Probleme beim Einloggen

Netzwerk für Coaching & Training

Entwickle Dich fachlich, unternehmerisch und im Marketing. Lerne interessante Trainer, Berater und Coaches kennen!

Nur für XING Mitglieder sichtbar Diskussion und Austausch oder Werbung?
An dieser Stelle nochmal ein herzliches Hallo an alle neuen XING-Gruppenmitglieder und die, die sich nach längerer Zeit dazu durchgerungen haben, im Vorstellungsforum zu posten.
Dennoch bitte ich alle Gruppenmitglieder, sich mit den Gruppenrichtlinien, die unter dem Reiter "Über diese Gruppe" zu finden sind, vertraut zu machen. Unser Netzwerk soll dem Erfahrungsaustausch dienen und darf gern auch als Diskussionsplattform genutzt werden. Jeder inhaltliche Beitrag, der forenkonform leicht konsumierbar ist, bereichert die Coaching- und Trainingswelt. Nebenbei haben Beiträge durchaus auch SEO-Wirkung auf Sie und Ihre Internetpräsenz.
Der Grundsatz "Wer nicht wirbt, stirbt." ist nach wie vor gültig. Dem wird auf unserem Marktplatz Rechnung getragen. Hier gehören alle Projektangebote, Umfragen, Seminare und auch Funnel-Links ("Melden Sie sich jetzt an und ...") hin.
Bisher war es so, dass Beiträge mit Verlinkungen auf die eigenen Seiten oder Seiten mit eigenen Angeboten geduldet wurden. Da diese Regelung offenbar zu Verwirrungen führte, soll die Regel im Bezug auf Beiträge in unseren Foren novelliert werden:
Ab sofort werden nur noch Links zu fachlichen Beiträgen gestattet. Jegliche Form der Registrierung für eigene Produkte (ausgenommen Newsletter), eigene Webinare, eigene Seminare oder ähnliches führt zur Löschung nach Kenntnisnahme durch den Gruppenmoderator. Ich als Moderator investiere meine Zeit in jeden Beitrag und werde auf die Einhaltung achten. Gleichzeitig behalte ich mir vor, nach dreimaligem Werbeposting in den Foren das Gruppenmitglied aus unserem Netzwerk dauerhaft auszuschließen.
In der letzten Zeit wurden einige Beiträge mit kurzem Teaser und Verlinkung ohne weitern Kommentar oder direkt gleich Verkaufsseiten in unseren Foren eingestellt. Das stört unsere Gruppenmitglieder und beansprucht wertvolle Zeit für die Überprüfung und Löschung.
Wer Anregungen und Ideen zu diesem Thema hat, kann sich gern an dieser Diskussionsrunde beteiligen, denn wir leben vom Austausch der Gedanken und wachsen mit jeder Idee.
In diesem Sinne einen erfolgreichen und schönen winterlichen Mittwoch!
Marco Teschner
Moderator
Bernd Späth Über unerwartete Herausforderungen.
Ich hatte einen verdammt schweren Kopf, als ich vor die Hütte trat, um zu erledigen, was man nach dem Aufstehen erledigt. Der Pullover wärmte mich zwar, doch der Eiswind pfiff mir ekelhaft um die nackten Beine in den Stiefeln und ließ die Schneeflocken an mir vorbeijagen wie eine Schwadron Geisterreiter. Der Eisfjord, über den man an guten Tagen mehr als dreißig Kilometer weit schauen konnte bis zum Ramfjell und De-Geer-Fjell auf der anderen Seite, war im weißen Nichts verschwunden, einem undurchdringlich wirbelnden Etwas, das zwei Meter vor den eigenen Augen zur Wand wurde. Es gab einem ein ungutes Gefühl, pinkelnd im Nichts zu stehen ohne sehen zu können, ob sich von irgendwoher ein Eisbär näherte.
Als ich nachts um zwei in meinen Schlafsack gekrochen war, hatte strahlender Sonnenschein aus einem blauen Himmel durch die dünnen Vorhänge gebrannt, so dass ich kaum die Augen zukriegte. Doch der Arktis genügen manchmal Minuten, um das Wetter zu wechseln und die gesamte Szenerie auszutauschen wie eine Theaterkulisse. Wolken, Sturm, Schnee und Düsternis schieben sich dann von einem Moment auf den anderen in den Lichterrausch wie eine Horde Schläger in eine Hochzeitsgesellschaft. Entsprechend auf und ab rauschte einem der Kreislauf, und an Tagen wie diesem maulte er ziemlich herum, so dass man einfach nur mieser Stimmung war.
Ich arbeitete mich in meine Ausrüstung hinein, um loszufahren. Meine Waffe war wie jede Nacht direkt neben meinem Kopfkissen gelegen, so dass man sie reflexhaft greifen konnte. Auch wenn Attacken in Hütten eher selten waren, - ich hatte zu viele Geschichten gehört von Leuten, die an Kopf oder Beinen aus ihrem Zelt gezogen und ziemlich übel zugerichtet worden waren. So setzte ich mir den Helm auf, klappte das Visier herunter und startete meinen Motorschlitten.
Ich wollte hinunter auf den Adventfjord und dann nach Longyearbyen - damals noch eine Grubensiedlung am Ende der Welt -, um von dort aus eine deutsche Redaktion anzurufen. Anschließend würde ich den Adventfjord überqueren und die Küstenlinie entlang fahren bis zum Hanaskogdalen. Östlich ein paar Kilometer in das Tal hinein und dann zur Linken hinauf auf den Carolinefjell. Tor hatte mich einmal dort mit hoch genommen, und als wir die Maschinen auf dem neunhundert Meter hohen Gipfel abgestellt hatten, konnten wir das arktische Schweigen so intensiv hören wie selten. Nachdem die Ohren sich an die Stille gewöhnt hatten, hörte ich ein ganz, ganz feines, seltsam durchsichtiges Geräusch, das überall in der Luft lag: Das Sirren der Schneekristalle, deren Eigenvibration sich unter die Stille legte ohne diese zu zerstören. – Einer der Momente in dieser Landschaft, die man als heilig empfindet.
An der „Hotelspitze“ rauschte ich hinunter auf das Packeis des Adventfjords. Um diese Jahreszeit war es bis zu einem Meter dick, man hätte mit Lastwagen darüber fahren können. Vor mir wirbelten riesige Schneeflocken, - Leintücher nannte man sie -, durch die man nur wenige Meter Fahrtstrecke erkannte. Das Wetter drückte mir richtig schwer auf den Kopf, ich hatte das Gefühl mich zu bewegen wie eine Echse. Südöstlich in den Fjord hinein, durch das Flockengewirbel tauchte für Sekunden die neue „Kraftstasjon“ auf, die die AEG hier gebaut hatte. Der leitende Ingenieur war ein verrückter Hund aus Fürth gewesen, der mir später eine Karte aus Surabaya geschrieben hatte: Hier gebe es alles, was es auf Spitzbergen nicht gebe. – Nun ja, professionelle Liebesdamen auf Spitzbergen waren tatsächlich ein absolutes No-Go. Mit Ausnahme einer Krankenpflegerin, die sich trotz ihrer spärlichen Reize bei den Grubenarbeitern ein beachtliches Nebeneinkommen erwirtschaftet hatte. – Jedenfalls so lange, bis zwei gimpelnde Rivalen ihretwegen eine wüste Schlägerei begannen und der bis dahin ahnungslose Gouverneur sie von der Insel schmiss.
Das leuchtende Ocker zweier halbrunder Werkstatthallen anderthalb Kilometer vor mir bot mir einen kurzen Orientierungspunkt im Durcheinander der Flocken. Ich hielt rechtwinklig auf das Ufer zu, fuhr allerdings nicht so schnell wie sonst: Man wusste nie, ob in Siedlungsnähe nicht irgendein Balken auf dem Eis herumlag oder ob sich unter dem Winddruck eine Eiskante aufgestellt hatte, auf die man hinaufgeknallt wäre wie ein Motorradfahrer auf einen Rinnstein. – Seit mir vor drei Jahren nach so etwas die Russen mein Kinn wieder zusammengenäht hatten, war ich vorsichtiger geworden.
Die menschliche Wahrnehmung ist ein Produkt der Evolution. Sie ist darauf geeicht, verletzte Erwartungskonformität zu melden: Was abweicht vom Normalen und Vertrauten, das fällt auf. Als ich einmal mit zwei KGB-Offizieren auf dem Billefjord unterwegs war, erspähten diese weit draußen eine Robbe vor ihrem Eisloch, schon verdammt nahe am offenen Wasser. Sie bestanden darauf, dass ich als ihr Gast sie nun zu schießen hätte und drückten mir ihre tschechische Repetierbüchse in die Hand. Um besser zielen zu können, legte ich die Waffe auf die Lenkergabel meines Scooters, doch da diese wegen des laufenden Motors vibrierte, vibrierte auch der Lauf, und ich schaltete mit der Linken die Maschine aus. Blitzartig verschwand die Robbe in ihrem Eisloch. „You see,“ meinte Nikolai, „change of situation!“ - Solange die Motoren liefen, war alles ok gewesen für das Tier. Doch als die Maschinen ausgingen, wurde es ihm zu brenzlig. Plötzliche Abweichung vom Normalen kann in der Arktis bedeuten: Gefahr oder Fressfeind. In beiden Fällen geht es um Sekunden.
Die Flockenwand schien durchsichtiger zu werden, vielleicht lag es auch an den Umrissen der beiden Hallen und einer großen grauen Metallhalle daneben, die sich aus dem Gewirbel schoben. Oder an der Wahrnehmung, dass Festland und Siedlung begonnen hatten aus dem weißen Nichts hervorzukriechen. Entschlossen gab ich Vollgas, um die letzten sechs-siebenhundert Meter bis zum Ufer hinter mich zu bringen. Ich hatte ordentlich Speed, als mich aus dem rechten Augenwinkel heraus drei winzige Köpfchen irritierten. Kleine, gefiederte Köpfchen, - sie drehten sich nach mir um. Dabei glitten sie eng nebeneinander nach rechts davon. Als wollten sie Platz machen.
„Scheiße, Scheiße, schwimmen!“ schoss es mir durch den Kopf. Eigenartig, wie ein Gehirn in solch einer Situation reagiert. Doch für die wenigen Sekunden, die mir noch blieben, war jedenfalls klar, dass hier jemand auf dem Eis schwamm, und das war ein Widerspruch in sich.
Ich saß völlig erstarrt. Eingefroren, perplex und ratlos, wieso sich an dieser unmöglichsten aller Stellen ein kreisrundes Eisloch auftat, auf das ich mit über siebzig Stundenkilometern zuraste. Die drei kleinen Seemöwen wirkten besorgt, denn sie paddelten schneller, um so weit wie möglich von mir wegzukommen. Plötzlich schien es, als hätte das Schneetreiben ausgesetzt. Ich blickte auf eine Wasserfläche so klar und so dunkel, wie eine Wasserfläche im schlechtesten aller Fälle sein konnte. Sie maß vier-fünf Meter im Durchmesser und kam mir entgegen. An ihren Rändern war das Eis schwarz und vom Spritzwasser angefeuchtet. Ich schaffte es nicht, mich zu bewegen.
In solchen Momenten dehnt die Zeit sich wie ein Gummiband, während sie gleichzeitig stehen bleibt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass die Schockstarre einen in den Zustand völliger Hilflosigkeit versetzt und man diesen als quälend lang empfindet, weil an seinem Ende der Untergang steht. Leif Steinar Nilssen hatte es so auf dem Van-Mijen-Fjord erwischt. Ein anderes Pärchen, das ich flüchtig kannte, im Nebel auf der Nordseite des Tempelfjordes. Jetzt also ich. Entsetzen immobilisiert. Der Zustand ist die Hölle.
Irgendetwas in mir bäumte sich im allerletzten Moment auf und es gelang mir, den Lenker minimal nach links zu drehen. Mit Wahnsinnsgeschwindigkeit raste das Loch an mir vorbei, rechts neben mir die Wasserfläche und die Seemöwen, die sich an den gegenüberliegenden Rand drängten. Unter mir das schwarze Eis, durch das das Wasser hungrig hindurchleuchtete, während es schon von der rechten Kufe emporspritzte. Es machte ein unglaublich hässliches „Schurrrr!“, das ich nie wieder vergessen werde. Dann war es vorbei.
Meine Erstarrung löste sich schlagartig. Ich ließ die Maschine ausrollen und blieb zehn Meter weiter stehen. Dann beugte ich mich links hinaus und reiherte. Das Eis war wieder einen Meter dick. Als ich zurückblickte, schwammen die kleinen Seemöwen wieder in der Mitte des Lochs.
Es sind Momente, in denen man erfährt, was die Einsamkeit der Arktis bedeutet: Du möchtest jemanden an den Schultern packen und hinausschreien, was dir widerfahren ist, doch da ist niemand. Vielleicht hätte ich einfach in eine der Werkstatthallen gehen sollen. Dort hätten sie mir wahrscheinlich einen Kaffee spendiert und mir mit norwegischer Ungerührtheit erklärt: „It´s part of the game, up here.“ So riss ich mich zusammen und fuhr weiter. – Später erzählte Kjell mir, es sei „nur das Abwasserrohr des alten Kraftwerks“ gewesen.
In Gefahren- und Stresssituationen, so schreibt es Wikipedia, wird vom Nebennierenmark Adrenalin ausgeschüttet. Es erhöht den Herzschlag, um den Körper auf Kampf oder Flucht vorzubereiten. Eine Reihe nicht benötigter Organe sowie Teile des Gehirns werden heruntergefahren. Erfolgen weder Kampf noch Flucht, tritt eine Angststarre ein, der zufolge das bedrohte Lebewesen weder fliehen noch kämpfen kann. Der Herzschlag sinkt (Bradykardie), die Muskeln versteifen sich und die Kontrolle über die Körperfunktionen fällt aus. Angststarre und Bradykardie werden durch Nervenimpulse ausgelöst. Sie sollen in Gefahrensituationen das Überleben sichern.
Jedenfalls theoretisch. Meine Sympathie für Seemöwen ist mir geblieben.
OLIVER KISSNER Als Berater oder als Coach selbstständig machen: 5 Tipps zu Selbstdisziplin und Motivation als Schlüssel zum Erfolg
Wer sich als Berater oder als Coach selbstständig machen möchte wird oft von vielen angestellten Zeitgenossen beneidet. Diese sehen allzu oft nur die damit verbundene Freiheit und Selbstbestimmung oder die verbesserten Verdienstmöglichkeiten. In Wirklichkeit hat das Unternehmertum aber auch durchaus seine Schattenseiten. Dies trifft insbesondere auf das hohe Maß an Disziplin zu, das man als sein eigener Chef Tag für Tag aufbringen muss.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ein hohes Maß an Selbstdisziplin erforderlich ist, wenn man sich als Berater oder als Coach selbstständig machen möchte. Das liegt vor allem daran, dass kein Vorgesetzter sagt, was er erwartet und was als nächstes zu tun ist. Die Versuchung ist hier sehr groß, sich nicht sofort an den Schreibtisch zu begeben, sondern sich zunächst noch ein wenig von den Annehmlichkeiten des eigenen Domizils ablenken zu lassen.
Das beste Gegenmittel gegen mangelnde Disziplin und Motivation ist die möglichst konsequente Organisation Ihres Arbeitstages und Arbeitsumfeldes. Sorgen Sie im ersten Schritt dafür, dass Sie nicht so leicht abgelenkt werden. Das Arbeitszimmer sollte dagegen eher wie ein schlichtes Büro aussehen.
5 Tipps zu Selbstdisziplin und Motivation als Schlüssel zum Erfolg:
• Tipp1: Motivation
• Tipp 2: Ordnung schaffen
• Tipp 3: Setzen Sie sich Ziele
• Tipp 4: Aufschieberitis vermeiden
• Tipp 5: Kostenfreier Video Kurs „Business Mentaltraining“ vom Profi
Wer mehr darüber erfahren möchte, findet weitere Infos in meinem Blogartikel:
http://erfolgreiche-positionierung.de/blog/als-berater-oder-als-coach-selbststaendig-machen/
Wie sind eure Erfahrungen? Ich freue mich auf Kommentare, Feedback und Anregungen.
Herzliche Grüße
Ihr Oliver Kissner
Elke Tappesser Führung: Digital Leader sollen experimentieren, Software und Mitarbeiter verstehen - XING
Nur für XING Mitglieder sichtbar
Wie denken Sie darüber Frau Dr. Tappesser?
Meiner Ansicht nach müssen wir uns alle auf neue Abläufe und neue Tageszeiteinteilungen einstellen. Führungsebenen werden teilweise überflüssig, Kommunikation wird schneller und direkter. Chancen oder Risiken? Ich erkenne beides darin.
Mag. Roman Kmenta Die sehr seltsamen Preisstrategien der Redner
Warum Redner 12.000 € für einen Vortrag BEZAHLEN
Ich bin Redner. Das bedeutet ich lebe davon vor Menschen zu stehen und einen Vortrag oder eine Keynote zu halten. Wie in fast jeder anderen Branche auch werde ich als Redner für meine Leistung, meinen Vortrag bezahlt. Und dennoch bekommen Redner immer wieder durchaus ernst gemeinte Anfragen für einen Vortrag, die in fast allen anderen Branchen nur ein hysterisches Lachen oder ungläubiges Kopfschütteln hervorrufen würden.
Die seltsamen Preisstrategien der Redner und Keynote Speaker
Und das hat mit der Preisstrategie zu tun. Die Branche der Redner und Vortragenden hat Geschäftsmodelle hervorgebracht, die auf Preisstrategien basieren, die beim ersten Hinschauen hochgradig seltsam wirken.
3 Preisstrategien in der Redner Branche lesen Sie hier >>> http://bit.ly/1TPDtyQ
#keynotespeaker #vortragsredner #gastredner #vortragender #keynotespeech #vortrag #vorträge, #keynotespeakers #vertrieb #marketing #roman kmenta #nichtumjedenpreis #businesscoach #businesscoaching #einbusinessdasläuft

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Netzwerk für Coaching & Training"

  • Gegründet: 04.02.2011
  • Mitglieder: 1.694
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 1.166
  • Kommentare: 1.327
  • Marktplatz-Beiträge: 14