NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in OstfrieslandNIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

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Michael Ilgner
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Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Moin und Hallo;

Wie sind die Erfahrungen in der Gruppe seit Beginn der Corona-Krise mit der Internetqualität ? Scheinbar gibt es bei uns große Unterschiede nach

* Regionen, Orten und Stadt-bzw. Ortsteilen

* Anbietern und

* Wochentagen und Tageszeiten

Vielleicht ist es ganz interessant zu erfahren, wo und wann man durchaus zufrieden sein kann und wo es einfach ganz grauenvoll ist. Gibt es vielleicht auch Hinweise und/oder Vermutungen, warum dies so ist ?

Von den Anbietern bekommt man auf Anfrage nur sehr nebulöse und schwammige Antworten.

EWE Kreis LER schwankt, aber ist m.E. generell schlechter und langsamer geworden und Telefonie bircht auch immer öfters ab... Es wird ganz sicher priorisiert und streaming gedrosselt.
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100 % geförderte Weiterbildungen – das ist schon länger kein Privileg, das allein Menschen offensteht, die auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind. Die Förderung der Weiterbildung in Deutschland wurde in den vergangenen Jahren v.a. auch für angestellte Beschäftigte und für deren Arbeitgeber*innen umfassend verbessert. Hochwertige zertifizierte Bildungsangebote stehen heute allen offen. Egal, ob Sie sich für ein neues Beschäftigungsfeld weiterentwickeln oder sich für Ihr gegenwärtiges Beschäftigungsverhältnis wichtige neue Kompetenzen aneignen möchten.

hier geht es zu dem ausführlichen Beitrag mit vielen Tipps und links: https://www.emcra.eu/news-einzelansicht/article/hochwertige-weiterbildungen-fuer-alle-die-bildungsfoerderung-in-deutschland-wurde-umfassend-verb/?cHash=b887b0c7b83e79a285cab01072443b97

" ... Am Vorhaben saimidris – „Sailing Intelligent Micro Drifter Swarms“, das von Thomas Badewien geleitet wird, sind auch die Hochschule Emden/Leer und das DFKI als Partner beteiligt. Es hat als Ziel, kleine, intelligente Drift­körper zu entwickeln, die autonom mit den Meeres­strömungen treiben und sich wie ein Schwarm verhalten. Diese Drifter sollen mit Hilfe neu entwickelter Sensoren zum Beispiel eingesetzt werden, um die Verteilung von Schadstoffen in Meeresgebieten zu erkunden, in denen Wassermassen unter­schiedlichen Ursprungs aufeinandertreffen. Für die kleinen Driftkörper, die miteinander kommunizieren können, werden minia­turisierte Segel­antriebe am neuen Maritimen Technikum in Leer entwickelt. ... "

Quelle: https://www.pro-physik.de/nachrichten/digitale-werkzeuge-fuer-sensoren-und-quanten

Ostfriesland. Die duale Ausbildung im Handwerk ist eine Chance für junge Menschen – auch in Corona-Zeiten. Denn „Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ ist nach wie vor einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder Ostfrieslands. Etwa 2.900 Lehrlinge werden aktuell in mehr als 130 Berufen – von A wie Augenoptiker bis Z wie Zweiradmechaniker – ausgebildet. Trotzdem macht sich auch im Handwerk der Fachkräftemangel bemerkbar. Für die Betriebe wird es immer schwieriger, passenden Nachwuchs zu finden.

Um diesem Trend entgegenzuwirken, hat der Verein „Wachstumsregion Ems-Achse“ in Kooperation mit der Handwerkskammer für Ostfriesland das Projekt „Ausbildungsbotschafter“ ins Leben gerufen, welches mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Die Ausbildungsbotschafter sind Lehrlinge aus dem 2. oder 3. Lehrjahr, die ihren Beruf, die entsprechende Ausbildung und ihren Betrieb vor Schulklassen und auf Messen vorstellen. Die Schüler erhalten dadurch einen realistischen Einblick in die Berufe, können Fragen stellen und sich beispielsweise einen ersten Eindruck von den Arbeitsutensilien verschaffen. „Ziel ist es, die duale Berufsausbildung in den Fokus zu rücken und die Vielfältigkeit der Handwerksberufe in Ostfriesland hervorzuheben“, erklärte Dirk Bleeker, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer.

Damit die neuen Botschafter für ihre Aufgabe auch bestens gerüstet sind, erhalten sie vor ihrem ersten Einsatz eine kleine Schulung. Sechs von ihnen trafen sich zu diesem Zweck kürzlich in der Handwerkskammer in Aurich. Tina Rodemann, Projektleiterin der Ems-Achse, vermittelte dem jungen Nachwuchs verschiedene Präsentationsmethoden und Gesprächstechniken. Damit wurde das Fundament für die späteren Schul- und Messeeinsätze gelegt.

Durch den Einsatz der Ausbildungsbotschafter erhofft sich die Handwerkskammer und die Wachstumsregion Ems-Achse eine „Berufsorientierung auf Augenhöhe“, sagte Tina Rodemann. „Wir ermöglichen den Schülern damit einen authentischen Einblick in den betrieblichen Alltag und leisten einen wichtigen Beitrag zur frühzeitigen Berufswahl“, ergänzte Dirk Bleeker.

Ihren ersten Einsatz werden Marcel Keller (TS-Aluminium-Profilsysteme GmbH & Co. KG), Vanessa Habben (TS-Aluminium-Profilsysteme GmbH & Co. KG), Niklas Koelmann (Semcoglas GmbH Nordhorn), Mandy Bretting (ENERCON GmbH), Yola Decker (ENERCON GmbH) und Jana Sandersfeld (Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse) voraussichtlich in den nächsten Wochen haben. Das richtet sich nach dem Bedarf in den Schulen und der aktuellen Corona-Situation. Viele Schulen wünschen sich vorrangig eine Veranstaltung vor Ort. Die neuen Botschafter sind jedoch so geschult, dass sie ihre Präsentation auch online durchführen können.

Interessierte Auszubildende, die auch Botschafter werden möchten, können sich an die Handwerkskammer wenden. Die nächste Schulung ist bereits in Planung. Ansprechpartner ist Dieter Friedrichs, Ausbildungsberater der Handwerkskammer. Er ist erreichbar unter der Telefonnummer 04941 1797-58 oder per E-Mail d.friedrichs@hwk-aurich.de.

Quelle: https://weser-ems-wirtschaft.de/index.php/2020/11/25/berufsorientierung-auf-augenhoehe/

Alles bei Volkswagen soll grüner und umweltfreundlicher werden. Dabei darf auch gebrauchtes Frittenfett helfen, am besten gleich tonnenweise. Thomas Zernechel hat sich in den zurückliegenden Monaten darum gekümmert, dass alte Fette aus der Gastronomie tatsächlich in großen Mengen im VW-Konzern zum Einsatz kommen können. Nämlich in den von Volkswagen gecharterten Frachtern, die jährlich Millionen neuer Autos über die Meere transportieren.

Zernechel leitet seit 16 Jahren am VW-Sitz in Wolfsburg die Konzernlogistik, die einerseits für den Transport von Neuwagen verantwortlich ist, zugleich aber auch den Fluss sämtlicher bei den Zulieferern eingekauften Bauteile überwacht. Die Konzernlogistik ist ein eigenes kleines mittelständisches Unternehmen im Konzern mit 800 Mitarbeitern und Milliardenumsatz.

Für den gesamten Volkswagen-Konzern hat Vorstandschef Herbert Diess die Devise ausgegeben, dass die Vorgaben des Pariser Klimaabkommens bis zum Jahr 2050 erreicht werden sollen. Dann darf es überall im Konzern keine Kohlendioxidemissionen mehr geben – und eben auch in der hauseigenen Logistik nicht mehr.

2,5 Millionen Neuwagen transportieren die Volkswagen-Schiffe in jedem Jahr. Besonders wichtig ist dafür der Hafen im ostfriesischen Emden, gleich neben einem VW-Werk, von wo aus der Wolfsburger Konzern einen Großteil seiner Schiffslogistik steuert. Schiffe gelten bislang als nicht besonders umweltfreundlich, weil die Schiffsdiesel in großem Stil Kohlendioxid und andere Schadstoffe an die Atmosphäre abgeben.

Themen des Artikels

Volkswagen

Schifffahrt

Herbert Diess

Automobilindustrie

Klimawandel

Logistik

Umweltschutz

In der VW-Konzernlogistik ist jetzt vornehmlich von Pflanzenölen die Rede. „Wir sind der erste Automobilhersteller, der diesen Treibstoff für den Transport seiner Fahrzeuge großflächig zum Einsatz bringt“, erzählt – mit ein wenig Stolz – Logistik-Chef Zernechel. Die Kohlendioxidemissionen herkömmlicher Schiffsdiesel ließen sich damit um gut 80 Prozent senken.

Der erste mit Pflanzenölen angetriebene Autofrachter ist in Emden bereits ausgelaufen. Auf dieser besonderen Jungfernfahrt sind 3500 Autos von verschiedenen Konzernmarken transportiert worden.

Volkswagen hat für den Europaverkehr dauerhaft zwei Charterschiffe im Einsatz. Sie fahren rund 50-mal pro Jahr auf dem Rundkurs zwischen Emden, Dublin, Santander in Nordspanien und Setubal in Portugal und wieder zurück nach Emden. Dabei befördern sie jährlich rund 250.000 Neufahrzeuge.

Durch den Einsatz des neuen umweltfreundlichen Kraftstoffes sollen die jährlichen Kohlendioxidemissionen von 60.000 auf etwa 9000 Tonnen gedrückt werden. Die Schiffsmotoren müssen dafür nicht technisch umgerüstet werden.

Fette aus der Lebensmittelindustrie

Die Corona-Pandemie und die damit verbundene Schließung von Restaurants und anderen gastronomischen Betrieben hat die Frittenfett-Pläne von Volkswagen nicht gestoppt. Die gebrauchten Pflanzenfette kämen zu großen Teilen auch aus der Lebensmittelindustrie, wo es kaum Corona-bedingte Einschränkungen gegeben habe, so Thomas Zernechel.

Pflanzenfette im Transportbereich bekommen nicht nur bei VW wachsende Bedeutung. „Die langfristigen Perspektiven dieses Geschäfts sind extrem positiv“, sagt Luke Watts vom Brokerhaus SCB, das sich auf den Einsatz klimaneutraler Rohstoffe spezialisiert hat. Gerade in Europa würden künftig verstärkt Kraftstoffe aus biologischen Abfällen verwendet.

Für den 61-jährigen Logistik-Routinier Zernechel ist das nicht das erste Mal, dass er sich um den Einsatz von umwelt- und klimafreundlichen Schiffsantrieben kümmert. Die VW-Konzernlogistik betreibt auch zwei Schiffe, die mit Flüssiggas (LNG) angetrieben werden. „Ein Schiff ist damit schon unterwegs, ein zweites kommt bald dazu“, berichtet Zernechel. Der Ausstoß von CO2 sinkt damit nicht ganz so stark wie bei Pflanzenölen, nämlich um etwa 25 Prozent.

Für ihn sind die Schiffstransporte nicht die einzige Baustelle, an der er sich um die Minimierung der Kohlendioxidemissionen kümmern muss. 1,8 Millionen Tonnen CO2 fallen jährlich im gesamten Transportwesen des Volkswagen-Konzerns an. Ungefähr 40 Prozent entfallen auf die Schiffe, 50 Prozent auf den Lkw-Verkehr und der Rest auf die Eisenbahn.

Im Zugverkehr ist Zernechel in Sachen Klimaneutralität schon recht weit gekommen. Im nächsten Jahr sollen die von VW in Deutschland verwendeten Züge zu 100 Prozent mit grünem Strom unterwegs sein. Volkswagen will die Zahl der Lkw-Transporte dauerhaft reduzieren und mehr Züge einsetzen. Bis 2022 soll der Bahn-Anteil bei Fahrzeugtransporten von aktuell 53 auf 60 Prozent steigen.

Thomas Zernechel hat sich dafür entschieden, dass er die weitere Umsetzung der Klimapläne nicht weiter aktiv bei VW mitgestalten will. Nach vier Jahrzehnten im Konzern hört er auf und übergibt seinen Posten zum Jahreswechsel an Simon Motter, 48, der aus der Audi-Logistik kommt. Mit Frittenfett will Zernechel in seiner neu gewonnenen Freizeit nichts zu tun haben: „Ich grille lieber.“

Quelle: https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/thomas-zernechel-frittenfett-statt-diesel-vw-setzt-beim-autotransport-auf-saubere-energie/26659202.html?ticket=ST-2466958-e1IAIp7jg0R31pKHAfOU-ap3

Ziele und Aufgaben des „NIWO"

Das „NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland“ befasst sich schon seit 2006 als völlig unabhängige "kleine Denkfabrik" mehrerer friesischer Unternehmer und Freiberufler sowohl aus Deutschland wie auch aus den Niederlanden umfassend und interdisziplinär mit den notwendigen infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen im gesamten Wirtschaftsraum Friesland.

In Deutschland sind wir in den Kreisen Leer, Aurich, Wittmund, Friesland, Wesermarsch, Emsland, Grafschaft Bentheim, Ammerland, im cloppenburgischen Saterland sowie in den kreisefreien Städten Emden und Wilhelmshaven aktiv.

Mittlerweile hat sich der Fokus des NIWO auf ausgewählte zukunftsorientierte und innovative Leitmärkte konzentriert, da es in der Entwicklung ökologisch dominierender Technologien in Ostfriesland und dem niederländisch-friesischen Wirtschaftsräumen in den Provinzen Groningen und Fryslân (Friesland) zu entsprechenden Synergien kommen soll.