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Johannes Zum Winkel Auszug aus meinem Interview mit der Autorin Myra Cacan zum Thema eBooks, Indie Autoren und Amazon
Myra: Die meisten Gratis-eBooks kommen ja aus dem Kindle-Select Programm von Amazon. Mittlerweile gibt es täglich ein schier unüberschaubare Zahl von Gratis-Titeln. Aus den USA kommen z.B. Zahlen die in den 4000 plus Bereich gehen. Welche Chancen haben Autoren da eigentlich noch wahrgenommen zu werden, und setzt da nicht allmählich ein Sättigungsgefühl bei den Lesern ein?
Johannes: Stell dir vor, du gehst in einen Thalia-Laden. Dort wirst du von einer ähnlichen Menge an Büchern überwältigt. Du darfst dir dort jedes Buch nehmen und auch komplett (nicht nur als Leseprobe) durchblättern … die bieten auch bequeme Sitzgelegenheiten und Getränke dazu an.
Ja, es gibt immer mehr Autoren, immer mehr Bücher und das Angebot wächst in die Breite und Tiefe. Ich vergleiche Zeitungsmarkt und Internet: früher konnte der Leser in einer Stadt aus fünf Zeitungen auswählen. Heute stehen ihm auf einen Klick Millionen Websites zu Verfügung.
Wie bei jedem Markt wird auch im eBookmarkt nach einer Anfangshysterie eine Bereinigung stattfinden. Die Leser werden wählerischer und spätestens, wenn ihre Kindles voll sind, werden sie nur noch ganz gezielt Bücher auswählen. Aber sie werden auch in Zukunft lesen, und zwar mehr als früher.
Jetzt kommt es für jeden Autor darauf an, „seine“ Leser zu finden.
Myra: Es gibt viele Titel, die zu Dumping-Preisen angeboten werden. Ich habe ein wenig die Befürchtung, dass eBooks von Lesern anders wahrgenommen werden – quasi als Billig-Ware „für Zwischendurch“. Siehst Du da eine Gefahr?
Johannes: Tja, da kann man drüber philosophieren … 1949 brachte ein Drucker ein Buch zu seinem Chef. Der nahm es in die Hand und sagte: „Sowas kommt mir nicht ins Haus“. Dieser Verleger hieß Ernst Rowohlt. Und das Buch war ein „Rotationsroman“, ein schneller, billiger Druck auf einer Zeitungsmaschine. Rowohlt nannte es dann „rororo“… das war die Erfindung des Taschenbuches. Und was meinst du, wie viele Intellektuelle damals sagten: das Buch wird dadurch zur Billigware, zur bloßen Unterhaltung zwischendurch … einige meinten sogar, dass dadurch die Gefahr wächst, dass arme, ungebildete Menschen „ohne Unterscheidungskraft“ an Lesematerial geraten, das ihr Weltbild stören und verwirren könnte.
Ich glaube fest an die Marktwirtschaft, und daran, dass Preis und Wert von Angeboten sich finden werden. Vor zehn Jahren hat keiner daran geglaubt, dass der Musikmarkt zu retten ist, und dass die Künstler verhungern müssen. Dass eine Single mindestens 5 € kosten muss, sonst bricht alles zusammen. Heute gibt es mehr Bands und Konzerte als je zuvor, und ein mp3-Song bei iTunes kostet 99 Cent. Die Schallplattenindustrie hat verloren. Die wird im Digitalgeschäft aber auch nicht mehr gebraucht.
Myra: Wo siehst Du das Selfpublishing im nächsten Jahr? Welchen Stellenwert hat es neben den Titeln der großen Verlage?
Johannes: Zurzeit ist der Stellenwert der Indie-Autoren erstaunlich hoch: man sehe sich nur die Top 20 bei Amazon an. Rechnet man den Zufallstreffer „Shades“ raus (der als Indie gewachsen ist und als eBook auch ohne Goldmann erfolgreich wäre), dann reicht am heutigen Tag (9.11.) die Verkaufskraft der klassischen Printverlage gerade bis Platz 9 (Ullstein). Das wäre im stationären Buchhandel natürlich völlig undenkbar.
Ich denke, dass viele Verlage versuchen werden, erfolgreiche Indieautoren anzuwerben bzw zu „kaufen“. Im Fall Amanda Hocking hat man gesehen, dass das nicht unbedingt funktionieren muss.
Je stärker der eBookmarkt im Verhältnis zum Printmarkt wächst, desto geringer wird die Verkaufsfläche für gedruckte Bücher. Desto geringer werden die Einnahmen der Großverlage aus dem Buchgeschäft. Also sollten sie sich jetzt darum bemühen, im eBookbereich gut aufzustellen – in fünf Jahren kann es zu spät sein.
Gleichzeitig entstehen hunderte kleine spezialisierte eBookverlage; in diesem Markt wird sich das Angebot für Autoren sehr schnell erweitern. Das wird für die klassischen Verlage auch gefährlich, weil die „Kleinen“ oft schneller und wendiger sind und gerade in dem schnellen Digital- und Webgeschäft punkten können.
Myra: Was denkst Du, ist Selfpublishing eine Konkurrenz für die etablierten Verlage, und verpassen da einige den Anschluss, weil sie nicht flexibel genug für den eBook Markt sind?
Johannes: Das hängt davon ab, wie die Markenführung der Verlage aussieht. Bisher haben es die Verlage eher vernachlässigt, die eigene Marke zu stärken. Die Menschen kaufen „Shades“ oder „das neue Buch von E.L. James“ - aber nicht das „neue Buch vom Goldmann Verlag“. So funktioniert es nur im klassischen Buchhandel – der Händler empfiehlt die Bücher aus dem aktuellen Katalog des Verlages. Amazon hingegen empfiehlt die Bücher mit guten Rezensionen und vielen Verkäufen – egal, ob von Random House oder Frau Schuster aus Hintertupfingen. Das ist sicher ein schmerzhafter, aber auch sehr wichtiger Prozess, weil dadurch die Leistung des Autors in den Vordergrund tritt.
Viele Autoren mit bekannten Namen werden sich gut überlegen, ob sie weiterhin mit verringerten Tantiemen bei eBooks leben wollen, oder doch gleich selbst veröffentlichen – und einfach mehr verdienen. Die werden den großen Verlagen verloren gehen.
Es hängt auch davon ab, ob die Verlage begreifen, wie Social Media funktioniert. Die Marketingabteilungen der Printverlage sind sehr auf die bisherige Wertschöpfungskette Verlag-Buchhändler spezialisiert. Aber wie kauft man „Regalmeter“ bei Amazon, Facebook, Google und Twitter? Wie „macht“ man 2015 einen Bestseller?
Ich bin überzeugt, dass ein guter Selbstpublisher, der sich seine Fangemeinde stetig und fleißig aufbaut, 2015 besser Bescheid weiß, wie er seinen neuen Titel verkaufen kann, als alle Verlage dieser Welt. Und dass der Beruf des Schriftstellers sich vom hungrigen und abhängigen Schreibknecht zum gutverdienenden Unternehmer wandeln wird.
Johannes Zum Winkel Verleger oder Apple: Wem gehört das iPad?
Die Vereinigung der europäischen Zeitungsverleger (ENPA) reagiert verärgert auf die Forderung des Apple Konzerns, bis spätestens 31.3.2011 alle Zeitungsverkäufe auf dem iPad über das iTunes-System zu führen. Dabei wird nicht nur eine 30 % Abgabe für jeden Verkauf an Apple fällig; vor allem die geltenden Datenschutzrichtlinien sind den Verlegern ein Dorn im Auge. Denn selbstverständlich darf Apple die Kundendaten aus seinem System nicht einfach ohne Erlaubnis des Endkunden weitergeben - das würde sich übrigens jeder iTunes Nutzer verbitten.
Das sind die drei Kernaussagen der Verleger:
1) "Das iPad von Apple bietet fantastische Möglichkeiten, Print Zeitungen im digitalen Umfeld zu entwickeln. Die Verleger wollen ihren Lesern attraktive Angebote machen."
2) "Das Geschäftsmodell der Verleger fußt darauf, dass die Verleger ihre Leser genau kennen. Es ist unumgänglich, dass diese enge Verbindung aufrecht erhalten bleibt."
3) "Zeitungsverleger sollten die Freiheit haben, das Bezahlsystem für ihre Leser selbst zu wählen."
zu 1) Das iPad ist sexy, die Verleger wollen diese neue Plattform unbedingt nutzen. Das Apple Pad bietet eine "Near Print" Darstellung, die den Verlegern gefällt - und die wachsende Zielgruppe des Millionensellers ist konsumfreudig, modern und kaum noch für klassische Printprodukte zu begeistern.
zu 2) Nur um "seine Leser zu kennen" braucht der Verleger die Adressen und die Bankverbindungsdaten nicht - wohl eher für zusätzliche Werbeangebote. Ich frage mich gerade: haben die Verleger so ein Ansinnen schon mal an die Betreiber von Zeitungskiosken gestellt? "Eine Bild bitte..." "Gerne, und wie heißen Sie?"
Vergleichbare Reichweiten, Zielgruppen und die geografische Verbreitung von Verlagsprodukten werden in Deutschland über die MA oder die AWA abgefragt. Eigentlich bietet das iPad eine viel genauere Lokalisierung und natürlich eine Vielzahl interaktiver Möglichkeiten - die letztendlich die Verbindung von Verleger zum Leser in ungeahnter Weise intensivieren können.
Das funktioniert allerdings nur, wenn der Verleger und seine Redakteure diese Interaktivität wollen ...
zu 3) Die Distribution digitaler Ausgaben ist sehr billig, vor allem, wenn die Daten automatisch aufbereitet aus der Printproduktion übernommen werden. Die 30-% Abgabe an Apple ist da schon eine ärgerliche Erlösminderung, für die es sich lohnt, in Verhandlungen einzusteigen.
Apple hingegen sieht die Verleger als App-Lieferanten, die mit ihren wertigen Inhalten Umfelder für das iAd Werbegeschäft schaffen. Cupertino wird sich kaum durch das Wehklagen der Verleger erweichen lassen - das iPad und der iTunes Shop gehören Apple, und Apple bestimmt die Bedingungen.
(Dieser Artikel erschien auch in meinem Blog, http://xtmedia.blogspot.com)
Johannes Zum Winkel Die Mutter aller Magazine am iPad
Reader‘s Digest ist eines der ältesten lebenden Magazine der Welt - Wallace DeWitt (1889 - 1981) konzipierte das Heft während der Genesung von einer Weltkriegsverletzung, die er sich 1918 in Frankreich zugezogen hatte.
Inzwischen 89 behauptet sich die »Mutter aller Magazine« mit einer weltweiten Auflage von heute 17 Millionen und nach Eigenangabe siebzig Millionen Lesern. Das hundertdreiundzwanzigjährige »National Geografic« kommt dagegen nur auf neun Millionen Auflage.
In den letzten Jahrzehnten erlebte Reader‘s Digest eine wechselvolle Geschichte und verlor auch einiges an Verbreitung; vor allem in den Industriestaaten gab die Auflage trotz teilweise aggressiver Abowerbung nach.
2010 rutschte die US Auflage von davor acht auf jetzt 5,5 Millionen. In Deutschland verkaufte Reader‘s Digest in den Neunzigerjahren 1,5 Millionen Hefte monatlich, 2010 waren es noch siebenhunderttausend.
Am 18. Januar 2011 erschien die Februar Ausgabe der US Version von Reader‘s Digest erstmals auf dem iPad. Das Heft kostet 2,99 $ und wartet mit gewaltigen 400 MB an Daten auf. Beim ersten Durchwischen kommt die Erinnerung: ja, so ist und bleibt Reader‘s Digest wohl für ewige Zeiten. Christlich und konservativ, viele klinisch saubere Witze, Sachen zum Schmunzeln vom US Militär, Gesundheitstipps für die 45 plus Generation, dazu viel Hoffnung, Glück und Wissen in kompakter Form.
Es handelt sich um eine insgesamt zurückhaltende und exakte Umsetzung des Print Heftes. Ann Powell, Chefredakteurin von Reader‘s Digest, spricht von »Wired« als Vorbild einer gelungenen iPad-Magazinumsetzung. Wohl deshalb wird die reife Leserschaft nicht vor elektronischem Firlefanz bewahrt: Will man das Magazin öffnen, drängt sich ein bildschirmfüllender Film einer brutzelnden Speckschwarte vor und entlässt den Leser plump auf das nicht animierte Cover.
Interaktion bietet ein zickig animierter Globus mit Umfrageergebnissen aus aller Welt (»Wem erzählst du deine Geheimnisse«) sowie ein Wissenstest zu Fremdworten - der leider kein Ergebnis rechnen kann und den Leser nötigt, die richtigen Antworten herkömmlich zusammenzuzählen. Die Anzeigenseiten der Print Ausgabe sind als reine Bilder eingestreut und enthalten keine Links zu den Herstellern.
Das Heft lässt sich nur hochkant lesen; dafür ist die Navigation einfach und übersichtlich gestaltet. Für die Umsetzung von Print und der iPad Edition wird K4 und Adobe DPS eingesetzt.
Diese Produktionsweise führt wieder einmal zu einem Print Klon auf dem Pad: Interaktionen wie etwa Bewertungen oder Leserbriefe werden (wie so oft) auf die Website umgeleitet und wirken sich nicht auf das iPad Magazin aus - das erneuert sich im sturen Monatsrhythmus parallel zum Papierprodukt.
Das Dilemma der Verlage, die ihre Print Produktion in den letzten Jahren teuer auf ein hohes technologisches Niveau gehoben haben, liegt darin, dass gerade diese Investitionen die Kluft zwischen Online und Print vertiefen. Wann wird es ein ein iPad Magazin geben, das die journalistische und grafische Qualität von Print und mit den interaktiven Mögklichkeiten von Online sinnvoll vereinigt?
(Dieser Artikel erschien auch in meinem Blog, http://xtmedia.blogspot.com)
Johannes Zum Winkel Merry Christmas, Mr. Jobs!
Lieber Mr. Jobs,
gerade wurden Sie von der "Financial Times" zum Unternehmer des Jahres gekürt; ihr Unternehmen, Apple, überholte 2010 den bisherigen Marktführer Microsoft und wuchs zur größten Technologiefima der Welt heran. Das bedeutet, dass Apple's Aktienwert in den letzten zehn Jahren um eintausend Prozent zulegte. Größer als Apple ist laut dem Standard & Poor "S&P 500" Index nur noch der Mineralölkonzern Exxon.
Die Stufen, die Apple zur Vizeweltmeisterschaft führten, waren: der iMac (1998), der iPod (2001), iTunes (2003), der "Intel-Switch" auf dem MacBook (2006), das iPhone (2007) und in diesem Jahr das iPad.
Der Analyst emarketer.com schätzt die Verkaufsmenge für das Apple Tablet auf 13,3 Millionen in 2010. Damit wurde das iPhone überholt, das in 2008 etwa 12 Millionen Stück verkaufte. Emarketer prognostiziert 34 Millionen iPad's in 2011 und 56 Millionen in 2012. Während heute das iPad 85 % Marktanteil bei den Tablets hält, werden das 2012 immerhin noch 69 % sein.
Der US-Marktforscher Harris erfragte im Auftrag von Fuse Box für 2014, dass 20 % aller erwachsenen Amerikaner einen Tabletcomputer benutzen werden: das ist, so Fuse Box Chef Jeff Cavins, "der Eintritt in eine neue "Post - PC" Ära, in der auch das Business-Computing neu erfunden wird."
Auch andere Medien werden sich im Tablet Computer neu erfinden. Dazu gehören Bücher, Zeitschriften und Magazine. Gerade durch die technische Verschlossenheit des iPad wächst hier die Chance heran, wertige Produkte zum vernünftigen Preis anzubieten.
Obwohl Kritiker sich gerne über den fehlenden USB Anschluss, das unsichtbare Dateisystem und sonstige Einschränkungen des iPad ärgern, kauft kaum ein Kunde die offen konziperten Geräte der Konkurrenz. Für Medienverlage ist das eine gute Nachricht.
Merry Christmas, Mr. Jobs!
(Dieser offene Brief erschien auch in meinem Blog, http://xtmedia.blogspot.com)
Herbert Grambihler Magazine fürs iPad: Kleine Übersicht und ihre zugrunde liegenden Publishing-Lösungen
Eine kleine Übersicht über Publikationen auf dem iPad und die Publishing-Lösungen, mit denen sie erstellt wurden, habe ich bei Keith Gilbert gefunden:
Alle erwähnten Lösungen basieren auf den Produkten der Adobe Creative Suite 5, bzw. arbeiten mit dieser zusammen. Nun ist der Autor des o.g. Blogs als Adobe Certified Instructor möglicherweise etwas voreingenommen, doch fördert meine Webrecherche tatsächlich wenig Greifbares für Quark und Tablets / iPad zutage … Hallo Quark??
Ein Teil der Publikationen wird laut Gilbert mit dem derzeitigen Prerelease der kommenden Adobe Publishing Suite erstellt, der andere Teil mit WoodWing’s Digital Magazine Tools, wobei WoodWing ein führender Hersteller für Erweiterungen und PlugIns für InDesign ist.
Interessant ist, daß einige Apps die Abonnementen-Verwaltung offenbar aus dem iTunes-Store ausgelagert haben, d.h. der Nachkauf neuer Ausgaben erfolgt an Apple vorbei. Die Adobe Publishing Suite soll – ausgehend vom Authoring (als der Erstellung der Inhalte) via InDesign CS5 – umfassend die Produktion, die Distribution / den eCommerce und nachfolgend die Zugriffsauswertung digitaler Inhalte unterstützen … Adobe will ganz offensichtlich auch ein großes Stück vom Kuchen abhaben. Die Preisgestaltung für die ganzen Dienste der Publishing Suite ist noch nicht raus, aber derzeit sieht’s so aus, als ob sich dieses Leistungspaket nur die großen Medien-/Verlagshäuser leisten könnten. Hier könnte man sich durchaus Geschäftsmodelle vorstellen, die zwischen Adobe und kleineren Verlagen vermitteln … Man darf auch gespannt sein, v.a. wie sich Apple auf Dauer gegenüber Apps verhält, die sein Geschäftsmodell untergraben.
Ach ja: Bei Adobe habe ich noch eine weitergehendere Übersicht der Magazine gefunden, die mit der Publishing Suite schon erstellt wurden: http://blogs.adobe.com/digitalpublishinggallery/publications
Weitere Ansätze finden sich auch unter:
Zinio, http://www.zinio.com
RareWire, http://www.rarewire.com
Texterity, http://www.texterity.com

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