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ParkinsonParkinson

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Der Bundesrat spricht sich für Änderungen am Patientendaten-Schutzgesetz der Bundesregierung aus. Die Länderkammer sorgt sich in ihrer Stellungnahme zu dem Entwurf um die Gewährleistung des Datenschutzes, wie aus der Unterrichtung der Bundesregierung hervorgeht.

So kritisiert der Bundesrat unter anderem, dass für die Versicherten nicht erkennbar sei, wer bei einem Datenleck oder unbefugter Datenlöschung die Verantwortung trage. Es sei sinnvoll, einen Gesamtverantwortlichen zu bestimmen.

Zudem warnt die Länderkammer vor einem Interessenkonflikt bei der Zulassung von Komponenten und Diensten. Daher plädiert der Bundesrat dafür, die Aufgabe nicht der Gesellschaft für Telematik, sondern dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zu übertragen.

Der Gesetzentwurf ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/193/1919365.pdf

Die Intensivpflege soll mit neuen Regelungen eine bessere Versorgung ermöglichen und weniger anfällig sein für Fehlanreize. Der Gesetzentwurf der Bundesregierung sieht einen neuen Leistungsanspruch auf außerklinische Intensivpflege vor, die nur von besonders qualifizierten Ärzten verordnet werden darf.

Die außerklinische Intensivpflege kann in Pflege- und Behinderteneinrichtungen, in Intensivpflege-Wohneinheiten, zu Hause oder auch in Schulen, Kindergärten oder Werkstätten erbracht werden. Die Medizinischen Dienste sollen jährlich prüfen, ob die Versorgung sichergestellt werden kann.

Damit eine Unterbringung nicht aus finanziellen Gründen scheitert, sollen Intensivpatienten in stationären Pflegeeinrichtungen weitgehend von Eigenanteilen entlastet werden. Die Krankenkassen können die Kostenübernahme als Satzungsleistung auch für den Fall anbieten, dass sich der Gesundheitszustand des Versicherten bessert und eine außerklinische Intensivpflege nicht mehr nötig ist.

Wenn bei Beatmungspatienten eine Entwöhnung von der Beatmung möglich erscheint, soll dies vor der Entlassung aus dem Krankenhaus versucht werden. Dazu werden Anreize gegeben und eine zusätzliche Vergütung gezahlt. Ohne einen Entwöhnungsversuch drohen Vergütungsabschläge. Nur geprüfte Pflegedienste sollen eine außerklinische Intensivpflege erbringen dürfen.

Der Gesetzentwurf sieht auch neue Regelungen für die medizinische Rehabilitation vor. So soll der Zugang dazu erleichtert werden. Wenn Ärzte die medizinische Notwendigkeit einer geriatrischen Rehabilitation feststellen, sind die Krankenkassen daran gebunden. Die Regeldauer der geriatrischen Rehabilitation wird auf 20 Behandlungstage (ambulant) beziehungsweise drei Wochen (stationär) festgelegt.

Außerdem wird das Wunsch- und Wahlrecht der Versicherten gestärkt. So soll der Mehrkostenanteil, den Versicherte tragen müssen, wenn sie eine andere als die von der Krankenkasse zugewiesene Einrichtung zur Reha wählen, halbiert werden. Die Mindestwartezeit für eine erneute Reha von Kindern und Jugendlichen wird gestrichen.

Um Pflegekräfte in Reha-Einrichtungen besser bezahlen zu können, wird die Grundlohnsummenbindung für Vergütungsverhandlungen aufgehoben. Auf Bundesebene sollen Rahmenempfehlungen geschlossen werden, um einheitliche Vorgaben für Versorgungs- und Vergütungsverträge zu schaffen.

Der Gesetzentwurf ist im Bundesrat nicht zustimmungspflichtig.

Nahezu alle Hochschulkliniken forschen derzeit am neuen Coronavirus Sars-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19. Hinzu kommen die großen Forschungsinstitute Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Fraunhofer-Gesellschaft. Auch weitere Forschungseinrichtungen befassen sich mit dem Erreger und möglichen Impfstoffen, wie aus der Antwort der Bundesregierung hervorgeht.

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/192/1919275.pdf

Im Moment scheint sich alles um Corona zu drehen, doch auch die Stammzelltherapie bei Parkinson macht Fortschritte – wenn auch nur sehr kleine. Konkret geht es um einen einzigen Patienten, der in den USA mit Zellen aus seinem eigenen Körper behandelt wurde. Ein Eingriff mit sehr langer Vorgeschichte, meisterhaft erzählt von der renommierten Journalistin Sharon Begley im Online-Magazin STAT.

Über mindestens fünf Jahre erstreckte sich die Vorbereitung. In dieser Zeit wurde eine Methode entwickelt, um Körperzellen erst in iPS-Zellen und dann in Dopamin-produzierende Neuronen zu verwandeln. Ein Apparat wurde konstruiert, der diese Zellen möglichst schonend in das Gehirn transportiert. Und nicht zuletzt wurde die US-Arzneimittelbehörde zu einer Ausnahmegenehmigung überredet.

Da es nur einen einzigen Patienten gibt, kann das Fazit nur unbefriedigend sein: Er selbst berichtet, dass es ihm besser geht. Ob das nun der Placebo-Effekt ist oder tatsächlich an den Stammzellen liegt, bleibt unklar. Aber der erste Schritt ist getan, eine größere Studie wird sicher bald folgen. Vielleicht wissen wir in weiteren fünf Jahren mehr…

https://www.statnews.com/2020/05/12/medical-first-parkinsons-brain-cell-transplant-stem-cells/

Sicherlich ein interessanter Ansatz, auch wenn man aus den Ergebnissen noch keine verallgemeinerne Schlüsse ziehen sollte, wie sich ganz richtig anmerkten. Doch was am Ende zählt sind viele verschiedene Ansätze, der Mut, allen - ernsthaften - Behandlungs-Optionen gegenüber offen zu sein und der Glaube an das Phänomen: "Wer heilt, hat recht".

Glücklicherweise haben wir hellwache Leser! Ich habe eine alte Bilddatei in meinen Veranstaltungshinweis eingefügt, nämlich das Logo der Hauptstadtkonferenz vom letzten Jahr!

Das war noch eine Live-Veranstaltung...!

Nun habe ich also das richtige Logo, das vom Jahr 2020 eingefügt.

Danke für die netten Hinweise...!

Das verspricht eine überaus interessante Veranstaltung zu werden. Habe mich bereits angemeldet. Hier das Programm der digitalen Auftaktveranstaltung: Hauptstadtkongress Digital am 17.06.2020 11:00 bis 12:30 Uhr Die Krise als Innovationstreiber: Zeitenwende im Gesundheitswesen? mit Jens Spahn, MdB Bundesminister für Gesundheit Prof. Dr. Axel Ekkernkamp Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer Unfallkrankenhaus Berlin Dr. Gerald Gaß Präsident Deutsche Krankenhausgesellschaft Prof. Heinz Lohmann Gesundheitsunternehmer Geschäftsführer LOHMANN Konzept Vera Lux Geschäftsführerin Managementberatung Pflege und Health Care ehemalige Pflegedirektorin der Unikliniken Köln Dr. Martina Wenker Präsidentin Ärztekammer Niedersachsen, Vizepräsidentin Bundesärztekammer Einführung und Moderation: Wolfgang van den Bergh Chefredakteur ÄrzteZeitung, https://www.hauptstadtkongress.de/hsk-digital.html
Danke für den tollen Hinweis, Maurice!
Neue Moderation ab dem 10. Oktober 2019

Guten Tag,

die aktive Unterstützung und Beteiligung von Herrn Dennis Zapf hat es ermöglicht, die Gruppe PARKINSON bei XING über die Zeit seit dem Tode von Herrn Lothar Gügel zu erhalten. Ab dem 10.10.2019 habe ich die Moderation dieser Gruppe von XING übertragen bekommen. Ich bin selbst als Betroffener mit den Themen rund um Morbus Parkinson vertraut und engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfe. Überdies bin ich seit einigen Jahren für einige andere Gruppen bereits in die Moderation eingebunden und kenne insoweit die Spezifikationen um eine solche Tätigkeit recht genau.

Mein Vorgänger im Amt des Moderators, Herr Lothar Gügel, hatte vor seinem Tod die Gruppe mit viel Engagement geplant und das Projekt in Gang gebracht. Es entspricht einem prinzipiellen Selbstverständnis, dass sein Wirken auch über seinen Tod hinaus in Ehren gehalten wird. Dennoch werde ich die Gruppe thematisch klarer ausrichten und habe zunächst einige Posts und Artikel, die inhaltlich und im Hinblick auf ihre Autorschaft nicht eindeutig zuzuordnen waren, heute - quasi als erste Amtshandlung - gelöscht. Auch habe ich die Mitgliederliste gesichtet und unklare Accounts bis auf weiteres sperren müssen.

Die Gruppe hat derzeit 1.562 Mitglieder, übrigens ganz deutlich mehr Frauen als Männer. Wir sind hier 914 Frauen und 646 Männer. Bereits diese erste statistische Erkenntnis macht völlig logisch, dass wir sehr schnell in die Moderation dieser Gruppe eine Frau einbeziehen sollten. Die Reichweite der Gruppe ist überdeutlich höher, als ich das vorausgeahnt hatte. Beispielhaft nenne ich Ihnen die Zahl der Seitenaufrufe vom 10. September 2019 bis zum 9. Oktober 2019: es waren 2.151 Besucher auf unserer Gruppenseite. Im Lichte der Tatsache, dass die Gruppe seit fast 2 Jahren weitgehend ohne Führung im großen Pool von XING-Gruppen „dümpelte“, ist das eine wirklich erstaunliche und ermutigende Zahl. Eine dritte statistische Größe ist die Verteilung der Mitglieder in städtische Ballungszentren und ländliche Regionen und auch diese Zahl hat mich kolossal erstaunt: 83,1 % aller Mitglieder dieser Gruppe lebt nicht im Bereich der „Network-Hotspots“ großer Städte, sondern in kleinen und mittleren Städten und auf dem Land.

Ich bin der Meinung, dass hier bei XING eine solche Themengruppe eine andere Zielgruppe bedient, als dies bei anderen „social networks“ der Fall ist. Ich würde die Gruppe sehr gerne mit dem Anspruch an die Expertise von XING-Usern entwickeln und die Foren der Gruppe zu Wissens- und Meinungsbildungspools formen. 1.500 Mitglieder verkörpern ein enormes Wissen, einen überdurchschnittlichen Erfahrungsschatz und eine erhebliche Breite verschiedener, beruflicher und privater Expertisen. Lassen Sie uns das zielführend nutzen und diese Gruppe zu einem Hotspot entwickeln. Lassen Sie uns diese Community weiter vergrößern. Jedes Mitglied kann das beflügeln und die Gruppe in sein persönliches Netzwerk weiter tragen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stehe für Anregungen, Fragen und gleichermassen Kritiken sehr gerne zur Verfügung.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis: wir sollten uns hier gegenseitig wertschätzen. Überschreitet ein Mitglied die Regeln zivilisierter Konversation, muss und will und werde ich Publikationen löschen und die Autoren unerlaubter Artikel sperren. Eine Community dieser Größe braucht Leitplanken.

Niemand arbeitet fehlerfrei. Ich bitte Sie, mich auf Fehler hinzuweisen und mir die Gelegenheit zur Korrektur zu geben.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

Joachim Maurice Mielert