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ParkinsonParkinson

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DOPANET: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema PARKINSON. Interaktiv, motiviert, schnell! Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Feedbacks!

"In Deutschland leben etwa 4,4 Millionen Menschen, die aufgrund langanhaltender Schmerzen körperlich und sozial beeinträchtigt sind. Das führt neben persönlichen auch zu wirtschaftlichen Schäden, denn Schmerzen nehmen einen Spitzenplatz bei den Krankheitsfehltagen und bei den Neuzugängen der Erwerbsunfähigkeit ein." So beginnt die kleine Anfrage der Bundestags-FDP. Die Bundesregierung ist sich der Dramatik offensichtlich bewusst, denn sie schreibt in ihrer Antwort: "Die Behandlung von Schmerzen gehört aus Sicht der Bundesregierung zu den Grundanforderungen der ärztlichen Versorgung von Patientinnen und Patienten und ist von entsprechend hoher Bedeutung. Die schmerztherapeutische Versorgung nimmt eine sichtbare und wichtige Stellung sowohl im ambulanten als auch stationären Sektor ein." So weit, so gut. Doch wenns konkret wird verweist die Bundesregierung auf den "Sicherstellungsauftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen und der KBV". Fazit: es ist irre wichtig, aber andere machens schon...Nachzulesen hier: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/210/1921045.pdf

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Herzlichen Glückwunsch! Da trifft es doch mal die richtige!

... dass wer dieses Jahr trotz vielfach publizierter Risikobelehrungen nicht verzichten wollte, durch die Gegend zu fliegen, anschließend die Konsequenzen UND die Kosten für Testungen, Quarantäne und Therapien selbst bezahlen muss.

Wer vernünftigerweise verzichtete, hat auch keinen Anspruch auf Gemeinwohlleistungen! Noch Fragen? Keine!

Es ist eine wirklich ernsthafte Groteske, wenn man nun politisch und tatsächlich die These "Corona-Testungen dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen" zur Grundlage von Kostenentscheidungen zu Lasten der Allgemeinheit macht, während beispielsweise unheilbar Erkrankte, Schwerbehinderte und Pflegebedürftige in zuweilen sozial prekärer Lage über Jahre und Jahrzehnte die anfallende Beteiligungen für Heil- und Hilfsmittel selbst aufwenden müssen. Vollends unerklärbar ist, Pflegekräfte monatelang auf die versprochenen Anerkenntnis-Gratifikationen warten zu lassen, während Urlaubsrückkehrer im vollen Bewusstsein freiwillig eingegangener Risiken dann in "Vollkasko-Mentalität" verzugs- und kostenlos bedient werden.

nun ja, Herr Lauterbach von der SPD findet es eben preisgünstiger, dass alle Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten zu lassen der Beitragszahler und Steuerzahler getestet werden. Nur Herr Laumann aus NRW vertritt wohl eine andere Meinung.
Ja! Grundsätzlich einervertanden. Wer wissentlich erhöhte Gesundheitsrisiken eingeht, soll die daraus entstehenden Mehrkosten nicht auf die Allgemeinheit abwälzen können. Allerdings sind wir bei Nikotin, Alkohol und Übergewicht auch nicht so konsequent. Außerdem liegt der Teufel im Detail: Man kann sich bei striktem Einhalten aller Regeln in einem Risikoland durchaus risikoärmer verhalten als bei Ignorieren dieser Regeln in einem Nichtrisikoland, Einzelfallentscheidungen wären kompliziert und zeitaufwändig, Pauschale Entscheidungen wären im Einzelfall auch wieder ungerecht. In der aktuellen Situation sollte meiner Ansicht nach das Testen eine höhere Priorität haben, als die dadurch verursachten Kosten. Einen kostenlosen Service nimmt man gerne mit, Kosten werden gerne vermieden bzw. umgangen. Diese zwar teilweise ungerecht, aber zielgerichtet eingesetzten Ausgaben zu Lasten der Allgemeinheit, müssen den Staat nicht davon abhalten, die in dem Beitrag kritisierten Missstände endlich abzustellen, da diese nicht in finanzieller Konkurrenz zu den Ausgaben für das Testen stehen. Darauf weist auch das unterschiedliche Alter der Problembereiche hin. Ich denke, dass es für das Abstellen dieser für einen reichen Staat unwürdigen Mängel (siehe Beitrag) bei uns weniger an Geld fehlt, sondern mehr an Willen, Interesse und Lobby. Und das liegt auch an uns: Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt!

Bereits einen Tag nach der Zulassung des entsprechenden E-Health-Konnektors durch die GEMATIK hat sich die erste Apotheke in das System aufgeschaltet und damit die neuen Telematik-Optionen implementiert. Dies berichtet die Ärzte-Zeitung in ihrer Ausgabe vom 24. Juli 2020. Es steht zu erwarten, dass sich in den kommenden Wochen das Netzwerk täglich um hunderte Leistungserbringer vergrößern und bis Ende des Jahres die Versorgungsdichte weitgehend flächendeckend sein wird.

Quelle: SPRINGER MEDIZIN 24.7.20

Koblenz. Als erste Apotheke ist die Kronen Apotheke in Undenheim in Rheinland-Pfalz an die Telematikinfrastruktur (TI) angebunden. Nach der Zulassung des Konnektors „KoCoBox MED+“ der CompuGroup Medical (CGM) als E-Health Konnektor am Mittwoch, könnten nun medizinische Anwendungen zum Notfalldatenmanagement oder elektronischen Medikationsplan genutzt werden, wie CGM am Freitag mitgeteilt hat.

Apothekeninhaber Jens Wiegland erklärt: „Mit diesen Informationen können wir unsere Medikationsempfehlungen zukünftig noch individueller auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden ausrichten. Gleichzeitig wird die Arzneimitteltherapiesicherheit gesteigert, da beispielsweise Wechselwirkungen oder Kontraindikationen frühzeitig erkannt und entsprechend vermieden werden können.“

Mit einem außerordentlich nennenswerten Aufsatz hat sich der Berliner Arzt, Politiker, Verbandskoordinator, ehem. Krankenkassenvorstand, heutige Akademie-Geschäftsführer und Vorstand der Präventologen Dr. Ellis Huber am 16. Juli 2020 zu den aktuellen Corona-Ereignissen geäußert.

Unter dem Titel

„Das Virus, die Menschen und das Leben - Die Corona-Krise, die Medizin und unser Gemeinwesen“

gliedert Dr. Huber in folgende Unterthemen:

1. Die gegenwärtige Lage

1.1 Reinventing Politics: die Neuorientierung gesellschaftlicher Organisationsweisen

1.2 Regionalisierung und bürgerschaftliche Selbstorganisation

1.3 Das Corona Virus, die tägliche Datenflut und die Angst der Menschen

1.4 Corona und das Sterben in der Welt

1.5 Corona und das Sterben in Deutschland

2. Ausblick: Pandemien kommen und gehen

2.1 Viren gehören zum Leben

2.2 Die weitere Entwicklung der Corona Pandemie

2.3 Soziale Gesundheit und Lebenswelten

2.4 Gesellschaftliche Entwicklungen durch die Corona Krise

3. Die Lehren der Corona Pandemie

3.1 Die Prüfung unserer Menschlichkeit

3.2 Das Virus und die gesunde Gesellschaft 

3.3 Das Gesundheitswesen zwischen Ethik und Monetik

3.4 Gemeinwohlökonomie und Gesunde Marktwirtschaft

Herr Dr. Ellis Huber hat mir gestattet, diesen aktuellen Artikel hier bei DOPANET zu publizieren. Ich danke Herrn Dr. Huber für dessen Erlaubnis und Verbundenheit zu DOPANET.

Die Länge des Aufsatzes erfordert die Schaltung eines Links zu der PDF-Version:

https://www.praeventologe.de/images/stories/Aktuelles/2020/_Corona_16.7.2020.pdf

Neue Moderation ab dem 10. Oktober 2019

Guten Tag,

die aktive Unterstützung und Beteiligung von Herrn Dennis Zapf hat es ermöglicht, die Gruppe PARKINSON bei XING über die Zeit seit dem Tode von Herrn Lothar Gügel zu erhalten. Ab dem 10.10.2019 habe ich die Moderation dieser Gruppe von XING übertragen bekommen. Ich bin selbst als Betroffener mit den Themen rund um Morbus Parkinson vertraut und engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfe. Überdies bin ich seit einigen Jahren für einige andere Gruppen bereits in die Moderation eingebunden und kenne insoweit die Spezifikationen um eine solche Tätigkeit recht genau.

Mein Vorgänger im Amt des Moderators, Herr Lothar Gügel, hatte vor seinem Tod die Gruppe mit viel Engagement geplant und das Projekt in Gang gebracht. Es entspricht einem prinzipiellen Selbstverständnis, dass sein Wirken auch über seinen Tod hinaus in Ehren gehalten wird. Dennoch werde ich die Gruppe thematisch klarer ausrichten und habe zunächst einige Posts und Artikel, die inhaltlich und im Hinblick auf ihre Autorschaft nicht eindeutig zuzuordnen waren, heute - quasi als erste Amtshandlung - gelöscht. Auch habe ich die Mitgliederliste gesichtet und unklare Accounts bis auf weiteres sperren müssen.

Die Gruppe hat derzeit 1.562 Mitglieder, übrigens ganz deutlich mehr Frauen als Männer. Wir sind hier 914 Frauen und 646 Männer. Bereits diese erste statistische Erkenntnis macht völlig logisch, dass wir sehr schnell in die Moderation dieser Gruppe eine Frau einbeziehen sollten. Die Reichweite der Gruppe ist überdeutlich höher, als ich das vorausgeahnt hatte. Beispielhaft nenne ich Ihnen die Zahl der Seitenaufrufe vom 10. September 2019 bis zum 9. Oktober 2019: es waren 2.151 Besucher auf unserer Gruppenseite. Im Lichte der Tatsache, dass die Gruppe seit fast 2 Jahren weitgehend ohne Führung im großen Pool von XING-Gruppen „dümpelte“, ist das eine wirklich erstaunliche und ermutigende Zahl. Eine dritte statistische Größe ist die Verteilung der Mitglieder in städtische Ballungszentren und ländliche Regionen und auch diese Zahl hat mich kolossal erstaunt: 83,1 % aller Mitglieder dieser Gruppe lebt nicht im Bereich der „Network-Hotspots“ großer Städte, sondern in kleinen und mittleren Städten und auf dem Land.

Ich bin der Meinung, dass hier bei XING eine solche Themengruppe eine andere Zielgruppe bedient, als dies bei anderen „social networks“ der Fall ist. Ich würde die Gruppe sehr gerne mit dem Anspruch an die Expertise von XING-Usern entwickeln und die Foren der Gruppe zu Wissens- und Meinungsbildungspools formen. 1.500 Mitglieder verkörpern ein enormes Wissen, einen überdurchschnittlichen Erfahrungsschatz und eine erhebliche Breite verschiedener, beruflicher und privater Expertisen. Lassen Sie uns das zielführend nutzen und diese Gruppe zu einem Hotspot entwickeln. Lassen Sie uns diese Community weiter vergrößern. Jedes Mitglied kann das beflügeln und die Gruppe in sein persönliches Netzwerk weiter tragen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stehe für Anregungen, Fragen und gleichermassen Kritiken sehr gerne zur Verfügung.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis: wir sollten uns hier gegenseitig wertschätzen. Überschreitet ein Mitglied die Regeln zivilisierter Konversation, muss und will und werde ich Publikationen löschen und die Autoren unerlaubter Artikel sperren. Eine Community dieser Größe braucht Leitplanken.

Niemand arbeitet fehlerfrei. Ich bitte Sie, mich auf Fehler hinzuweisen und mir die Gelegenheit zur Korrektur zu geben.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

Joachim Maurice Mielert