ParkinsonParkinson

1557 members | 914 posts | Public Group

DOPANET: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema PARKINSON. Interaktiv, motiviert, schnell! Wir freuen uns über Ihr Interesse und aktive Feedbacks!

This post is only visible to logged-in members. Log in now
This post is only visible to logged-in members. Log in now
Ja, die Öffnungsklausel bei der Impfempfehlung war natürlich überfällig. Ich kenne kein Kompendium, in dem alle auftretenenen Krankheiten vollständig aufgezählt sind. Hoffen wir, dass es nicht zu dem im Artikel beschriebenen Missbrauch kommt. Danke fürs posten!

Tschüss "Lappen vorm Gesicht": Die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske im privaten Alltag scheint näher zu rücken. Da könnte es zu Liefer-Engpässen kommen. Teuer sind sie auch. Was liegt da also näher, als sie mehrfach zu verwenden? Das dachte sich auch die FH Münster und hat für das Mehrmals-Tragen einen mehrseitigen Flyer publiziert. Der Titel allerdings schreckt wohl eher ab: "Möglichkeiten und Grenzen der eigenverantwortlichen Wiederverwendung von FFP2-Masken für den Privatgebrauch im Rahmen einer epidemischen Lage". Der Rest des Textes macht deutlich, dass eine Wiederverwendung offensichtlich nicht für jeden die richtige Wahl ist, denn konsequenterweise muss man wie folgt vorgehen:

1. Die Maske nicht mit mehreren Personen abwechselnd tragen (ok, das man das erwähnen muss, hätte ich jetzt nicht so vermutet)

2. Vorsichtig abnehmen (kennen wir schon)

3. mindestens eine Stunde bei 80 Grad im Backofen erhitzen (damit liegt der Energieaufwand wahrscheinlich höher als bei der Produktion)

4. Zum Trocknen/Abkühlen aufhängen

Andererseits kann man die Masken auch bei Raumluft "auslüften", muss sie aber mindestens 7 Tage unberührt hängen lassen und darf das Verfahren maximal 5mal wiederholen.

Mit anderen Worten: die FH Münster hat die Wiederverwendung zu einer bildreichen Wissenschaft erhoben.

Nachzulesen hier: https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/index.php

Danke!
This post is only visible to logged-in members. Log in now

Wenn dem so ist, so wäre dies doch für alle Betroffenen eine Hilfe....

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/34-grosser-schritt-34-bayer-tochter-kann-phase-i-studie-zu-parkinson-beginnen-9675110?fbclid=IwAR1cie-ETA08O2ASNW-rfYDhH-IdmO-tUW_4FAPO41aPBFimwsxJRJDmlB0

Am Mittwoch, den 13.1.2021 tagt in Berlin der Gesundheitsausschuß des Bundestages und beschäftigt sich unter anderem mit der politisch hochbrisanten Thematik der Verfassungsmäßigkeit der derzeitigen Priorisierungsanwendungen zur Abgabe von Impfungen an berechtigte Gruppen. Von dieser Sitzung werden Weichenstellungen zu erwarten sein, welche die momentanen Handlungsvorgaben aus dem Bundesgesundheitsministerium deutlich verändern könnten. DOPANET wird die Ergebnisse direkt an die Mitglieder der Gruppen kommunizieren.

Um die Thematik im Vorfeld zu verstehen, ist es notwendig, etwas detailierter Kenntnis zu erwerben, weswegen wir hier einen zusammenfassenden Artikel von Klaus Krönert vom heutigen Vormittag ablichten:

Artikel Anfang:

Der von dem Gesundheitsminister Jens Spahn festgelegte Impfplan, der eine Priorisierung bei den Impfungen gegen das Coronavirus festlegt, befindet sich schon lange in der Kritik seitens vieler Verbände, betroffener und sogar seitens der Politik. Mit der Impfpriorisierung soll sichergestellt werden, dass besonders vulnerable Gruppen zu erst geimpft werden. Das sind hauptsächlich Menschen ab bestimmten Altersgruppen und in Pflegeheimen, sowie Gesundheitspersonal.

Diese Priorisierung ist mehr als fragwürdig in ihrer Sinnhaftigkeit, denn auch andere Personengruppen, die nicht ganz oben auf der Priorisierungsliste stehen, sind mindestens genauso gefährdet, bei einer Corona-Infektion schwere bis tödliche Verläufe zu erleiden.

Der Staatsrechtslehrer und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio, hält diese Priorisierung für verfassungswidrig. "Nach unserem Verfassungsverständnis muss das, was für die Grundrechte wesentlich ist, vom Parlament per Gesetz geregelt werden", sagte Di Fabio dem "Spiegel". Wer nach dieser Verordnung noch auf absehbare Zeit nicht an der Reihe sei, könne verlangen, "dass er schon jetzt geimpft wird", so Di Fabio, "und zwar mit der Begründung, dass die derzeitige Priorisierung verfassungswidrig ist, weil sie auf unzureichender rechtlicher Grundlage erfolgt".

"Die Vertreter des Verfassungsrechts sind sich einig, dass die Corona-Impfverordnung gegen das Grundgesetz verstößt", sagte die Staatsrechtlerin Anna Leisner-Egensperger von der Universität Jena der "Welt". "Wir impfen derzeit auf Grundlage einer politischen Strategie." - Leisner-Egensperger ist als Sachverständige am Mittwoch, den 13.1.2021 im Gesundheitsausschuss des Bundestags geladen. Sie hat in ihrer  Stellungnahme (742 kb) dargestellt, dass es für die in der Verordnung festgelegte Reihenfolge bei den Impfungen keine verfassungskonforme Ermächtigungsgrundlage gebe. "Diese Vorschriften sind daher rechtswidrig und damit nichtig. Sie dürfen von den Behörden nicht angewendet werden und müssen von den Bürgern nicht beachtet werden."

Konkret geht es in der Anhörung am 13. Januar um einen Gesetzentwurf der FDP zur Priorisierung bei der Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und einen Antrag der Fraktion DIE LINKE Für eine gute nationale und internationale Strategie bei Corona-Impfstoffen. Leisner-Egensperger schreibt: "Die Erforderlichkeit eines eigenen Coronaimpfgesetzes lässt sich verfassungsrechtlich nur vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Rechtslage zur Impfpriorisierung beurteilen. (im Folgenden I.). Erweist sich die geltende Coronaimpfverordnung (CoronaImpfV) als verfassungswidrig, so ist ein parlamentarischer Handlungsbedarf anzunehmen. Zu prüfen ist dann aber, welche spezifischen Anforderungen an eine verfassungskonforme parlamentarische Regelung zur Impfpriorisierung zu stellen sind. Hiervon ausgehend fragt sich, ob ein Coronaimpfgesetz hoher Regelungsdichte, wie es von der FDP vorgeschlagen wird, der Königsweg zur Lösung des aufgefundenen Verfassungsproblems ist. Beantworten lässt sich diese Frage nur vor dem Hintergrund der dazu möglichen." - "Damit fehlt den §§ 1 Abs. 2, 2, 3 und 4 CoronaImpfV eine verfassungskonforme Ermächtigungsgrundlage.", so Leisner-Egensperger in ihrer Stellungnahme

"Es bedarf dringend eines Parlamentsgesetzes, das die Verteilungsziele in Form einer wertenden Grundentscheidung und die Impfkriterien in Form einer abstrakt gehaltenen Aufzählung von Personengruppen regelt und zur Festlegung der konkreten Impfreihenfolge durch eine Verordnung ermächtigt.", stellt Andrea Kießling in ihrer Stellungnahme dar. Kießling ist Bochumer Gesundheitsrechtlerin.

Andrea Kießling greift in Ihrer  Stellungnahme (284 kb) auch die Impfpflicht auf und stellt dar "Eine Corona-Impfpflicht könnte unter bestimmten Umständen politisch erwogen werden, etwa wenn sich auf anderem Wege eine Herdenimmunität nicht erreichen ließe. Sie wäre auch nicht von vornherein verfassungsrechtlich unzulässig; eine solche Bewertung hängt insbesondere davon ab, ob sich im Laufe der nächsten Monate noch schwere Nebenwirkungen bzw. Impfschäden als Folge einzelner Impfstoffe herausstellen. Ist dies nicht der Fall, kann eine Impfpflicht verfassungskonform eingeführt werden: Dies gilt insbesondere – aber nicht nur – für bestimmte Berufsgruppen wie medizinisches Personal und das Personal in Gemeinschaftseinrichtungen und anderen stark frequentierten Einrichtungen."

Ob sich durch die Stellungnahmen allerdings an der Impfpriorisierung etwas ändern wird, bleibt abzuwarten, denn die Stellungnahmen sind lediglich Bestandteil der Anhörung zum Gesetzentwurf der FDP zur Priorisierung bei der Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 und einen Antrag der Fraktion DIE LINKE Für eine gute nationale und internationale Strategie bei Corona-Impfstoffen.

Zur Anhörung im Gesundheitsausschuss stellt der Bundesverband Caritas in seiner  Zusammenfassung (214 kb) dar:

Der Bundesverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie (CBP) begrüßt den Gesetzentwurf der FDP zur Priorisierung bei der Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2. In der Stellungnahme wird auf folgende Punkte hingewiesen:

- Angesichts der Grundrechtsrelevanz der Impfstrategie und der Knappheit des Impfstoffes braucht es unbedingt eine gesetzliche Grundlage für die Regelung der Priorisierung beim Zugang zu Corona Schutzimpfungen.

- Die bisherige Regelung der Impfverordnung benachteiligt u. a. pflegebedürftige Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung und ist durch die Regelung des § 20 i Abs. 3 SGB V nicht gerechtfertigt.

- Eine Berücksichtigung von pflegebedürftigen Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung und Menschen mit Trisomie 21 in der höchsten ImpfPrioritätsgruppe ist aufgrund deren besonderer Gefährdung zwingend erforderlich.

Der vorliegende Gesetzentwurf ordnet Menschen mit Trisomie 21 und pflegebedürftige Menschen mit Behinderung (Pflegegrad 4 und 5) in die Gruppe „mit der höchsten Priorität“ ein. Diese Einordnung entspricht den aktuellen medizin-wissenschaftlichen Erkenntnissen und Anforderungen des Art. 3 GG. Gerade durch eine klare Differenzierung innerhalb der Gruppe von Menschen mit Behinderung wird deutlich, dass der Antragsteller nur auf die besondere Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad 4 bzw. 5) bzw. Behinderung (geprägt von Trisomie 21) abgestellt und nicht willkürlich und pauschal alle Menschen mit Behinderung in die höchste Impfprioritätsgruppe einordnet. Aus Sicht des CBP besteht allerdings weiter die Gefahr, dass einzelne Gruppen von Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen übersehen werden, bei denen auch dringend eine höchste Impfpriorität anzuordnen wäre. Gerade im Feld der sogenannten seltenen Erkrankungen gibt es Gruppen, die ähnlich hohen Risiken unterliegen an SARS-CoV-2 schwer zu erkranken oder zu versterben. Entsprechend fordert der CBP, dass unter der Leitung des RKI/STIKO schnellstmöglich geprüft wird, welche weiteren Krankheitsbilder oder Behinderungen so hohe Risiken aufweisen, dass die betroffenen Menschen in die höchste Impfkategorie gelangen.

Wie die Tagesschau berichtete, hat der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) beklagt, es gebe "unter Pflegekräften in Alten- und Pflegeheimen eine zu hohe Impfverweigerung". Der Deutsche Ethikrat solle deshalb Vorschläge machen, "ob und für welche Gruppen eine Impfpflicht denkbar wäre", sagte der CSU-Chef der "Süddeutschen Zeitung". "Sich impfen zu lassen, sollte als Bürgerpflicht angesehen werden", sagte Söder. Eine staatliche Kampagne zur Förderung der Impfbereitschaft, "an der sich Vorbilder aus Kunst, Sport und Politik beteiligen", könne helfen.

Zur Debatte über die Corona-Impfverordnung erklärt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Christine Aschenberg-Dugnus: „Die Bundesregierung war leider nicht bereit, die verfassungsrechtliche Frage der Impfpriorisierung gesetzlich zu regeln. Sie wollte trotz aller rechtlichen Vorbehalte erneut am Bundestag vorbei per Verordnung regieren. Die nun vorliegenden Stellungnahmen der Sachverständigen sprechen eine klare Sprache: Spahns Verordnung ist verfassungswidrig. Wir brauchen aus verfassungsrechtlichen und ethischen Gründen dringend ein Corona-Impfgesetz, wie es die FDP-Fraktion bereits im letzten Jahr vorgelegt und eingebracht hat. Die Stellungnahmen der Gutachter sind auch nur die Spitze des Eisbergs. Zuvor hatte die Regierung bereits das gemeinsame Positionspapier der Leopoldina, der Ständigen Impfkommission und des Ethikrates sowie die Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags beiseite gewischt. Spahn muss nun sofort handeln und entweder selbst ein Impfgesetz vorlegen oder den Gesetzesentwurf der FDP-Fraktion übernehmen.“

Verfasst am 12. Januar 2021

Quelle: www.eu-schwerbehinderung.eu

V.i.S.d.P.: Klaus Krönert, Dachsberg 1 b, 22459 Hamburg

Artikel Ende

Neue Moderation ab dem 10. Oktober 2019

Guten Tag,

die aktive Unterstützung und Beteiligung von Herrn Dennis Zapf hat es ermöglicht, die Gruppe PARKINSON bei XING über die Zeit seit dem Tode von Herrn Lothar Gügel zu erhalten. Ab dem 10.10.2019 habe ich die Moderation dieser Gruppe von XING übertragen bekommen. Ich bin selbst als Betroffener mit den Themen rund um Morbus Parkinson vertraut und engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfe. Überdies bin ich seit einigen Jahren für einige andere Gruppen bereits in die Moderation eingebunden und kenne insoweit die Spezifikationen um eine solche Tätigkeit recht genau.

Mein Vorgänger im Amt des Moderators, Herr Lothar Gügel, hatte vor seinem Tod die Gruppe mit viel Engagement geplant und das Projekt in Gang gebracht. Es entspricht einem prinzipiellen Selbstverständnis, dass sein Wirken auch über seinen Tod hinaus in Ehren gehalten wird. Dennoch werde ich die Gruppe thematisch klarer ausrichten und habe zunächst einige Posts und Artikel, die inhaltlich und im Hinblick auf ihre Autorschaft nicht eindeutig zuzuordnen waren, heute - quasi als erste Amtshandlung - gelöscht. Auch habe ich die Mitgliederliste gesichtet und unklare Accounts bis auf weiteres sperren müssen.

Die Gruppe hat derzeit 1.562 Mitglieder, übrigens ganz deutlich mehr Frauen als Männer. Wir sind hier 914 Frauen und 646 Männer. Bereits diese erste statistische Erkenntnis macht völlig logisch, dass wir sehr schnell in die Moderation dieser Gruppe eine Frau einbeziehen sollten. Die Reichweite der Gruppe ist überdeutlich höher, als ich das vorausgeahnt hatte. Beispielhaft nenne ich Ihnen die Zahl der Seitenaufrufe vom 10. September 2019 bis zum 9. Oktober 2019: es waren 2.151 Besucher auf unserer Gruppenseite. Im Lichte der Tatsache, dass die Gruppe seit fast 2 Jahren weitgehend ohne Führung im großen Pool von XING-Gruppen „dümpelte“, ist das eine wirklich erstaunliche und ermutigende Zahl. Eine dritte statistische Größe ist die Verteilung der Mitglieder in städtische Ballungszentren und ländliche Regionen und auch diese Zahl hat mich kolossal erstaunt: 83,1 % aller Mitglieder dieser Gruppe lebt nicht im Bereich der „Network-Hotspots“ großer Städte, sondern in kleinen und mittleren Städten und auf dem Land.

Ich bin der Meinung, dass hier bei XING eine solche Themengruppe eine andere Zielgruppe bedient, als dies bei anderen „social networks“ der Fall ist. Ich würde die Gruppe sehr gerne mit dem Anspruch an die Expertise von XING-Usern entwickeln und die Foren der Gruppe zu Wissens- und Meinungsbildungspools formen. 1.500 Mitglieder verkörpern ein enormes Wissen, einen überdurchschnittlichen Erfahrungsschatz und eine erhebliche Breite verschiedener, beruflicher und privater Expertisen. Lassen Sie uns das zielführend nutzen und diese Gruppe zu einem Hotspot entwickeln. Lassen Sie uns diese Community weiter vergrößern. Jedes Mitglied kann das beflügeln und die Gruppe in sein persönliches Netzwerk weiter tragen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stehe für Anregungen, Fragen und gleichermassen Kritiken sehr gerne zur Verfügung.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis: wir sollten uns hier gegenseitig wertschätzen. Überschreitet ein Mitglied die Regeln zivilisierter Konversation, muss und will und werde ich Publikationen löschen und die Autoren unerlaubter Artikel sperren. Eine Community dieser Größe braucht Leitplanken.

Niemand arbeitet fehlerfrei. Ich bitte Sie, mich auf Fehler hinzuweisen und mir die Gelegenheit zur Korrektur zu geben.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

Joachim Maurice Mielert