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Partizipation und Organisationsentwicklung

Erfahrungen werden hier gerne weitergegeben - aus Beratung, Partizipation, Moderation, Mediation, Organisationsentwicklung...

Stephan G. Geffers Power of Imagination Studio - Opening the Gates to Future
Nach Rückkehr aus den USA hat parto gUG (haftungsbeschränkt) die ersten englischsprachigen Seiten ihres Internet-Auftritts veröffentlicht. Unter der Überschrift

>>Power of Imagination Studio - Opening the Gates to Future

ist jetzt eine Vorab-Veröffentlichung aus dem CHANGE HANDBOOK zu finden - sowie die Präsentationsfolien aus dem Open Space in Perrysburg, Ohio, die Anregung zur Frage liefern:

>>What is a universal language of meaningful collaboration in diversity?

Petra Eickhoff und ich wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihr Feedback: http://www.part-o.de/angebote/power-of-imagination-studio/
Petra Eickhoff 1. Juli 2018 - Tag des guten Lebens - Köln mitgestalten: "do maache m'r met"
Bürgerbeteiligung ganz anders: Dieses Projekt lädt offen ein mitzugestalten: Für einen Tag gehören die Straßen den Anwohnern und Vereinen – für Aktionen im öffentlichen, gemeinsamen Raum. In diesem Jahr im Agnes- und Eigelsteinviertel, nördlich des Hauptbahnhofs.
http://www.tagdesgutenlebens.de/termin/tag-des-guten-lebens-2018/
Die parto gUG - Partizipation und Organisationsentwicklung - engagiert sich gemeinsam mit dem Netzwerk für Beteiligungskultur "KÖLN MITGESTALTEN". Denn der Leitlinienprozess für Bürgerbeteiligung ist in eine neue Phase getreten... Mehr dazu auf dem Tag des guten Lebens: Stand 7 Schillingstraße/Sudermannplatz
https://www.koelnmitgestalten.de/
Mit dem "Tag des guten Lebens" setzt sich die Agora Köln seit 2012 für mehr Bürgerbeteiligung, urbanes Grün und alternative Mobilität in der Stadt ein. Dieser Tag ist das größte urbane autofreie Experiment Deutschlands!
http://www.agorakoeln.de/
Wir freuen uns darauf!
P. S.: Das Foto gibt einen Eindruck vom Tag des guten Lebens 2017 in Köln-Deutz wieder.
Auf dem "Tag des guten Lebens" in Köln waren Petra Eickhoff und ich unter anderen in gutem Gespräch in der Schillingstraße am Stand von KÖLN MITGESTALTEN, dem Netzwerk für Beteiligungskultur. Das Netzwerk setzt sich für verbindliche, durchgängige Bürgerbeteiligungsverfahren bei allen wichtigen kommunalen Vorhaben oder Projekten ein. Ausdrücklich umfasst dies für KÖLN MITGESTALTEN alle Projekte aus den Bereichen Stadtentwicklung, Stadtplanung, Stadtgestaltung, Soziales, Kultur, Umwelt, Energie, Wirtschaft und Arbeit.
Angestrebt wird ein Kölner Modell für mitgestaltende Bürgebeteiligung im Trialog mit Verwaltung und Politik, darüberhinaus auch im Quadrolog mit der Wirtschaft. Nach dem geplanten Kölner Ratsbeschluss in September 2018 wird es spannend, ob in der dann beginnenden Pilotphase zum Leilinienentwurf Bürgerbeteiligung tatsächlich Projekte von hinreichender Relvanz und Komplexität gestestet werden können.

>>Weitergehende Informationen:

Netzwerk KÖLN MITGESTALTEN http://www.koelnmitgestalten.de
Leitlinienentwurf für Bürgerbeteiligung in Köln: https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf-rat-gremien/16._november_2017_-_171102-leitlinienentwurf_stand_2.11.2017.pdf
Stephan G. Geffers Den günstigen Zeitpunkt für Entscheidungen nicht ungenutzt verstreichen lassen - Kairos-Kongress Heiligenfeld
Seit Donnerstag 7.6.18 befinde ich mich auf dem Kongress Heiligenfeld http://www.kongress-heiligenfeld.de zum Thema Kairos. Kairos ist ein Begriff aus der griechischen Mythologie, der den günstigsten Moment einer Entscheidung beschreibt, an dem die „Gelegenheit beim Schopfe zu packen“ ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Kairos . Etwa 1.000 Teilnehmende tummeln sich hier in Bad Kissingen (Franken), es gibt 25 inspirierende Vorträge, eine Auswahl an über 40 Workshops und viele spannende Begegnungen und Gespräche mit Jung und Alt. Es beeindruckt mich sehr, was hier von der Akademie Heiligenfeld http://www.akademie-heiligenfeld.de seit 2010 jährlich auf die Beine gestellt wird.
Eine kleine anregende Auswahl an Zitaten aus den Keynotes will ich hier mitteilen im Wunsch, andere anzuregen zu Gedanken und Handeln: Ich skizziere Gedanken der Pilosophin Natalie Knapp, der Bildungsinnovatorin Margret Rasfeld und des Unternehmensberaters Matthias zur Bonsen, die alle hier hautnah zu erleben sind. Das ein oder andere wird auch in meine Moderation der Zukunftswerkstatt in Waltrop Ende kommender Woche einfließen können.
Für mehr Unsicherheitstoleranz spricht sich Dr. Natalie Knapp aus. http://www.anders-denken-lernen.de Nicht zu wissen, wie es geht, wie lange es dauert und ob wir es schaffen, hat für Sie einen höheren Wert als Routine und Rezept. In Ihrer bewegenden Rede zur „Unsicherheit als schöpferisches Potenzial“ inszeniert Sie mit dem Publikum einen fiktiven mythologischen „Rat der Göttinnen und Götter“ und hält Ihr 5-Punkte Plädoyer, warum wir die Unsicherheit nicht abschaffen sollten. Wir würden 1. die Hoffnung, 2. den freien Willen, 3. die Kreativität, 4. das lebendige Leben verlieren und schließlich 5. auch unser biologisches, psychisches und geistiges Immunsystem. Vom „Ja, aber...“ zum „Ja, und...“ ist Ihre philosophische Entwicklungsrichtung. Angesichts des Umgangs mit jungen Menschen empfindet sie es als Wunder, dass Jugendliche die unsichere Lebensphase Ihrer Pubertät und Entwicklung überhaupt unbeschadet überstehen können, so wie Erwachsene mit ihnen umgehen, denn es gehe doch nicht nur um individuelle, sondern gesellschaftliche Entwicklungsperspektiven.
Auch Margret Rasfeld geht auf die Entwicklung junger Menschen ein. http://www.esbzlog.wordpress.com Ihre Rede steht unter dem Titel "Aufbruch, Umbruch, Wandel - Was wirklich zählt: Beziehung, Wertschätzung, Verantwortung, Sinn". Einander helfen als ein Grundbedürfnis und eine wesentliche Fähigkeit werde in althergebrachten Schulen systematisch unterdrückt, stellt Sie in den Raum. Die beiden „Eltern der Schule“ sind für Sie spürbar die Kirche und das Militär. Der bereits bereits beschlossene Nationale Aktionsplan für Nachhaltige Bildung http://www.bne-portal.de/de/nationaler-aktionsplan mit dem deutlichen Ziel einer Transformation der Gesellschaft werde von den Schulen zögerlich oder gar nicht umgesetzt. Die Notwendigkeit werde nicht ernst genommen, dass heute die Gesellschaft junge Menschen brauche, die nicht voneinander abgegrenztes Fachwissen erlernen, sondern komplexes Wissen und Gestaltungskompetenz. Sie setzt sich dafür ein, dass in Schulen gelernt wird sich auseinanderzusetzen, empathisch zu sein, Dialoge zu führen und weitsichtig zu werden. Zentrale „Fächer“ an der von Ihr geleiteten Schule in Berlin sind beispielsweise Verantwortung, Herausforderung und Kooperation. http://www.ev-schule-mitte.de
Wie kann ich Lebendigkeit in Unternehmen bringen, belegte Dr. Matthias zur Bonsen mit anschaulichen Beispielen. http://www.all-in-one-spirit.de/ueberuns/zur_bonsen.htm In seiner Rede "Wie kann es wirklich gehen? DDer kairos-Weg zur lebendigen Organisation" ist ihm die Warnung wichtig, dass Erfolgsbeispiele zwar gut seien, weil sie inspirieren und zu Höherem anregen können. Zugleich stellen sie eine Gefahr dar, weil sie Ergebnisse darstellen, Benchmarks definieren und einen die hinführenden Prozesse vergessen lassen. Der Prozess von Gesprächen zwischen Mitarbeitern und Management im Veränderungsprozess ist aber immer einmalig und nicht vorhersehbar oder übertragbar. Er schlägt als wesentliche Schritte vor: 1. Eine generative, provokative Metapher setzen; 2. Keine Blaupause vorgeben - allenfalls „Leitplanken“, die die Richtung aufzeigen: Zukunft selbst erfinden, allen Mitarbeitern Mitentscheidung ermöglichen und zu Partnerschaft „auf Augenhöhe“ motivieren; 3. Alle einladen; 4. Dort zu beginnen, wo momentan das Interesse ist; 5. Das Neue nicht programmatisch, sondern viral verbreiten; 6. Immer wieder „Räume für Leidenschaft“ öffnen. Er stellt fest, dass wir nicht Methoden brauchen, die Prozesse und Menschen „verstrukturieren“, sondern „Kairos-artige“ Methoden, die mehr Konflikt und Chaos hineingeben und Lösungen hervorbringen, die ein tiefes Gefühl von Stimmigkeit erzeugen. Für ihn sind diese Methoden Dynamic Facilitation http://www.all-in-one-spirit.de/pdf/DynFac.pdf , Thinking Circle http://www.all-in-one-spirit.de/sem/seminarCP.htm und Open Space. http://www.partizipation.at/open-space-konferenz.html
Die Berichte vom Kairos-Kongress Heiligenfeld sollen fortgesetzt werden.
Petra Eickhoff Storytelling in Organisationen - Erzählanlässe gibt es viele im Erzählsalon
Wie können die Erfahrungen eines Unternehmens, eines Verbandes, eines Vereins oder einer Kommune, eines Stadtteils, eines Dorfes eingefangen werden, wenn es nicht nur um Jahreszahlen und Statistiken gehen soll? Wie kann ein lebendiges Bild nach innen und außen entstehen?
Mehr und mehr erfahre ich, dass authentischen Geschichten ein Schlüssel für eine lebendige Organisation sind. Denn das mündliche Erzählen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Es bereitet uns Freude, wenn es erfüllt wird. Durch Erzählen verarbeiten wir Menschen unsere Erlebnisse. Das können Geschichten von Gründung und Krisenbewältigung, von Wandel und Wachstum sein...
Doch fehlen dafür heute oft Gelegenheit, Raum und Rituale.
Mit dem Erzählsalon entfaltet sich in zwei Stunde ein Universum an Lebenserfahrung. Es entstehen Geschichten, die sonst ungehört und unerzählt blieben.
Eine ausgebildete Salonnière oder ein ausgebildeter Salonnier moderieren den Erzählsalon. Ich selbst und meine Kollegin Antje Schwarze sind voller Schwung das wunderbare Format in die Welt der Partizipation zu tragen.
https://www.rohnstock-biografien.de/experten-ueber-die-potenziale-des-erzaehlsalons/
Jeder Erzählsalon hat ein Thema - verbunden mit einer prägnanten Fragestellung, zu dem eingeladen wird. So dass sich alle gedanklich darauf einstimmen können. Die Struktur eines Erzählsalons ermutigt alle Teilnehmenden, ihre Geschichte zu erzählen. Sie schafft einen Vertrauensraum, in dem auf "Augenhöhe" eine Geschichte an die nächste anknüpfen kann.
Anlässe für Erzählsalons:
- Jubiläum eines Unternehmens, eines Vereins, einer Schule...
- Fusionen: Zusammenbringen verschiedener Organisationskulturen
- Sprunghafte Veränderungen in der Personalstruktur/Generationenwechsel
- Bildung neuer Organisationen, Netzwerke und Kooperationen
- Unterstützung und Bildung von Nachbarschaften in der Stadt- und Dorfentwicklung
- Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements und partizipativer demokratischer Strukturen
Der Erzählsalon verbindet sich leicht mit anderen Formaten der Organisationsentwicklung, weil er die Biografien der Menschen, die sich beteiligen, würdigt in einer einzigartigen Form des Zusammenkommens.
Wir freuen uns auf Sie und Ihre Themen!
Ulrike Stahl Vorstellung Ulrike Stahl
Hallo liebe Gruppe,
wie entwickeln wir einen WIR- Mindset für uns selbst, in unseren Unternehmen und unter unseren Mitarbeitern? Wie gestalten wir dieses neue WIR mit starken Ichs? Wie macht uns der WIR-Faktor erfolgreich? Und wie bereit und fit sind wir überhaupt für den notwendigen Wandel?
Darüber spreche ich als Rednerin in Vorträgen und Keynotes und darüber schreibe ich als Autorin mit Leidenschaft.
Wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht, gerne auch Silodenken genannt, macht mich das müde. Als Gemeindekämmerin habe ich das selbst erlebt. Deshalb habe ich vor 18 Jahren begonnen, Zusammenarbeit in all ihren Facetten zu erforschen: Bei den Vereinten Nationen in Mexiko – der größten Kooperation weltweit -, in meiner eigenen Selbständigkeit, im virtuellen Familienunternehmen und als Coach und Trainerin mit Unternehmen jeder Größe und in verschiedenen Kulturen.
Mein Fazit lautet:
„Kooperativ. Kollaborativ. Kokreativ. So geht WIRtschaft!".
Und nun freue ich mich darauf mehr von den Gruppenmitgliedern hier zu erfahren und meine Perspektive in die Diskussion mit einzubringen.
Auf ein gutes WIR!einander in XING mit inspirierenden Austausch für ein neues WIR!
Herzliche Grüße,
Ulrike Stahl
P.S. Falls Sie wissen möchten, warum mich das Thema umtreibt. Hier geht’s zum ersten Kapitel meines Buches: https://www.ulrike-stahl.com/buch-so-geht-wirtschaft/
P.P.S. Das neue WIR braucht starke ICHs. Starten Sie mit den 27 Impulsen dazu in den „WIRtschaftswelten" https://www.ulrike-stahl.com/wirtschaftswelten-27-impulse-fuer-starke-ichs-und-das-neue-wir/

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Infos zu den Moderatoren

Über die Gruppe "Partizipation und Organisationsentwicklung"

  • Gegründet: 29.08.2012
  • Mitglieder: 138
  • Sichtbarkeit: offen
  • Beiträge: 99
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