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DOPANET®: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema neurodegenerative Erkrankungen und Gesundheitspolitik. Interaktiv, motiviert, schnell!

Das föderale Konzept und die sich daran fest verankerten Besitzstände haben allerlei Blüten getrieben und aus ursprünglich feinem Wurzelwerk wurde in Jahrzehnten ein undurchdringliches Gehölz aus Selbstverständlichkeiten, die je in Zweifel zu ziehen mindestens den Tatvorwurf der Beleidigung, wenn nicht der Nötigung oder gar der Körperverletzung nach sich zögen. Eine dieser gewachsenen Institutionen ist die „Gesundheitsministerkonferenz“, eine Instanz ohne eigene Zähne und auch ohne Gebissprotese. Beim Blick auf die Liste der Beschlüsse dieses Gremiums fällt das bereits auf, allesamt lediglich besitzstandswahrende Floskeln aus dem Themenkatalog der „Ministerpräsidentenkonferenz“, die wiederum Alibi für mögliche Versagenstatbestände höherer Instanzen sein muss...

Die Internetseite der Gesundheitsministerkonferenz verdient den expliziten Blick. Man hat sich an die allgemeine Struktur von Internetseiten gewöhnt, die Seitendesigns entstammen oftmals den handelsüblichen Baukästen großer Provider.

Die Seite der Gesundheitsministerkonferenz atmet jedoch bei der Illustration eine Modernität, die ganz weit weg ist von der Realität. Ja, die Bildfolge erbietet sich als Beweismittel für einen veritablen Etikettenschwindel. Der abgebildete Netzknoten, die innovativen Energieträger und der blecherne Grüß-August auf dem Led-illuminierten Krankenhausflur mit Flatscreen am Horizont sind elementar weit weg von der digitalen Realität. Seit 15 Jahren ist es der Gesundheitsministerkonferenz nicht gelungen, beispielsweise im Hinblick auf die elektronische Patientenakte oder auch das elektronische Rezept ein gangbares und breitenakzeptiertes Produkt zu designen. Nichts ist zu Wege gebracht worden, was die eingesetzten Bilder auf der Internetseite rechtfertigen könnte.

Wenn nunmehr heute das Kabinett der Bundesregierung und die sattsam bekannt gewordene Ministerpräsidentenkonferenz oder auch am Mittwoch das Parlament versuchen werden, der digitalen Impf-Dokumentation und Kommunikation im Sinne einer elektronischen Patientenakte im opt-out-Format auf die Beine zu helfen, dann möge es der Gesundheitsminsterkonferenz gelingen, unter Verzicht auf eine erneute Debatte und im Sinne der auf der Internetseite abgebildeten Modernität zu einem spontanen Ergebnis zu kommen.

Datenerfassung, Datendokumentation und interdisziplinäre Kommunikation retten Leben und sind unverzichtbarer Baustein einer zeitgemässen Patientensicherheit. Wir können uns weitere Verzögerungen nicht mehr leisten! Die ePA muss jetzt mit Wucht auf das Gleis und die Debatten um Bedenken, Risiken, Unwägbarkeiten, Datensicherheit und sonstige "old-school"-Paradigmen müssen endlich aufhören. Machen ist nun angesagt, Planen war gestern.

Ganz im Sinne dessen müsste die Gesundheitsministerkonferenz nun zum Punkt kommen und mit Hinweis auf den geradezu infamen Leistungsrückstand zum Motor der Modernität im Sinne der sichtbaren Bildfolge werden.

J.M.Mielert

DOPANET Wissen & Kommunikation

©DOPANET Wissen & Kommunikation, 24.1.2022

Bei Quellennennung zum ungekürzten Abdruck freigegeben

Es ist uns Freude und Ehre zugleich, weitere drei Organisationen bei DOPANET dabei zu haben: Young Parkis aus Portugal, die Michael Fox Foundation aus USA und Parkinson UK, die grösste Community aus England. Das Netzwerk und die damit einher gehende Reichweite von DOPANET macht erkennbar Fortschritte. Im Frühjahr 2022 werden wir die Struktur der Internetauftritte verändern und an die entstandenen Bedarfe anpassen. Es werden Benutzeroberflächen in mehreren Sprachen entstehen. Im letzten Jahr hatten bereits Team Afrika, die EPDA, APDA und eine Organisation aus Fernost bei DOPANET Accounts gebucht.

Selbsterklärendes Schaubild des Sozialministeriums Schleswig Holstein, das die zum Thema vielfach entstandenen Verwirrung aufräumt...!

oh - sehr übersichtlich :-)

#DOPANET Wissen & Kommunikation mahnt die überfällige Benennung eines #Patientenvertreters bei der #Bundesregierung an

Seit inzwischen mehr als vier Wochen ist die neue Bundesregierung im Amt und in allen Abteilungen, Ministerien und Fachausschüssen sind die Posten verteilt und besetzt. Kaum im Amt, haben die Ministerien Staatssekretäre im Dutzend bestellt, ernannt und feierlich in die Ämter eingeführt. So weit, so normal.

Die Funktion des Patientenbeauftragten bei der Bundesregierung, unter Angela Merkel von Prof. Claudia Schmidtke wahrgenommen, ist - trotz der Geschehnisse um die #Corona-Pandemie und trotz des einsetzenden #Transformationsprozesses hin zu einer #digitalen #Gesundheitswirtschaft - seit Wochen unbesetzt.

Offenkundig erleben wir eine Neuauflage dessen, was seit Jahren erkennbar ist, nämlich dass der Patient im Gefüge von Gesundheitswirtschaft und #Gesundheitspolitik eine nachgeordnete Rolle spielt. Das ist weder zielführend, noch fair und kann weder im Interesse der medizinischen# Berufsstände, noch im Interesse von Politik, #Versicherungswirtschaft und gesundheitswirtschaftlicher #Zulieferindustrie sein.

Wir haben am 11.1.2022 an den #Bundeskanzler eine #Einzelanfrage eingereicht und angefragt, wann er die aus unserer Sicht wichtige und überfällige #Personalien entscheiden und seine #Entscheidung bekannt geben wird.

https://twitter.com/DELTUR/status/1480841337201115140

ich habe heute gelesen, dass Herr Westerfellhaus noch (komissarisch) im Amt ist....
Die von DOPANET Wissen & Kommunikation bereits im letzten Jahr aufgeworfene Frage wer als Patientenbeauftragter der Bundesregierung eingesetzt werde, erreichte am 11.1.2022 die Kabinettsebene. Schneller konnte die Antwort kaum kommen: Der Bundestagsabgeordnete für den Kreis Herford und die Stadt Bad Oeynhausen, Stefan Schwartze von der SPD soll Patientenbeauftragter der Bundesregierung werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach hat den Vlothoer vorgeschlagen, heute Vormittag soll er in der Kabinettssitzung dazu ernannt werden. Als Patientenbeauftragter muss Schwartze Patienten in allen relevanten politischen Bereichen vertreten.

Konkrete und einfache Fragen - bisher wenige, aber ermutigende Antworten

von J.M.Mielert

Berlin, 6.1.2022 Als zum Jahreswechsel zum Schaumwein und Gebäck die Zeiger auf null Uhr zusammen fanden, trat EU-weit ein Inverkehrbringungsverbot für Titandioxid in allen Arten von Lebensmitteln in Kraft bzw. es begann die letzte Übergangsfrist von wenigen Monaten für die Industrie, den farb- und glanzspendenden Zusatzstoff aus der Nahrungskette zu entfernen. Auch die die letzte Bundesregierung war Teil der Verbotsentscheidung, namentlich die Bundeslandwirtschaftsministerin a.D Julia Klöckner transportierte das Berliner Votum. Das Ende des kurz TiO2 genannten Stoffes, im Handel an dem Kürzel E171 erkennbar, war besiegelt, seit bekannt war, dass Titandioxid im menschlichen Organismus nur schwer, in Teilen gar nicht verstoffwechselt werden kann und die Substanz mit Darmbakterien eine durchaus unheilvolle Allianz einzugehen in der Lage wäre. Der Präventionsgedanke der EU-Kommisssion im Sinne des Verbraucherschutzes griff, auch wenn die schädigende Wirkung von Titandioxid in letzter Konsequenz und aus Sicht von Besitzstandswahrungsverfechtern nur vage dokumentiert und unterstellt war.

In Arzneimitteln, betroffen sind rund 91.000 oral verabreichbare Tablettenmarken, bleibt Titandioxid erlaubt bzw. Die EU-Kommission drückt sich vor einer plausiblen Entscheidung. Wider das dokumentierte Wissen um mutmasslich erbgutschädigende Wirkung wird von der pharmazeutischen Industrie das Thema in Grund und Boden verharmlost. Titandioxid schütze die eingesetzten Wirkstoffe, die Farbpsychologie und die Konsumgewohnheiten der Anwender bedingten den weiteren Gebrauch, die UV-resorbierende Funktion sei im Hinblick auf die Lagerungsfähigkeit und Haltbarkeit unverzichtbar und viele Argumente mehr haben den Weg bis in das Meinungsbild bei politischen Entscheidungsträgern gefunden. Selbst eine Patientenorganisation wie die Deutsche Parkinson Vereinigung publizierte dieser Tage ein Gutachten eines Ulmer Toxikologen, das den Einsatz von Titandioxid in Medikamenten für in Gänze unbedenklich für die Patienten hält.

Logisch ist das alles nicht.

Was in Lebensmitteln und damit in der allgemeinen Nahrungskette für den Menschen mutmasslich erbgutschädigend und damit konsequenterweise verboten ist, kann in Arzneimitteln, gar zumal ausschliesslich zu Zwecken von Produktdesign und wirtschaftliche Interessen befriedigende, jahrelange Haltbarkeit verwendet, nicht unbedenklich sein. Daher haben verschiedene Initiativen auf Klärung des Sachverhalts gedrängt, stehen aber einer schlussendlich enorm mächtigen Lobby der Pharmawirtschaft derzeit noch weitgehend hilflos gegenüber. Dem Thema mangelt das öffentliche Interesse, gut gehütete Kenntnislosigkeit der Zielgruppen ist eingepreist.

Bis jetzt!

Nunmehr hat sich ein privates Wissens- und Kommunikationsportal für neurodegenerativ Erkrankte unter der Bezeichnung DOPANET formiert und den neuen Protagonisten in der Berliner Politik Fragen gestellt. Hinter DOPANET steht ein umtriebiges Team von u.a. an der Parkinson-Krankheit betroffenen Machern, die mehrere hundert Fachärzte, Leistungserbringer in der Gesundheitswirtschaft, Journalisten, Politiker, Wissenschaftler, Verbandsvertreter und hunderte Patienten unter einem virtuellen Dach zusammen geführt und nun zum Thema in Kenntnis gebracht haben. Die Moderatoren von DOPANET sind hinreichend vernetzt, es auch mit der Pharmalobby aufzunehmen und haben sich die neuen Gegebenheiten im Rahmen des Lobbyregistergesetzes zueigen gemacht. Kaum galt in der Silvesternacht das neue Transparenzgesetz, stehen u.a. zwei DOPANET-Protagonisten als Einzelmitglieder in der Liste von eingetragenen Interessenvertretern, weitere werden folgen. Die Initiative hat das Thema Titandioxid in Arzneimitteln in den letzten Wochen bis in Agenturen wie MEDWATCH, die dpa oder konkret in Zeitungen wie die Rheinische Post transportiert und fordert nunmehr u.a. von Mitgliedern des Bundestages Antworten auf Einzelanfragen ein, warum mutmasslich der Patentschutz hinter dem allgemeinen Verbraucherschutz zurück stehe. DOPANET fragt ganz unverhohlen an, wieso einem Normalkonsumenten der Schutz der EU-Kommission zuteil wird, Titandioxid aus letzthin nicht überlebenswichtigem Käse oder Süssigkeiten zu entfernen, nicht aber dem Patienten, gar dem chronisch Erkrankten, der auf eine Vielzahl von Titandioxid-enthaltenden Medikamente alternativlos angewiesen ist.

Die Fragen sind, so plakativ sie gestellt sind, berechtigt. Das haben auch die ersten Stellungnahmen von Mitgliedern des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages abgebildet. So schreiben die FDP-Politiker Katrin Helling-Plahr und der ganz neu im Bundestag sitzende Maximilian Funke-Kaiser den Appell an die Industrie nieder, längst existierende Alternativen zu Titandioxid zu favorisieren. Helling-Plahr und Funke-Kaiser, die sehr dezidiert Alternativen sogar benennen, verwahren sich vor der Differenzierung von allgemeiner Verbraucher- und expliziter Patientensicherheit. Wo offenkundig erste FDP-Vertreter zielführend das Thema reflektieren, hüllt sich eine der führenden Akteure der ehemaligen Bundesregierung in Schweigen. In knappen Sätzen gibt Julia Klöckner zu verstehen, man könne sie heute nur noch zu Themen um ihr Wahlkreismandat und zu wirtschaftspolitischen Fragen im Rahmen ihrer Tätigkeit als wirtschaftspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion anfragen.

Die DOPANET-Macher haben Einzelanfragen an über 60 Abgeordnete hinauf bis zum Bundesgesundheits- und zum Landwirtschaftminister in Umlauf gebracht. Unter der Internetseite www.titandioxid.org werden die Antworten publiziert. Viele Fragen - kaum Antworten! Selbst die Vorsitzende im Ausschuss für Recht und Verbraucher, die sonst durchaus netzwerkaffine Renate Künast von B90/Grüne, hat die Einzelanfragen bisher unbeantwortet gelassen, nicht minder ihr Kollege Cem Özdemir, aber auch SPD-Schwergewichte wie Prof. Edgar Franke, inzwischen Staatssekretär im Gesundheitsministerium.

Schützenhilfe erhält die Communiity nun von einem Mann, der es wissen muss: der international vernetzte Wissenschaftler, Autor, Arzt und Pharmakologe Prof. Harald H.H.W. Schmidt aus Aachen hat sich ebenfalls als Einzelperson in das neue Lobbyregister eintragen lassen und wird als einer der führenden Köpfe im Bereich Zukunftsmedizin den umtriebigen Netzwerkern von DOPANET die Hand reichen.

Hintergrund/ Transparenz:

www.titandioxid.org

Eine Initiative von DOPANET Wissen & Kommunikation

allgemeine Anfragen: anfrage@titandioxid.org

allgemeine Hinweise und Kritiken: kritik@titandioxid.org

Presseanfragen: presse@titandioxid.org

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