ParkinsonParkinson

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DOPANET: Interaktive Kommunikation, News, Analysen, Wissens- und Meinungsbildung rund um das Thema PARKINSON. Interaktiv, motiviert, schnell! Wir freuen uns über Ihr Interesse und aktive Feedbacks!

"Der Petitionsausschuss begrüßt Forderungen nach Ausweitung der Verpflichtungen öffentlicher Arbeitgeber zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. In der heutigen Sitzung verabschiedete der Ausschuss mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen die Beschlussempfehlung an den Bundestag, eine Petition mit der Forderung nach Ausweitung der Verpflichtung "auch für alle Tochterunternehmen" an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zu überweisen, "soweit es die Ausweitung der Verpflichtungen öffentlicher Arbeitgeber nach Paragraf 165 Neuntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB IX - Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen) auf von den Gebietskörperschaften, Behörden oder anderen öffentlich-rechtlichen Institutionen kontrollierte Arbeitgeber betrifft". Die Fraktionen von AfD und FDP hatten für das höhere Votum "als Material" plädiert - Linke und Grünen wollten noch einen Schritt weiter gehen und hatten eine Überweisung "zur Erwägung" verlangt.

In der Petition wird angeregt, Paragraf 154 Absatz 2 SGB IX dergestalt zu ergänzen, dass die in Nummer 1 und 2 der besagten Norm erwähnte Verpflichtung zur Beschäftigung auch des nachgeordneten Bereichs von obersten Bundes- und Landesbehörden entsprechend in Nummer 3 und 4 des zweiten Absatzes eingefügt wird. Erfasst werden sollten dort insbesondere die nachgeordneten Unternehmen in Mehrheitsbeteiligungen der jeweiligen in den Nummern genannten öffentlichen Arbeitgeber, "unabhängig von deren Rechtsform". Damit wäre aus Sicht der Petenten gewährleistet, dass es öffentlichen Unternehmungen nicht möglich ist, sich der Beschäftigungspflicht aus Paragraf 154 Absatz 1 SGB IX durch Gründung von Tochterunternehmen oder anderen nachgeordneten juristischen Personen zu entziehen, heißt es in der Eingabe.

Laut der Begründung zur Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses trifft nach Paragraf 154 SGB IX die Beschäftigungspflicht grundsätzliche alle privaten Arbeitgeber und Arbeitgeber der öffentlichen Hand, "mithin jeden, der über Arbeitsplätze im Sinne des Paragraf 156 SGB IX verfügt". Damit sei auch der öffentlich-rechtliche Dienst umfassend erfasst. Schließlich sei vom Grundsatz her jede organisatorische Einheit, also jedes Unternehmen und jede Institution, ob öffentlicher oder privater Natur, unabhängig von seiner Größe, seiner Struktur oder seinem Gegenstand in der Lage, schwerbehinderte Menschen einzustellen, heißt es in der Vorlage.

Über Paragraf 154 Absatz 1 SGB IX seien damit - ungeachtet gesellschafts- und verwaltungsrechtlicher Gestaltungsmöglichkeiten und auch rechtsformunabhängig - grundsätzlich alle Arbeitgeber mit einer Mindestanzahl von 20 Arbeitsplatzen gehalten, auf wenigstens fünf Prozent der Arbeitsplätze in deren Direktionsbereich schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Die Beschäftigungspflichtquote von fünf Prozent gelte folglich für private und öffentliche Arbeitgeber gleichermaßen.

Als besondere Verpflichtung öffentlicher Arbeitgeber werde in Paragraf 165 SGB IX jedoch die frühzeitige Meldung aller frei werdenden und neu zu besetzenden Stellen an die Arbeitsagenturen geregelt, schreibt der Petitionsausschuss. Ferner hätten öffentliche Arbeitgeber der Regelung entsprechend alle schwerbehinderten Bewerber zu einem Vorstellungsgespräch zu laden, "es sei denn, es ist offensichtlich, dass ihnen die fachliche Eignung fehlt".

Auf der Webseite des PARKINSON TERMINATOR-PROJECTS gibt es einige NEWS:

NEWS TICKER: https://ptp42.de/

1. Der Initiator erzählt seine Geschichte. Aber wen interessiert die U. R. - Story ?

2. Es gibt neue Partner-Shops. Spenden und sparen.

3. Gute Witze sind versteckte Intelligenztests. Je höhere der IQ, desto früher wird gelacht. Hier gehts zum Test: https://ptp42.de/

Was in den zurückliegenden Jahrzehnten als Teil von Verbandsdisziplin und Zugehörigkeitsdenken normal und strukturell zielführend war, hat sich in der heutigen Zeit interaktiver Vernetzung als diametral kontraproduktiv erwiesen: die Abgrenzung zwischen den Verbänden, die Isolation in den Verbänden und die bewusste Verhinderung von Kommunikation über Verbandsgrenzen hinweg.

Heute gewinnt nicht mehr der Große gegen den Kleinen, sondern es verliert der Langsame gegen den Schnellen, zuweilen sind die Kleinen die Schnellsten.

Nachrichten, Erkenntnisse und Meinungen kommen heute bei Thementeilnehmern binnen Sekunden an, ganz losgelöst von irgendwelchen Verbandszugehörigkeiten und ohne Selektion wirtschaftlicher Interessen. Information ist zu einem überall und jederzeit verfügbaren Mehrwert geworden. Das betrifft allgemeine, auch zunehmend spezialisierte Fachinformationen. Gestern war Expertenwissen noch handelbares Gut, heute setzen öffentlich zugängliche Glossare neue Leitplanken.

DOPANET setzt auf komplette Unabhängigkeit von irgendwelchen Zugehörigkeiten, Mitgliedschaften, wirtschaftlichen Synergien oder ökonomischen Regulationen. Frei von jeder Art von Fremd- oder Förderfinanzierung soll dieses Forum allen Themeninteressierten offen stehen. Kein Hersteller kann bevorzugt interagieren, kein Leistungserbringer exklusives Standing reklamieren, kein Kostenträger seine Satzung transportieren. Das ist der Wesenskern von DOPANET.

Wie setzt sich DOPANET heute, Anfang 2021, zusammen?

Wir haben derzeit

161 Ärzte/Fachärzte/Chefärzte

75 Physiotherapiepraxen

46 Ergotherapiepraxen

61 Logopädiepraxen

72 Apotheker

52 Pflegedienstleistungsunternehmen

36 Journalisten/Agenturen

9 Vorstände gesetzlicher Krankenkassen

42 leitende Mitarbeiter Kostenträgerwirtschaft

4 Vorstände privater Krankenkassen

17 Mitarbeiter MDK (Med.Dienst d. Krankenkassen)

33 Sanitätshäuser/Hilfsmittelversender

24 Mitglieder des Deutschen Bundestages

7 Mitglieder des Europ. Parlamentes

19 Mitglieder aus Länderparlamenten

52 Fachwissenschaftler Neurologie

39 Verbandsvertreter Gesundheitswirtschaft/Patientenorganisationen

33 Kliniken/Fach- u. Rehakliniken

13 Pharma-Hersteller

7 App-Entwickler im Gesundheitswesen

4 Vorstände von Internet-Providern

19 Fachinformatiker/IT-Entwickler

8 Bankvorstände

38 Rechtsanwaltskanzleien

92 Unternehmensmanager/Consultants

8 Hospize

14 Finanzdienstleister/Versicherungsexperten

21 Vertreter ausländischer Parkinson-Organisationen

und viele mehr zusammen gebracht. Fortlaufend werden es mehr Teilnehmer.

Ergänzt wird diese Runde durch rund 600 Parkinson-Betroffene bzw. Menschen mit neurodegenerativen Erkrankungen. Deren Erfahrung ist für DOPANET besonders wichtig.

Mit dieser Breite an Expertise und in dieser Konzentration dürfte DOPANET als kleines Informations- und Kommunikationsportal momentan Alleinstellungsmerkmale im deutschsprachigen Raum verkörpern, gar zumal als nicht kommerzielles Portal ohne Wertschöpfungsanbindung und -absicht.

Wir möchten uns für die Unterstützung und das wachsend zugewandte Interesse bei allen Mitgliedern auf das herzlichste bedanken und würden uns sehr freuen, wenn Sie DOPANET über Ihre persönlichen Netzwerke weiter empfehlen und bekannt machen würden. Beteiligen Sie sich gerne an dem Content, publizieren Sie Ihre Erkenntnisse und tragen Sie zur Diskussion der Themen bei.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

J.M.Mielert

Wow!

Sehr geehrte Gruppenmitglieder,

ich habe ein Anliegen und bräuchte Ihren geschätzten Rat.

Ich bin seit 8 Jahren Yogalehrerin und Trainerin für Stressbewältigung, 59 Jahre alt, und bin selber von einer chronischen Krankheit betroffen, mit der ich immer wieder Tiefen, aber auch Höhen erlebe. Ich bin Diabetikerin Typ II. Diese Krankheit ist bei mir vor meiner Yogalehrerzeit durch Stress entstanden und bereitet mir statt dem früheren Arbeitsstress jetzt den Stress, den Krankheiten bereiten. Diesem begegne ich sehr erfolgreich (mit hin und wieder Rückschlägen, die mir der innere Schweinehund einbrockt :-) ) mit Hilfe von Yoga und Atemübungen.

Ich betreue u.a. seit 7 Jahren eine Gruppe von Parkinson-Betroffenen und ihren Angehörigen.

Wir trainieren Körper, Geist und Atem in Form von Yoga (vorwiegend) auf dem Stuhl, auch angepasst an die Möglichkeiten eines jeden Einzelnen. Das tut allen gut und wurde immer gut besucht. Jetzt in diesen Zeiten ist das Zusammenkommen nicht möglich.

Ich möchte deshalb ein kombiniertes Angebot schaffen von Online-Präsenz-Training und einem Medium (CD, MP3 oder anderweitig zum Herunterladen), wo man regelmäßig gemeinsam üben kann, aber auch dann alleine zu Hause alles wiederholen kann.

Ich weiß nicht wer vom Ihnen hier schon Erfahrung mit Yoga hat?

Yoga hat ja sehr viel mehr Möglichkeiten als man so aus den Medien kennt.

Die Teilnehmer in meiner Gruppe sind zwischen 50 und über 80 Jahre alt, zur Hälfte Frauen und Männer.

Das Beste an den Übungen, was mir auffiel, ist dass nach jeder Stunde die Teilnehmer aufrechter gingen als sie kamen und ihr Gesicht froher war. Letzteres auch weil immer auch Techniken aus dem Lachyoga einfließen. Mir wurde auch oft bestätigt, dass man hinterer freier atmen konnte und dieses auch einige Zeit angehalten hat.

Die geübten Bewegungen sind oft überraschend für das Gehirn und es ist immer wieder schön zu sehen, dass diese Bewegungen oft leichter sind, als die, die das Gehirn kennt.

Und jetzt kommt meine Frage an Sie werte Gruppenmitglieder 

Da sie mich ja nicht kennen und so ein Angebot eventuell auch neu für Sie ist, würde mich interessieren, wie Sie darüber denken.

Gäbe es hier auch Interesse? Welche technischen Möglichkeiten haben Sie zu Hause?

Was müsste ich berücksichtigen? Was kommen Ihnen überhaupt für Gedanken, wenn Sie das lesen?

Ich möchte hier keine verbindlichen Zusagen oder ähnliches und auch nicht nur Positives hören. Am liebsten wäre mir, wenn Sie diese Idee aus Ihrer Sicht von allen Seiten beleuchten und auch gern Kritisches und Bedenkenswertes äußern. Damit würden Sie mir sehr helfen. So kann ich schon Fehler im Vorfeld vermeiden.

Ich möchte im Rahmen meiner Möglichkeiten gern etwas Gutes aus diesen Corona-Zeiten heraus erarbeiten. Ohne die Lockdowns hätte ich gar nicht die Zeit. Aber so eine Möglichkeit zu schaffen ist mir schon lang eine Herzensangelegenheit.

Auch deshalb, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, dass man mal aus dem Gedankenkarussell rund um die Krankheit herauskommen muss und wie gut das tut.

Es ist nämlich sehr viel mehr möglich, als man vermeintlich immer denkt, was man kann.

Und aus ayurvedischer Sicht ist man niemals vollkommen krank. Wenn man eine Störung hat, dann betrifft diese nur bestimmte Bereiche im Körper und andere nicht. Und es gilt die nicht betroffenen Bereiche zu stärken und gesund zu erhalten und die anderen Bereiche möglichst stabil. Und so ist auch der Denkansatz im Yoga.

Und FREUDE darf es auch machen UND MACHT ES AUCH :-)

Ich möchte gern die Diskussion eröffnen. Sie können mir auch gern an meiner Emailadresse heike.bienia@krautundyoga.de schreiben oder mich anrufen unter 0170 3146631

Bitte, falls Sie mich nicht erreichen, auch auf dii Mailbox sprechen und die Telefonnummer hinterlassen. Ich rufe gern zurück.

Ihre Daten werden für nichts anderes genutzt und nach dem Austausch wieder gelöscht, bzw. wir verfahren nach Absprache.

Herzlichen Dank und freundliche Grüße aus Thüringen

Heike Kern

Yogalehrerin im Verband Deutscher Yogalehrer BDY und Benefit-Yogalehrerin®

Trainerin für Stressbewältigung und Ayurveda-Therapeutin in Ausbildung

Sehr interessant liebe Frau Kern. Halten sie diese Community gern auf dem Laufenden, wenn sie ihre Erfahrungen mit Yoga und Parkinson teilen und vertiefen möchten. Vielleicht finden sie auf dieser Plattform ja noch weitere Interessenten (m,w,d)

Liebe Community, vielleicht ist folgender online-Vortrag für sie von Interesse. https://www.uksh.de/Service/F%C3%BCr+Patienten+und+Interessierte/Gesundheitsforum+_+Vortragsreihe/Vortr%C3%A4ge+im+Gesundheitsforum+Kiel-event-8533.html

danke, sehr interessant
Vielen Dank für den Hinweis. Das schaue ich mir auf alle Fälle an! LG Susan
Neue Moderation ab dem 10. Oktober 2019

Guten Tag,

die aktive Unterstützung und Beteiligung von Herrn Dennis Zapf hat es ermöglicht, die Gruppe PARKINSON bei XING über die Zeit seit dem Tode von Herrn Lothar Gügel zu erhalten. Ab dem 10.10.2019 habe ich die Moderation dieser Gruppe von XING übertragen bekommen. Ich bin selbst als Betroffener mit den Themen rund um Morbus Parkinson vertraut und engagiere mich ehrenamtlich in der Selbsthilfe. Überdies bin ich seit einigen Jahren für einige andere Gruppen bereits in die Moderation eingebunden und kenne insoweit die Spezifikationen um eine solche Tätigkeit recht genau.

Mein Vorgänger im Amt des Moderators, Herr Lothar Gügel, hatte vor seinem Tod die Gruppe mit viel Engagement geplant und das Projekt in Gang gebracht. Es entspricht einem prinzipiellen Selbstverständnis, dass sein Wirken auch über seinen Tod hinaus in Ehren gehalten wird. Dennoch werde ich die Gruppe thematisch klarer ausrichten und habe zunächst einige Posts und Artikel, die inhaltlich und im Hinblick auf ihre Autorschaft nicht eindeutig zuzuordnen waren, heute - quasi als erste Amtshandlung - gelöscht. Auch habe ich die Mitgliederliste gesichtet und unklare Accounts bis auf weiteres sperren müssen.

Die Gruppe hat derzeit 1.562 Mitglieder, übrigens ganz deutlich mehr Frauen als Männer. Wir sind hier 914 Frauen und 646 Männer. Bereits diese erste statistische Erkenntnis macht völlig logisch, dass wir sehr schnell in die Moderation dieser Gruppe eine Frau einbeziehen sollten. Die Reichweite der Gruppe ist überdeutlich höher, als ich das vorausgeahnt hatte. Beispielhaft nenne ich Ihnen die Zahl der Seitenaufrufe vom 10. September 2019 bis zum 9. Oktober 2019: es waren 2.151 Besucher auf unserer Gruppenseite. Im Lichte der Tatsache, dass die Gruppe seit fast 2 Jahren weitgehend ohne Führung im großen Pool von XING-Gruppen „dümpelte“, ist das eine wirklich erstaunliche und ermutigende Zahl. Eine dritte statistische Größe ist die Verteilung der Mitglieder in städtische Ballungszentren und ländliche Regionen und auch diese Zahl hat mich kolossal erstaunt: 83,1 % aller Mitglieder dieser Gruppe lebt nicht im Bereich der „Network-Hotspots“ großer Städte, sondern in kleinen und mittleren Städten und auf dem Land.

Ich bin der Meinung, dass hier bei XING eine solche Themengruppe eine andere Zielgruppe bedient, als dies bei anderen „social networks“ der Fall ist. Ich würde die Gruppe sehr gerne mit dem Anspruch an die Expertise von XING-Usern entwickeln und die Foren der Gruppe zu Wissens- und Meinungsbildungspools formen. 1.500 Mitglieder verkörpern ein enormes Wissen, einen überdurchschnittlichen Erfahrungsschatz und eine erhebliche Breite verschiedener, beruflicher und privater Expertisen. Lassen Sie uns das zielführend nutzen und diese Gruppe zu einem Hotspot entwickeln. Lassen Sie uns diese Community weiter vergrößern. Jedes Mitglied kann das beflügeln und die Gruppe in sein persönliches Netzwerk weiter tragen.

Ich bedanke mich für Ihr Vertrauen und stehe für Anregungen, Fragen und gleichermassen Kritiken sehr gerne zur Verfügung.

Zu guter Letzt noch ein Hinweis: wir sollten uns hier gegenseitig wertschätzen. Überschreitet ein Mitglied die Regeln zivilisierter Konversation, muss und will und werde ich Publikationen löschen und die Autoren unerlaubter Artikel sperren. Eine Community dieser Größe braucht Leitplanken.

Niemand arbeitet fehlerfrei. Ich bitte Sie, mich auf Fehler hinzuweisen und mir die Gelegenheit zur Korrektur zu geben.

Beste Grüße aus Heide/Holstein!

Joachim Maurice Mielert