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DOPANET®: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema neurodegenerative Erkrankungen und Gesundheitspolitik. Interaktiv, motiviert, schnell!

28.9.21 Bei der eHealth Virtual Conference 2021 wurden heute Forderungen nach einer in Deutschland etablierten eHealth-Cloud laut und deutliche Kritik an der Agenda des KHZG und den Datenschutzforderungen formuliert. Der CIO der Charité Universitätsmedizin in Berlin, Martin Peuker, brachte es auf den Punkt: „Wenn man auf Datensicherheitsdiskussionen um Produkte der GEMATIK und der Krankenkassen beschränkt, dann wird das einfach nichts!“, lautete sein Statement.

Die Charité hat u.a. gemeinsam mit der VIVANTES Klinikgruppe in Berlin eine eigenständige Kommunikationsebene entwickelt und implementiert in diese die Daten von rund 10.000 Behandlungen pro Monat. 95% der Patienten erklären gegenüber dem Einwilligungsmanagement der Häuser vollständige Freigabe der Daten sowohl zur Dokumentation in einer hauseigenen Patientenakte, als auch gegenüber dem Träger zur Verwertung in Studien und Forschungsprojekten.

„An den Patienten liegt es nicht“, betonte der Speaker. Bei fortwährender Blockade der Systeme der Kommunikation werde der Trend von IT-Kooperationen auf Basis eigener, lokaler Clouds unaufhaltsam. Die Cloud-Diskussion nehme im Interesse der Forschung so deutlich Fahrt auf, dass Interaktion im Sinne der staatlich organisierten Kommunikationslösungen und Datenspenden nicht mehr relevant seien. Prozesse müssen beschleunigt werden, auch und insbesondere im Interesse der Versorgungssicherheit in der Notfallmedizin. Während in USA bereits Spracherkennungssysteme und MachineLearning-Tools in der Notfallversorgungskette seit Jahren üblich wären, hantiere man in Deutschland 2021 mit Bergen von Papier und komplex veralteten Kommunikationsstrecken. Die „SmartHospital“-Ebene ist internationaler Standard und wird die Versorgungsebenen auch in Deutschland erreichen.

DOPANET ist Teilnehmer an der eHealth-Conference 2021

Die in Amsterdam ansässige European Medicines Agency (EMA) wird in die Bewertung um Gesundheitsrisiken bei Verwendung Titandioxid (E171) in Medikamenten einbezogen. Auch der Verband forschender Arzneimittelmittelhersteller (vfa) beschäftigt sich inzwischen mit dem Thema. Dies wurde am 27.9.21 von einem der führenden Pharmaunternehmen gegenüber DOPANET® bestätigt. Zuvor hatte bereits das Bundesamt für Risikobewertung das Thema aufgegriffen..

Mit Hinweis auf einschlägige Studien und einen Vorstoss des Bundesministeriums für Landwirtschaft gegenüber der EU-Kommission hatte DOPANET® im August 2021 den Einsatz von E171 als Füllstoff in Parkinson-, Blutdruck- und anderen Medikamenten thematisiert. Parkinson-Patienten sind auf verschiedene Pharmaprodukte dauerhaft angewiesen. Titandioxid wird traditionell in das Produktdesign eingebunden, u.a. zur Sicherstellung der Stabilität von Kapselhüllen insbesondere bei der Herstellung retardierender Produkte. Zugleich wird Titandioxid zum Schutz der oral zu verabreichenden Medikamente gegen UV-Strahlungsfolgen eingesetzt. Die Erkenntnis um die Schädlichkeit wird erst jetzt erkannt. Ersatzstoffe sollen im Zuge von Analysen auf globaler Ebene entwickelt werden. Eine veränderte Nutzen-Risiko-Entscheidung muss als Grundlage für gesetzliche Neueinordnungen vorangehen, die vorhersehbar nur mit immensen Übergangsfristen umgesetzt werden können, um die Versorgungssicherheit bzw. die Lieferketten nicht zu gefährden.

DOPANET® hatte als Projektautor Trigger-Punkte bei der Herstellerwirtschaft und bei Fachaufsichten installiert, die u.a. auch beim vfa angekommen sind. Entgegen üblicher Abläufe argumentiert DOPANET deutlich gegen Übergangsfristen, da bei Vorliegen erkannter Gesundheitsgefährdungen im Interesse der Patientensicherheit zu handeln ist und nicht im Interesse der in Lieferketten handelnder Akteure.

Titandioxid kann vom menschlichen Organismus nur schwer verstoffwechselt werden und sammelt sich im Darm an, wo eine gesundheitsschädliche Interaktion mit verschiedenen Darmbakterien die Folge sein kann. Bei der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie wurde Titandioxid bereits teilweise aus den Produktdesigns genommen, in Frankreich der Einsatz bereits verboten. E171, auch in einer Vielzahl von Mundhygieneartikeln eingebaut, gilt als karzinogen.

DOPANET® Wissen & Kommunikation wird die Thematik weiter recherchieren und kommunizieren und lädt Vereine und Verbände der Patientenvertretung, Patientenselbsthilfe und involvierte Berufsstände ein, sich aktiv der Initiative anzuschliessen. DOPANET® wird komplett privat finanziert, berechnet keine Mitgliedschaftskosten und nimmt keine Förder- oder Spendenmittel an.

Anfragen an info@dopanet.com

V.i.S.d.P.:

Joachim Maurice Mielert

Postfach 1501, 25735 Heide

www.amovista.com

Ein toller Erfolg!!! Da kannst du stolz drauf sein.

Berlin, 27.9.21 Was die Digitalisierung insgesamt und im speziellen die der Gesundheitswirtschaft anlangt, würde eine „Jamaika“-Koalition gewiss eher einen umwälzenden Fortgang begünstigen. Aus Sicht von heutemorgen, am ersten Werktag nach der Wahl, wird es ja aber doch eher zu einer „Ampel“-Koalition kommen mit der Folge, dass dann neue Köpfe neue Profile verstetigen wollen.

Da die Wochen bis zu einer Regierungsbildung jedoch den Bestimmungen erweiterter Befugnisse des Ministeriums für Gesundheit unterliegen und ein Wechsel im Ministerium sehr wahrscheinlich geworden ist, spricht vieles dafür, dass der bis auf weiteres geschäftsführend amtierende Minister jetzt die Umsetzung „seiner“ Vorhaben mit aller Konsequenz und Eile bewirken wird.

Die Implementierung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab kommende Woche ist da nur ein erster Schritt, das eRezept wird jetzt konsequent in Gang gebracht werden und auch die elektronische Patientenakte wird einen gewaltigen Schub bekommen. Mutmasslich strittigen Punkte zwischen der Kostenträgerwirtschaft und dem Bundesbeauftragten für Datensicherheit werden einem Implementierungsansinnen des Ministers in den kommenden 4-6 Wochen weichen.

Vieles spricht daher dafür, dass während der medial viel beachteten Sondierungs- und Koalitionsverhandlungen quasi „unbemerkt“ im BMG und bei der GEMATIK jetzt noch schnell „vollendete Tatsachen“ geschaffen werden. Das wäre gut und hilfreich, denn der Rückstand im internationalen Vergleich darf auf keinen Fall weiter anwachsen. Zudem sind die in Rede stehenden Module und Formate allesamt im Interesse der Patientensicherheit und damit zum Vorteil der Versorgungsketten entwickelt worden. Diese Projekte nun auch nur marginal in Frage zu stellen oder neuer politischer Diktion anheim zu stellen, wäre wenig hilfreich.

Die bloße Existenz eines Problems bedeutet nicht zwingend, dass es eine Lösung gibt.

Bei einer Regionalleitertagung Schleswig-Holstein der Deutschen Parkinson-Vereinigung am 25.9.2021 wurde der langjährige Landesbeauftragte Jürgen Kunze (m.) für sein Engagement durch den Paritätischen Wohlfahrtverband, Frau Dr. Oesser (r.), mit der goldenen Ehrennadel geehrt. In ihrer Laudatio betonte Dr. Oesser den Wert und Stellenwert der Selbsthilfe und reflektierte das allzeit auf Verständnis und Hilfsbereitschaft ausgerichtete Wirken Kunzes.

Der Geschäftsführer der dPV, Rechtsanwalt Friedrich-Wilhelm Mehrhoff (l.), ließ es sich nicht nehmen, extra aus Neuss anzureisen und die Ehrung von Herrn Kunze auch im Namen des Vorstandes der dPV zu ergänzen.

Der in Gänze überraschte Jürgen Kunze bedankte sich und sicherte sein Engagement auch für die Zukunft zu.

Das finde ich ganz toll! Herzlichen Glückwunsch Jürgen!
Das hat Jürgen mehr als verdient für seinen unermüdlichen Einsatz! Herzlichen Glückwunsch auch von mir aus Südniedersachsen!!

Die Bundesregierung kann keine Auskunft darüber geben, ob das Ziel der „bundesweiten Barrierefreiheit“ im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Jahr 2022 erreicht werden kann. Sie verweist auf eine frühere Umdrucke, nach denen die Umsetzung des Ziels, vollständige Barrierefreiheit im ÖPNV zu erreichen, den Ländern obliegt. Eine Berichtspflicht der Länder gegenüber dem Bund bestehe nicht. Daher lägen der Bundesregierung „keine eigenen Erkenntnisse über den Stand der Umsetzung vor“.

Also: beim Land beschweren wenns mal wieder nicht klappt mit Zug + Bus

Quelle: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/323/1932357.pdf