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Netzwerk für Coaching & Training

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Nur für XING Mitglieder sichtbar Diskussion und Austausch oder Werbung?
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Hallo an alle neuen XING-Gruppenmitglieder und die, die sich nach längerer Zeit dazu durchgerungen haben, im Vorstellungsforum zu posten.
Dennoch bitte ich alle Gruppenmitglieder, sich mit den Gruppenrichtlinien, die unter dem Reiter "Über diese Gruppe" zu finden sind, vertraut zu machen. Unser Netzwerk soll dem Erfahrungsaustausch dienen und darf gern auch als Diskussionsplattform genutzt werden. Jeder inhaltliche Beitrag, der forenkonform leicht konsumierbar ist, bereichert die Coaching- und Trainingswelt. Nebenbei haben Beiträge durchaus auch SEO-Wirkung auf Sie und Ihre Internetpräsenz.
Der Grundsatz "Wer nicht wirbt, stirbt." ist nach wie vor gültig. Dem wird auf unserem Marktplatz Rechnung getragen. Hier gehören alle Projektangebote, Umfragen, Seminare und auch Funnel-Links ("Melden Sie sich jetzt an und ...") hin.
Bisher war es so, dass Beiträge mit Verlinkungen auf die eigenen Seiten oder Seiten mit eigenen Angeboten geduldet wurden. Da diese Regelung offenbar zu Verwirrungen führte, soll die Regel im Bezug auf Beiträge in unseren Foren novelliert werden:
Ab sofort werden nur noch Links zu fachlichen Beiträgen gestattet. Jegliche Form der Registrierung für eigene Produkte (ausgenommen Newsletter), eigene Webinare, eigene Seminare oder ähnliches führt zur Löschung nach Kenntnisnahme durch den Gruppenmoderator. Ich als Moderator investiere meine Zeit in jeden Beitrag und werde auf die Einhaltung achten. Gleichzeitig behalte ich mir vor, nach dreimaligem Werbeposting in den Foren das Gruppenmitglied aus unserem Netzwerk dauerhaft auszuschließen.
In der letzten Zeit wurden einige Beiträge mit kurzem Teaser und Verlinkung ohne weitern Kommentar oder direkt gleich Verkaufsseiten in unseren Foren eingestellt. Das stört unsere Gruppenmitglieder und beansprucht wertvolle Zeit für die Überprüfung und Löschung.
Wer Anregungen und Ideen zu diesem Thema hat, kann sich gern an dieser Diskussionsrunde beteiligen, denn wir leben vom Austausch der Gedanken und wachsen mit jeder Idee.
In diesem Sinne einen erfolgreichen und schönen winterlichen Mittwoch!
Marco Teschner
Moderator
Wolfgang Schiele Die neue Heldenreise
Wir haben sie durchlebt und durchlitten – und das nicht nur einmal in unseren vielen Lebensjahren: unsere Heldenreisen. So, wie sie von Paul Rebillot und Joseph Campbell im vergangenen Jahrhundert beschrieben wurden. Der eine weniger intensiv und unbewusst, der andere emotional mitgerissen und geistig völlig wach. Immer wieder veränderten sich unsere Lebensumstände und wir mussten uns den Herausforderungen stellen. Jetzt, wo wir die allermeisten Transformationen hinter uns gelassen, alle wichtigen Entscheidungen des Lebens getroffen und unseren Erfahrungskoffer prall gefüllt haben, steht eine der letzten großen Heldenreisen an: die Fahrt vom Berufsleben in den Ruhestand. Sie wird uns auf bisher unbekannte Wege führen. Zwar auf die Trampelpfade unserer Vorgänger. Aber nichtsdestotrotz durch die Mühen der Ebene. Über die Bergkuppen der Erkenntnis. Hin zu den Ufern der Einsamkeit. Entlang der Erinnerungen über die verstrichene Lebenszeit. Vorbei an den Weiten der späten Lebensträume. Und schließlich ankommend in der Stille des eigenen Selbst mit einem unendlichen Verständnis für die Welt und unser Dasein …
In der klassischen Heldenreise durchlebt der Bewerber 12 Stationen. Anfangs lernen wir den Aspiranten in seiner gewohnten Welt kennen, bis ihn der Ruf des Abenteuers ereilt, gegen den er sich mit vielen Mitteln zu wehren versucht. Nachdem er sich endlich aufgerafft hat, trifft er auf seinen Mentor, der ihn motiviert. Langsam überschreitet der angehende Held die erste schwierige Hürde und muss danach noch so manche heikle Bewährungsprobe bestehen. Als schwerste erweist sich die Auseinandersetzung mit seinen ureigensten Ängsten. Die kann er nur selbst bestehen und er wird dafür entsprechend belohnt. Fast schon auf dem Rückweg vollzieht sich seine Verwandlung und er wird – geprägt von den Veränderungen – wiedergeboren. Reich beschenkt mit den Erfahrungen seiner Reise kehrt er zu sich nach Hause zurück …
Wir sind alle Kandidaten auf dem Weg in die „Späte Freiheit“, zum Helden im „Ruhestand“, zum „HiRu“. Und wir wissen schon jetzt intuitiv, dass er nur dann sinnvoll und erfüllend sein wird dieser Weg, wenn wir ihn nicht zum „Stand der Ruhe“ machen: Sondern zu einer Zeit aktiver Selbstentwicklung und konstruktiver Lebensgestaltung. Wenn Sie so wollen: zum späten Veränderer und Former unseres dritten Lebensabschnittes.
Auf meinem blog versuche ich den Weg vom Beruf in die Zeit der „Free Ager“, wie der Zukunftsforscher Matthias Horx die Generatio 50plus neuerdings nennt, in den klassischen 12 Episoden der klassischen Heldenreise zu beschreiben. Ganz in der Manier der weiter oben genannten Schöpfer der Heldenreise – aber diesmal nicht als Vorlage für einen erfolgreichen Hollywoodfilm.
Wer möchte, kann jetzt die Episode 1 "Die heile Welt"- https://wp.me/p7Pnay-Xg - vom Start an nachlesen.
Beste Grüße
Wolfgang Schiele
(Vor)Ruhestandscoach
OLIVER KISSNER 10 Akquise Tipps für eine erfolgreiche Website / Blog
Vielleicht denkt ihr auch über einen Blog auf eurer Website nach. Damit euer Blog zum vollen Erfolg wird, möchte ich euch zehn grundsätzliche „Akquise Tipps“ geben, die ihr als Verfasser berücksichtigen solltet. Ich zähle sie einfach mal nur so auf. Hier sind also die zehn Blog / Website Akquise Tipps:
• Akquise Tipp Nr. 1: Der Blog gehört auf ihre Website
• Akquise Tipp Nr. 2: Passende Themen auswählen
• Akquise Tipp Nr. 3: Redaktionsplan erstellen
• Akquise Tipp Nr. 4: Der stete Tropfen höhlt den Stein
• Akquise Tipp Nr. 5: Glaubhaftigkeit, Nähe und Authentizität
• Akquise Tipp Nr. 6: Textlänge, Gliederung und Präsentation
• Akquise Tipp Nr. 7: Schreiben Sie für Ihre Zielgruppe nicht für Google
• Akquise Tipp Nr. 8: Leser involvieren
• Akquise Tipp Nr. 9: Gastartikel austauschen
• Akquise Tipp Nr. 10: Führen Sie Ihre Leser
Manch von den Punkten mögen euch komisch vorkommen, trennen aber die Spreu vom Weizen. Ausführliche Informationen zu jedem einzelnen Punkten, findet ihr in meinem Blogartikel:
http://erfolgreiche-positionierung.de/blog/zehn-akquise-tipps-fuer-eine-erfolgreiche-website/
Wie sind eurer Erfahrungen? Ich freue mich auf Kommentare, Feedback und Anregungen.
Herzliche Grüße
Oliver Kissner
Wolfgang Schiele
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Letzter Kommentar:
Hallo lieber Wolfgang!

>Referenzen auf sich selbst, seine blogs und Seiten gehören in den Marktplatz?
Referenzen, Blogartikel und Seiten mit informellen Inhalten gehören selbstverständlich in unsere Foren. Doch manche Mitglieder (in sämtlichen XING-Gruppen) meinen, sie müssen uns mit Werbung und Kaufangeboten statt wirklichem Denk- und Diskussionsstoff überfluten. Sind in Blogartikeln Regristrierungen für den Blog oder den Newsletter enthalten, spricht nichts dagegen. Die "Jetzt buchen und sparen"-Angebote hingegen können in unserem Marktplatz eingestellt werden.
Der Hintergrund meines Beitrages ist, dass einige aktive Mitglieder sich von Werbung eher genervt fühlen. Sie wollen sich informieren. Wenn ein Beitrag interessant ist, wird oft das XING-Profil des Autors aufgerufen. Wer dann noch mehr Informationen über die Angebote haben möchte, besucht dann die mit dem Profil verlinkten (Angebots-) Seiten.
Ein weiterer Grund waren auch Beiträge in der letzten Zeit, in denen lediglich eine informationsfreie Einleitung mit einem Link zu Verkaufsseiten gepostet wurden. Was wollten uns die Autoren damit an Inhalten mitgeben?
Im Forum "Tipps, als Coach oder Trainer an Aufträge zu kommen" können durchaus interessante Beiträge gepostet werden, die auch weiterführende Links zu vertiefenden Inhalten enthalten. Jedoch eben keine "Bestelle hier"- oder "Kaufe jetzt"-Seiten. In den Forentiteln steht explizit, ob Werbeeinträge erlaubt sind oder nicht. Das soll in der Euphorie der Wissensverbreitung die Absicht des Postens reflektieren.
Bernd Späth Über Job und Tic.
Es gibt Feedback-Schleifen, die sind richtig menschenfeindlich. Lars, der junge Mann vor mir, ist Anfang dreißig und sehr konservativ gekleidet. Insgesamt wirkt er recht unsicher, was sich unter anderem daran zeigt, dass er mich nach jedem Satz fragend anblickt, offenbar Bestätigung suchend: Stimmst du mir zu oder weist du mich (wieder einmal) zurecht? Auffallend sind die unentwegt in Bewegung befindlichen Finger, die fortwährend aneinander reiben, an den Oberschenkeln, auf der Innenseite der Unterarme oder auch einmal an der Kehle. Immer in Bewegung, immer auf Wanderung, immer auf Suche. Das kann ein Hinweis auf eine frühkindliche Traumatisierung sein.
Überhaupt ist Wachsamkeit angebracht bei Menschen, die stets so seltsam verhalten wirken, - in Mimik, Stimme, Körper und Sprache. Sie haben unbewusst und meist schon sehr früh eine Art Haltegerüst gegen heftige innere Bewegungen aufgebaut, die ins Unbewusste weggedrückt wurden und dort nach Kräften randalieren. Man kann es sich ruhig so vorstellen, als würde man den stetigen Ausfluss einer Quelle in eine Art dehnbaren Weinschlauch umleiten. Je mehr Zufluss desto mehr steigt der Druck. Bis das Gefäß irgendwann und irgendwo beginnt sich auszubeulen: als kleines Bläschen, als große Blase, als plötzlich überall sickernde Gewebedurchlässigkeit oder mit Explosionsknall. – Vielleicht kann man so den Mechanismus der Symptombildung erklären, wenn Unverarbeitetes zum Überdruck führt und der psychische Apparat beginnt an seinen schwächsten Stellen nachzugeben.
„Ich fühle mich so richtig hilflos.“, sagt Lars. Gekommen ist er übrigens wegen eines Problems mit den Kollegen.
„Und ich kann einfach nicht noch mehr einstecken. Ich kann nicht. Ich bin am Ende.“
Das sagt er ruhig und ausdruckslos. - Wäre da nicht das heftige, krampfartige Augenzwinkern beidseitig. So heftig, dass selbst noch die obere Nasenregion ruckartig nach oben schießt. Drei-vier-fünf-mal. Und das macht ihn im Job zum Faktotum, an dem Jeder sich abreagieren darf.
Kollegen sind ja nicht immer die Blüte des menschlichen Charakters. Manchmal suchen sie sich einen aus und picken ihn fast zu Tode. Meist sind es dann Menschen mit einer nicht verstandenen Verhaltensauffälligkeit, die zum Opfer werden, indem man sich gnadenlos über sie lustig macht, sie dumm anmacht, ihnen dreiste Streiche spielt und ihnen jede Schwäche und jeden Fehler als „mal wieder typisch“ doppelt anrechnet. Ein uralter Totbeiß-Reflex aus dem Stammhirn: Was nicht die gleichen Merkmale trägt wie wir, gehört nicht zum Schwarm und muss vertrieben werden. Die Betroffenen sind meist besonders sensibel und sehr verzweifelt, da sie um ihre Auffälligkeit wissen, aber keine Ahnung haben, wie sie herauskommen sollen. Vorgesetzte schauen weg anstatt ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Ein Teufelskreis, der immer wieder einmal zu massiven Aggressionsdurchbrüchen führt, wenn der/die Betroffene es einfach nicht mehr aushält. – Nur nebenbei bemerkt: Das Entsetzen über jugendliche Amokläufer ist groß. Die Frage, was einen jungen Menschen in einen derart mörderischen Hass getrieben hat, wurde bisher nicht gestellt.
In meiner Volksschulklasse hatten wir einen Lehrer, der ebenfalls eine derartige „Macke“ aufwies: Jedes Mal, wenn er uns Kinder zusammenstauchte, geriet er in eine anwachsende Rage, und ab dem Mittelteil seiner Predigt warf er immer wieder den Kopf ruckartig nach rechts oben, wobei er die Lippen so krampfhaft verzerrte, dass ihnen ein bizarr-grunzendes „Horrrrf-quarrrr!“ entfuhr, an dessen Ende sein Kinn kurz nach links zuckte und dann in Normalposition zurückkehrte. Außerhalb der Schule hatten wir große Freude ihn nachzumachen. Tatsache war aber auch, dass nach der Nazidiktatur und dem Weltkrieg jede Menge Leute mit solchen Störungen herumliefen. Kein Wunder, nach den Kriegswirren, den alliierten Bombenteppichen und allen anderen Atrozitäten der braunen Periode.
Um was also handelt es sich? Andere Diagnosen vorsorglich ausgeschlossen, werden diese Störungen in der Fachliteratur leicht verniedlichend als „Tics“ bezeichnet, definiert als „unwillkürliche, nicht zweckgebundene Bewegungen und/oder Lautäußerungen von Menschen.“ Auf Deutsch: unvorhergesehen, spontan, sinnlos. Man unterscheidet zwischen motorischen und vokalen Tics. Motorische Tics sind abrupt einsetzende und mitunter sehr heftige Bewegungen, die unwillkürlich ablaufen und nicht zweckgebunden sind. Die Bewegungen verlaufen ritualhaft in immer gleicher Weise, sind dabei aber nicht rhythmisch. Sie können einzeln oder in Serie auftreten: Stirnrunzeln, Augenblinzeln, ruckartige Kopfbewegungen, Hochziehen der Augenbrauen, abruptes Schulterzucken, Nase hochziehen und Grimassieren sind die Hauptvertreter dieser für die Betroffenen oft unerträglichen Störung, die ihnen das Leben zur Hölle macht. Als vokale Tics hingegen bezeichnet man Äußerungen von Lauten und Geräuschen, z.B. Räuspern, Schniefen, Grunzen, Quieken, Zungenschnalzen, bisweilen auch lautes Schreien. Eine besonders extreme Form sind die sogenannte „Koprolalie“ (Hervorstoßen ordinärer und obszöner Worte) und die „Echolalie“ (Nachsprechen oder Nachäffen gehörter Worte oder Laute).
Interessant ist, dass es eine überzeugende Ursachenerklärung bis heute noch nicht gibt: Man vermutet zwar eine ererbte Störung in den Basalganglien, doch – so sagt der Bayer – „Nix G´wiss woaß ma´ net.“ Fakt ist allerdings auch, dass die Psychoanalytiker eine starke psychische Komponente sehen und teilweise erfolgreich therapieren: Der „Tic“ also als Problem der psychischen Selbstorganisation? Wichtig ist, dass man Tic-Persönlichkeiten nicht als isoliertes medizinisches – und damit vorwiegend mechanisches - Problem betrachten darf. Die Persönlichkeit der Träger zeigt meist starke Beschränkungs-, Hemmungs- oder Verängstigungszüge. Hilft man ihnen, aus ihrem inneren Gefängnis herauszukommen, wird die Symptomatik in vielen Fällen rückläufig. Und am Ende hat Recht, wer hilft.
Not tut jedenfalls ein realistischer Blick auf die Gesamtsituation: Für Lars konnte das nur bedeuten, dass er an seinem Problem arbeiten musste, um die Zusammenhänge aufzudecken, und dass er seine Arbeitsumgebung vergessen konnte, um sich lieber etwas Neues zu suchen, wo er ohne – oder mit wenigstens deutlich verminderter – Symptomatik neu anfangen konnte. Bisweilen allerdings fragt man sich auch, wie Eltern eigentlich Liebe definieren: Lars´ Eltern jedenfalls schienen stark geprägt von eigenen Schuldängsten und einer nur schwer nachvollziehbaren, vorwiegend religiös motivierten Verzichtsethik, mittels derer sie offenbar eigene Kindheitserfahrungen weitergaben: Wann immer der kleine Lars einen Wunsch geäußert hatte, führte die Bigotterie der Eltern dazu, dass das von ihm Begehrte als „Werk des Teufels“ diskreditiert wurde. Damit konnten ihm die Eltern die Wunscherfüllung verweigern, scheinbar ohne sich selbst zu belasten, denn gegen den Teufel zu sein ist bekanntlich gottgefällig. Dass einem kleinen Jungen damit fortwährend die Nähe zum Teufel und seelische Verderbtheit attestiert wurden, schien vor der selbstgerechten Fassade der beiden Frömmler nicht zu interessieren. Lars, den die spitzzüngigen Verurteilungen und Verächtlichmachungen tief verunsichert hatten, hatte sich schon als Kind eng zusammengeschnürt: Funktionieren ohne auffällig zu werden und keinesfalls etwas fordern. Nur funktionierte es nicht. Seine Seele signalisierte über das Mittel der Symptombildung, wie elend sie sich fühlte. Und so ergab sich schrittweise der Zusammenhang: Immer wenn Lars etwas haben wollte, wurde der eingehämmerte innere Zensor so massiv, dass Lars wie wild zwinkerte. – Eine Blasenbildung unter massivstem innerem Druck.
Das Symptom als Konfliktentlastung: Lars hatte nie gelernt, gegen die autoritäre Anmaßung der Eltern aufzustehen und sich selbst als eigenständige Persönlichkeit zu definieren statt als Annex des elterlichen Angst- und Schuldszenarios. Es bedurfte, da er die Beiden für sich streng tabuisiert hatte, einiger Arbeit, diese Zusammenhänge aufzudecken. Doch es gelang, und Lars fand erstmalig Zugang zu einem freieren Leben, in dem er und seine Bedürfnisse etwas zählten, und so konnte er auf die Symptombildung verzichten. „Unspezifische, chronisch emotionale Belastungen (gekoppelt mit Unterdrückung aggressiver Strebungen)… werden ätiologisch für das Entstehen der Tic-Krankheiten verantwortlich gemacht.“ (Bürgin und Rost)
Der Mensch ist mehr als nur Maschine. Viel mehr. Unendlich mehr.
Mag. Roman Kmenta Positionierung ohne Spaßfaktor. Warum es gefährlich ist, wenn Ihnen Ihr Business Spaß macht.
„Das was Du beruflich machst, muss Dir Spaß machen. Du musst dafür brennen, eine Leidenschaft dafür haben!“ Solche oder ähnliche Aussagen hört oder liest man immer wieder, wenn es um Positionierung geht. Wahrscheinlich habe ich selbst derlei auch schon geschrieben.
Und ja, wenn Ihnen das, was Sie tagein tagaus beruflich tun, Spaß macht dann ist das nicht grundsätzlich schlecht. Es gibt die Energie jeden Tag aufzustehen und sich voll dieser Tätigkeit zu widmen. Daher sollten Sie es bei Ihrer Positionierung durchaus berücksichtigen. Doch auch das hat einen Haken. Auch das hat Nachteile, so große sogar, dass ich heute sage: „Nein, Ihr Business muss Ihnen keinen Spaß machen. Es ist sogar gefährlich, wenn es das tut.“
Business das Spaß macht ist gefährlich!
Positionierung by Spaß hat viele Nachteile
All diejenigen Unternehmer (aber für Angestellte trifft das durchaus auch zu), die Ihre Positionierung (einzig) nach dem Motto „Tu einfach, was Dir Spaß macht und mach ein Business daraus!“ definieren, laufen Gefahr, in eine von vielen Fallen zu tappen. Lesen Sie hier welche >>> http://bit.ly/29S6hva
Mag. Roman Kmenta Gastblogbeitrag: In 9 Stufen zum Erfolg – Level 6 - Wie Sie Ihre Mitarbeiter auf die richtigen Ziele ausrichten
Die Anzahl an Anforderungen für einzelne Vertriebsmitarbeiter ist enorm – Umsatz, Marktanteil, Anzahl der Neukunden und die mit diesen generierten Umsätzen, Gewinne, Deckungsbeiträge u.v.m. Doch die Praxis sieht anders aus. Es ist schlichtweg nicht möglich sich auf viele verschiedene Dinge gleichzeitig zu konzentrieren und zu fokussieren – nicht für den einzelnen Verkäufer und ebenso wenig für das gesamte Vertriebsteam. Mehr dazu hier >>> http://bit.ly/2EW8ZuX

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Über die Gruppe "Netzwerk für Coaching & Training"

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