ParkinsonParkinson

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DOPANET: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema PARKINSON. Interaktiv, motiviert, schnell! Wir freuen uns über Ihr Interesse und aktive Feedbacks!

Clubhouse ist eine audio-basierte Social-Network-App,eine Art „Mit-Mach-Radio, die Ende 2020 vom Softwareunternehmen Alpha Exploration Co. veröffentlicht wurde. Derzeit ist sie nur für iOS verfügbar, also nur für Apple-Endgeräte, was den Benutzerkreis zwar einschränkt, gleichwohl aber erfährt Clubhouse im Ergebnis deutlichen Zuspruch, auch und explizit für gesundheitswirtschaftliche Themen. Wann auch für Android eine App geschrieben wird, ist momentan noch unklar.

DOPANET soll bei Clubhouse dabei sein, weswegen wir einen Raum installiert haben.

Am Freitag, den 5. April 2021 um 19 Uhr

geht es los. Seien Sie herzlich Willkommen!

Da wir davon ausgehen, dass das erste Treffen in diesem Raum noch ein wenig "holperig" ablaufen wird. Wollen wir an diesem Abend kein explizites Thema behandeln, sondern unseren Lesern eine Stunde lang die Gelegenheit geben, Wünsche und Fragen zur Diskussion zur elektronischen Patientenakte und den begleitenden digitalen Modulen zu stellen. Wir sammeln quasi Ihre Anregungen und Gedanken ein und werden dann ab April 2021 in regelmäßigen Themenabenden diese behandeln.

Wir stehen alle vor einem gewaltigen Transformationsprozess, die elektronische Patientenakte wird den Informationsfluss mit Ärzten, Kliniken, Therapeuten und Apotheken und damit die Kommunikation insgesamt komplex verändern. Wie wichtig dies alles ist, zeigt sich im Moment beim Thema Impfausweis.

Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Sie und eine interessante Stunde!

https://www.joinclubhouse.com/event/PD54G424

Interessant! Ich werde dabei sein, obwohl ich zu dieser - subjektiv empfunden - späten Stunde schon im Passivmodus bin. Info: Derzeit scheint es die App nicht für iMac zu geben. Außer iPhone geht auch iPad, allerdings (bei mir) nur hochkant und nicht quer.

Health & Care Management, das Magazin für Entscheidet, veröffentlichte heute diesen Buchtip. Die Frage Parkinson und Darm beschäftigt ganze Wissenschaftsbranchen. Daher heute einmal eine Leseempfehlung von Sabrina Demmeler:

Forscher vermuten die Ursache zahlreicher Krankheiten – auch psychischer – im Darm. Ernährung spielt daher eine entscheidende Rolle bei der Prävention. Prof. Dr. Gregor Hasler, Pionier in der Darm-Hirn-Forschung, fasst in seinem neuen Buch die Ergebnisse seiner Arbeit zusammen – mit revolutionären Erkenntnissen.

Er wird unterschätzt, dennoch beeinflusst er Gefühle und Gesundheit mehr als Vielen bewusst ist: Der Darm ist ein wichtiges Sinnesorgan. Essstörungen wie Bulimie können die Folge einer Entzündung im Darm sein, die das Hirn angreift. Olivenöl, Kastanien und Walnüsse lindern Depressions-Symptome. Und Darmbakterien bestimmen die Persönlichkeit mit. Klingt ungewöhnlich, aber genau das belegen neueste Studien des Neurowissenschaftlers und Psychotherapeuten Prof. Dr. Gregor Hasler, der mit dem Buch "Die Darm-Hirn-Connection" Lesern eine neue Perspektive auf ihr Bauchgefühl eröffnet.

Krankheiten beginnen häufig im Darm

Denn die Nervenzellen des Gehirns und des Darms ähneln sich unter dem Mikroskop stark. Zudem ist der Darm das ältere Organ. Im Mutterleib entsteht er zuerst und entwickelt dann als "Ableger" das Gehirn. Diese grundlegende Verbindung zwischen beiden Teilen des Körpers, kann der Schlüssel für die Heilung zahlreicher Krankheiten sein, deren Ursprung schon länger im Darm vermutet und erforscht werden. Dazu zählen u.a. Multiple Sklerose, Parkinson oder Demenz.

Denn das Verständnis verändert sich zunehmend, lange galt der Darm als schambehaftetes Organ, das schmerzhaft auf sich aufmerksam macht, wenn es leidet. Und laut Autor führen nicht nur Ernährungsfehler oder Bewegungsmangel zu Alarmsignalen – auch die Ursache für psychische Erkrankungen wird immer öfter im Darm gesucht.

Vagusnerv: Kommunikationsachse zwischen Darm und Hirn

Die entscheidende Rolle bei der Kommunikation zwischen Kopf und Bauch spielt der Vagusnerv. Diese Achse zwischen den Organen besitzt zahlreiche Windungen, die sich durch den Körper ziehen, und ist sogar für Gefühle wie Vertrauen, Wohlgefühl und Beruhigung zuständig, wie der Autor in einer Studie erforschte. Ein möglicher Ansatzpunkt für die Heilung von Menschen, die an scheinbar unerklärbaren Beschwerden leiden.

Körper und Psyche in Balance bringen

Hasler fasst jahrzehntelange Forschung auf dem Gebiet der Darm-Hirn-Kommunikation in diesem Buch zusammen. Durch diese Erkenntnisse könnten grundlegend neue Therapien entstehen, die das System Mensch ganzheitlich betrachten, statt einzelne Organe voneinander losgelöst. Denn der Darm leidet noch an seinem schlechten Image, als lästiger, sensibler Nörgler. Doch Haslers Buch zeigt: Der Darm ist der zentrale Drehpunkt, um Körper und Psyche in Balance zu bringen. Dies erklärt er u.a. in Kapiteln, die folgende Inhalte thematisieren:

Hormonelle Achse zwischen Darm und Hirn

Inselrinde und Belohnungssystem: Welche Bereiche im Gehirn sich besonders mit dem Darm beschäftigen

Darmbakterien und wie sie die Kommunikation zwischen Bauch und Kopf beeinflussen

Die "Immun-Achse": Sie kann helfen die Ursachen von schweren psychiatrischen und neurologischen Krankheiten zu entdecken

Parasiten – wie sie das Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen

Über den Autor

Prof. Dr. med. Gregor Hasler ist ordentlicher Professor für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Freiburg, Chefarzt und Leiter der psychiatrischen Forschungsabteilung des Freiburger Netzwerkes für Psychische Gesundheit. Auch in seiner Jugend litt der Neurowissenschaftler an Darmproblemen, die sich erst mit der Entspannung seines Lebensstils besserten. Heute sind seine Forschungsschwerpunkte neurowissenschaftliche Psychiatrie, bio-psycho-soziale Interaktionen, Stress, Depression und Essstörungen. Haslers vielfältige wissenschaftliche Publikationen wurden mehrfach mit Preisen ausgezeichnet.

Dieses Buch und weitere Fachbücher können Sie direkt über den Holzmann-Medien-Shop beziehen:

Hasler G. (2020) Die Darm-Hirn-Connection. Revolutionäres Wissen für unsere psychische und körperliche Gesundheit. Stuttgart: Klett-Cotta-Verlag. ISBN:978-3-608-98384-5

Quelle: Health & Care Management, Das Magazin für Entscheider 26. Februar 2021

Eine Studie der Gemeinsamen Forschungsstelle (GFS) der EU-Kommission belegt: "Im Jahr 2018 gab es in der EU fast zwei Millionen Beschäftigte in der Gesundheits- und Langzeitpflege, die in einem anderen Land als ihrem Geburtsland arbeiten. Die Zahl dieser im Ausland geborenen Arbeitskräfte ist in den letzten Jahren gestiegen. Diese Arbeitskräfte sind auch nicht gleichmäßig verteilt, denn mehr als zwei Drittel sind in nur fünf EU-Ländern beschäftigt: Deutschland, Italien, Schweden, Frankreich und Spanien". In dem sehr interessanten Artikel ist auch das Grünbuch "Altern" genannt, das ich auf Wunsch gern rumschicke.

Über die negativen Auswirkungen des Fachkräftschwundes in den Heimatländern wird leider noch zu wenig gesprochen.

https://ec.europa.eu/germany/news/20210225-fachkraeftebedarf-langzeitpflege_de

Patientinnen warten sehnsüchtig auf Verbesserung.

AnbieterInnen von digitalen Hilfen sind motiviert.

Dazwischen liegen mehrere Themen, die den Prozess derzeit noch etwas holprig machen.

Von Sprachbarrieren, Hemmungen, Missverständnissen bei Datenschutz und der "Usability" der technischen Lösungen. In Wahrheit ein kleiner Katalog an Kompetenzen, den man Stück für Stück erwerben kann.

Mein Name ist Helmut Karas, ich bin in der Nähe von Wien in Österreich (international) aktiv.

Mein Thema ist die Vermittlung der digitalen Kompetenz, um mit allen digitalen Themen EFFEKT zu erzielen: Bei Menschen, bei Algorithmen, dort, ow es darauf ankommt.

Wenn man entschlossen ist, Thema für Thema kennenzulernen, steht einer guten und vor allem schnellen Lösung nichts mehr im Wege.

#digitaleKompetenz ist die nützliche Verbindung von Menschen mit Hilfe digitaler Technologien. Gute Erfahrungen sind das Ziel.

Zum Beispiel gegen Stress:

https://www.securitycoach.at/digitale-kompetenz/wie-man-digitale-kompetenz-gegen-stress-einsetzt/

Ich freue mich über einen Austausch zur Verbesserung der Welt

Beste Grüße

Helmut Karas

Ist das nicht wunderbar, das man in der deutschen Sprache Substantive endlos aneinanderreihen kann?

Mit umfangreichen gesetzlichen Änderungen will die Bundesregierung Qualität und Transparenz in der medizinischen Versorgung verbessern. Der Entwurf für das Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz GVWG sieht neue Vorgaben für den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) und mehr Rechte für Krankenversicherte vor sowie Reformen in Krankenhäusern und Hospizen.

Für den G-BA werden Befugnisse und Fristen präzisiert. Qualitätsverträge sollen die bisherigen Qualitätszu- und -Abschläge ersetzen. In Krankenhäusern können künftig klinische Sektionen zur Qualitätssicherung über einen Zuschlag refinanziert werden. Auch sollen einrichtungsbezogene Vergleiche in der ambulanten und stationären Versorgung sowie von Rehabilitationseinrichtungen der gesetzlichen Krankenversicherung veröffentlicht werden.

Die Versicherten werden an mehreren Stellen entlastet. So wird der Anspruch auf eine Zweitmeinung auf weitere planbare Eingriffe, die der G-BA festlegt, erweitert. Zudem werden Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten von einer Ermessens- in eine Pflichtregelung umgewandelt. Festgelegt wird außerdem, dass Menschen unabhängig vom Geschlechtseintrag bei einer Schwangerschaft und Mutterschaft Anspruch auf entsprechende Leistungen haben. Für Patienten mit starkem Übergewicht (Adipositas) wird ein strukturiertes Behandlungsprogramm (DMP) eingeführt.

Die Krankenkassen müssen künftig die Versicherten informieren, wenn es zu einer Überschreitung der Beitragsbemessungsgrenze gekommen ist. Ferner wird das Verfahren der Beitragsbemessung bei nebenberuflich selbstständigen Pflichtversicherten in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) auf eine gesetzliche Grundlage gestellt.

In der Privaten Krankenversicherung (PKV) wird im Notlagentarif ein Direktanspruch der Leistungserbringer gegenüber dem Versicherer auf Leistungserstattung eingeführt. Künftig gilt daneben ein Aufrechnungsverbot für den Versicherer mit Prämienforderungen gegen eine Forderung des Versicherungsnehmers im Notlagen- und Basistarif.

Im Krankenhaus wird ein einheitliches Ersteinschätzungsverfahren für die ambulante Notfallbehandlung eingeführt. Das Verfahren soll Voraussetzung sein für die Abrechnung ambulanter Notfallleistungen. Krankenkassen sollen sich künftig gemeinsam mit kommunalen Trägern am Aufbau und der Förderung von regionalen Hospiz- und Palliativnetzwerken beteiligen. Für die ambulante Kinderhospizarbeit soll eine gesonderte Rahmenvereinbarung gelten.

Weiterhin neu geregelt wird ein verpflichtender Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Vertragsärzte im SGB V (Krankenversicherung). Gesundheitsstatistiken sollen weiterentwickelt werden. Die Modellklauseln zur Erprobung akademischer Ausbildungsangebote in der Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie werden bis Ende des Jahres 2026 verlängert.

Also ich kann nicht absehen, was das alles für mich bedeutet, geht ihnen das auch so?

Das Gesetz bedarf nach Angaben der Bundesregierung nicht der Zustimmung des Bundesrates.

Hier die 160-Seiten-lange Quelle: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/268/1926822.pdf

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Der Gesetzesentwurf wird morgen im Bnudestag behandelt und dann an den Sozialausschuss verwiesen. Ich vermute, dass der Sozialausschuss eine Anhörung durchführen wird. Im Moment hat sich nur der Caritaverband dazu geäußert. https://www.bundestag.de/services/suche?suchbegriff=Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz+
Neue Moderation ab dem 10. Oktober 2019

Guten Tag,

die aktive Unterstützung und Beteiligung von Herrn Dennis Zapf hat es ermöglicht, die Gruppe PARKINSON bei XING über die Zeit seit dem Tode von Herrn Lothar Gügel zu erhalten. Ab dem 10.10.2019 habe ich die Moderation dieser Gruppe von XING übertragen bekommen. Ich bin selbst als Betroffener mit den Themen rund um Morbus Parkinson vertraut und engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfe. Überdies bin ich seit einigen Jahren für einige andere Gruppen bereits in die Moderation eingebunden und kenne insoweit die Spezifikationen um eine solche Tätigkeit recht genau.

Mein Vorgänger im Amt des Moderators, Herr Lothar Gügel, hatte vor seinem Tod die Gruppe mit viel Engagement geplant und das Projekt in Gang gebracht. Es entspricht einem prinzipiellen Selbstverständnis, dass sein Wirken auch über seinen Tod hinaus in Ehren gehalten wird. Dennoch werde ich die Gruppe thematisch klarer ausrichten und habe zunächst einige Posts und Artikel, die inhaltlich und im Hinblick auf ihre Autorschaft nicht eindeutig zuzuordnen waren, heute - quasi als erste Amtshandlung - gelöscht. Auch habe ich die Mitgliederliste gesichtet und unklare Accounts bis auf weiteres sperren müssen.

Die Gruppe hat derzeit 1.562 Mitglieder, übrigens ganz deutlich mehr Frauen als Männer. Wir sind hier 914 Frauen und 646 Männer. Bereits diese erste statistische Erkenntnis macht völlig logisch, dass wir sehr schnell in die Moderation dieser Gruppe eine Frau einbeziehen sollten. Die Reichweite der Gruppe ist überdeutlich höher, als ich das vorausgeahnt hatte. Beispielhaft nenne ich Ihnen die Zahl der Seitenaufrufe vom 10. September 2019 bis zum 9. Oktober 2019: es waren 2.151 Besucher auf unserer Gruppenseite. Im Lichte der Tatsache, dass die Gruppe seit fast 2 Jahren weitgehend ohne Führung im großen Pool von XING-Gruppen „dümpelte“, ist das eine wirklich erstaunliche und ermutigende Zahl. Eine dritte statistische Größe ist die Verteilung der Mitglieder in städtische Ballungszentren und ländliche Regionen und auch diese Zahl hat mich kolossal erstaunt: 83,1 % aller Mitglieder dieser Gruppe lebt nicht im Bereich der „Network-Hotspots“ großer Städte, sondern in kleinen und mittleren Städten und auf dem Land.

Ich bin der Meinung, dass hier bei XING eine solche Themengruppe eine andere Zielgruppe bedient, als dies bei anderen „social networks“ der Fall ist. Ich würde die Gruppe sehr gerne mit dem Anspruch an die Expertise von XING-Usern entwickeln und die Foren der Gruppe zu Wissens- und Meinungsbildungspools formen. 1.500 Mitglieder verkörpern ein enormes Wissen, einen überdurchschnittlichen Erfahrungsschatz und eine erhebliche Breite verschiedener, beruflicher und privater Expertisen. Lassen Sie uns das zielführend nutzen und diese Gruppe zu einem Hotspot entwickeln. Lassen Sie uns diese Community weiter vergrößern. Jedes Mitglied kann das beflügeln und die Gruppe in sein persönliches Netzwerk weiter tragen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stehe für Anregungen, Fragen und gleichermassen Kritiken sehr gerne zur Verfügung.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis: wir sollten uns hier gegenseitig wertschätzen. Überschreitet ein Mitglied die Regeln zivilisierter Konversation, muss und will und werde ich Publikationen löschen und die Autoren unerlaubter Artikel sperren. Eine Community dieser Größe braucht Leitplanken.

Niemand arbeitet fehlerfrei. Ich bitte Sie, mich auf Fehler hinzuweisen und mir die Gelegenheit zur Korrektur zu geben.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

Joachim Maurice Mielert