Nachhaltigkeitsbericht / Sustainability Reporting

Nachhaltigkeitsbericht / Sustainability ReportingNachhaltigkeitsbericht / Sustainability Reporting

656 members | 224 posts | Public Group

Die Gruppe diskutiert Fragen zur Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten, Standards wie GRI, ISO sowie Materalität & Managementsysteme.

Worum es in dieser Gruppe geht

ob CSR Berichtspflicht oder zunehmende Auskunftspflicht im Rahmen von Ausschreibungen und Lieferantenbewertungen – die Anforderungen an Nachhaltigkeits- bzw. extra-finanzielle Informationen steigen in immer mehr Unternehmen. Auch in Ihrem? In diesem Fall laden wir Sie herzlich ein zur Teilnahme an dieser Xing-Gruppe. Wir diskutieren hier aktuelle Trends, geben Antworten auf Fragen und bieten jedem Interessierten die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Bitte respektieren Sie, dass es um Erfahrungsaustausch geht und die Kundenansprache gern zurückstehen darf.

Über den Moderator

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Jetzt bald geht es los mit der COP in Glasgow und ich bin gespannt, inwieweit die Energiekostendebatte auch Einfluss auf die Klimadebatte haben wird. Umso wichtiger ist hier konsequentes Kurshalten. Spannender Artikel zum Kontext, insbesondere für Reporter!

https://www.umweltdialog.de/de/umwelt/klimawandel/2021/Klimaschutz-Keine-Zeit-zum-Aufschieben.php

Opportunities to Minimize CO2 Using Available Infrastructure

- Using more heat and power together (CHP)

- Increasing productivity of existing coal plants and the usage of existing natural gas plants

- Use markets' ability to push down emissions

- Continue to build significant-scale wind and solar plants

- Establish a robust transmission network that enables a more diversified power source portfolio

Article: https://lnkd.in/dZJcvVn9

Digitalisierung und Nachhaltigkeit lassen sich zusammendenken! Wir zeigen Ihnen verschiedene Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen und stellen Ihnen Change-Management-Praktiken vor, die Ihnen bei der Umsetzung Ihres Vorhabens helfen.

Die Digitalisierung stellt einen zentralen Treiber für wirtschaftliche und soziale Veränderung dar. Gleichzeitig steht die Weltgemeinschaft vor der enormen Herausforderung, den Klimawandel und seine negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt einzuschränken. Da sowohl aus Brüssel als auch aus Berlin immer mehr rechtliche Vorgaben kommen, sind Unternehmen nun gefordert, ihre Strategie und operativen Aktivitäten nach Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit auszurichten.

Oft sehen diese sich allerdings mit einigen Herausforderungen konfrontiert, allen voran die spärlich verfügbaren Mitarbeitenden, die sich neben dem Tagesgeschäft um diese Themen kümmern sollen. Darüber hinaus steckt hinter dem Thema Nachhaltigkeit ein undurchsichtiges Dickicht an komplexen Themen, die nur schwierig allein zu durchdringen sind.

Innerhalb dieses Online Seminars werden deshalb sechs identifizierte Handlungsfelder mit konkreten Leitfragen vorgestellt, die den Unternehmen den Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen erleichtern werden. Zudem werden konkrete Beispiele aus dem relevanten Unternehmensumfeld gezeigt. Um die Hürden für die Realisierung solcher Digitalisierungsprojekte zu verringern und den Projekterfolg zu erhöhen, werden zudem von Change-Management-Praktiken gestützte Schritte vorgeschlagen, wie vorgegangen werden könnte.

Lassen Sie sich mitnehmen und machen auch Sie den nächsten Schritt in eine nachhaltige Zukunft!

https://www.estandards-mittelstand.de/termin/nachhaltigkeit-durch-digitalisierung-1-366/770/

Immer mehr börsennotierte Unternehmen in Deutschland setzen sich Nachhaltigkeitsziele. Allerdings spielen diese bei der Vergütung der Vorstände nur eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und der Kirchhoff Consult AG, für die beide auf Grundlage von Nachhaltigkeitsberichten und nichtfinanziellen Erklärungen/Berichten 160 Unternehmen aus DAX, MDAX und SDAX untersuchten.

In der Unternehmensführung lässt sich beim Thema Nachhaltigkeit „eine Lücke zwischen kommunizierter und gelebter Praxis vermuten“, heißt es in der Studie, die dieses Jahr zum achten Mal in Folge erstellt wurde. Stichtag der Studie ist der 30. Juni, an dem der DAX noch aus 30 Unternehmen und nicht wie inzwischen aus 40 bestand.

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Knapp jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) ordnet Corporate Social Responsibility (CSR) einem Vorstandsressort zu. 36 Prozent der Unternehmen geben an, Themen mit gesellschaftlicher und ökologischer Relevanz im Jahr 2020 auch im Aufsichtsrat behandelt zu haben. Und im Vergütungsbericht weisen ein Drittel aller Unternehmen Kennzahlen auf, die mit Nachhaltigkeit verbunden sind und einen Einfluss auf die Höhe der variablen Vergütung des Vorstands haben. Doch nur zu einem geringen Teil (20 Prozent) sind diese Kennzahlen mit einer konkreten Zielvorgabe und einer konkreten zeitlichen Zielsetzung verbunden. „Die Bedeutung von Nachhaltigkeit spielt insgesamt noch eine untergeordnete Rolle in deutschen Vorständen und Aufsichtsräten“, sagt Nils Borcherding, Partner Sustainability Services bei BDO. Und Philipp Killius, Partner und Head of Sustainability/ESG bei Kirchhoff, stellt fest: „Die Vergütung der Vorstände hängt nur teilweise an faktischen Nachhaltigkeitszielen, die Kompetenzen und Ressorts weisen oftmals keinen klaren Nachhaltigkeitsbezug auf.“

Signifikante Fortschritte im MDAX und SDAX

Die aktuelle Studie zeigt aber auch, dass die börsennotierten Unternehmen in Deutschland Anstrengungen unternehmen, um in puncto Nachhaltigkeit den wachsenden gesellschaftlichen und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden. Zwei Drittel (66 Prozent) aller DAX-, MDAX- und SDAX-Gesellschaften veröffentlichen mittlerweile einen Nachhaltigkeitsbericht – sieben Prozent mehr als im Berichtszeitraum der vorausgegangenen Studie. Um ihrem nachhaltigen Bestreben verstärkt Glaubwürdigkeit zu verleihen, hat inzwischen fast die Hälfte (47 Prozent) aller Unternehmen den Global Compact Vertrag der Vereinten Nationen (UNGC) unterschrieben. Damit bekennen sich die Unternehmen zu den zehn universell gültigen Prinzipien verantwortungsvoller Unternehmensführung in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention. Im Vergleich zum Vorjahr ist hier ein besonders starkes Engagement zu beobachten. Von allen UNGC-Unterzeichnern sind 29 Prozent erst seit 2020 beigetreten. Bei DAX-Unternehmen gab es dabei nur leichte Zuwächse, weil die meisten Konzerne den Global Compact schon unterzeichnet haben. Signifikante Fortschritte machen insbesondere die Unternehmen im MDAX und im SDAX. Unternehmen, die sich zum UNGC bekennen, müssen regelmäßig darüber berichten, wie sie die zehn Prinzipien umsetzen.

Mehr als die Hälfte aller Unternehmen weisen ESG-Ratings aus

Umwelt (Environment), Soziales und Gesellschaft (Social) und Unternehmensführung (Governance) rücken bei vielen DAX-160-Unternehmen verstärkt ins Blickfeld. Mehr als die Hälfte weisen inzwischen ein ESG-Rating und die dazugehörigen Rating-Ergebnisse in ihren Berichten aus. Bei DAX-Unternehmen ist dies Standard.

Beim Klimaschutz gibt es darüber hinaus zwei hohe Messlatten: die Vorgaben der Science Based Targets Initiative (SBTi) und der Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD). „Viele Unternehmen des DAX160 lassen sich nicht von aufwendigen Initiativen mit Klimabezug abschrecken“, stellt die Studie fest. Mehr als ein Viertel (27 Prozent) aller Nachhaltigkeitsberichte weist einen TCFD-Index auf. Ein knappes Viertel (23 Prozent) der Unternehmen hat sich verpflichtet, dem SBTi entsprechend Ziele zu setzen – oder hat diese Ziele bereits verabschiedet.

Bei den Lieferketten gibt es noch Luft nach oben

Bei der Frage, wie nachhaltig ein Unternehmen arbeitet, steht nicht nur das eigene Verhalten im Fokus, sondern auch das der Zulieferer. Die intensive Diskussion über das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in Deutschland zeigt nach Angaben der Studie, dass die unternehmerische Verantwortung an Bedeutung zunimmt. Trotzdem bleibe noch Luft nach oben. In zwei von drei nichtfinanziellen Erklärungen und Berichten, die das Thema erwähnen, wird mindestens ein Aspekt der Zulieferer behandelt: am häufigsten das Thema Menschenrechte (66 Prozent), gefolgt vom Thema Umwelt (44 Prozent) und Bekämpfung von Korruption und Bestechung (24 Prozent).

Nur elf Prozent aller Vorstandsposten mit Frauen besetzt

Erstmals erhebt die Studie von BDO und Kirchhoff Consult auch einen aktuellen Stand bei der Gleichstellung in deutschen Führungsetagen. Demnach sitzt zwar in 38 Prozent aller DAX160-Unternehmen mindestens eine Frau im Vorstand. Aber nur elf Prozent aller Vorstandsposten insgesamt sind weiblich besetzt. Leicht differenziert fällt dabei das Bild in den einzelnen DAX-Indizes aus. Bei DAX-Unternehmen sind 16 Prozent der Vorstände Frauen, bei SDAX-Unternehmen elf Prozent und bei MDAX-Unternehmen neun Prozent.

Bei der Verteilung in den Aufsichtsräten ist das Ungleichgewicht nicht ganz so deutlich. Bei den DAX160-Unternehmen haben die Frauen einen Anteil von 32 Prozent gegenüber 68 Prozent Männern. Vergleicht man die verschiedenen Indizes, unterscheidet sich die Besetzung hier kaum.

Die vollständige Studie „Nachhaltigkeit im Fokus – Die nichtfinanzielle Berichterstattung im DAX 160“ steht hier als Download zur Verfügung: https://www.kirchhoff.de/fileadmin/static/pdfs/20210921_KC_BDO_DAX160-Studie_Nachhaltigkeit_im_Fokus.pdf

Worum es in dieser Gruppe geht

ob CSR Berichtspflicht oder zunehmende Auskunftspflicht im Rahmen von Ausschreibungen und Lieferantenbewertungen – die Anforderungen an Nachhaltigkeits- bzw. extra-finanzielle Informationen steigen in immer mehr Unternehmen. Auch in Ihrem? In diesem Fall laden wir Sie herzlich ein zur Teilnahme an dieser Xing-Gruppe. Wir diskutieren hier aktuelle Trends, geben Antworten auf Fragen und bieten jedem Interessierten die Möglichkeit zum Austausch und zur Vernetzung. Bitte respektieren Sie, dass es um Erfahrungsaustausch geht und die Kundenansprache gern zurückstehen darf.

Über den Moderator

Dr. Elmer Lenzen, Geschäftsführer der macondo publishing GmbH, arbeitet seit bald zwanzig Jahren als Journalist und Verleger zu Nachhaltigkeitsfragen. Er ist Herausgeber vom CSR-Nachrichtendienst UmweltDialog und der Jahrbücher des UN Global Compact.

Darüber hinaus beraten und schulen er und sein Team Sie bei allen Fragen zu CSR-Strategien und deren Management und nimmt Lehraufträge und Vorträge im In- und Ausland wahr.

In der Legislaturperiode 2017-2019 wurde Dr. Lenzen in den GRI Stakeholder Council (SC) berufen. Dabei handelt es sich um eines der zentralen Beratungsgremien der Global Reporting Initiative. Die UN-nahe Organisation ist der weltweit wichtigste Standardsetzer für extra-finanzielle Berichterstattung. Als Councellor repräsentiert Dr. Lenzen die Regionen Europa und Zentralasien.