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(open)BIM - Building Information Modeling und buildingSMART

Forum für alle, die beim Planen, Bauen und Betreiben auf Open BIM und offene Austauschformate von buildingSMART setzen.

Ralf Golinski BIMconvention 2018 stellt wieder die Praxis in den Kongress-Fokus
Von Weltneuheiten bei BIM-Anwendungen bis zu praktischen Erfahrungen in der Zusammenarbeit an BIM-Modellen, von der notwendigen firmeninternen Aufstellung für die Digitalisierung bis zur Gestaltung BIM-rechtlicher Verträge, und von der BIM-Relevanz auch in kleinen Unternehmen bis zur Fabrik der Zukunft: Das Themenspektrum der BIMconvention 2018 besticht dank einer hohen Dichte maßgeblicher BIM-Treiber und führender Unternehmen der Digitalisierung in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Mit Referaten, in offenen Workshops und anhand echter BIM-Modelle zeigen sie am 10. und 11. September 2018 an der RWTH Aachen auf, wie Building Information Modelling schon heute in Projekten zum Einsatz kommt – und wie der interessierte Kongressteilnehmer seinen eigenen Einstieg bzw. Fortschritt besser gestalten kann.
Bereits zum vierten Mal veranstaltet der ccBIM (competence center for building information modeling e.V.) die BIMconvention. Auf dieser vom ZukunftsDialogBAU (in Kooperation mit den Aachen Building Experts) getragenen Konferenz- und Networkplattform trafen sich Trendsetter und Opinionleader der Digitalisierung schon lange vor Veröffentlichung des Stufenplans „Digitales Planen und Bauen 2015“ des BMVI. Und während sich viele Eventformate in anderen Landesteilen mit Blick auf die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft und auf BIM als eine ihrer Methoden vor allem mit der Frage nach dem „WAS ist BIM?“, befassten, lag der Fokus in NRW bzw. in Aachen von Beginn an vor allem auf Antworten zu dem „WIE geht BIM?“. So auch in diesem Jahr.
Aus Sicht der Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung in NRW, Ina Scharrenbach, war auch das einer der Gründe, in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den ZukunftsDialogBAU zu übernehmen: „Die gemeinsame Erklärung nordrhein-westfälischer Akteure der Planungs- und Baubranche zur weiteren Digitalisierung und zum Einsatz von BIM aus dem August des vergangenen Jahres sind Taten gefolgt. Für die Entscheider in den beteiligten Branchen und der zuständigen öffentlichen Verwaltung ist es von großer Bedeutung, in der Transformation zur Digitalisierung weiter voranzukommen, für die Aus- und Weiterzubildenden sowie die Studierenden von erheblichem Belang, daran mitzuwirken und aufgenommen zu werden, und für Start-Ups wie Proptechs relevant, die führenden Unternehmen kennenzulernen.“ Die BIMconvention 2018 bringe wieder maßgebliche Akteure und deren Erfahrungen aus der Praxis zusammen und eröffne so die gute Möglichkeit, den praktischen Stand der Entwicklung kennenzulernen, voneinander zu lernen und den eigenen Fortschritt zu beschleunigen. „Ich freue mich schon auf meinen Besuch am zweiten Kongresstag“, so Ministerin Ina Scharrenbach.
Wissenstransfer und Kollaboration sind wesentliche Voraussetzungen für digitales Planen, Bauen und Betreiben. Das sieht auch Aachens Oberbürgermeister, Marcel Philipp so, der die BIMconvention 2018 eröffnen wird: „Die Auswahl des SuperC auf dem Campus der RWTH Aachen als Kongress-Location hat eine große symbolische Ausstrahlungskraft für die Auseinandersetzung über die Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft. Denn dieser Standort steht für den Transfer von exzellenten Forschungsergebnissen in die anwenderorientierte Praxis – über NRW und über Deutschland hinaus.“ Und exakt dafür stünden auch die Initiatoren und Beteiligten der BIMconvention seit nunmehr über vier Jahren: Von der Theorie in die Praxis.
„Tatsächlich sind es maßgebliche BIM-Treiber und führende Unternehmen aus der Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft, die am 10. und 11. September 2018 nach Aachen zur BIMconvention einladen“, so Hagen Schmidt-Bleker, Mitinitiator und Vorstandsmitglied vom ccBIM e.V. Nicht alle beteiligten Akteure könnten genannt werden. Beispielhaft aber seien etwa die Beteiligten vom Open-BIM-Workflow zu nennen: ALLPLAN, AUTODESK, bib, aconex, eTASK, ETU, formitas, liNear, NEVARIS, SAINT-GOBAIN und Trimble, die den BIM-Prozess sowie aktuelle Möglichkeiten der BIM-Integration mit Softwareprodukten unterschiedlicher Hersteller anhand eines einzigen und gemeinsamen Gebäudemodells darstellten, sowie etwa die weiteren Partner: aufBAU, bimNRW, CARPUS+PARTNER, CG-Gruppe, Heiringhoff, ibd, IWARU/FH-Münster, MICROSENS, Siemens, TaylorWessing, Unita oder WZL/RWTH. „Weitere Einblicke in die aktuellen Trends und Entwicklungen eröffnen sich zudem über einen Fächer von Exkursionen in unmittelbarer Umgebung sowie über eine Fachausstellung, an der neben den genannten Firmen etwa auch INTEGRAL-INGENIEURE, nesseler-grünzig oder TÜV-Rheinland beteiligt sind“, führt Hagen Schmidt-Bleker aus.
Programm und Anmeldung: http://www.zukunftsdialog-bau.de
Gunther Wölfle Stahlbau-Experten gesucht! ... Arbeitsausschuss "BIM im Stahlbau" gestartet
buildingSMART Deutschland und bauforumstahl e. V. haben einen gemeinsamen Arbeitsausschuss "BIM im Stahlbau" gestartet. Ziel ist es, zunächst die Prozesse im Stahlbau als IDM (Information Delivery Manual) zu beschreiben. Später folgt eine Processmap mit den erforderlichen Modellinhalten in Abhängigkeit von unterschiedlichen Planungsphasen (“Datenaustauschanforderungen”). Beide Verbände rufen Ihre Mitglieder auf, sich an dem gemeinsamen Arbeitsausschuss zu beteiligen. Die erste Webkonferenz findet am 27. August 2018 statt.
https://www.buildingsmart.de/kos/WNetz?art=News.show&id=1022
Ralf Golinski Wer „meint“ und wer „weiß“? Hier: 24 BIM-Treiber und Experten!
Roadshow: “BIM in Gebäudebetrieb und FM - The state of the art 2018 Δ”
Wer „meint“ und wer „weiß“? Hier 24 BIM-Treiber und Experten!
Wuppertal, 18.8.2018 Recht groß ist das Bedürfnis, die Auswirkungen, die Risiken und die Möglichkeiten, aber auch die Notwendigkeiten in der Transformation zur Digitalisierung möglichst exakt einzuschätzen. Das gilt gerade auch in der traditionell verankerten und hoch komplexen Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie ist es, die trotz bahnbrechender Ingenieursleistungen und großartiger Kreationen von Architekten sowie exaktem Kalkül der TGA-Planer Infrastruktur, Lebensraum und Produktionsstätten für die Gesellschaft schafft, zum Klimaschutz beiträgt und attraktive Arbeitsplätze schafft - aber das Potenzial der Digitalisierung noch zu wenig abschöpft. Anderen volkswirtschaftlich vergleichbar-relevanten Branchen, wie etwa Automotiv, Logistik, oder Handel, hinkt sie hinterher! Warum? Weil Intransparenz – das Gegenteil von Digitalisierung – bislang zu vielen Beteiligten am Immobilien-Lebenszyklus-Management zum Vorteil aus eigener Perspektive gereichte. Schon legendär sind dazu die Ausführungen von Hans Kranz, Jürgen Lauber und Bernd Hanke mit Ihrer Herausgabe von „BauWesen/BauUnwesen: Warum geht Bauen in Deutschland schief?“ aus dem Jahr 2014! Am meisten leiden darunter Bauherren, Eigentümer und Betreiber von Immobilien und technischen Anlagen. Doch diese Zeiten werden bald vorbei sein: Die Technologien der Digitalisierung, ein wachsender Wettbewerbsdruck und neue Methoden, wie Building Information Modeling, schaffen eine neue Kultur der Collaboration – und der Transparenz im digitalen Datenmanagement entlang des Immobilien Lebenszyklus Management. Wer mitmacht, gewinnt. Wer es versäumt, erfährt den Begriff „Disruption“ im eigenen Unternehmen und an eigenem Leibe.
Ein kleiner, gerade mal 10 Jahre alter Verband, der CAFM RING: Digitalisierung im Immobilienbetrieb e.V. ist angetreten, hier Orientierung im Sinne von Open-BIM zu geben: Mit Daten-Standards und Schnittstelle auf Basis von IFC aus Sicht Gebäudebetrieb (open source). Mit anwenderspezifischen Prozessstandards, den BIM-Profilen und in Abstimmung mit den maßgeblichen Datengremien für den absprachefreien Austausch digitaler Daten: VDI, DIN, CEN und ISO. Sowie in Kooperation mit einer ersten Auswahl dafür relevanter Verbände, wie buildingSMART, bauen.planen. 4.0, BTGA, FM-Austria, GEFMA und RealFM. Zusammengefasst im BIM-Roundtable Gebäudebetrieb.
Nun begeben sie sich auf eine Roadshow: „BIM in Gebäudebetrieb und FM: the state of the art 2018 Δ“. In Berlin, Hamburg, München, Köln und Valley. Vom 17. – 20. September. Mit 24 BIM-Treibern und Experten, die an Beispielen aus der Praxis aufzeigen, wie BIM und Digitalisierung zum Vorteil im Wettbewerb führt, insbesondere aus dem Bestand heraus. Bereits heute!
Unter anderem mit diesen Themen:
• Höherer Vertragssicherheit in der unternehmensübergreifenden (kollaborativen) Zusammenarbeit durch einheitliches Begriffs- und Leistungsverständnis • Bessere Rechtskonformität gegenüber Vorgaben zum Arbeitsschutz und den Betreiberpflichten • Reduzierung von Haftungsrisiken • Verringerung der Aufwendungen für Datenerfassung und –Pflege • Ermöglichung des Einsatzes neuer Technologien wie IoT, etwa für eine prädiktive Instandhaltung • Herr der eigenen Daten werden und bleiben • Voraussetzungen für eine FM-gerechte Planung bei Neu- und Umbauten • Wettbewerbsvorteile durch Organisations- und Prozessautomatisierungen • Optimierung Energiemanagement mit Sensorik und Manches mehr …. Programm und Anmeldung: http://www.immo-kom.com/bim-roadshow
Und das sind die 24 BIM-Treiber und Experten, die dort nicht nur reden werden, sondern schon wissen:
Dipl.-Ing. Klaus Aengenvoort; Prof. Dr. Karin Albert; Dipl.-Ing. Sven Axt; Dipl.-Ing. (TGA) Claus Biedermann; Dipl.-Des. Marcel Dickmann; Dennis Diekmann; Miguel Ebbers; Dipl.- Inf. Thomas Edelmann; Dr. Asbjörn Gärtner; Ralf-Stefan Golinski, M.A.; Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Glauche; Ing. Günter Grüner: Tim Hannewald; Thomas Kirmayr; Lynn Kupczyk; Wolfgang Maier; Dipl.-Ing. (FH) Matthias Mosig; Dipl-Ing.(FH) Eva Reckmann; M.Sc. B. Sc. Andreas Sankovitsch; Henrik Sperling; Mahmut Tümkaya; Dipl.-Ing. Robert Umshaus.
Foto/Quelle: iStock/Immo-Kom
Jan Heukrodt Vorträge und Marktplatz zum Thema "Eindeutige Identifizierung und Nachverfolgung von Bauteilen"
eTASK Geschäftsführer Klaus Aengenvoort wird einen Einblick geben über den aktuellen Stand der Standardisierung des digitalen Produktdatenaustauschs bei VDI, DIN, CEN und buildingSMART.
Die Veranstaltung ist kostenlos.

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Über die Gruppe "(open)BIM - Building Information Modeling und buildingSMART"

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