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network consulting rheinmain

Social Media Ausleger des ncrm (network consulting rhein-main) e.V. D.h. gewinnbringender Austausch unter Beraterinnen und Beratern

Helmut König Unzufriedenheit ist heilbar
Unzufriedenheit ist heilbar
Gerade ist mein Artikel vom Frühjahr auf Channelpartner veröffentlicht worden:
Unzufriedene Mitarbeiter in Unternehmen kosten einen Haufen Geld. Dies können Sie ändern, indem Sie an den aktuellen Problemen in Ihrer Firma arbeiten.
Es gilt die Regel: Je größer das Unternehmen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Mitarbeiter unzufrieden sind. Dabei äußert sich dies oft nicht in konkreten Aussagen, sondern in schwer fassbaren Beschwerden. Durch die Arbeit an aktuellen Problemstellungen kann sich dies erheblich verbessern.
Schnell ist der Artikel bei Google auf Platz 1, direkt dahinter meine Homepage.
Dieser und alle Beiträge wie immer auf dem Königskonzeptblog https://koenigskonzeptblog.wordpress.com/2018/06/21/unzufriedenheit-ist-heilbar-2/
Helmut König Die beste Nachricht zum Thema Datenschutz
die mich erreicht hat
Morgenroutine
6:45 Uhr - der Wecker klingelt schrill und mein Tag beginnt. Der erste Blick - Handy checken - es könnte über Nacht ja etwas passiert sein, das mich morgens schon interessiert. Ich stelle fest, neben unzähligen Newsfeed Benachrichtigungen und Nachrichten in Gruppenchats von Freunden, die schon knapp 10 Minuten vor mir wach sind und die Chats der Menschheit füllen, befindet sich eine wirklich relevante Nachricht meiner Freundin: "Guten Morgen, nicht vergessen, wir sehen uns nachher im Café zur Mittagspause. Freu mich schon auf Dich."
7:00 Uhr - Fertig machen für die Arbeit - zum Glück hat meine WetterApp geklingelt und gemeldet das es heute regnet, also schnell noch die Jacke unter den Arm und auf zur Arbeit.
7:30 Uhr - Arbeitsbeginn und da beginnt auch schon die nächste Routine:
- Radio und PC an; während dieser startet, hol ich mir erst einmal einen Kaffee
- Mailpostfach öffnen und abwarten wie der Ladebalken mir meine ersten Mails ins Postfach lädt. DANKE an 143 Mailversender für Eure Mühe mir seit gestern Abend 17 Uhr über Nacht zu schreiben.
- Was nun folgt: unzählige Mails überfliegen, 50% davon sind Mailings und Newsticker und werden einfach mal sporadisch weggeklickt. Man spürt wie die Taste "Entf" schon fast im Takt mit dem Lied aus dem Radio mitklickt.
(Im Direktmarketing spricht man von der sogenannten 1 Sekunden Schwelle Beim E-Mail entscheidet der Nutzer innerhalb von einer Sekunde, ob er die Mail liest oder löscht. Entscheidend sind Absender und Betreff. Beim Brief liegt die Schwelle bei 20 Sekunden. Da bleiben auch noch andere Möglichkeiten).
- Die E-Mails die wirklich wichtig sind, bleiben übrig und nach rund 30 Minuten kann ich endlich mit meiner tatsächlichen Arbeit beginnen. Und wie ich schon in der ersten Kundenanfrage stecke fällt mir auf, dass der Großteil der bereits gelöschten Mails eine Bitte zum Verbleib in deren Datenbank war.
Ich kenne diese Morgenroutine nur zu gut und deshalb verspreche ich Ihnen heute:
• Kein Mailingversand über Nacht der morgens schon Ihr Postfach füllt
• Nur eine Newsmail pro Monat mit den wichtigsten Informationen
Wir würden uns freuen Sie weiterhin im Verteiler willkommen zu heißen. Bleiben Sie mit uns Up-to-date – Dieser Text kommt mit freundlicher Genehmigung von Galaxy-energy
(Lt. Untersuchungen aus dem Bereich der Direktmarketing Versender liegen die höchsten Öffnungsraten für Mails und Briefe n Unternehmen Dienstag, Mittwoch, Donnerstag am späten Vormittag bzw. am frühen Nachmittag. Vorher ist immer viel zu tun und nachher bereitet man sich auf den Feierabend vor. Das gilt logischerweise im verstärkten Maße für den Montag – Posteingang voll – und den Freitag – Zeit fürs Wochenende, es wird nichts neues mehr angefangen.)
Interessant finde ich noch abschließend, dass ich viele Mail von Unternehmen bekommen habe, die mich wegen dem weiteren Versand vom Newslettern um Genehmigung gefragt haben. Interessant dabei ist auch, dass ich von einem Großteil dieser Adressen schon jahrelang nichts mehr gehört habe. Da werden zwar keine Newsletter verschickt, wohl aber Hinweise zur Datenschutzverordnung.
Helmut König Fluch der Digitalisierung
Beherrscht das System den Menschen oder der Mensch das System?
Ich war auf der Insulation Expo in Köln, einer kleinen Spezialmesse für Dämmstoffe im Industriebereich:
Im Vorfeld mustergültig vorbereitet von der Messegesellschaft inkl. Anmeldung, Möglichkeit sich zu vernetzen, Termine vorzubereiten u.s.w.
Aber schon auf der Messe beginnt der Fluch, 2 oder 3 mal bin ich darauf hingewiesen worden, dass ich demnächst einen Termin habe – aber das steckt man noch weg. Es ist ja auch nicht schlecht, es sei denn, man hat viele Termine, dann wird’s unübersichtlich. Man kennt das ja auch von manchen Bestellungen, wenn eine Bestellung über 3,50 Euro im Netz von 15 – 20 Mails begleitet wird.
Aber jetzt geht’s erst eigentlich los:
Nahe am Terror ist die Gesellschaft mit der Nachbefragung, nach der dritten Mail versuche ich dazu Stellung zu nehmen. Dazu muss ich die Umfrage mitmachen.
Bei der 2. Frage, bei der ich keine Begründung schreibe, ich kann zwischen Leerfeld und verschiedenen Begründungen auswählen, kommt der Hinweis, dass ich doch bitte Frage 5 beantworten soll – Eine Frage 5 ist vorher nicht aufgetaucht, vielleicht ist die laufende Seite der Befragung gemeint.
Entnervt gebe ich auf und nutze den Link zum Abmelden. Aber weit gefehlt: Das Häkchen zum Newsletter abbestellen ist gesetzt aber wenn ich bestätige, kommt der Hinweis „Leider haben Sie die Checkbox nicht angeklickt“ Häkchen weg, Häkchen rein, gleiches Ergebnis.
OK, dann muss das anders gehen:
Ich antworte auf die Mail zur Befragung, um mich abzumelden, die Nachricht kommt als nicht zustellbar zurück.
Ich schreibe an die Info Adresse der Messegesellschaft, eine Nachricht kommt zurück, dass ein bestimmter Mitarbeiter nicht zustellbar ist (Das passiert, wenn die Infoadresse automatisch an einen Mitarbeiter weitergeleitet wird, dieser Mitarbeiter das Unternehmen verlässt und vergessen wird, die Weiterleitung zu löschen)
Ich glaube, dass man diese Vorgehensweise zu Recht Fluch der Digitalisierung nennen kann, da kann jemand mit diesem Thema nicht umgehen. Aber was machen wir jetzt? Zum Glück gibt es die Blockierfunktion in den Mailprogrammen, also diese Messegesellschaft auf blockieren setzen, dann können die sich zukünftig woanders blamieren.
Helmut König Floskeln, die mir so in den letzten Wochen auf Tagungen aufgefallen sind
Ich begrüße Sie recht herzlich
Damit sind Sie ein bisschen in der Pflicht
Mehrwert durch Visualisierung
Das geht relativ gut
Wir wollten es eigentlich anders zeigen aber das hat nicht geklappt, ich hoffe, wir konnten trotzdem.....
So das war es jetzt eigentlich, ich habe nicht alles dargestellt weil das den Rahmen sprengen würde
Meine Frage ist so ein bisschen
Damit will ich dann wahrscheinlich auch meinen Vortrag beschließen
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit
Teils einfallslos, teil lustig, teils Zeichen von Unsicherheit nach dem Motto: Entschuldigen Sie, dass ich hier stehe und einen Vortrag halte oder eine Frage stelle.
Wie immer zusammen mit allen anderen Beiträgen auf koenigskonzeptblog.wordpress.com/2018/05/29/floskeln-die-mir-so-in-den-letzten-wochen-auf-tagungen-aufgefallen-sind/

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