Probleme beim Einloggen
Karl Schmidt Betonsanierung nach Art des Hauses
Ein markantes Bürogebäude mit einem bekannten Restaurant im EG in Wien Hitzing (Bj. 2009) ist in die Jahre gekommen. Das Gebäude wurde in StB-Skelettbauweise errichtet und hat Beton- Auskragungen rings um die 5 Etagen und eine Dachterrasse als 5. Etage. Die von unten nicht sichtbaren, spinnenarm-artigen Rippen tragen das ebenfalls auskragende Glasdach am begehbaren Dachgeschoß. Diese Betonarme hatten sichtbare Rost- und Frostschäden. Die Aufgabe bestand nun darin, den Istzustand zu stabilisieren, um ein weites Eindringen von Nässe in den Beton und somit weiteres Wachstum vom Rost und Frostschäden zu verhindern.
Die Oberflächen wurden mit Dampfstrahlern gereinigt, um die vorhandenen Schäden sichtbar zu machen. Danach wurden die Risse verspachtelt und die Ankerlöcher, deren Stöpsel durchwegs aufgefroren waren, wurden mit Kaltbitumen verfüllt und jene Stöpsel die an sichtbarer bzw. begehbaren Stellen waren, mit Betonspachtelmasse verfüllt und geglättet. Die durchblutenden Roststellen wurden grundiert damit diese nicht bei der vom Hauseigentümer und den Architekten gewünschten pigmentierten Betonlasur durchschlagen.
Jene Auskragungen, die wegen eines Bau- oder Planungsfehlers ohne Gefälle waren, wurden vorab mit Protectosil CIT von evonik bis zur Sättigung getränkt damit sie in der Folge kein auf den Auskragungen stehendes Wasser mehr aufnehmen können. Denn dieses ist an den Rostschäden schuld. Die am Dachgeschoß freiliegenden StB-Rippen welche das auskragende Glasdach tragen wurden mit BHN von Evonik behandelt und für min. 10 Jahre hydrophobiert und somit wasserabweisend gemacht.
Letztlich wurden auch die nordseitig vorgehängten Fassaden-Betonelemente, die optisch weithin sichtbare Schäden aufwiesen, mit Concretal- Lasur von Keim-Farben in gleichem Farbton (betongrau) behandelt wodurch die gesamte Oberfläche vom Sichtbeton auch optisch erneuert wurde. Sichtbeton bleibt bei dieser Behandlung sowohl optisch als auch haptisch Sichtbeton – nur eben wie neu. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und hält nun der Witterung für weitere 10 Jahren stand. Und die Fassade sieht aus wie neu. Alles in allem eine nachhaltige Sanierung durch eine Tiefen-Imprägnierung mit anschließender optisch aufwertender Lasur im vertretbaren Kosten-Rahmen.
Die Arbeiten wurden vom Architekturbüro Archineers unter Federführung von DI Schwaighofer aus Wien von der burgenländischen Fa. Schmidt Karl, Oberflächenschutz (http://www.oberflaechenschutz.at) durchgeführt.
Karl Schmidt Alternative zur Horizontalisolierung bei nassen Gebäuden
Ich habe eine Alternative zu der bisher üblichen Horizontal-Isolierung bei feuchten Bauwerken. Zwei große Vorteile dieses Systems sind dass es 1. von jeder Baufirma realisiert werden kann und 2. dass die Trocknung bis zum Fundamentboden erfolgt und KEIN Teil des Fundaments im Wasser stehen bleibt.
IGLU Elemente werden in die erdberührende Bodenplatte auf Magerbeton verlegt . Darüber kommt Bewehrung und Beton. Die Hohlräume werden mit Rohren mit der Außenluft verbunden wobei die N oder O liegenden Ansaugrohre knapp über dem Niveau draußen liegen, die vis a vis liegenden Abluftrohre gehen bis knapp unter die Decke bzw. sie münden in einen nicht mehr benötigten Kamin. Dadurch entsteht ein Kamineffekt der die von unten in die Hohlräume gelangende Luft welche die aufsteigende Feuchtigkeit aufnimmt und kontinuierlich und ohne separate Energiezufuhr ableitet. Die IGLU Elemente werden seitlich an die Fundamente gestellt wodurch auch Nässe aus den Fundamenten langsam in den Hohlraum diffundiert und dadurch – je nach Höhe der IGLU Elemente – auch nasse Mauern langsam aber stetig trocken werden.
Günter Van der Velde GAP‐solution ermöglicht CO2‐freies Wohnen
Die GAP‐Solution GmbH ist ein national und international tätiges Unternehmen mit Fokus auf Niedrigst‐Energie‐Sanierungen von mehrgeschossigen Wohnbauten, Nachhaltigkeit und CO2‐Freien‐Gebäudeunterhalt.
In mittlerweile über 20 Jahren Produktgeschichte konnten bereits ca. 2000 Wohneinheiten mit Solarwaben‐Technologie modernisiert oder neu gebaut werden. Anhand dieser zahlreichen Referenzen wurden die Einsparpotentiale hinsichtlich Energieverbrauch und CO2‐Emmission mehrfach bestätigt.
Energieeinsparungen von bis zu 97 % und CO2‐Reduktionen um bis zu 94 % sind das Ergebnis. Dieser außerordentliche Einsatz wurde unter anderem mit dem Energy Globe Award Austria 2010, dem Umweltschutzpreis des Landes OÖ und Staatspreisen für Energieforschung und Nachhaltigkeit belohnt.
Erreicht werden konnten diese Ergebnisse auf Basis energetischer Gesamtkonzepte „gap³‐solutions“, die sich zum einen durch eine wärmebrückenfreie Solarfassade und zum anderen durch dezentrale, wartungsarme Low‐Tech‐Haustechnikkonzepte auszeichnen.
Im Zentrum dieser Gesamtkonzepte steht die Solarwabe (Solarfassade) von GAP Solution. Die Solarwabe ist eine Wabe aus Zellulose, somit zu 100% biologisch abbaubar, die sich die Bienenwabe aus der Natur zum Vorbild genommen hat. Wie die Bienenwabe hält die Solarwabe (Solarfassade) das Haus im Winter warm und im Sommer angenehm kühl.
Dies ermöglicht eine deutliche Reduktion des Energiebedarfs wodurch eine völlig neue Anforderung an die Haustechnik gestellt wird. Aus diesem Grund wurden für diesen neuartigen Ansatz maßgeschneiderte dezentrale Haustechnikkonzepte entwickelt die diesen geringen Energiebedarf durch den Einsatz erneuerbarer Energiequellen decken.
Die erhöhte Gebäudequalität und die damit einhergehende verlängerte Nutzungsdauer ermöglicht eine adäquate Refinanzierung. Durch den deutlich verbesserten Wärmeschutz, kann auf große zentrale Haustechnikanlagen verzichtet werden, wodurch eine Kostenverschiebung von der Haustechnik zur Bautechnik ermöglicht wird. Eingesetzt werden dezentrale Low‐Tech Systeme die Energie‐ und Instandhaltungskosten deutlich reduzieren.
Warmwasser, Raumwärme und Haushaltsstrom können auf Wunsch komplett durch die Nutzung erneuerbarer Quellen gedeckt werden. Das Ergebnis ist eine erhöhte Gebäudequalität die bei gleichen Gesamtkosten CO2‐freies Wohnen möglich macht.
Interessiert? – Dann treten sie mit uns in Kontakt und lassen sich informieren. Denn die Ziele vom Klimaabkommen Paris und Marrakesch oder die Agenda 2030 für eine Nachhaltige Entwicklung der UN erfüllen wir bereits heute.
Repräsentant Norddeutschland http://www.gap-solutions.at Günter van der Velde
Tel 04103 99930 E-Mail: gap-solution.wedel@t-online.de / ivibau@t-online.de

Moderatoren

Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Ökologische Gebäudesanierung"

  • Gegründet: 01.11.2010
  • Mitglieder: 97
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 33
  • Kommentare: 4