ParkinsonParkinson

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Pressemitteilung

www.patientenwiewir.de

Patienten mit Patienten, Ärzten und anderen Gesundheitsdienstleistern online vernetzen

Viele Patienten wissen nicht so richtig Bescheid über Ihre Erkrankung, trauen sich aber auch nicht Ihren Arzt länger zu hinterfragen. Im Durchschnitt bleiben 7 Minuten für ein Arzt-Patientengespräch.

Auch hängt es auch sehr davon ab, zu welchem Arzt man geht. Ärzte sind auch nur Menschen mit begrenztem Wissen. Beispiel Schulterschmerzen: da ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Internist Schmerztabletten verschreibt; ein Orthopäde Physiotherapie; und der Chirurg empfiehlt eine Operation. Gerade bei Operation gibt es Fehlanreize. Wie kommt ein Patient an eine kompetente Zweitmeinung.

Oder nehmen wir das Beispiel Bluthochdruck. Ein Patient, der regelmäßig seine Blutdrucktabletten einnimmt wiegt sich in scheinbarer Sicherheit: Blutdruck normal und trotzdem nicht vor Herzinfarkt oder Schlaganfall geschützt. Das trifft auf 85% aller Bluthochdruckpatienten zu. Tabletten entbinden einen Patienten also nicht davon, seinen Lebensstil umzustellen und viele kommen danach ganz ohne Blutdrucktabletten aus. Doch wie?

Oder ein drittes: Schwere genetische Erkrankung, die noch nicht geheilt werden können.

Selbst einem Arzt fällt es schwer sich ganz in den Patienten hineinzuversetzen wie dieser seine Erkrankung in jeder Minute des Alltags erfährt. Hier hätte vielleicht ein Patient in Aachen den goldenen Tipp für einen Patienten in Kiel. Nur würden die beiden sich nie kennenlernen, wenn…

...wenn es nicht ab sofort patientenwiewir.de geben würde, gegründet von zwei Ärzten, die auch zudem podcasten und Bücher schreiben, mit einem Informatiker. Diese drei haben zusammen mit einem Patientenbeirat und einem ärztlichen Zweitmeinungsnetzwerk ein soziales Netzwerk für Patienten aus dem gesamten deutschsprachigen Raum gegründet. Es hat viel Vorbereitung und Programmierung und ein paar Investitionen in Software gekostet, aber alle sind stolz auf das gemeinsam erreichte und würden sich freuen wenn es nun von allen, Patienten und Gesundheitsdienstleistern aller Fachrichtungen, Apotheker, Physiotherapeuten, Psychologen, Ernährungsberater, Personal Trainer, u.s.w., aktiv angenommen wird.

Nutzer können sich gratis registrieren und mit einem Pseudonym ein Profil erstellen. Es existieren bereits Themengruppen, jeder kann aber eine oder mehrere Gruppen zu seinen Themen gründen. Lokale Patienten-Selbsthilfegruppen, können patientenwiewir.de nutzen um im Kontakt zu bleiben, oder sich überregional mit gleichgesinnten Selbsthilfegruppen zu vernetzen. Das ganze wird ärztlich moderiert. Diagnosen und persönliche Therapieempfehlungen können natürlich nicht gegeben werden. Das muss außerhalb erfolgen.

Kontakt: info@patientenwiewir.de

● Fachlich: Prof. Dr. med. Harald Schmidt und Dr. med. Christoph Pies, beide Aachen,

● Technik: Julian Matschinske, Nürnberg

● Patientenbeirat: Joachim Maurice Mielert, Heide und Frank Hennemann, München

● Ärztliches Zweitmeinungsnetzwerk: Jan-Christoph Loh, Medexo, Berlin

Zulassung für PTV4-Konnektor von CGM erfolgt

Dritter Konnektor für die elektronische Patientenakte (ePA) zugelassen: Mit der CompuGroup Medical (CGM) haben nun alle drei Konnektorhersteller die notwendige Zulassung für die elektronische Patientenakte erhalten. Im Mai und Juni hat die gematik bereits der secunet AG und der Firma Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH grünes Licht für das notwendige PTV4-Upgrade gegeben. Damit sind die technischen Weichen für die bundesweite Einführung der ePA gestellt.

Alle Arztpraxen und Krankenhäuser können nun in den nächsten Wochen das Update für ihren Konnektor installieren. Mit der Bereitstellung des CGM-Konnektor-Upgrades werden auch direkt Updates der Praxisverwaltungssysteme, die die CGM in ihrem Portfolio hat, verfügbar sein. Updates des Konnektors und des Praxis- bzw. Krankenhausverwaltungssystems sind notwendig, um die ePA nutzen zu können.

„Mit der Zulassung des dritten Konnektors bekommt die Einführung der elektronischen Patientenakte weiteren Schwung. Und auch von immer mehr Primärsystemherstellern erhalten wir die Rückmeldung, dass sie die Updates ihrer Praxisverwaltungssysteme bereitgestellt haben. Das ist wichtig, damit die ePA bald im Praxisalltag genutzt wird – vom medizinischen Fachpersonal und auch von den Patientinnen und Patienten“, erklärt Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik.

©GEMATIK, Pressemitteilung vom 22.7.2021

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Ein außerordentlich ansprechendes Video wurde am 9. Juli 2021 von der Deutschen Parkinson Vereinigung publiziert, das den Sinn und Wert der Parkinson-Selbsthilfe erklärt. Hier geht es zu dem gut 6-minütigen Image-Film der dPV:

https://www.youtube.com/watch?v=gxWCBtVXs6c

toll gemacht, sehr echt, sehr mitfühlend, überhaupt nicht aufdringlich. Daumen hoch!

Prof. Dr. Schmidt schrieb heute dazu:

Ich freue mich zusammen mit Christoph Pies, Julian Matschinske und unserem Beirat, Joachim Maurice Mielert, Frank Hennemann und Jan-Christoph Loh, bekannt geben zu können, dass nach Monaten der Vorbereitung Patienten Wie Wir (https://patientenwiewir.de) öffentlich ist.

PWW ist eine Initiative engagierter #Patienten und aller Gesundheitsdienstleister wie #Ärzte, #Apotheker #Psychologen, #Ernährungsberater, #Physiotherapeuten, und #PersonalTrainer sich zum Wohle der Patienten zu vernetzen, Gleichgesinnte zu finden, sich zu informieren, Tipps zu bekommen, vom gemeinsamen Erfahrungsschatz zu profitieren oder zu erfahren wie und wo Sie eine ärztliche Zweitmeinung erhalten können.

Der Schwerpunkt liegt natürlich auf #Prävention und wenn es zu einer Erkrankung gekommen ist, die bestmögliche #Therapie zu finden.

Seien Sie nicht passiv als Patient, lassen Sie sich nicht einfach nur behandeln, hinterfragen Sie, vergleichen Sie, hören Sie sich um, werden Sie aktiv. Es geht um Sie und Ihre #Gesundheit.

Ich kommentiere hierzu:

Es ist mir Ehre und Freude, Teil dieses ambitionierten und professionell aufgestellten Teams unter der Leitung von Prof. Dr. Schmidt sein zu dürfen.

Niemand kommt an der Erkenntnis vorbei, dass der Transformationsprozess hin zu digitalen Formaten in der Gesundheitswirtschaft unumkehrbar ist. Wir werden in den nächsten Monaten essentielle Veränderungen in der Dokumentation und Kommunikation erlernen. Patienten werden sich in ganz neuer Weise qualifizieren müssen. Das bringt mit sich, dass die auf allen Ebenen der Gesundheitswirtschaft gewollte Patientenzentrierung tatsächlich einsetzen wird.

"Patienten wir wir" ist ein minutiös geplantes Projekt, das viele Optionen beinhaltet bis hin zum Zweitmeinungsportal, zu bekannten und neuen Formaten der Selbsthilfe im Sinne eines Informations- und Erfahrungsaustausches und Interaktionsflächen mit einer Vielzahl ärtzlicher Disziplinen.

Meine Entscheidung, dieses Projekt zu begleiten und zu fördern, rührt her aus der Grundüberlegung der ärztlich initiierten Selbsthilfe. Ärzte, Apotheker, Therapeuten und Patienten kommunizieren auf Augenhöhe. Damit hat dieses Foemat Alleinstellungsmerkmale.

PWW wird wachsen und "das Laufen lernen", wir werden diesen Prozess aktiv unterstützen.

Bitte besuchen Sie die heute publizierte, noch im Entstehungsprozess befindliche Seite www.patientenwiewir.de

Eine tolle Initiative! Herzlichen Glückwunsch zum gelungenen Start!
Bitte gerne auch auf dieser Plattform über die Initiative auf dem Laufenden halten. Glückwunsch!