufs Spiel gesetzt – Alkohol, Kokain, etc. waren lange seine Begleiter, kamen ab und an auch immer wieder einmal zu Besuch.
Heute aber ist er gereift, besinnt sich auf seine sozialen Projekte, nimmt die Musik von früher an, freut sich auf die Zukunft, denkt aber mehr an sich, an seine Familie. Und seine großen Boote und schnellen Autos wollen ja auch bewegt werden.
Für mich ein tolles Buch, sicher zu 99 % aus seiner eigenen Feder – Pete ist einfach eine zu starke Persönlichkeit, er benötigt keinen weiteren Schreiberling…
Thomas Kerfin Soeben erschienen: The Who - Live at Hull
The Who – live at Hull – Doppel-CD
ja, gerade am Freitag, 16.11.2012, erschien der komplett überarbeitete Konzertmitschnitt vom 15. Februar 1970, einen Tag vor der Aufnahme des Konzertes in Leeds, welches als „Live at Leeds“ veröffentlicht worden ist.
Diese Doppel-CD erhält fast die gleiche Songliste, Seite 2 die „Tommy“-Songs, da das Album kurz vorher erschienen war.
1970 waren The Who wohl in ihrer kreativsten Phase, die Studio-Alben (Tommy!!!) und die Live-Auftritte waren legendär, deutlich waren die vier Jungs ihrer der Mod-Phase entsprungen, als Musiker und Persönlichkeiten gereift und folglich auch von der fachwelt zunehmend ernst genommen worden. Auch waren die jahrelangen, teils gewalttätigen, Streitigkeiten vorbei, es wurde sich wirklich um die eigene Musik gekümmert, auch wenn Pete dabei wire immer die treibende Kraft war. Die Alkoholkrankheit von Keith war auch noch nicht so schlimm, dass er die Trommelstöcke nicht mehr halten konnte, wie es ja später bei „Who are you“ der Fall war…
Wer jemals die Chance hatte, The Who einmal live erlebt zu haben, der versteht sicher, warum die Jungs als beste Live-Band der Welt galten (oder gelten?).
Viele Grüße
Thomas
Thomas Kerfin Meine Ideen zum „Selberwünschen“…
wer noch nicht weiß, was er sich oder anderen schenken soll, hier so meine Tipps zum Fest...
The Who – DVD – Amazing Journey: The Story of The Who / Six Quick ones
Erschienen zwar schon im Dezember 2007, aber wer diese DVD noch nicht hat, der sollte sie in seinem Besitz bekommen. Ganz tolle Interviews und Infos „aus erster Hand“, man erfährt auch vieles über die 60er Jahre und das Lebensgefühl, die Musik aus dieser Zeit. Und toll finde ich auch die Beweggründe, The Who Mitte der 90er wieder auf Tournee gehen zu lassen.
The Who – Quadrophenia (Super deluxe edition)
Erschienen im November 2011 – Wenn man diese mehr als LP-große Box sieht, wird man erschlagen, wenn man die Box dann anhebt wird einem schwindelig. Und dann einmal ansehen, was da so alles drin ist. Weit mehr als nur die überarbeitete Albumversion – Bücher, Bilder, etc. Zwar wird der Preis von ca. 90,00 Euro erst einmal verwundern, doch er ist gerechtfertigt, denn die Zusammenstellung der Additionals ist gelungen und zeigt die Lebensart der 60er Jahre ganz deutlich. Fast möchte man wieder jung sein. Und zum Album selbst muss man nichts sagen, oder?
Viel Spaß beim Verschenken
Thomas
Thomas Kerfin Das englische Modelabel "Pretty Green"...
Hallo,
da Liam Gallagher ja nun sehr viel Zeit hat, gründete er ja dieses Label und hat u.a. ja auch Paul Weller zur aktiven Mitarbeit (Modell, Ideen für Kreationen) gewinnen können.
Wenn ich mir den Katalog so ansehe, dann sind das tolle Klamotten, aber wirklich neu so nicht, sieht man alles so auch bei Ben Sherman und Fred Perry. Preislich aber weit über beiden.
Darum startete ich auch einen Versuch und erwarb ein paar wenige Stücke. Sehen toll aus, wirklich gut verarbeitet, schöner Stoff. Aber ich habe so meinen Zweifel, ob das alles den Preis rechtfertigt. Und ich bin ja von John Smedly und Ben Sherman eigentlich ja schon verwöhnt.
Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
Viele Grüße
Thomas

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