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NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland

Das NIWO – Netzwerk befasst sich mit infrastrukturellen, wirtschaftspolitischen und unternehmerischen Entwicklungen in Ostfriesland.

Michael Ilgner Start-ups sind die wichtigsten Innovatoren für KI
Künstliche Intelligenz (KI) gilt als eines der Hauptfelder im wirtschaftlichen Wettbewerb des 21. Jahrhunderts. Nicht große Konzerne, sondern Start-ups sind hier die bestimmenden Innovationstreiber: Auf ihr Konto gehen Technologien wie Bilderkennung, Sprachverarbeitung oder automatisiertes Fahren. Im globalen Konkurrenzkampf liegt es im Interesse aller Wirtschaftsnationen, ein starkes Ökosystem für diese jungen Unternehmen aufzubauen.
Stand heute haben die USA eine Führungsrolle übernommen: Fast 40 Prozent aller KI-Start-ups sind hier ansässig. Europa liegt mit 22 Prozent an zweiter Stelle vor China und Israel. Das sind Ergebnisse der neuen Studie "Artificial Intelligence – A strategy for European startups", für die Roland Berger und Asgard rund 3.500 Unternehmen und Start-ups im KI-Bereich analysiert haben. Die Untersuchung stellt die erste umfangreiche Datenerhebung in diesem Bereich dar.
Europäische Industrie kämpft noch mit der KI-Wende
Kein europäisches Land erreicht bislang im globalen Vergleich eine kritische Masse an KI-Start-ups: Großbritannien liegt auf Platz vier (245 Start-ups), Frankreich auf Platz sieben (109 Start-ups) und Deutschland auf Platz acht (106 Start-ups). "Die Resultate zeigen klar auf, dass Maßnahmen auf europäischer und nicht auf nationaler Ebene notwendig sind. Angesichts der amerikanischen und chinesischen Konkurrenz braucht Europa ein attraktives Ökosystem", sagt Axelle Lemaire, Global Head Terra Numerata, dem digitalen Partnernetzwerk von Roland Berger.
Mit Blick auf den Branchenfokus der KI-Start-ups sind einige wichtige Wirtschaftssektoren Europas unterrepräsentiert. Zu ihnen zählen Energie (2%), Automobil (1%), Immobilien (1%), Landwirtschaft (1%) und öffentliche Verwaltung (weniger als 1%). "Wir haben erwartet, dass Technologien wie Robotik, das Internet der Dinge (IoT) und selbstfahrende Autos, in denen Europa führend ist, überproportional vertreten sind", ergänzt Westerheide. "Unsere Ergebnisse sprechen aber eine andere Sprache. Sie rufen die Frage auf, ob etablierte europäische Industrien fähig sind, sich auf wichtige Technologietrends einzustellen und so ihre Führungsposition zu behaupten."
Europäische Rahmenbedingungen für Start-ups setzen
Die Experten von Roland Berger empfehlen ein Bündel an Maßnahmen auf europäischer Ebene, um die Entwicklung von KI-Start-ups auf dem gesamten Kontinent voranzutreiben.
Ein europaweiter Unternehmensstatus für Start-ups
Der sogenannte Young European Start-up-Status (YES!) soll Firmen Zugang zu staatlichen Programmen und zum gesamten europäischen Markt ermöglichen. Er zielt darauf ab, grenzüberschreitende Geschäfte, die Rekrutierung von hochqualifiziertem Personal innerhalb ganz Europas und internationale Investitionen anzukurbeln. YES! sollte rechtlich auf europäischer Ebene verankert werden und nicht nur an bereits existierende nationale Initiativen anknüpfen.
Höhere Investitionen in junge Unternehmen
Verhältnismäßig fließt nur wenig Kapital in europäische KI-Start-ups: 2017 sammelten KI-Start-ups in einer durchschnittlichen Finanzierungsrunde in Frankreich 3 Millionen Dollar und in Deutschland 2 Millionen Dollar ein. Zum Vergleich: In den USA waren es 10 und in China sogar 36 Millionen Dollar. Um diese Situation zu verbessern, sollte Europa Investitionen von Großunternehmen fördern und gleichzeitig die Finanzierung von Innovationen insgesamt diversifizieren. Öffentliche Investitionen über den Europäischen Investitionsfonds oder höhere Mittel aus dem EU-Haushalt sollten ebenfalls eine zentrale Rolle einnehmen. Zudem könnte die Einrichtung einer europäischen Innovationsagentur das KI-Ökosystem unterstützen.
KI-Fachkräfte fördern und Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft stärken
Europa sollte ein attraktives Ziel für ausländische Unternehmer und Forscher sein: Ein spezielles Start-up-Visum kann die Anziehungskraft der EU für Talente erhöhen. Zudem können europäische Initiativen Kooperationen von Forschungsinstituten und Start-ups fördern. Der personelle Austausch und schnelle Technologietransfer haben für den Erfolg von Start-ups große Bedeutung.
Die Studie sollte hier zum Download stehen.
Michael Ilgner Mit der Hilfe der Sonne^: Emder Studenten forcieren die Entwicklungshilfe in Uganda.
Emden/Bwama. Das Entwicklungshilfeprojekt der Hochschule Emden/Leer, das sich mit dem Bau eines Solarbootes für eine Inselschule im ugandischen Bunyonyi-See beschäftigt, geht in die zweite und damit womöglich heiße Phase. Nachdem sich im vergangenen Jahr zwei Studenten des Fachbereichs Maschinenbau im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten nicht nur an der Hochschule, sondern auch vor Ort intensiv mit einer Machbarkeitsuntersuchung beschäftigt hatten (wir berichten), haben sich jetzt mit Tim Schütte und Daniel Küpper zwei weitere Studenten in Uganda unter anderem nach Handwerkern umgesehen, die in die spätere Fertigung des geplanten, 40 Meter langen, vier Meter breiten und rund 40 Personen fassenden Doppelrumpf-Fährbootes mit einbezogen werden sollen. Gleichzeitig befassten sich die beiden damit, wie, vor allem aber, wer später die Bedienung und die Wartung des mit Sonnenenergie angetriebenen Fahrzeuges übernehmen könnte. Das Fazit der beiden Studenten aus Ostfriesland: Dem Bau und dem Betrieb der Solar-Fähre steht eigentlich nichts im Weg - es fehlt nur noch das Geld.
Quelle: https://www.emderzeitung.de/emden/~/mit-der-hilfe-der-sonne-737418/
Nur für XING Mitglieder sichtbar Glückwunsch in Eure Region
Super.
Ich hatte nicht gedacht, das ihr in Nordwest Deutschand so schnell, so gut und so effektiv zusammen kommen werdet.
Die Gruppe entwickelt sich ganz toll ...:-)
Monika Noormann
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Michael Ilgner
Danke Dir Robert,
Wir kommen noch zusammen, was Eure "Ansiedlungsgedanken" auf der Strecke "Rotterdam - Gdansk" angeht :-)
Michael Ilgner Studium Technik-Fächer für Frauen als Weg in die Wirtschaft
In den Sommerferien vom 2. bis zum 6. Juli können Frauen, die vor der Studienwahl stehen, ingenieurwissenschaftlich-technische Fächer der Jade Hochschule kennenlernen. Interessentinnen bekommen beim Angebot „Studentin auf Probe“ Einblicke in den Studienalltag mit Schwerpunkt im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in den Fachbereichen „Bauwesen, Geoinformation, Gesundheitstechnologie“, „Management, Information, Technologie“ und „Seefahrt und Logistik“. Vorlesungen, Praxisphasen sowie Raum für Fragen und Gespräche stehen auf dem Stundenplan.
„Mir hat am besten gefallen, dass wir so viele verschiedene Bereiche kennenlernen und auch einiges selber ausprobieren konnten“, erzählt Jule Pohlhausen, ehemalige „Studentin auf Probe“. „Der Schifffahrts-Simulator in Elsfleth und der Besuch im Tonstudio waren auf jeden Fall ein Highlight“, sagt die jetzige Hörtechnik und Audiologie-Studentin.
Auch Katharina Wehlau nahm an dem Programm teil. Sie interessierte sich für ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens-Bauwirtschaft und sah sich durch die Teilnahme an „Studentin auf Probe“ in ihrer Studienwahl bestärkt. Jetzt studiert sie im zweiten Semester: „Mein Studiengang ist sehr abwechslungsreich und interessant - für mich ist es genau das Richtige.“
Das Angebot „Studentin auf Probe“ der Fachhochschule ist kostenfrei, die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen sind ab jetzt per E-Mail möglich an sylvia.noll@jade-hs.de.
Quelle: https://www.nwzonline.de/oldenburg/bildung/oldenburg-studium-technik-faecher-fuer-frauen-als-weg-in-die-wirtschaft_a_50,1,2625748612.html
Monika Noormann Energiewende als Chance - Innovationen
In der Reihe „Energiewende als Chance“ ist die zweite Ausgabe erschienen. Nach dem Themenschwerpunkt „Beschäftigung“ im Februar 2018 widmet sich die neue Ausgabe dem Thema „Innovationen“.
Die Energiewende hat in Deutschland auf verschiedenen Feldern eine große Dynamik entwickelt. Sie löst vielfältige technologische Innovationen aus, schafft dadurch Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk sowie bei Handel und Dienstleistungen. Doch auch in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Bildung sowie bei Patentanmeldungen und Unternehmensgründungen erzeugt die Energiewende qualitativen und quantitativen Mehrwert.

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Über die Gruppe "NIWO – Netzwerk für innovative Wirtschaftsentwicklung in Ostfriesland"

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