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Öffentliches Preisrecht und Preisprüfung

Öffentliches Preisrecht + Preisprüfung öffentlicher Aufträge -VO PR 30/53- LSP

Michael Singer Seminare Preisrecht - Termine 2019
Die ersten Termine 2019 für meine Praxis-Seminare zum Preisrecht stehen fest:
o am 11.03.2019 in München
o am 23.05.2019 in Hamburg
o am 17.09.2019 in Köln
- Aufgrund meiner über 30-jähriger Erfahrung erhalten Sie dabei wie gewohnt eine praxisnahe und lebendige Schulung statt trockener Theorie. -
Durch den Praxisansatz lernen Sie alles, was für Ihre Praxis relevant ist - und zwar genau in der Zeit, die dafür notwendig ist - Anfänger und Fortgeschrittene lernen dazu und profitieren gleichermaßen.
Die Seminare haben zum Ziel, das notwendige preisrechtliche Know-how aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu vermitteln. Dazu werden auch zahlreiche Beispiele aus der Praxis vorgestellt und diskutiert und einige Themen in Form von Gruppenübungen vertieft.
Folgende Themenpunkte werden eingehend behandelt:
o Rahmenbedingungen, Grundlagen, Statistiken
o Preistreppe, Preistypen und Preisprüfungsrechte
o Marktpreise mit und ohne Ausschreibung und bei Bundeswehraufträgen
o Selbstkostenpreise
o Preistyp bei Unteraufträgen und preisrechtssichere Vergabe von Unteraufträgen
o Wann liegt ein Unterauftrag vor?
o Anforderungen an die Kalkulation und das Rechnungswesen
o LSP-Kostenarten und Kostenverrechnung
o Preisprüfung inkl. Eskalationsmöglichkeiten
o Checkliste für prüfsichere Aufträge
o Preisprüfung und Ausland
o Ausblick auf ein neues Preisrecht – Stand der Diskussionen
Die Seminare sind eingebettet in eine Veranstaltungsreihe zum Preisrecht und Vergaberecht von meinem Kooperationspartner Thomas Ferber vom Praxisratgeber Vergaberecht, wobei ich das Thema Preisrecht übernehme und Thomas Ferber kurz vor bzw. nach meinen Terminen Seminare zum Vergaberecht anbietet.
Weitere Informationen und eine Buchungsmöglichkeit finden Sie hier:
https://praxisratgeber-vergaberecht.eu/seminar/preisrecht-und-preispruefung/
Michael Singer
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Michael Singer Stellenanzeigen mit Fokus auf Preisrecht - ohne Erfahrung im Preisrecht?
Schon sehr lange beobachte ich ja die relevanten Stellenanzeigen, werte sie aus und berichte hier darüber.
Was mir immer wieder auffällt:
Stellenanzeigen, die Erfahrung im Preisrecht fordern oder dies als wünschenswert bezeichnen, stehen sehr oft monatelang und bis über ein Jahr, bevor sie besetzt werden können - wenn überhaupt.
Außerdem beobachte ich gerade in letzter Zeit, dass Stellen angeboten werden, die Aufgaben beinhalten, für die man eigentlich Preisrechts-Erfahrung braucht, bei denen das aber in den Anforderungen nicht einmal als vorteilhaft bezeichnet wird.
Es ist also tatsächlich so, dass Sie mit Ihrer Preisrechts-Erfahrung einen deutlichen Vorteil haben, weil Sie eindeutig in einem Nischen-Thema unterwegs sind.
Gerne können Sie mir auch über Ihre Erfahrungen in dieser Hinsicht berichten.
Michael Singer Neue Präsidentin des Bundesverbandes der Preisprüfer
Der Bundesverband der Preisprüfer und Wirtschaftssachverständigen e.V. berichtet über die Neubesetzung im Vorstand:
"Am 18. Oktober 2018 wurde Frau Dr. Marijke Dück-Rath, Leiterin des betriebswirtschaftlichen Prüf- und Beratungsdienstes der Freien Hansestadt Hamburg, von der Mitgliederversammlung zur neuen Präsidentin des Bundesverbandes der Preisprüfer- und Wirtschaftssachverständigen e.V. gewählt. Die Wahl erfolgte einstimmig, bei Enthaltung der Kandidatin.
Daneben wurden Thomas Wendling, stellvertretender Leiter der Preisüberwachungsstelle des Regierungspräsidiums Stuttgart, zum stellvertretenden Geschäftsführer, und Daniel Blum, Preisüberwachungsstelle des Regierungspräsidiums Darmstadt, zum Pressereferenten in den Vorstand des Verbands gewählt.
Der Vorstand ist somit wieder vollzählig, und der Verband somit rechtzeitig zu Beginn der heißen Phase der Weiterentwicklung des Preisrechts bestens für die kommenden Aufgaben aufgestellt."
Michael Singer Wettbewerbspreis für die Novellierung der VO PR 30/53 in Diskussion
Teilweise wurden in letzter Zeit Stimmen laut, die für die Novellierung der VO PR 30/53 einen weiteren Preistyp, den Wettbewerbspreis, forderten. Vereinfacht ausgedrückt würde dieser dafür sorgen, dass ausgeschriebene Aufträge nicht mehr preisgeprüft werden.
Dr. Greiffenhagen hat sich bereits im Jahr 2014 in seinen Programmatischen Überlegungen zu einer möglichen Reform der Preisverordnung für öffentliche Aufträge nachvollziehbar kritisch diesem Thema gewidmet:
"Gelegentlich wird auch die Einführung eines Wettbewerbspreises ohne preisrechtliche Begrenzung und damit ohne Preisprüfung unter Berufung auf das frühere Baupreisrecht angeregt. Ursprünglich unterlag der Wettbewerbspreis in der
Baupreisverordnung einer preisrechtlichen Begrenzung, und zwar dann, wenn die Preise infolge unzureichenden Wettbewerbs in einem auffälligen Missverhältnis zur
Leistung standen. Diese Einschränkung entfiel auf Grund der Änderungsverordnung
PR Nr. 1/84 .
Offenbar ist dies die Grundlage für die Forderung nach einem gesonderten Wettbewerbspreis in der Preisverordnung ohne preisrechtliche Begrenzung. Dieses Verlangen kann jedoch nicht gerechtfertigt sein. Es würde dazu führen, dass im Interesse der Aufrechterhaltung des Preisstandes nicht mehr vertretbare Preiserhöhungen, die durch sog. unechte Wettbewerbe wie z. B. Preisabsprachen oder Scheinangebote ausgelöst werden, den echten Wettbewerben gleichgestellt werden.
So ist denn auch die vorbeschriebene Änderung der Baupreisverordnung als „gesetzgeberische Fehlleistung hohen Grades“ (Anmerkung: Ebisch/Gottschalk, 6. Auflage) bezeichnet worden, zumal durch kartellbehördliche und gerichtliche Tätigkeit unzulässige Kartelle großen Umfangs aufgedeckt wurden. Es ist sogar der Ruf nach Wiedereinführung der Baupreisverordnung in der ursprünglichen Fassung erhoben (Anmerkung: durch den früheren Präsidenten des Preisprüferverbandes, Detlef Klose), zumindest ihre gewohnheitsrechtliche Weitergeltung befürwortet worden."
Die gesamten Überlegungen von Dr. Greiffenhagen können hier nachgelesen werden:
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/118668/3/greiffenhagen_reform-preisverordnung-oeffentliche-auftraege.pdf
Andrea Heim Preisrecht I und II / Terminankündigung
Regelmäßig werden bei Unternehmen Preisprüfungen durchgeführt, die ermitteln sollen, ob sie öffentliche Auftraggeber zu korrekten Markt- bzw. Selbstkostenpreisen beliefern. Wenn nicht, können Rückforderungen beträchtlichen Umfangs auf Auftragnehmer zukommen.
Das Grundlagenseminar Preisrecht I macht mit den häufigsten Preisproblemen
vertraut und behandelt Themen, mit denen sich Auftraggeber und Auftragnehmer oft konfrontiert sehen. Fragen der Preisbildung, Preisermittlung und Preisprüfung sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und gehören zum 1x1
der Beteiligten. Es werden überwiegend betriebswirtschaftliche
Inhalte vermittelt. Zusätzlich wird ausführlich auf spezielle preisrelevante Regelungen des Rüstungsbereiches eingegangen.
Als optimale Ergänzung zu unserem Grundlagenseminar haben wir für ehemalige
Teilnehmer und sonstige Fortgeschrittene das Vertiefungsseminar
„Preisrecht II“ konzipert. Hier wird sich vertieft mit der Selbstkostenpreisbildung beschäftigt. Es macht mit der Kostenverrechnung nach den LSP vertraut und behandelt die Themen vertiefend, häufig anhand von praktischen Beispielen. Fragen der Selbstkostenpreisermittlung sind von großer Bedeutung für das erfolgreiche Zusammenspiel der beteiligten Personen. Es werden überwiegend betriebswirtschaftliche Inhalte vermittelt. Zusätzlich wird auf spezielle preisrelevante Regelungen des Rüstungsbereiches eingegangen.
Die Details zur Agenda finden Sie über http://www.forum-institut.de/seminar/1902762-preisrecht-ii
Ich stehe bei Fragen gerne als Ansprechpartner zur Verfügung:
Andrea Heim
Stellv. Bereichsleiterin Recht
FORUM Institut für Management GmbH
Tel.: 06221/500-785
e-Mail: a.heim@forum-institut.de
Michael Singer Simulation von Grundsatzprüfungen
Gemeinsam mit einem ehemaligen Preisprüfer biete ich jetzt auch seit einiger Zeit eine Simulation von Grundsatzprüfungen an. Damit erhalten Sie ein zuverlässiges Ergebnis über Ihre preisrechtlich zulässigen Stundensätze und Gemeinkostenzuschlagssätze – und das bereits vor einer Preisprüfung.
Ziel und Ansatz ist es, entsprechendes Know-how aufzubauen und zu übertragen, damit Unternehmen anschließend selbst in der Lage sind, entsprechende Simulationen durchzuführen.

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