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Ok, auch ich habe früher einen 10 km-Bogen um das Thema Storytelling fürs Marketing gemacht. Denn ich dachte: Eine Geschichte erschaffen? Und mir auch noch eine sog. Heldenreise ausdenken? Da brauche ich ja zig Wochenenden. Und ich bekam schon beim Gedanken daran Magendrücken.

Bis ich überrascht feststellte, dass es auch ohne diese ominöse Heldenreise wunderbar mit den Marketing-Texten klappt. Wie? Durch EINFACHES Storytelling. So erzielen meine Blogbeiträge und Newsletter eine große Resonanz.

Denn es ist erwiesen: Der Mensch reagiert am intensivsten auf Bilder. Oder besser: auf Bilder und Szenen, die SIE durch Sprache in seinem Kopf entstehen lassen. So entfachen Sie sinnliche Reize beim Leser und wecken Emotionen. Ein zäher, trockener Text dagegen prallt direkt an seiner Schädeldecke ab.

Einfaches Storytelling – das schaffen auch Sie. Nutzen Sie es – mit riesigem Effekt für Ihre Marketing-Texte! Wie das verblüffend einfach geht? Das erfahren Sie hier: https://schreibenundleben.com/besser-verkaufen-wie-einfaches-storytelling-ihre-marketing-texte-von-1-auf-100-bringt/

Viele Grüße und allerlei Inspirationen wünscht

Dr. Gabriele Frings

Wir verstehen organisationale Resilienz als Fähigkeit einer Organisation, sich nachhaltig lebendig und überlebensfähig zu zeigen, so dass sie auch in einer geschäftlichen Krisensituation ihre grundlegenden Geschäftstätigkeiten aufrechterhalten kann und diese Erfahrung zur positiven Weiterentwicklung nutzt.

“Nach unserer Definition ist die organisationale Resilienz also nicht nur eine “Fähigkeit”, sondern auch ein “Zustand” im Sinne einer “erkennbaren Konstitution”,” so Dr. Thomas Westerhoff und Jaakko Johannsen in ihrem aktuellsten Whitepaper “Organisationale Resilienz”.

Zum Whitepaper: http://bit.ly/Organisationale-Resilienz

In einem meiner Seminare habe ich Fragen zur komplexen Präsenz von Teilnehmern im laufenden Event gestellt. Auf meinem Flipchart standen drei Fragen ...

I C H - "Zu wie viel Prozent (von 100) sind Sie gerade anwesend?"

H I E R - "Wie angenehm - auf einer Skale von 1 (überhaupt nicht angenehm) bis 10 (äußerst angenehm) - fühlt sich Ihr Hiersein für Sie an?"

J E T Z T - "Wie intensiv - auf einer Skale von 1 (überhaupt nicht) bis 10 (außerordentlich stark) erleben Sie die aktuelle Situation?"

Im ersten Augenblick nach der Fragestellung herrschte eine Atmosphäre der Verwunderung und Unsicherheit. Aber bereits nach wenigen Sekunden schrieben alle TeilnehmerInnen intuitiv ihre drei Werte auf. Danach kam eine Diskussion in Gang:

Wozu gerade diese Fragen am Beginn eines Seminars?

Was verbirgt sich hinter ihnen?

Wie kommt es, dass ich - ohne langes Nachdenken - einen präzisen Wert vergeben kann?

Das ICH steht für die Persönlichkeit, den Charakter, das Wesen des Befragten. Hier erkundet er, wie bewusst er sich seiner Identität, seiner Werte und Glaubenssätze gerade ist. Und wie viel sein anwesendes Ich im aktuellen Kontext an Erfahrungen, Wissen und Gefühlen in die Situation einzubringen bereit ist. Genauer gesagt: Welcher persönliche Eigenanteil ist jetzt konzentriert und fokussiert auf die Aufgabe, die Situation, die Kommunikation? Heißt im Umkehrschluss: Wie viel von ihm selbst ist gerade mit ablenkenden Themen, drückenden Sorgen oder situationsunabhängigen Sehnsüchten und Bedürfnissen beschäftigt?

Das HIER bezieht sich auf den Ort des Geschehens im Moment der Fragestellung. Sind der Ort, der Treffpunkt, der Raum richtig, passend, motivierend genug für die aktuelle Aufgabenerfüllung? Will ich überhaupt hier sein - oder besteht ein gewisser Zwang? Was können die Beteiligten dafür tun, dass sich ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit im Hier entwickeln kann? Fühlt sich der Befragte leistungsfähig oder eher eingeengt in seiner augenblicklichen räumlichen Position?

Die Frage nach dem JETZT sucht Antworten auf das augenblickliche rationale und emotionale Erleben. Ist der richtige Moment gewählt worden oder findet die Kommunikation, das Event, die Konfrontation, zur Unzeit für den Befragten statt? Gibt es für den Befragten Vorhaben, die zurzeit wichtiger wären oder dringlicher? Ist es für ihn lästig oder nervig, gerade zu diesem Zeitpunkt einer bestimmten Situation ausgesetzt zu werden? Oder empfindet er ihn als passend?

Warum es trotz des komplexen Hintergrundes recht schnelle Antworten auf diese drei Fragen gibt? Eigentlich ganz einfach: Unsere Intuition vergibt die Punkte! Unser rationales Denken wird weitgehend zurückgedrängt, unsere Gefühle entscheiden ganz spontan! Zum einen reduzieren sich Fragen auf radikale Vereinfachungen, wie:

"Ist das was für mich?"

"Bin ich hier richtig?"

"Passt mir der Zeitpunkt?"

Und zum anderen übernimmt unser limbisches System die Führung, das in Umgehung unseres Neokortex mit spontanen (früher lebensrettenden) Entscheidungen reagiert.

Egal, ob in Lang- oder Kurzform gefragt. Die Antworten sind eine Aussage zum Anteil ganzheitlicher Präsenz einer Person in der vorgegebenen Situation. Je höher die Skalenwerte ausfallen, desto intensiver ist die Identifikation mit der anstehenden Aufgabe. Liegen die Abfragewerte sehr niedrig, dann ist es wahrscheinlich, dass die zu lösende Aufgabe schlecht oder gar nicht bewältigt wird. Befinden sich alle drei Werte jenseits von 50%, so steigt die Gewissheit, dass eine Situation erfolgreich gemeistert werden kann. (Voraussetzung ist natürlich, dass ehrliche und wahrhaftige Antworten gegeben werden.)

Vielen Dank für Ihr Interesse, ein frohes Pfingstfest und beste Grüße

Wolfgang Schiele

(Vor-)Ruhestandscoach und Resilienzlotse für Best ager

www.coachingfiftyplus.de

www.spaetefreiheitruhestand.de

Wie kann eine Stimme klingen?

– Leise oder laut, tief oder hoch, forciert oder weich, behaucht oder klar, knarzig oder sauber, lebendig oder monoton. Allein diese Auswahl an Kontrasten zeigt, dass man eine Stimme vielfältig beschreiben kann. Sie lässt sich auch nicht auf ein einziges Merkmal reduzieren, es gibt zahlreiche Kombinationen: von tief, weich und behaucht bis hoch, piepsig und schrill.

Jede Stimme klingt auf ihre Weise anders. Das liegt an der einzigartigen Form unseres Kehlkopfs mit Stimmlippen sowie unserer Resonanzräume. Diese Individualität ist etwas Besonderes, denn jede Stimme vermittelt auch die eigene Persönlichkeit und ist damit ein „Markenzeichen“. An der Physiologie selbst können wir nichts ändern. Deshalb darf man seine eigene Stimme auch mögen – man muss es sogar, wenn man sie wirkungsvoll einsetzen möchte. Was wir aber sehr wohl können, ist die Stimme optimieren.

Das Potenzial der Stimme erschließen

„Ich kann einen Raum nicht füllen“ oder „Ich werde in Meetings nicht gehört“ sind oft gehörte „Klagen“ an die eigene Stimme. Auch wenn es viel mit innerer Erlaubnis zu tun hat, hörbarer und damit auch sichtbarer zu werden, gibt es konkretes Handwerkszeug. Sind die Resonanzräume im Rachen- oder Nasenraum nicht aktiviert, kann die Stimme nicht frei schwingen und der Klang sich nicht voluminös ausbreiten. Werden die Vokale „verschluckt“, weil man z.B. viel zu schnell spricht, hat der Klang der Stimme gar keine Chance, sich zu entfalten.

„Ich spreche viel zu hoch und wirke damit nicht kompetent“ – ein weit verbreitetes Phänomen unter Frauen. Besonders bei Unsicherheit verstärkt sich dieser Effekt, was souveränes Auftreten erschwert. Doch wie lässt sich das ändern? Zunächst einmal kann man über kurze Sätze und Pausen die Stimme zur Ruhe bringen. Zudem hat jede Stimme ihre natürliche Eigenton-Lage. Dies ist ein individueller Ton, bei der die Stimme sich pudelwohl fühlt, völlig entspannt und wohlige Wärme im Klang ausstrahlt. Finden kann man seine Eigentonlage, in dem man genüsslich seufzt oder summt und dabei an etwas Genussvolles denkt. Nimmt man dabei die Hand ans Brustbein, wird der angenehme Klang auch von Vibrationen begleitet. Natürlich schwanken wir beim Sprechen immer wieder um diesen Ton herum, um lebendig zu sprechen. Doch das ist unsere Basis, bei der die Stimme tiefer und kompetenter klingt.

„Mir bleibt oft die Luft weg beim Präsentieren“ – ein weiterer zentraler Glaubenssatz, der sich mit einer tiefen und kontrollierten Atmung abbauen lässt. Und auch das Zwerchfell will trainiert sein: Es lässt sich in Schwung bringen, wenn man eine Kerze schnell auspustet oder innerlich lacht.

Die Stimme als Schwungrad der Persönlichkeitsentwicklung

Die meisten Menschen sind sich dieser Potenziale allerdings nicht bewusst und richten ihren Fokus stärker auf das, was sie sagen, als darauf, wie sie es sagen. Dabei hat das Wie oft viel größere Bedeutung. Der Weg zu mehr Wirkung beim Sprechen beginnt damit, sein eigenes Potenzial zu erkennen. Je mehr man sich dann Schritt für Schritt zutraut und positive Erfahrungen sammelt, desto eher verschwinden weitere Annahmen wie „Ich habe nichts zu sagen“ oder „Ich habe eine dünne Stimme“. Damit liegen Persönlichkeitsentwicklung und Stimme nah beieinander. Es lohnt sich also, der Stimme mehr Beachtung zu schenken. Nur wer seine Stimme kennt, kann sie souverän einsetzen.

Die Achtsamkeit für die eigene Stimme hat aber nicht nur den Vorteil, selbst kraftvoller und belastbarer zu sprechen. Man kann auch die Stimmen anderer sensibler wahrnehmen. Denn die Stimme drückt auch Emotionen und Stimmungslagen sowie generelle Haltungen und Einstellungen aus. Jemand, der für sich die Empfindung hat, er müsse immer die Zähne zusammenbeißen und dürfe nie Schwäche zeigen, wird auch nicht mit freier und klarer Stimme sprechen. Das Zähne-Zusammenbeißen drückt sich dann häufig auch in der Stimmgebung aus. Mit ruhiger Stimme lassen sich Emotionen auch besser kontrollieren und man kann empathischer auf sein Gegenüber eingehen. Die grundlegende Kommunikation kann mit einem geschulten Ohr damit viel feinfühliger verlaufen – und dies nicht nur im Privaten, sondern besonders auch im Führungsalltag, Coaching, Training oder Vertrieb.

Haben Sie Lust auf ein kleines Stimm-Work-Out? Dann kommen Sie in unser Stimmlabor am 26. Mai 2021 um 18.00 Uhr im Rahmen unserer kostenfreien Happy Hour.

www.michlgroup.de/stimme

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