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NWB Community – die XING-Gruppe von NWB für Steuer- und Rechnungswesen-Profis

Zum fachlichen Austausch für Steuer- und Rewe-Profis und die, die es werden wollen. Vernetzen. Austauschen. Schlau machen.

Matthias Trinks Mindestarbeitszeit - scheinselbständig?
Liebe Kollegen,
mir liegt hier ein Vertrag über freie Mitarbeit vor. Darin heißt es, dass der Auftragnehmer mind. 30h/Woche leisten muss. Führt eine solche Klausel nicht quasi schon zwingend zur Scheinselbständigkeit? Der Auftragnehmer kann ja nebenher nicht mehr viel machen. Finde leider in den Kommentaren nix. HInzu kommt auch noch, dass der Auftraggeber den Arbeitsort festgelegt hat und die Arbeitszeit nach Absprache geregelt wird. Kommt mir alles etwas suspekt vor.
Danke für HInweise
Matthias Trinks
Matthias Trinks Martin Schmidl Julia Napravnik Burkhard Kroll
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Martin Schmidl
Hallo Herr Trinks,
wenn Sie den Verantwortlichen die Konsequenzen einer möglichen Scheinselbständigkeit näher bringen (Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen, Haftungsschuldner der Lohnsteuer sowie die mögliche Pflicht durch ein Arbeitsrechtsstreit tarifliche Vergütung zu zahlen) wird das ein vernünftiger AG schon einsehen. Auf jeden Fall ist die „Belehrung“ schriftlich zu den Akten zu nehmen. Für den Fall der nächsten Prüfung der DRV kann sich sonst beim AG keiner mehr an den Fall erinnern.
Freundliche Grüße
Martin Schmidl
Carola Rinker Freie Mittel bei einer gGmbH: Was zählt dazu?
Liebe Community,
in einem vorliegenden Fall wird geprüft, ob eine gGmbH unberechtigter Weise Fördermittel abgegriffen hat.
Dazu stellt sich die Frage, was alles zu den freien Mitteln aus betriebswirtschaftlicher Hinsicht gezählt wird.
Ich hatte dies schon in einer Gruppe diskutiert. Da gab es die Ansicht, dass alles zu den freien Mittel zählt, was nicht zweckgebunden ist.
Hatte jemand schon mal einen ähnlichen Fall?
Besten Dank und viele Grüße
Carola Rinker
Only visible to XING members Gesellschafter-Geschäftsführer (Hinzuverdienst Rente)
Guten Morgen,
ein Mandant ist neben seiner Tätigkeit als Angestellter auch 100% Gesellschafter-Geschäftsführer einer UG, die jedes Jahr einen beträchtlichen Gewinn erwirtschaftet. Er bezieht aus dieser Tätigkeit aber keinerlei Einkünfte (Gehalt, Gewinnausschüttungen usw.), sondern die UG "sammelt" die Gewinne.
Nun geht der Mandant Ende des Jahres in Rente (Vorruhestand) - ist also noch kein "Vollrentner" und muss somit die Hinzuverdienstgrenze beachten, damit seine Rente nicht gekürzt wird.
Die UG soll aber wie bisher weiterlaufen - unentgeltliche Tätigkeit für die UG, keine Gewinnausschüttungen. Tatsächlich ist der Plan, die gesammelten Gewinne der UG als spätere Zusatzrente nach Erreichen der Regelaltersgrenze auszahlen zu lassen.
Ich sehe darin eigentlich kein Problem, da nach meiner Ansicht im Vorruhestand keinerlei relevanten Einkünfte aus der UG erzielt werden (Gehalt, Ausschüttungen o.ä.).
Das Gespräch mit einem Kollegen hat mich nun allerdings verunsichert, da er befürchtet, dass mein Mandant als beherrschender Gesellschafter-Geschäftsführer die Ausschüttungen alleine bestimmt und somit auch die Gewinne der UG als Hinzuverdienst im Sinne der Rentenversicherung zählen könnten.
Meine Fragen:
1. Ist das tatsächlich so? Ich finde dazu keine Kommentare o.ä.?
2. Wie sollte die Rentenversicherung überhaupt von der UG erfahren? Auf dem ESt-Bescheid tauchen ja keine Einkünfte auf, die der Hinzuverdienstgrenze unterliegen.
Vielen Dank im Voraus.

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