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Gabriel Fehrenbach Eigenmächtig machtlos
Was das Wort „Macht“ angeht, sind wir eindeutig. Wir teilen die Welt klar ein, in jene, die Macht haben, und jene, die davon ausgeschlossen sind. Und sollten wir etwa Macht haben, einfach, weil wir über Bildung oder gewisse finanzielle Mittel verfügen, so verschleiern wir diesen Zustand zumindest verbal. Denn das richtige Leben findet immer auf Seiten der Machtlosen statt, ihnen gilt unsere Solidarität.
Wie aber wollen wir Solidarität leben, ohne Macht zu erlangen, um die gegebene Verhältnisse zu verändern? Wir ignorieren, dass dies paradox ist. Wir gestalten, aber nicht unter dem Begriff Macht, denn das hieße ja, auf der falschen Seite zu stehen. Wir verwenden andere Wörter und höhlen damit, bewusst oder unbewusst, den Machtbegriff aus.
Machtlosigkeit ist eine zutiefst menschliche Erfahrung. Wir werden geboren als Kinder, haben alles und sind zugleich zutiefst abhängig von anderen. Zu wachsen und erwachsen zu werden ist jener Prozess, in dem wir Hilflosigkeit überwinden und Selbstwirksamkeit erlangen.
Dabei leiten uns Bilder und Geschichten von Macht. Ihre Beziehung zum „Haben“ ist eine von vielen Perspektiven. Macht ist darin eine Ressource, die nur eingeschränkt vorhanden und daher sehr wertvoll ist.
Doch was wäre, wenn wir diese Annahme einmal umkehren? Was, wenn wir uns Macht nicht als knappes Gut, sondern als Fülle vorstellen, eine Fülle, die aus dem Miteinander, der Gegenseitigkeit und der Großzügigkeit entsteht?
Dann taucht plötzlich die Frage auf: Weshalb bin ich nicht mächtig? Und was hat das mit mir – und eben nicht mit den anderen – zu tun?
Wir können Machtfragen nicht lösen, indem wir sie ignorieren oder ausblenden. Denn unsere Vorstellung von Macht ist tief in unsere sozialen Regeln, unsere Institutionen und Organisationsformen eingewoben. Zugleich stellen sich die Machtfragen mehr denn je. Denn alle Herausforderungen, vor denen wir stehen – ob sozial, ökologisch oder wirtschaftlich –, lassen sich am Ende auf die Verteilung von Macht und Ressourcen herunterbrechen.
Machtfragen zu beantworten aber verlangt, Macht anders zu denken. Denn im Denken beginnt alles. Daher nochmals die Frage: Was also bedeutet es, wenn wir uns Macht nicht als knappes Gut, sondern in Fülle vorstellen?
Mehr dazu:
Elke Böckstiegel
Das ist ein sehr gutes Thema, Danke für die Ausführungen. Die negative Konotation, die dieser Begriff bei vielen hat, kommt doch auch daher, dass Macht mit dem üblichen "win-lose" Spiel gleichgesetzt wird. Wer auf dieses Spiel keine Lust hat, müsste ihm ein anderes Spiel entgegen setzen. Und da fällt einem oft kein anderes Spiel ein.
Wir haben das Spiel des "stimmigen Handelns" entwickelt. Es geht davon aus, dass ich selbst Macht habe, diese einsetze, um meine Anliegen zu realisieren, hierbei mein Umfeld mitnehme und um möglichst viel win-win bemüht bin. Siehe auch: https://www.harmoniamanifest.net/home.html
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Tino Engel
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Lara Helms Metallische Grüße aus der Voreifel
Hallo zusammen,
von Hause aus bin ich Werkstoffingenieurin, habe aber durch meine aktuelle Stelle mehr und mehr das Trainieren für mich entdeckt.
Seit nun fast 6 Jahren erarbeite ich ein innerbetriebliches Weiterbildungskonzept für Produktionsmitarbeiter einer Metallhütte. Ziel ist es die Kollegen mit den unterschiedlichsten Ausbildungen konkret auf ihre Aufgaben in unserem Produktionsbereichen vorzubereiten und auszubilden.
Dafür schreibe ich umfangreiche Schulungsunterlagen, führe Seminare durch und lasse Prüfungen schreiben.
Da Pädagogik, Didaktik etc. keine Teile meines Studiums waren, habe ich kürzlich meinen AEVO Schein und einen Intensiv-Lehrgang für die Erwachsenen- und Weiterbildung besucht. Durch diese Gruppe erhoffe ich mir Austauschmöglichkeiten mit anderen betrieblichen Dozenten und Trainern oder Anregungen für weitere Qualifikationsmöglichkeiten.
Ich freue mich schon auf neue Kontakte!
Beste Grüße
L. Helms
Roman Mendelev Vorteile von Fehlern
Hallo zusammen,
heute würde ich gern über das Thema Fehler und deren Vorteile sprechen. Ich habe ein Video, meine Erfahrungen und Gedanken zum Thema und eine Filmempfehlung für euch vorbereitet.
http://blog.konfliktologie.de/meine-erfahrungen/vorteile-von-fehlern.html
Gruß!
Roman

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